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mane
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Liebe Olga,

danke für den Tipp. Gestern war mir nach dem außergewöhnlichen Tatort, der mir immer noch nachhängt, nicht danach, einen weiteren spannenden Film zu sehen. Das werde ich nachholen und mir sicher auch die anderen Teile ansehen.
Mediathek - Das Verschwinden
Mane

hat auf das Thema RE: Die Würde des Menschen.... im Forum Aktuelle Themen geantwortet

Liebe Lalelu,

Deinem Beitrag stimme ich zu.
Dabei ist zu bedenken, dass das lange währende Patriarchat in der Ehe auch in Deutschland noch gar nicht so lange zurückliegt. Erst im Laufe des vergangenen Jahrhunderts kam es zur weitgehenden Gleichstellung von Frau und Mann. Die Trennung von Kirche und Staat war der ausschlaggebende Wendepunkt, welcher die Gleichberechtigung der Ehefrau innerhalb der Ehe erst möglich machte. Die kirchliche Eheschließung verlor an Wert, wichtiger war die Einführung der Zivilehe. Die Bestimmungen der Ehepflichten (damit waren weniger die hier angesprochenen  „ehelichen Pflichten“ gemeint)  waren nicht mehr Sache der Kirche, sondern konnten durch staatliche Institutionen bestimmt werden.
Das ist, in meinen Augen, ein wichtiger Schritt, der islamische Staaten, besonders die Frauen weiter bringen würde.

Lalelu:
"Mit den Flüchtlingen ist das Problem sogar wieder konkret geworden. Ich bin überfragt, wie die Rechtsprechung in den Heimatländern der Flüchtlinge aussieht, nehme aber an, dass die „eheliche Pflicht“ in patriarchalisch geprägten Ländern als völlig normal angesehen und eine Weigerung als Eheverfehlung angesehen wird – falls nicht de jure, dann de facto.

Solange erwachsene Frauen in einem solchen Land freiwillig eine Ehe eingehen, wissen sie wahrscheinlich zumindest, was sie erwartet, aber besonders schlimm finde ich es, wenn junge Mädchen zwangsverheiratet werden. Bestimmt haben viele von ihnen kaum eine Vorstellung davon, was auf sie zukommt und können aus einer solchen Ehe auch nicht einfach wieder fliehen. Im Grunde sind sie Sexsklavinnen ihrer (oftmals älteren) Ehemänner."
Wie bereits erwähnt, stammen die meisten Kinderbräute aus Syrien. Ich habe eine interessante Internetseite über das Land gefunden, wo die dort herrschenden  gesellschaftlichen Verhälnisse beschrieben werden:
Das Länder-Informations-Portal

Das durchschnittliche Heiratsalter liegt demnach für Frauen bei 25 Jahren, obwohl es immer noch frühe Heiraten gibt. Vom Gesetz aus dürfen Frauen ab 17 Jahren heiraten, Männer ab 18 Jahren. Allerdings kann ein Richter frühe Heiraten legalisieren - für Frauen ab 13 Jahren und für Männer ab 15 Jahren.
Polygamie ist erlaubt, ist aber in Syrien nicht weit verbreitet. Ein Mann darf bis zu vier Frauen heiraten, wenn er dazu finanziell in der Lage ist.
Heiratet ein Mann eine Frau, die er vergewaltigt hat, kann seine Strafe entfallen. Sogenannte Ehrenmorde,
bei denen eine Frau bestraft oder von Familienemitgliedern getötet wird, weil sie "Schande" über die Familie gebracht hat, kommen vor.
Gruß Mane




 
hat auf das Thema RE: ... zum Paragraph 217 StGB im Forum Innenpolitik geantwortet
Lalelu:
Du schreibst weiter:
Bedenklich finde ich auch, dass manche niederländische Bürger eine "Credo Card" in ihrer Geldbörse haben, auf der ihr Lebenswunsch eingestanzt ist: "Maak mij neet dood, Dokter".

