Als ich mir das Buch kaufte, dachte ich es wäre Lesestoff für die ganzen Feiertage, aber weit gefehlt, ich legte es nicht aus der Hand und las und las. Es war so aufgebaut, dass man einfach mit den Ermittlern nach dem Faden sucht um hinter die mysteriösen Morde zu kommen.

Ein Ehepaar, kinderlos, adoptiert ein Kind in Russland, ein Kind, das etwas eingeschränkt in seinen Fähigkeiten ist und die Familie erstmal vor Probleme stellt, dann bekommt die Familie doch noch ein eigenes Kind, ein sogenanntes Schreikind. Nach vielen schlaflosen Nächten ist die Mutter schwer depressiv, die Familie holt ein Kindermädchen aus Russland, da die finanziellen Möglichkeiten erschöpft sind, die Frau kommt mit allen gut zurecht,  aber eines Tages ertränkt die Mutter ihr eigenes Kind in der , Badewanne und der Vater fürchtet, dass seine Frau als Möderin seinen totalen finanziellen Ruin bedeutet.Also schieben sie es ihrem behinderten Adoptivsohn zu und er verschwindet in einem Heim für schwer erziehbare Kinder, das Unheil niimmt seinen Lauf,jeder zerbricht an der Schuld die sie auf sich geladen hatten inkl. dem Kindermädchen, die ihre eigenen Gründe hatte, das Verbrechen zu decken.
Am Ende des Buches merkt der Vater, dass der adoptierte Sohn, dem sie die Schuld zugeschoben hatten,  sehr wohl gewusst hatte, was seine Mutter getan hatte und die Schuld für ihre Taten freiwillig auf sich genommen hatte und nie darüber sprach, er tat es aus Liebe zu seiner Mutter, die ihn nie besucht hatte..

Es ist ein Buch, das mich erschüttert hat und betroffen gemacht hat, aber natürlich  durch die Verwicklungen die sich erst so nach und nach zeigten, spannend war. 

Wer Charlotte Link gerne liest,  für den ist dieses Buch ein muss.


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Kommentare (4)

Muscari


Oja, liebe Rosenbusch,
auch ich bin ein Fan von Charlotte Link.
Habe bereits mehrere gelesen, und nun werde ich von einer Fan-Freundin mit weiteren Titeln "versorgt".
Im Moment lese ich ein älteres Buch von ihr "Die Sterne von Marmalon", das sich ein wenig von den späteren Titeln unterscheidet.
Es ist immer wieder meine spannende Bettlektüre, und man möchte tatsächlich endlos weiter lesen.
Ich bin sicher, dass ich mir "Ohne Schuld" nicht entgehen lassen werde.
Ich danke Dir und grüße Dich herzlich.
Andrea


 

Rosenbusch

Hallo @Muscari

ich kenne auch alle Charlotte Link Bücher, sie sind spannend und lassen sich gut lesen.  Wenn ich ein neues entdecke, dann muss ich es haben, da geht bei mir kein Weg daran vorbei😉

LG
Rosenbusch

 

Christine62laechel


Man könnte wohl vermuten, dass das russische Kindermädchen die echte Mutter von dem Adoptivkind war?

Mit Grüßen
Christine

Rosenbusch

@Christine62laechel 
Da muss ich dich aber entäuschen,😉 die wahre Mutter des Adoptivkindes kommt in dem Buch nicht vor, das Kindermädchen hatte eigene Gründe mitzumachen.

LG
Rosenbusch


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