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Wolfram8 .

hat auf das Thema RE: Kleine Kneipe Nr. 151 im Forum Die Kleine Kneipe geantwortet

Klick, Klick, Klick. Mail von Old.
„Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.“
Bin in Eile, deshalb auf diesem Weg.
 
      
Das kurze Leben der Apfelbaumgeschwister
"Geschafft.  Jetzt muss ich nur noch dieses harte Ding auf dem Rücken sprengen. Ah, mein Bruder ist auch schon da. Na, dann wollen wir mal arbeiten und wachsen. Zuerst einmal große, grüne Sonnensegel setzen. Na das hat ja schon prima geklappt."
Dann werden die Tage länger und die Sonne bekommt unseren Sprösslingen überhaupt nicht. Die Sonnensegel werden braun. Jetzt sind die Geschwister in ein Pflegeheim gewechselt. „Es war ein kurzes, aber auch interessantes Leben“ sagt der Bruder. Sie schaut mit ihren restlichen grünen Stellen zu ihm und antwortet: „noch leben wir  und wer weiß, vielleicht passiert ja auch ein Wunder.“
„Schließlich stirbt die Hoffnung als Letztes“ sangen Beide und lachten.
 
Dies war ja hier Thema im letzten November und dabei wurde Luther zitiert.
Seid herzlich gegrüßt aus dem kalten Berlin
Wolfram8
Klick, Klick, Klick.
 
hat auf das Thema RE: Kleine Kneipe Nr. 151 im Forum Die Kleine Kneipe geantwortet

Der Mai ist vorbei,
ich leg‘ noch ein Ei,
dachte das Huhn,
‚s gibt viel zu tun.
 
Old muss heute sein Auto in die Werkstatt fahren. Er hat lange gestanden und ein Check ist angebracht. Zurück fährt er mit seinem Roller. Sonne, obwohl nur mit 24 Grad und einer unangenehmen Schwüle, ist die Fahrt anstrengend und für Olds Zustand grenzwertig. Aber heile nach Hause gekommen.
Wenn Old bedenkt, dass in anderen Gegenden das Wasser bis zum Halse steht. Unvorstellbar.
Jetzt erst einmal ausruhen. Old denkt an sein Ferienhaus auf Rügen mit der kühlen Brise vom Meer.
Da erinnert er sich an die ‚Kleine Kneipe Nr. 151‘ mit der Terrasse und dem Blick über die Bucht mit den unterschiedlichen Wettern.
Klick. Klick. Klick.
Das Wetter ist angenehm. Wechselnd bewölkt mit einer leichten Brise. Nach einem Lächeln an alle Gäste setzte er sich an einem der wenigen freien Tische unter einem Sonnenschirm, bestellte eine Apfelweinschorle und genoss die Aussicht. Rechts in den Bergen haben sich wie meistens die Wolken festgesetzt. Links strahlen einem die Sonnenblumen unter blauem Himmel entgegen. Das Wasser in der Meeresbucht hat einen leicht türkisenen Anstrich.
Die Wirtin kommt mit der Schorle.
„Hoffentlich stimmt die Temperatur“ fragt sie.
„Herrlich hier draußen“ antwortet die Wirtin.
„Aber ich meinte eigentlich die Schorle.“
„Ach die, die muss noch mal in die Microwelle.“ Dabei lächelt Old die Wirtin mit einem Augenzwickern an und trinkt einen ausgiebigen Schluck.
„Mmmhhhh. Lecker. Was für eine Wohltat.“
Die Wirtin schüttelt mit dem Kopf und geht zurück, kann sich aber ein Lächeln nicht verkneifen.
Weit hinten, am Horizont sieht Old ein Segelboot. Er tippt auf Zweimaster. Das erste Boot, dass Old hier bisher ausmachen konnte. Eine andere Lebensgemeinschaft im Seniorentreff. Gedankenverloren trinkt er seine Schorle aus, grüßt alle Gäste und macht sich auf den Heimweg.
Klick. Klick. Klick.
Wolfram8
 
hat auf das Thema RE: Es ist Krieg in Europa im Forum Internationale Politik geantwortet

Hallo Hubert,
Du bist im richtigen Alter um Präsident der USA zu werden.
Aber auch in diesem Alter muss der richtige Weg gefunden werden, der Weg durch die MITTE.
Ob als Präsident oder Kleinbürger.
Ciao
Wolfram

hat auf das Thema RE: Es ist Krieg in Europa im Forum Internationale Politik geantwortet