Ich finde diese Karte nicht bedenklich; für mich sorgt sie für Klarheit und erspart - ähnlich wie der Organspenderausweis - verantwortungsvollen Ärzten und Pflegern bei diesem in jeder Hinsicht schwierigen Thema das Rätselraten, was der Betreffende will 
Meine Bedenken gehen dahin, dass Menschen, die diese Karte bei sich tragen, Angst haben, dass sie gegen ihren Willen getötet werden. Sie sind misstrauisch, weil, wie Prof. Boer oben sagt; Sterbehilfe in den Niederlanden viel zu schnell und zu oft geleistet wird.


Lalelu:
Ich wiederhole, was ich schon weiter vorne gesagt hatte:

Ohne zynisch werden zu wollen, frage ich mich ernsthaft, auf welcher Seite der Missbrauch häufiger vorkommt: bei denen, die für aktive Sterbehilfe eintreten oder bei denen, die sie kategorisch ablehnen“.

Aus Kostengründen werden oft Leben erhalten, wenn man nach den Monitor-Recherchen geht, damit die teure Gerätemedizin weiterhin Gewinn abwerfen - aus Kostengründen, könnte man auch behaupten, wird zu häufig aktive Sterbehilfe praktiziert, weil die Kosten in den letzten Lebensjahren besonders hoch sind.
Mane

 

 

hat auf das Thema RE: ... zum Paragraph 217 StGB im Forum Innenpolitik geantwortet

Es hört sich sehr negativ an, wenn du schreibst: dessen Personal von der Durchführung der Tötung von Menschen ihr Einkommen bestreitet.

Anders ist es aber doch gar nicht möglich. Natürlich müssen die Ärzte und das Pflegepersonal ein Einkommen haben. Gerade bei Sterbehilfe ist es mir wichtig, dass qualifizierte und für diese sensible Aufgabe besonders geschulte Menschen damit betraut werden. Das sollte doch niemand ehrenamtlich nach Feierabend übernehmen.

Ich habe deinen Link zur Lebensende-Klinik angeklickt und in dem Text nichts gefunden, was ich verwerflich finde oder beanstande, ganz im Gegenteil. Der folgende Auszug entspricht genau meiner Meinung:

In den Niederlanden ist die aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen legal. Dazu muss ein Patient aussichtslos krank sein, unerträglich leiden und selbst den Wunsch geäußert haben sterben zu wollen. Außerdem muss jeder Fall gemeldet werden“.

Das unterschreibe ich ohne Abstriche.

Liebe Lalelu,

wenn es, wie in den Niederlanden, Kliniken, Ärzte und weiteres Personal gibt, die ausschließlich aktive Sterbehilfe betreiben, werden diese auch gewinnbringend arbeiten müssen - was heißt, sie sind darauf angewiesen, dass es genug Menschen gibt, die ihre Dienste in Anspruch nehmen. Dazu entscheiden sich, wie in den eingestellten Studien zu lesen ist, immer mehr - auch die Indikationen, wo aktive Sterbehilfe geleistet wird, haben sich ausgeweitet. Der Gesetzestext, den du oben zitierst, ist meiner Meinung nach, nicht sehr konkret, d.h. sehr "schwammig" formuliert. Er gibt keine eindeutigen Erkrankungen vor und wird miittlerweile sehr großzügig interpretiert. Waren es 2002, als die aktive Sterbehilfe im Gesetz verankert wurde, fast nur Krebskranke, die es nutzten, bekommen heute bereits psychiatrische Erkrankungen, Demenz, Leute, die zusammen sterben wollen, wo einer sehr krank ist und der andere nicht alleine bleiben will und weitere hinzu.

Professor Theo Boer war 10 Jahre Mitglied einer Untersuchungskommission, die immer erst im Nachhinein (also wenn der Mensch bereits tot ist) zum Zuge kommt, um den rechtmäßigen Ablauf der aktiven Sterbehilfe zu kontrollieren. Er berichtet von einer 60-jährigen Frau, die zunehmend blind wurde, sonst aber vollkommen gesund war, als ihr Sterbehilfe zuteil wurde: "Das ist nicht die richtige Richtung, auch Blindenvereine reagieren sehr allergisch und sagen, dass so mit Behinderungen nicht umgegangen werden darf", sagt er in diesem Video:
 
Gruß Mane

 
hat auf das Thema RE: ... zum Paragraph 217 StGB im Forum Innenpolitik geantwortet

Liebe Mane, ich möchte auch noch zum zweiten Teil deiner Mail etwas sagen, aber erst morgen. Der Rest des heutigen Tages gehört bis zum sehr späten Abend meiner Familie.

