Forum Wissenschaften Die unbelebte Natur Der Mechanismus von Antikythera

Die unbelebte Natur Der Mechanismus von Antikythera

eleonore
eleonore
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Der Mechanismus von Antikythera
geschrieben von eleonore
1900 bargen schwammtaucher ein große, korrodierte metellklumpen in Ägäis.

2 Jahre später entdeckte ein Archäologe ein Zahnrad in klumpen.
Der Sensation war perfekt.

Der rostbrocken entpuppte sich als filigranes Räderwerk, der erste analoge Computer der Welt.

Ich verlinke dazu einen Artikel aus der Geo, mit ein tolle fotoshow.

Ich versuche seitdem immer wieder über den neusten Stand der Forschung nachzulesen, da es mich fasziniert, seit ich erstmals darüber las.

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eleonore
adam
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Re: Der Mechanismus von Antikythera
geschrieben von adam
als Antwort auf eleonore vom 12.06.2009, 13:54:56
Viele Leute belächeln die Erkenntnisse vergangener Zeiten und vergessen, daß der Stand unserer Technik letztendlich auf permanentem Lernen der Menschheit und damit auch auf der Begabung von Menschen vergangener Kulturen beruht. Der Mechnismus von Antikythera ist ein Beispiel dafür, wie exakt damals schon gedacht und gearbeitet wurde.

Das überlieferte Schaffen ist aus der heutigen Zeit nicht wegzudenken und der Verlust der Bibliothek von Alexandria wahrscheinlich bis heute nicht verkraftet.

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adam
eleonore
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Re: Der Mechanismus von Antikythera
geschrieben von eleonore
als Antwort auf adam vom 16.06.2009, 08:57:50
ja adam,

es ist schade, dass soviel an wissen verloren geht, belächelt wird, und in endeffekt mühsam neu ge/erlernt werden muss.

ein bespiel dafür ist:

Terra Preta
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eleonore
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Re: Der Mechanismus von Antikythera
geschrieben von eleonore
als Antwort auf eleonore vom 16.06.2009, 12:01:40
@adam,

mir ist nochwas eingefallen, was heute noch bestand/verwendung hat.

Hypokaustum
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eleonore
adam
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Re: Der Mechanismus von Antikythera
geschrieben von adam
als Antwort auf eleonore vom 17.06.2009, 08:07:07
@eleonore

Drehen wir den Spieß doch mal um und fragen uns, welche neuen Erkenntnisse die heutigen Gesellschaften den alten Entdeckungen hinzugefügt haben. Die Mathematik beruht immer noch auf Euklid und erst Einstein hat dieses Weltbild durch die Relativitätstheorie erweitert.

Die meisten neuen Entwicklungen wären ohne das Rad oder die schiefe Ebene nicht denkbar. In diesem Sinn bewegen wir uns immer noch auf einem Level mit den alten Griechen. Der Unterschied liegt in der heutigen Anwendung der Techniken, für die industrielle Fertigung oder die Bequemlichkeit (Fortbewegung, z.B. Auto). Die alten Kulturen haben in die Vorgänge der Natur nicht so eklatant eingegriffen, wie wir heutzutage. Und angesichts der Umweltprobleme, die wir durch die Technisierung haben, kann unser Fortschritt nicht wirklich als bahnbrechend angesehen werden.

Hat nicht Rousseau das Motto geprägt "Zurück zur Natur"? In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde es ja wiederentdeckt und auf die Technisierung bezogen. Zu Recht, wie sich heute herausstellt. Da waren uns die Hellenen durch ihren vermeintlichen Rückstand voraus. Sie blieben einfach bei der Natur.

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adam

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