Andre

Am Fenster saß ein Junge der sehr traurig war , für ihn war eine Welt zusammen gebrochen, seine Eltern waren tot . Ein alkoholisierter Autofahrer hatte einen Unfall verursacht wobei die Eltern starben. Er wußte das er alleine war und in ein Heim kommen würde. Seine Eltern erzählten ihn einmal das sie keine Verwanden mehr hätten. Die Zwillingsschwester seiner Mutter war bei einem Flugzeugabsturz nach Indien verschwunden, man habe sie nie gefunden. Als ihn die Frau vom Jugendamt holte ging er ohne ein Wort mit, aber in seinen Gedanken war er bei seiner Mutter die ihn nie mehr in den Armen halten wird .Zur selben Zeit stand eine blonde Frau in einem Raum der zu einer Schule in Indien gehörte und hatte einen Brief eines Notars aus Österreich in Händen, und konnte nicht glauben was sie gerade gelesen hatte. Man schrieb ihr das ihre Zwillingsschwester Sabrina und deren Mann verunglückt seien und einen Jungen hatten der zur Zeit in ein Heim kommt. Sie wird gebeten sich zu melden . Aber wie konnte das sein ? Sabrina war schon vor Jahren gestorben , ihren Brief den sie nach dem Absturz nach Monaten geschrieben hatte war zurück gekommen mit dem vermerk „Empfänger gestorben“ Sie gab sich einen ruck und fing an ihre Koffer zu backen ,dabei kreisten ihre Gedanken immer um das selbe Sabrina und deren Jungen. In zwischen war Andy im Heim angekommen wurde er von der streng blickenden Heimleiterin in einen großen Schlafsaal geführt ,die zeigte ihm sein Bett und den Schrank. Die anderen Kinder waren ganz still ,und sahen ihn ganz neugierig an. Er verstaute seine Sachen und legte sich auf das Bett und vergrub sein Gesicht im Polster. Beim Essen im Großen Saal saß er mit zwei Jungen und einem Mädchen an einem Tisch in der Ecke. Sie sprachen nicht den es war verboten. Anschließend spielten alle in einem Raum mit hohen Fenster, das Mädchen von seinem Tisch fragte ihn ob er mit spielen wolle. Er verneinte, er wollte nur alleine sein . In dieser Nacht Träumte er von den schönen Dingen die er mit seinen Eltern erlebt hat. Als er wach wurde mußt er bitterlich weinen. Da er wusste solches würde er nie mehr erleben.An einem Sonntag war große Aufregung, die Heimleiterin verkündete, daß einige Ehepaare kommen, die Kinder adoptieren . Der Junge dachte ich möchte das nicht, ich will keine neuen Eltern! Mußte sich aber dazu stellen. Als dann ein Auto nach dem anderen an kam, wurde er doch neugierig vielleicht ist doch jemand dabei der ihn nimmt ,immer besser ein zu Hause bei Fremden als im Heim, wo ihn keiner lieb hat. Zu letzt kam ein Taxi die Auffahrt hinauf. Als die Frau aus stieg glaubte er sein Herz hört auf zu schlagen, sie sah aus wie seiner Mutter. Er drängte sich in die erste Reihe und hoffte sie würde ihn sehen . Vorerst gingen alle Paare die Reihe ab, man konnte nicht sehen ob jemand für ein Kind Interesse zeigte. Danach mußten alle wider in den Schlafsaal gehen und sich ruhig verhalten . Der Jung dachte nur an die Frau die seiner Mutter so glich . Nach und nach wurden einige Kinder geholt , es kamen auch wider welch zurück und weinten da sie nicht genommen wurden. Auf einmal wurde die Saaltüre aufgestoßen und die Frau an die er immerzu gedacht hatte kam herein und ging auf Andy zu , und kniete vor ihn nieder und schaute lange in sein Gesicht. Er hört auf einmal die Worte, ja das ist meiner Schwester Sohn.Wie konnte das sein? Die Schwester meiner Mutter, hörte er sich sagen,die ist doch tod . Das ist eine lange Geschichte ich erzähle sie dir wen wir in das Hotel fahren, wo ich zur Zeit wohne.
Seine Gedanken machten Purzelbäume als er seine Sachen zusammen backte. Und er wünschte sich das es kein Traum ist

vom Feuerteufel

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Kommentare (5)

Kasysa Wenn ich so eine Geschichte lese oder höre, egal, ob Realität oder Gedankengut, wird mir immer wieder erneut bewusst, wie dankbar ich für meine liebevolle und behütete Kindheit im Elternhaus sein muss.
Herzliche Grüße an alle Leser
Schwarzkehlchen Deine Geschichte ist sehr schön, sie geht zu Herzen. Du bringst sehr gut Leid und Schmerz zum Ausdruck, aber auch Sehnsucht und Freude.

Herzlicher Gruß Brigitte
Maritt Ich denke, es ist bestimmt eine wahre Geschichte.

Leider ist die Welt nicht gerecht. Es gibt so viele Kinder die kein richtiges Zuhause mehr haben um so besser ist dieses gute Ende.

Herzlichen Gruß
Maritt
velo79 Es ist Dir eine sehr anrührende Geschichte gelungen.
Es ist schön, das sie so ein gutes Ende genommen
hat. Jeder, der sie liest und Eltern hat, egal was
in den Familien passiert ist, ein richtiges Zuhause
ist wirklich viel wert.

Liebe Grüße
Hanni/velo79
finchen -- ein paar Details sind unterschiedlich, denn im Heim bin ich nicht gelandet, doch es gab einige, die mich "haben" wollten. Ein miserabeles Spielchen für ein Kind.
Ich werde es nie vergessen, wie man auf dem "Markt" der Vollwaisenrente um mich geiferte.
Und dann kam die Schwester meiner Mutter und nahm mich mit!
Ein Glück für mich - doch das Heimweh blieb.
Gruß
Moni-Finchen

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