„Man muss nur probieren in der MITTE durch zu kommen.“ (ST)
Doch um in der MITTE durchzukommen muss dieser Weg ausgelotet werden. Dazu ist es wichtig, zu wissen, was sich rechts und links abspielt. Wie sieht es mit meiner Kohle aus in der für mich absehbaren Zukunft? Wie schütze ich mich vor der wachsenden Gewalt? Den wachsenden Betrugsattacken, gerade gegen Senioren? Muss ich mich noch mit Krieg auseinandersetzen? Liegt er im Rahmen des Möglichen, dass ich ihn noch erlebe? Kann das Klima noch stabilisiert werden? Was machen die ‚Bestimmer‘ dieser Welt so alles? U. u. u.
Alle Menschen beantworteten die Fragen anders und gehen in verschiedene Richtungen.
In der MITTE durchgehen zu können bedeutet, keinen Hunger, keinen Durst, zum Schlafen und Leben eine sichere Unterkunft zu haben. Erst dann werden weitere Wege geöffnet. Dies betrifft einen hohen Anteil der Weltbevölkerung.
Wir, die wir alles haben, können scheinbar unseren individuellen Weg durch die MITTE gehen, ohne nachzudenken. Die ‚Bestimmer‘ machen eh was sie wollen. Natürlich müssen wir, das Volk dann alles ausbaden, aushalten und ertragen.
Ich denke, der Weg durch die Mitte ist: alles zu tun, damit das Ausbaden, -halten und ertragen so klein wie möglich gehalten wird. Für diesen Weg sind Gesamtgesellschaftliche Informationen von Nöten.
Der Krieg in der Ukraine ist eine Bedrohung für unsere Demokratie. Das steht außer Frage. Er kann weiter eskalieren. Natogeschosse auf russischem Boden. Der Westen stellt sich auf einen 5 Jahreskrieg ein. Das Ende der Amtszeit von Putin. Schafft es Putin die Nato in den Konflikt einzubeziehen, zum Einsatz von taktischen Atomwaffen?
Und dann haben wir ja noch Trump. Einen Straftäter aus den USA.
Berlin, das trockenste und wärmste Bundesland in Deutschland.
Ich denke es ist wichtig, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um den eigenen Weg der MITTE zu finden.
Wolfram8
 
hat auf das Thema RE: Kleine Kneipe Nr. 151 im Forum Die Kleine Kneipe geantwortet

Brief
An die Kleine Kneipe Nr. 151
Seniorentreff 1
4711 Deutschland
 
Hallo Kneipenbesucherinnen und Besucher,
 
bin die Tage in der politischen Ecke gewesen. Naja, Old muss auch wissen, was wir, das gemeine Volk von der Welt so denkt. Interessant. Diesmal war mein Thema der Ukrainekrieg.
Aber weswegen ich schreibe ist eine kleine Episode, die ich gerade erlebt habe.
Old kann ja mit seinem Sattel nicht mehr richtig fahrradfahren. Er rutscht beim Fahren mit dem Po immer nach unten.
So hat Old einen neuen Sattel bestellt und festgestellt, dass er nicht kompatibel mit seinem Fahrrad ist. Dies ist beim Abmontieren seines Sattels aufgefallen. Doch beim wieder anmontieren konnte Old den alten Sattel neu richten und jetzt, oh Wunder passt er, was eine erste Probefahrt zum Einkaufen bestätigt hat.
Das lustige, Old hatte irrtümlicherweise keinen Sattel, sondern nur einen Sattelbezug bestellt. Zum Glück musste er ihn nicht annehmen. Retour nennt sich das Zauberwort. (Schutzengel).
So ein Vorgang war vor 20 Jahren unvorstellbar. Wie die Zeit vergeht.
Das ist schon alles.
Ich grüße Euch herzlich und nicht vergessen, einmal lächeln am Tag.
Hoffentlich hat das Eis geschmecktJ
Wolfram8
 
hat auf das Thema RE: Es ist Krieg in Europa im Forum Internationale Politik geantwortet

