Das Ungeheuer Colapäk


Das Ungeheuer Colapäk



Vorgestern streifte ich dank der Hilfe meines fulminanten Bewegungsgeräts – meine blöde Tante Helga platzte fast vor Neid als sie es erstmals sah, denn sie fährt nur einen hundsgewöhnlichen Rollator, den die AOK bezahlt – durch Wald und Flur. Plötzlich kam ein Colapäk aus dem Gebüsch gesprungen, genau wie damals, als …
halt, das gehört nicht hierher, denn es trägt nichts zur Wahrheitsfindung bei. Da fällt mir ein, wo waren wir stehen geblieben? Wo habe ich den roten Faden verloren?
Ach ja, jetzt weiß ich es wieder, vor dem Gebüsch war es! Mit einem mächtigen Satz sprang der Colapäk auf ein exorbitantes Bewegungsgerät und warf es um. So ein ungezogener Lümmel, fast wie der Führer der AfD.
 
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Eilends machte ich einen Knoten in mein Taschentuch. Ich wollte nicht vergessen, mein Mütterlein zu bitten, ein Schmerzenskerzlein für mein geschundenes und traumatisch in seiner Seele verletztes Bewegungsgerät anzuzünden. In mir breitete eine sehr feste Unentschlossenheit aus. Ich war am Verzweifeln. Reif für einen Brennpunkt im Ersten. Sie müssen zugeben, vorgestern war vor dem Gebüsch allerhand los. Ich ging nach Hause.
 
Als ich gestern meine Bilder, eine Serie von Selfies zur Veröffentlichung auf Instagram, in meiner Dunkelkammer entwickelte, stürzte ich in tiefe Zweifel. War der ungezogene Lümmel wirklich der Colapäk? Das Ungeheuer sah auf den Bildern eher wie der Kupunik aus. In dieser ausweglosen Lage entschloss ich mich, dem Trump die Sache in die Schuhe zu schieben. Der Kerl ist doch zu jedem Schwachsinn fähig.
 
Kölle alaaf!
 


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Kommentare (1)

Manfred36

Ein ganz klein Wenig konkreter für so dumme wie mich, wäre vielleicht nicht schlecht.
Meenz helau !!
Manfred


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