Liebe Grüße, Lalelu

Die Familie geht natürlich vor, liebe Lalelu. Ich wünsche dir viel Freude im Kreise deiner Lieben.
Mane

 

hat auf das Thema RE: Ich blick nimmer durch ... im Forum Meckerkasten geantwortet
Ich stimme dir zu, Pippa.

Mir gefallen die Zusätze "geändert ...." nicht, sie sind total überflüssig. Manchmal ist es nur ein Komma oder ein Tippfehler - und gleich kommt "geändert" emoji_disappointed.
Kann man seinen Beitrag nicht OHNE diese Bemerkung bearbeiten?
Gi.
Wie wäre es, wenn  Änderungen noch für eine Weile möglich wären (etwa eine halbe Stunde), ohne dass direkt die Bemerkung "geändert" erfolgt? Soweit ich mich erinnere, war das im alten Seniorentreff möglich.
Gruß Mane
hat auf das Thema RE: Die Würde des Menschen.... im Forum Aktuelle Themen geantwortet

Liebe Lalelu,

wir hatten bereits ein Thema angeschnitten, wo es um Verletzungen der Menschenwürde in der Behandlung von Flüchtlingen geht.

Du schreibst nun und stellst entsprechende Links ein, wo die Würde von Flüchtlingsmädchen verletzt wird. Unter den vielen Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, befinden sich unzählige Kinderbräute. Oft sind es Mädchen, die noch in ihrem Heimatland von ihren Eltern mit einem erwachsenen Mann verheiratet wurden.
Der Aufstellung des Innenministeriums zufolge, handelt es sich bei den meisten minderjährigen Verheirateten um Syrer. Hier waren 664 Fälle bekannt - die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen.

Eine 14-jährige Ehefrau wird nicht, wie andere Minderjährige behandelt und unterliegt nach ihrer Flucht nach Deutschland nicht der Aufsicht des Jugendamts. Sie kann z.B. selbst entscheiden, wo sie sich aufhalten und mit wem sie Umgang haben möchte.


Lakshmi Sundaram, Vorsitzende der NGO "Girls not brides" sagt dazu:


„Viele Kinderbräute werden früh schwanger.  Das kann verheerende Folgen haben, darunter oftmals Komplikationen während der Schwangerschaft und bei der Entbindung. "Innerhalb einer Ehe sind die Mädchen sehr anfällig für körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe und sie haben oft nicht die Kraft, ihren Ehepartnern zu widersprechen oder mit ihnen zu verhandeln."......

 "Einer der Hauptgründe ist die Geschlechterungleichheit und der "Wert" der Mädchen. Sie würden bloß als künftige Ehefrauen und Mütter gesehen. "Die Eltern und die Gesellschaft schätzen sie weniger als Jungs und halten es nicht für notwendig, in ihre Bildung zu investieren oder Alternativen zu einer Kinderehe zu suchen."
 

Flüchtlinge - Kinderehen

Gruß Mane
hat auf das Thema RE: ... zum Paragraph 217 StGB im Forum Innenpolitik geantwortet

Wer kein Vertrauen zu seinen Ärzten und zum Pflegepersonal hat, dürfte streng genommen auch keine Patientenverfügung unterschreiben, in welcher er festlegt, dass bestimmte lebensverlängernde Maßnahmen untersagt sind. Ausgeschlossen ist Missbrauch schließlich auch dabei nicht. Vom Organspenderausweis will ich erst gar nicht reden.

Schon gut – ich weiß, dass besonders die letzte Bemerkung Sarkasmus pur ist. Ich will damit nur ausdrücken, dass man als hilfloser Patient besonders arm dran ist, wenn man zusätzlich zur Angst vor seiner Krankheit in allen möglichen Bereichen Angst vor Missbrauch hat.

Ich bin nicht blauäugig und weiß, dass er vorkommt, habe aber mehr Vertrauen zu meinem Hausarzt als zu einem x-beliebigen Richter, der mich überhaupt nicht kennt und hätte auch bei Legalisierung der Sterbehilfe keine Sekunde Angst davor, vom Arzt meines Vertrauens zu früh ins Jenseits befördert zu werden.