„Also, die Ukraine hat keine freie Hand in der Kriegsführung. Ferngesteuert von wem?
Das Putin in absehbarer Zeit gestürzt wird oder stirbt, vielleicht ein Attentat, ist nicht zu erkennen.
Allerdings gibt es kaum verlässliche Informationen über die innenpolitischen Verhältnisse in Russland.
Ja, die Bundeswehr "hatte" vor langer Zeit „die volle Kampfstärke“. Und heute?
Old bekommt seine ‚Weisheiten‘ sicherlich auch ideologisch und nach einem demokratischen Muster bei der Hausarbeit. Dabei handelt es sich nicht um Weisheiten, sondern um ein Ergebnis individueller Erfahrungen, Einschätzungen und Visionen.
Fazit:
Ich denke, die Ukraine hat weitgehens freie Hand. Natürlich in Absprache und mit einem gewissen Einfluss vom Westen und der NATO.
Putin hält sich mindestens noch vier Jahre. Auch wenn in der russischen Bevölkerung Blut fließt. (KGB Denkweise).
Dies würde beinhalten, dass die Ukraine und der Westen auf vier Jahre Krieg einstellen müsste.
Machen alle das mit? Mit den wenigen Bodentruppen die die Ukraine stellen kann?
Aber Ende des Jahres haben wir den kommenden Präsidenten der USA.
Ob bis dahin sich etwas an der gegenwärtigen Situation ändert ist nicht absehbar.
Es wird erst einmal auf einen Waffenstillstand hinauslaufen. Eine Verschnaufpause.
Darum geht es. Dann wäre die Diplomatie gefragt.“
Wolfram8
 
hat auf das Thema RE: Es ist Krieg in Europa im Forum Internationale Politik geantwortet

„Das Russland kapituliert und sich auf die Grenzen von 2014 zurückzieht, ist zur Zeit einfach nicht abzusehen. Dazu fehlen die unbedingt nötigen Bodentruppen.
Natotruppen? Zwangsweise mit deutscher Beteiligung gegen Russland? Unvorstellbar.
Oder eine Söldnerarmee, vom Westen bezahlt?
Putin ist durch und durch ein KGB-Mensch, so denkt und handelt er.  Feinde werden eliminiert. Menschenleben haben für Putin nur strategische Bedeutung.
Sollten Nato oder Westsöldner in der Ukraine gegen Russland kämpfen, würde er als ultimativen Warnschuss eine taktische A-Bombe einsetzen und schauen, was dann passiert, mit der Gewissheit, dass kein atomarer Gegenstoß erfolgen wird. (Blaupause für China und Taiwan?). Dieses Szenario wird bestimmt schon in anderen Kreisen diskutiert.
Die Demokratie kann sich in dieser Konfliktsituation auf keine kriegerische Auseinandersetzung einlassen.
„Ein neues Zeitalter hat begonnen“. Die Demokratie muss erst einmal Aufrüstung verkraften (wo sie doch gegen Gewalt ist),  dann muss die Armee, auch Bundeswehr genannt, technisch wie personell in einem befriedigenden Zustand sein.
Um es kurz zu machen. Die Demokratie in Deutschland braucht Zeit.
Auch um die innenpolitische Lage zu stabilisieren.“
Wolfram8  
 
hat auf das Thema RE: Es ist Krieg in Europa im Forum Internationale Politik geantwortet

Wir sollten den Krieg in Europa nüchtern und global einschätzen.
Kernpunkt ist, dass dies der erste Krieg zwischen einer totalitären Weltmacht und einem demokratischen Staat ist.  
Wichtig ist es, die demokratischen Staaten nicht zu gefährden. Die Ukraine muss als demokratischer Staat erhalten bleiben, doch wird dies ohne Gebietsabtretungen kaum möglich sein.
So wäre dieser Vorstoß totalitärer Kräfte vorerst gestoppt und kann nicht als Blaupause für China und Taiwan dienen.
Europa muss Wege finden, wie sie in der historischen Verschnaufpause, sich gemeinsam absichern, gegen Angriffe gegen die Demokratie.
Leider gibt es eine beachtliche Anzahl an Kräften, die sich auch gegen die Demokratie richten.
Hier sehen wir den innenpolitischen ‚Krieg‘ zwischen den Regierungsstilen.
Auch in Deutschland ist allgemein ein ‚Rechtstrend‘ zu beobachten. Wobei ‚rechts‘ nicht unbedingt Demokratiefeindlichkeit bedeutet. (CDU und CSU sollten sich einen anderen Titel für ihre politische Richtung zulegen, sonst gleitet sie vielleicht ins rechte Lager ab.).
Zusammengefasst: die Ukraine muss als demokratischer Staat erhalten bleiben, Europa muss gestärkt werden und wir in Deutschland müssen endlich lernen, uns demokratisch zu verhalten.
„Wer sich einmal nicht demokratisch verhalten hat, der Werfe den ersten Stein“.
Wolfram8
 
hat auf das Thema RE: Kleine Kneipe Nr. 151 im Forum Die Kleine Kneipe geantwortet


