Forum Finanzen & Wirtschaft Wirtschaftsthemen Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz

Wirtschaftsthemen Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz

hafel
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Mitglied

Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von hafel
als Antwort auf dutchweepee vom 18.02.2009, 03:00:09
@ dutch:

Hmmm eigentlich hatte ich NUR ganz direkt auf Deine Bemerkung geantwortet: "was ein Linker denkt..... usw"

Wir beide sind in unseren Gedanken näher als Du denkst, wir hatten vor geraumer Zeit darüber schon einmal diskutiert.
Ich bin ebenso der Meinung, dass Bahn (Verkehr), Energie und vielleicht noch ein paar andere Dinge in Staatshand gehören. Mit der Bahn (wo viele Menschen darauf angewiesen sind) sollte nicht spekuliert werden können. (In Kiel zum Beispiel, kauft die Stadt ihren Nahverkehr wieder zurück.... weil es anders nicht funktioniert hat)!

Nur eben, diese Verstaatlichungen oder Halbverstaatlichungen sollten Marktwirtschaftler überwachen und keine Möchtegerne-Sozialisten.
--
hafel
pea
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Mitglied

Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von pea
als Antwort auf baerliner vom 18.02.2009, 08:28:58
Gier und Neid sind menschliche Eigenschaften, die jedes System unmenschlich machen.



Da hilft wohl nur der redliche Versuch der Schadensbegrenzung
systemunabhängig...

Obwohl, viel Hoffnung hab ich da nicht!



--
pea
arno
arno
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von arno
als Antwort auf hafel vom 18.02.2009, 11:11:41
Hallo, hafel,

Du schreibst:

"Nur eben, diese Verstaatlichungen oder Halbverstaatlichungen sollten
Marktwirtschaftler überwachen und keine Möchtegerne-Sozialisten."

Was soll dieser Blödsinn?????

In dem Grundgesetz ist nirgendwo das Wirtschaftssystem festgeschrieben.
Es können sowohl die Marktwirtschaft als auch die Planwirtschaft und alle
Formen dazwischen politisch gewollt installiert sein und installiert werden!

Wie innerhalb des Wirtschaftssystems die Verstaatlichungen oder
Halbverstaatlichungen zu überwachen sind, wird über Gesetze
vorgegeben.
In diesen Gesetzen steht aber nie, welcher "Religion" die Überwacher
angehören zu haben!

Viele Grüße
--
arno

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hafel
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von hafel
als Antwort auf arno vom 18.02.2009, 12:02:47
@ Arno: Wer wohl hier den Blödsinn schreibt ????

Was soll dieser Blödsinn????? Das Frage ich jetzt Dich!

Dein Problem ist, dass Du absolut unbeleckt bist, wie verstaatlichte "Planwirtschaft" nach dem Muster ala Sozialismus funktioniert. Das Du das nicht kennst, ist Dir nicht übel zu nehmen,. Übel ist, dass Du über etwas "schwadronierst" wo von Du keine Ahnung hast. Ich gebe Dir "Deinen Blödsinn" ungebraucht zurück.

Ich bin ja gar nicht gegen eine grundsätzliche Verstaatlichung verschiedener Bereiche der Dienstleistung, wie Bahn, Energie etc. Im produzierenden Gewerbe hat die Regierung da jedoch nichts zu suchen. Es wäre ein Fass ohne Boden.

Somit gibt es kein Argument, das den Einsatz von Steuergeldern für z.B. Opel, für Schaeffler oder andere Firmen rechtfertigt. Ihr Verschwinden vom Markt ist volkswirtschaftlich verkraftbar. Das ist im übrigen das einzige Argument mit dem der Staat große Kreditinstitute wie Hyper-Real-Estate oder die Commerzbank retten darf: Ihr Zusammenbrechen würde das gesamte Finanzsystem gefährten.

Viele Grüße an Dich Arno
Hafel
arno
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Mitglied

Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von arno
als Antwort auf hafel vom 18.02.2009, 12:25:43
Hallo, hafel,

der Bevölkerung wird eingeredet, daß eine Insolvenz der
Hyper-Real-Estate oder der Commerzbank das gesamte
Finanzsystem gefährdet.

Daran kannste doch erkennen, auf was für einem
maroden Finanzsystem die Wirtschaft basiert!

Nach solch einer "wirtschaftlichen Kernschmelze = wirtschaftlicher Gau"
kann man doch nicht solch ein System noch aufrecht erhalten wollen?

Viele Grüße
--
arno
hafel
hafel
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von hafel
als Antwort auf arno vom 18.02.2009, 14:06:14
Doch kann man. Nur eben etwas anders, mit etwas mehr Kontrollmöglichkeit. Einfach deshalb, weil es kein beseres Wirtschaftssystem gibt. Gäbe es das, hätten wir es bereits.

