Obst und Liebe, weiterhin :)



Kaum werden Tage in dem Juni echt lang und sonnig, noch vor Sommer,
da sind die ersten roten Früchte, süß oder sauer, schon gekommen.
 
Schmecken so gut! Nach langem Winter braucht man so etwas mal zu knacken.
Schmecken gar himmlisch. Aber Vorsicht, da gibt es leider einen Haken.
 
Ganz kurz sind nämlich zu genießen die jungen Früchte, Junis Kinder;
Wenige Wochen, Ende Juli, bald gibt es diese Wonne nicht mehr…
 
Da werden aber reif und schmackhaft die ersten Äpfel in Obstgärten;
Und man kann sicher sein, dass diese uns lange noch begleiten werden.
 
So wie wir Menschen sind die Früchte: Wenn jung, nicht gerne dann beständig;
Wenn reif der Sommer, werden die auch gerne für länger noch zugänglich.
 
Und jeder kann schon selbst entscheiden, zu welcher Art will gerne zählen:
Nur ganz kurz da, oder für länger? Sommer wird reif. Nun kann man wählen.
 


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Kommentare (10)

Roxanna

Die Natur, liebe Christine, meint es doch wirklich gut mit uns. Jede Jahreszeit hat ihr eigenen besonderen Früchte, so sind wir immer gut mit Vitaminen versorgt. Und im Winter, wenn hier nichts wächst, kommen sie von dorther, wo sie wachsen oder es gibt Obst, das man aufbewahren konnte.

Unreife Früchte schmecken nicht, man bekommt davon auch schon mal Bauchschmerzen. Man kann dir nur zustimmen, zwischen Menschen und Früchten, ich sage nicht Früchtchen Lachen gibt es gewisse Parallelen. Na ja, alles ist eben Natur und jeder kann das finden, was ihm am besten schmeckt.

 


Liebe Grüße
Brigitte

Christine62laechel

@Roxanna  

Ach, liebe Brigitte,

dies ist eines der allerersten Lieder, die ich überhaupt als kleines Kind hörte. :) Das Entelein, ja, das hatte ich sehr gern.

Und dass das Reifsein Vorteile haben kann - wie schön!

Mit lieben Grüßen
Christine

HeCaro

Es sollte schon abgewartet werden,
bis die Frucht reif ist. Erst die reifen
Früchte sind köstlich, egal wo sie vorkommen.
Ob nun der Natur oder als Synonym. Lach

Liebe Grüsse,Carola 

Christine62laechel

@HeCaro  

Ja, so ist es genau, liebe Carola!
Einfach köstlich. Zwinkern

Mit Grüßen
Christine

Humorus

Liebe Christine, Deine gut gewählten Worte haben mir persönlich aber nun zu denken gegeben. Wenn ich so über mich nachdenke, dann müßte ich eigentlich zum "Fallobst" gehören. Einige leichte "Druckstellen" und wenn ich richtig tief in mich höre, so ist da sogar ein kleiner "Wurm" drinErschrocken.

Einen lieben Gruß und danke für diesen sehr lesenwerten Beitrag
Klaus

Christine62laechel

@Humorus  

Lieber Klaus, Fallobst gilt für manche als das beste Obst. Ein Wurm? Von wegen Wurm, das ist "inneres Reichtum". Lachen

Mit Grüßen
Christine

Manfred36


Wir hielten's, wie Hustengutzje es schildert,
im Streuobstgundstück mit uralten Sorten.
Einwandfreies wanderte tief in den Keller
und erwartete dort entgültige Reife.

Schon Reifes ging zur Mosterei in Massen
und Einiges in Flaschen an uns zurück.
Auch unser Entsafter kam dazwischen zum Einsatz.
Urig knackig reif, gepresst rein und naturtrüb.

Wo zähle ich hin, wohin du im Vergleich?
Bei Ersteren musste immer wieder Mackiges raus.
Die Zweiten durchliefen mühelos den Prozess.
Letztere blieben in unseren Händen, trüb aber unser.
 

Christine62laechel

@Manfred36  

Ja, lieber Manfred, so ist es, egal womit verglichen.
"Trüb aber unser". Gefällt mir.

Mit Grüßen
Christine

hustengutzje


Der Obstbauer pflückt die Äpfel vom Baum und nennt diese Pflückreife Früchte
Danach lagert er sie um die Genussreife  zu bekommen und nennt diese Äpfel Genussreif

Jetzt fühle ich mich wie ein genussreifer  Apfel :-) und Äpfel mit Macken  geben den besten Saft  ( Studie)

einen fröhlichen Abend  wünscht  Hustengutzje

 

Christine62laechel

@hustengutzje  

Ja, wir sind alle genussreife Äpfel, und möge uns der gute Obstbauer sicher lagern, wenn es soweit wird. Mit der Pflückreife kann man noch abwarten. :)

Mit Grüßen
Christine


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