So, der Müll ist unten, entsorgt. Zum Glück waren in allen vier Tonnen noch Platz. Ärgerlich ist, wenn der gesammelte Bioabfall in die Resttonne wandert.
Die Küche ist auch im grünen Bereich.
Jetzt hat Old Lust, die viertuelle Welt zu besuchen. Ist schon Wahnsinn das neue Zeitalter. Viele wichtige und unwichtige Kontakte laufen über das ‚www‘.
Apropos Kontakte. Das Wetter lädt zur ‚Kleinen Kneipe Nr. 151‘ ein.
Klick. Klick. Klick.
Wow, die meisten Gäste sitzen auf der Terrasse. Ah, dahinten ist noch ein Platz frei. Seija sitz auch an dem Tisch. Bei meinem Weg dahin, begrüße ich die Gäste und bestelle ein kleines Bier, obwohl ich gar nicht weiß, ob hier nicht Selbstbedienung angesagt ist.
Old erreicht seinen Platz und Seija begrüßt ihn erwartungsvoll. Er bekommt ein schlechtes Gewissen.
Die Bilder vom Apfelbaum sind noch in der Kamera. Über 50 Fotos noch nicht bearbeitet.
„Bilder vom Hütehund? Na klar, die hab‘ ich doch“.
Das Bier wird serviert. „Herzlichen Dank“. Old macht einen Schluck von dem wohltemperierten Nass.
Eine kleine Brise weht über die Terrassen und bringt eine angenahme Kühlung.





„Das ist Mia, die Hütehündin, die sofort anschlägt, wenn Roller, schreiende Kinder, die Post, fremde Hunde im Umkreis von ‚einem halben Kilometer‘ zu erschnuppern sind.“
Old schaut über die Bucht. Er trinkt sein Bier aus und will gerade gehen, als Chris erscheint  und fragt, ob der Platz frei wird.
„Das ist ja gut, dass ich Dich noch treffe. Herzlichen Dank zum Einloggen beim Tippspiel. Kann die EM getippt werden?“ Was für eine dumme Frage, denkt Old. Er war im Tippspiel und hat keinen Link gefunden.
Nach einem freundlichen Abschied verlässt Old den Ort und geht zu seiner Gitarre, seinen eigenen Bühnenauftritt zu proben.
Klick. Klick. Klick.
Wolfram8

 
hat auf das Thema RE: Kleine Kneipe Nr. 151 im Forum Die Kleine Kneipe geantwortet

Old hat heute wieder den Job als Hundesitter übernommen. Der richtige Zeitpunkt um der Kleinen Kneipe Nr. 151 einen Besuch abzustatten. Klick, Klick, Klick.
Auf der feuchten Terrasse Sonnenschein. Der Himmel hat ein kleines Loch in der Wolkendecke zugelassen. Ein gutes Zeichen zum Entree. Kaffeeduft und kulinarische Gerüche strömen Old entgegen. Olds Hocker am Tresen ist glücklicherweise frei und bestellt sich eine Weißweinschorle. Er winkt allen Gästen freundlich und mit einem Lächeln zu und wünscht einen guten Appetit.
Old schaut sich um und sucht die Fußballrunde. Aber er kann sie nicht ausmachen. Schade. Er hätte so gerne mehr über die Tipprunde erfahren, die es geben soll.
Old schaut aus dem großen Schaufenster über die Terrasse in die Landschaft. Er denkt an seine Apfelbaumplantage, der es gar nicht gut geht. Ob sie den Sommer überleben? Der Kaffee steht blendend und der Benjamin sowieso.
Seija reißt Old aus den Gedanken fragt nach Fotos von den Apfelbäumchen.
„Ich werde es versuchen. Habe es noch nie gemacht. Mal sehen.“ Er zwinkert Ihr zu.
Guter Gedanke. Foto. Habe lange keins mehr gemacht. Old trinkt die Schorle aus und bedankt sich bei der Wirtin. Alle anderen werden mit einem lauten „ciao“ und einem gehobenen, wickenden Arm bedacht.
Klick. Klick. Klick.“
Wolfram8 - Berlin
 

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