Aber ich kann verstehen, dass Kommunisten und Möchtegerne-Sozialisten das anders sehen. Können und dürfen sie auch.... die paar Prozent verkraftet unsere Demokratie.
--
hafel

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arno
arno
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von arno
als Antwort auf hafel vom 18.02.2009, 14:15:27
Hallo, hafel,

ist der "Kontroll - Wasserkopf" immer noch nicht groß genug??
Sicher ist "Kontrolle besser" als alles andere, aber sie muß
transparent sein und das ist sie unter der CDU/CSU nicht, weil
der Superstar Seehofer die Transparenz verhindern will !

hugo, Du kennst doch nur zwei Wirtschaftssysteme und erkennst
nicht, daß wir bereits viele Elemente aus einer Planwirtschaft
übernommen haben und noch mehr übernehmen müssen, damit dieses
marode Finanzsystem am Leben erhalten bleiben kann.

Ob die "paar Prozent" nicht doch eine Neuerung bringen werden,
bleibt abzuwarten.

Und eine politische Erneuerung haben wir doch wirklich verdient, oder?


Viele Grüße
--
arno
Karl
Karl
Administrator

Die chinesichen Börsen steigen - warum?
geschrieben von Karl
als Antwort auf arno vom 18.02.2009, 14:29:32
Interessant ist es schon zu beobachten, dass China die Krise offensichtlich hervorragend meistert. Hier scheint der staatlichen Einfluss - ohne (oder mit anderen) ideologischen Scheuklappen einen positiven Effekt zu haben.

Großzügiges China, knauseriges Deutschland

Tatsächlich besticht das chinesische Konjunkturpaket allein durch seine schiere Größe. Peking legte ein Programm von umgerechnet 443 Milliarden Euro auf, das entspricht rund 18 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: Die USA investieren 15 Prozent ihrer Wirtschaftskraft, Deutschland will bloß 2,4 Prozent ausgeben.
geschrieben von boerse.ard.de

--
karl
hafel
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von hafel
als Antwort auf arno vom 18.02.2009, 14:29:32
@ Arno:

Gleich nach Mauerfall bin ich mit einer Piper von Kiel nach Leipzig geflogen und hatte so Gelegenheit, die VEB-Kombinate einmal von oben zu betrachten. Ich gebe Dir gerne einmal einen Anschauungsunterricht, wie volkseigene Betriebe aussehen. Bilde Dir selber ein Urteil.



Wolfen-Bitterfeld
--
hafel
hugo
hugo
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Re: Regierung einigt sich auf Enteignunggesetz
geschrieben von hugo
als Antwort auf hafel vom 18.02.2009, 14:48:20
hafel,,was glaubst Du was für Industriebrachen ich schon in hochmodernen und in weniger modernen kapitalistischen Ländern gesehen habe,,

daraus kannste so gut wie nix bezüglich des Lebensniveaus für die daneben lebenden Menschen erkennen,,,ich sah schon Slumps von ungeahnten Ausmaaßen, mit unbegreiflicher Armut, Not, Dreck,, aber ich sah noch nie einen solchen verheerenden schlimmen Zustand in der DDR,,,bitte vergess das nie,,auch wenn Deine Wut, dein Hass, deine Verunglimpfungsbestrebungen sich immer und immer wieder daran erlaben möchten.

Es gibt Milliarden Menschen auf dieser Erde die würden sonnts was darum geben so leben zu dürfen wie die Menschen im Ostblock lebten,,die hatten Wasser, Wärme, Dach überm Kopf, Grundnahrungsmittel, Kultur, gesichertes, wenn auch geringes Einkommen,,,

das alles schafft der modernste kapitalistische Staat nie, nie niemals,,in den USA solls sogar Menschen ohne Gesundheitsfürsorge geben, Leute die trotz 3 Jobs sich keine vernünftige Wohnung leisten können, Armenviertel, in die sich Tag und Nacht nur wenige Touristen reintrauen,, also erzähl hier nix vom Mond,,und stell uns nicht für dumm hin, dumm gelaufen ok aber,,

Es gibt viele Vergleiche da sieht der ehemalige Osten sehr, sehr mies aus, besonders wenn man die BRD der damaligen Zeit gegenüberstellt, das was sich aber derzeit hier abspielt,,da sieht die EX von Jahr zu Jahr immer besser aus,,und wenn sich nicht bald etwas grundsätzlich daran ändert, werden sich bald die ersten Menschen einige (nicht alle) Lebensumstände wie in der EX zurückwünschen,,

Die Zeiten wo Du Deinen überheblichen Finger gen Osten zeigen kannst schwinden von Jahr zu Jahr,, mit den unvergleichlich besseren Voraussetzungen machen unsere heutigen Veantwortlichen herzlich wenig für die Masse ihrer Untertanen und ausschließlich das ist für mich der Maßstab des Vergleichs,,

für mich bist Du das typische Beispiel für jemanden, der Die Ideen von Marx nun auf ewig mit dem Scheitern der sozialistischen Wende 1989 in Verbindung bringt.

"Das ist Unsinn. Was er vor 160 Jahren aufgeschrieben hat, kann man nicht damit vergleichen. Was die Sowjetunion und die DDR daraus gemacht haben, das kann man verurteilen. Aber das sind zwei Welten"

weißt Du wer den letzten Satz gesagt hat ?? es war der Chef der Deutschen Bank in Berlin. (ein Exossi)

--
hugo

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