In Holland wird übrigens der Freitod in 84,5 % der Fälle vom Hausarzt begleitet.
ist?

Lalelu
 
Liebe Lalelu,

unsere Meinungen gehen nicht weit auseinander - auch ich bin der Meinung, dass aktive Sterbehilfe für leidende und unheilbar kranke Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, selbst ihren Tod herbeiführen zu können, möglich sein sollte. Dabei gehen mir, wie ich bereits geschrieben habe, die Bestimmungen in den Niederlanden zu weit.
2012 öffnete dort die erste Lebensende-Klinik, dessen Personal von der Durchführung der Tötung von Menschen ihr Einkommen bestreitet. Diese Klinik wurde für Patienten eingerichtet, deren Ärzte ihren Wunsch nach Sterbehilfe nicht erfüllen wollten. Zusätzlich leisten von dort mobile Teams aktive Sterbehilfe bei den Menschen zu Hause.
Bedenklich finde ich auch, dass manche niederländische Bürger eine "Credo Card" in ihrer Geldbörse haben, auf der ihr Lebenswunsch eingestanzt ist: "Maak mij neet dood, Dokter".

Leider kann man sich nicht darauf verlassen, dass sich Verantwortliche wirklich an Patientenverfügungen halten. Bei Stichproben, die von dem ARD-Magazin MONITOR mit verdeckter Kamera dokumentiert wurden (und einer Umfrage des Palliativmediziners Matthias Thöns),  zeigten fünf von sechs ambulanten Pflegediensten Interesse, einen unheilbaren Patienten aufzunehmen und zu beatmen. Und das, obwohl ihnen bekannt war, dass eine Patientenverfügung vorlag, die das unmissverständlich ausschloss.
 

Gruß Mane

 
hat auf das Thema RE: ... zum Paragraph 217 StGB im Forum Innenpolitik geantwortet

Danke, lieber Songeur, dass du meine Aussage richtig gestellt hast. Ich hatte im Internet nichts darüber  gefunden.

Chantal Sébire hat ein trauriges Lebensende erlitten. Sie wollte zum Sterben nicht nach Belgien gehen, sondern in ihrem eigenen Bett sterben. Trotz unerträglicher Schmerzen ist ihr ein Sterben in Würde verwehrt worden.
Gruß Mane

hat auf das Thema RE: Die Würde des Menschen.... im Forum Aktuelle Themen geantwortet


Ff: „Ich glaube, wer freiwillig als Prostituierte arbeitet, fühlt sich nicht ausgenutzt.Zwangsprostitution und Menschenhandel lehne ich strikt ab.“

Ich möchte auch  nicht den moralischen Zeigefinger erheben oder über Prostituierte richten, solange es auf Freiwilligkeit beruht.
Aber, wie Olga schreibt:

„…jede Frau, die als Prostituierte arbeitet, dürfte sich schon deshalb von Männern ausgenützt finden, weil diese gegen Bezahlung über den Körper der Frau bestimmen möchten. Olga“

Wenn Männer  Frauen oder Frauen Männer kaufen,  werden diese  zur Ware und zu Objekten. Bleibt da nicht die Würde auf der Strecke? Ich meine ja – oft reden sich Frauen ihre Tätigkeit „schön“, sonst würden sie sie wahrscheinlich nicht ertragen.

Klaro: „Freiwillig  ....dieser Begriff ist relativ,  finde ich. Freiwillig prostituiere ich mich auch, wenn ich es nur wegen dem Geld mache. Deswegen prostituiere ich mich aber  nicht gerne ( das gibt es ja auch) sondern gezwungenermaßen, somit also unfreiwillig.“

Unwürdig wäre in manchem Fall auch das System, das den Menschen in diese, für ihn ausweglose Situation bringt, die ihn zwingt, sein Geld auf diese Weise zu verdienen.
Selbstbestimmtheit  beinhaltet auch das Recht, frei über sich und seinen Körper zu entscheiden. Auch „unvernünftige“  Handlungen sind erlaubt, ebenso sich in „unwürdige“ Situationen zu bringen, wenn sie mit den Gesetzen vereinbar sind.

Gruß Mane
 

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