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Siegfried Martin
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Siegfried Martin .

Umbruch im Denken...  finde ich gut.
Wir müssen lernen ganzheitlich zu denken - nicht das Trennende suchen, sondern Verbindendes.
Evolution ist doch die unentwegte Entwicklung von komplexeren Formen durch Verbindung. Die Schöpfungsgeschichte verstehe ich als gleichnishafte Beschreibung von Evolution. Einzelne Wissenschaften sollten die Selbstumkreisung überwinden und "zusammendenken". So würden sie auch der Menschheit dienen können.

hat auf das Thema RE: WortBilder im Forum Geisteswissenschaft / Philosophie geantwortet

Ich finde Wortbilder, Metaphern, Gleichnisse sehr interessant. Viele tragen auch zur Herzensbildung bei. Beispiele: Plantons Höhlengleichnis, die Gänse von Kierkegaard, oder auch manche Sprüche in der Bibel.
Nicht nur Philosophie und Religion bedienen dieser kreativen Sprache, sondern auch z. T. die Wissenschaft.

Wer kann schon in das Herz eines Menschen schauen und ihn dann einen Namenschristen nennen.
Der Sinn des Lebens erschließt sich z. B. in der Natur.
Dies zu erkennen, muss man weder Biologe noch Wissenschaftler sein. Jeder kann z. B. in der Natur erkennen, dass wir in Fauna und Flora eine tiefe und erstaunliche Verknüpfung der Hingabe an das Leben, in allem was lebt, vorfinden. Eine Alge ist Leben. Sie dient den Fischen und dem gesamten Ökosystem im Wasser. Ebenso dienen Pflanzen in unserem Ökosystem auf vielfältige Weise anderen Pflanzen, Tieren und den Menschen. Tiere wiederum, angefangen bei den Insekten erfüllen ebenfalls viele Aufgaben im Ökosystem. Die Biene befruchtet den Obstbaum, der Vogel verbreitet u. a. den Samen vieler Pflanzen, während z.B. Fische eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Tiere und Menschen sind. So besteht alles Leben, wenn man es genauer betrachtet, durch Wachstum und Dienst an allem, was lebt.
Wie könnte es sich da anders verhalten, wenn wir unseren aufmerksamen Blick in diesem Zusammenhang auf das menschliche Leben richten. Der Mensch wächst, entwickelt sich und dient, bewusst oder unbewusst, ebenfalls auf vielfältigste Weise dem Leben. Die Vielfalt des Dienens und damit der Hingabe an das Leben hängen im Gegensatz zu Fauna und Flora u. a. vom freien Willen des Menschen ab. Damit kann der Mensch seine Rolle in der Gemeinschaft selbst bestimmen. Wir tun gut daran, dies zu bewerten. Die Gemeinschaft von Menschen, die wächst und dient, kommt allerdings nicht ohne Ordnungen und Regeln aus. Wie sonst sollte ein friedliches Zusammenleben möglich sein. Die verschiedenen Interessen der Einzelnen benötigen ein Gleichgewicht - Gerechtigkeit. Über das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit (das in und mitten unter uns ist, Luk. 27,20-21) spricht Jesus daher in vielen Gleichnissen. 
Sinn des Lebens ist für mich daher das Beispiel Jesu. In ihm erkenne ich Hingabe des Lebens um der Gerechtigkeit Willen durch die Liebe. Ich glaube und hoffe,dass wir alle mehr oder weniger bewußt auf diesem Weg sind.
Liebe Grüße
Siegfried

 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Lieber teri,
mehr als 6 Wochen sind seit Deinem Eintrag vergangen. Im Vergleich mit vielen anderen Ländern werden Österreich und Deutschland wegen der raschen Reaktionen gelobt. Wir können schon einigermaßen hoffungsvoller in die Zukunft schauen, auch wenn es noch enorme wirtschaftliche und finanzielle Folgen geben wird.
Gestern hat ein Freund ein Video verbreitet, in dem eine Ärztin alles für überzogen hielt.
Ich habe ihm geantwortet, dass es gut zu überlegen sei, wem man seine Stimme leiht.
Am  22.03. sind in Deutschland in 24 h  31 Menschen verstorben.
Am  30.04.  waren es 199 Menschen innerhalb von 24 h. Bis morgen werden wir wahrscheinlich wieder eine vergleichbare Anzahl von Toten, die nicht alle im Seniorenalter sind, verzeichnen.
Jetzt hoffen wir, dass sich die tägliche Mortalität nicht weiter erhöht.
Überlege doch mal, ab wieviel Opfern täglich die Maßnahmen gerechtfertigt gewesen wären?
Weil mir mindestens für eine begrenzte Zeit, meine Freiheiten weniger wichtig erscheinen, halte ich die meisten Entscheidungen in unseren Ländern für vernünftig.
Mir liegt daran, etwas mehr Zuversicht zu verbreiten und mit den Entscheidungsträgern nicht zu hart ins Gericht zu gehen, obwohl ich sie nicht gewählt habe.
 


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