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Innenpolitik Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter

hinterwaeldler
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Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von hinterwaeldler
360 Tage vor der Wahl zum Bundestag hat die Bundeskanzlerin ihr Konzept zur Bekämpfung der Altersarmut vorgestellt.

Haupttenor: Hallo ihr Hartz4er und restlichen Arme in Deutschland, schafft euch nun endlich ein Vermögen in Form einer vom Staat geförderten Vorsorge an. Dann habt ihr auch im Alter noch die Butter auf dem Brot: blog.zeit.de: Private Vorsorge fürs Alter ein Irrweg:[i]Im Klartext: Jedes Brötchen, das die Alten essen wollen, muss von den Jungen gebacken werden. Ganz egal, wie die Rente finanziert ist.[/indent]
Das wird keinesfalls bestritten, aber damit die Jungen in die Lage versetzt werden Brötchen zu backen, mussten deren Eltern und Großeltern auch für sie Brötchen backen. Das nennt man Generationsvertrag! Wer hier einen Bruch zwischen Jung und Alt provoziert, schaufelt sich sein eigenes Grab.

Beachtet bitte auch die vielen Kommentare zum Blogbeitrag. Mittlerweile sind es 8 Seiten.
Re: Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von crosby
als Antwort auf hinterwaeldler vom 26.09.2012, 09:53:24
Sorry aber was verstehst du mit Jungen ??
Jungen gilt das auch wenn man über 60 Jahren arbeiten muss ?

Ausserdem die Jungen sitzen zu Hause weil sie keine Arbeit finden und die Jungen ? Alten schuften sich zu Tode. irgendwie nicht logisch das Ganze oder ???

crosby :)
Felide1
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Re: Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von Felide1
als Antwort auf crosby vom 26.09.2012, 10:00:20
mein Gedankengang geht dahin: gibt es zuviele Menschen auf der Welt.Wäre weniger mehr?

Felide

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schorsch
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Re: Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Felide1 vom 26.09.2012, 10:22:10
Gäbe es weniger Menschen auf der Welt, gäbe es auch weniger Konsumenten. Wenn es weniger Konsumenten gäbe auf der Welt, gäbe es auch weniger zu produzieren. Wenn es weniger zu produzieren gäbe auf der Welt, gäbe es weniger Arbeitsplätze. Wenn es weniger Arbeitsplätze gäbe auf der Welt, gäbe es dann weniger Arbeitslose oder Invalide oder sonstwie von der Allgemeinheit Abhängige?

Früher sorgten die Jungen direkt für ihre Alten, nämlich indem sie sie bis zu deren Tod durchfütterten. Heute aber wollen die Jungen die Alten nicht mehr durchfüttern, denken aber nicht eine Sekunde darüber nach, wie es ihnen selber mal zumute sein könnte, wenn sie nur noch das anonyme Gnadenbrot zu fressen bekämen!
hinterwaeldler
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Re: Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf schorsch vom 26.09.2012, 10:54:18
Früher sorgten die Jungen direkt für ihre Alten, nämlich indem sie sie bis zu deren Tod durchfütterten. Heute aber wollen die Jungen die Alten nicht mehr durchfüttern, denken aber nicht eine Sekunde darüber nach, wie es ihnen selber mal zumute sein könnte, wenn sie nur noch das anonyme Gnadenbrot zu fressen bekämen!
Damit hast du den Finger auf der blutenden Wunde. Das Problem dabei ist, dass dies einige Politiker unseren Nachkommen einreden. Es sind genau die Politiker, die wohlbehütet in ihrem Elternhaus und ihrer sozialen Umwelt aufgewachsen sind. Aber bitte, schießt euch jetzt nicht wieder auf die Kanzlerin ein. Ihre Kindheit und Jugend war auch wohl behütet und gesellschaftskonform. Das haben wir schon des öfteren durchgekaut.
hinterwaeldler
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Re: Satire ist gestern: Private Vorsorge fürs Alter
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf hinterwaeldler vom 26.09.2012, 12:39:48
Wenn ich oben schrieb, das dies keine Satire mehr sei, sondern die Realität, dann müsste ich noch den Beweis antreten. Also, das war noch vor 14 Tagen in Oliver Welkes ZDF-HeuteShow:



Georg Schramm: "Satire kann nur noch von der Realität übertroffen werden."

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