The policemen are the guardians of the state


The policemen are the guardians of the state

Rassismus ist in den USA ja beileibe keine Seltenheit. Das ist genau so ein Phänomen und fast täglich immer wieder neu, wie auch die Polizeigewalt gegen Schwarze. Seit vielen, vielen Jahren sind solche Vorfälle wie jetzt wieder gegen den Afro-Amerikaner Georges Floyd an der Tagesordnung.- Und sie zeigen immer wieder auf, dass der Zusammenhang von Rassismus und überschäumender Polizeigewalt nie aufgehört hat.
In der Gesellschaft ist dann ein extremlauter Aufschrei hörbar - und sehr schnell wieder vergessen. Zurück bleiben die Volksgruppen der USA, die von jeher in ihrer Mehrheit chancenlos waren und selbst in Kriegszeiten noch ständig unter Anfeindungen zu leiden hatten: die Afro-Amerikaner und die »Riks« (Puerto Ricaner)dazu kommen dann noch die Mexikaner.
Selbst zwei Amtszeiten unter dem farbigen Barack Obama konnten dieses Übel nicht beseitigen. Genau das Gegenteil geschah - es gärte unter der Plane, die alles zudecken sollte stets weiter! Und unter der Präsidentschaft von Trump kam es zur rassistischen Neuauflage.
Die USA waren schon immer ein Land der krassen Gegensätze, ein Land, in dem die sozialen Spannungen ständig weiter zunehmen. Und die Benachteiligungen haben System! Davon zeugt auch die Lage in dieser Corona-Krise. Es sind die niedrigeren Einkommen dieser Bevölkerungsschichten, schlechtere Bildungabschlüsse, schlechterer Zugang zu medizinischer Versorgung und das Wohnen in überbevölkerten Ghettos. All das trägt zu dieser Situation bei. Und was sagt der Präsident in diesen Tagen?
»Wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen!«
Es hört sich fast so an, als würde Donald Trump so richtig aufräumen wollen mit den Menschen, die am meisten unter allem zu leiden haben, die weißen Fanatiker und die berüchtigten Kapuzenträger des KKK reiben sich die Hände.
Für das farbenfrohe Amerika, diesem »Hort der Demokratie und der Freiheit« ist die Regentschaft Trumps ein dunkles Kapitel in der amerikanischen Aera, die weit in die Welt hinein streut!


©byH.C.G.-Lux


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Kommentare (6)

nnamttor44

Du hast so Recht, lieber Horst! 

Dieser Mann - man schämt sich fast, dass seine Vorfahren aus Deutschland kommen - hätte nie diese Position ergattern dürfen. Doch auch schon zuvor ist vieles in den USA falsch gelaufen.

Einen absoluten Narzissten die Lenkung des größten westlichen Staates der Welt zu überlassen ließ schon Schlimmes ahnen. Wir können nur hoffen, dass er mit seiner sich selbst Verherrlichung nicht den dritten Weltkrieg anzündet …

Mögen sehr viele Menschen denken so wie Du und entsprechend handeln,

hofft Uschi

nnamttor44

@nnamttor44  

Mir fällt noch etwas dazu ein, lieber Horst:

1970 lernte die Schwester meines Mannes ihren Ehemann kennen, einen in Deutschland stationierten farbigen Texaner, der in der Army als Chefkoch arbeitete. Die beiden heirateten.

Robert war ein herzensguter Mensch und fühlte sich in meiner Familie gleich zuhause. Als er wieder zurück in die USA versetzt wurde, lernte ich per Mail auch von meiner Schwägerin die Lebensumstände in Texas sowohl für sie mit ihrem schwarzen Mann als auch die Situation seiner Schwestern und seiner Mutter kennen.

Irgendwie konnte ich so gar nicht nachvollziehen, dass es in der Umgebung, wo sie dort lebten, so viele uns längst selbstverständliche Dinge gar nicht gab. Ich habe fast wöchentlich Päckchen nach Texas - in Deutschland doch eigentlich als reiches USA-Land angesehen - geschickt, um ihr und der Familie ihres Mannes ein wenig zu helfen. Dazu gehörte akzeptables Deo, normaler echter Kaffee, andere Seife als ausgerechnet Kernseife für die Körperpflege … Und die erwachsenen farbigen Schwägerinnen konnten gar nicht fassen, dass das alles in Germany überall zu kaufen war.

Heute kann ich sehr gut nachvollziehen, dass dieses Riesenland eigentlich noch nie das Land gewesen sein kann, als das es der westlichen Welt immer vorgibt zu sein. Und die jetzige amerikanische Regierung müsste eigentlich so schnell wie möglich, vor allem mit diesem üblen Narzissten an der Spitze verjagt werden. Vermutlich aber wird auch nach Trump sich nur wenig für die Ärmsten der Armen dort ändern. Dafür sorgen dann schon bestimmte reiche Gruppen und der KKK, der ja immer noch (in der Versenkung) viele Dinge leitet, auch den seit der Sklavenzeit herrschende Rassismus … 

Mir wird übel, wenn ich von den derzeitigen überall stattfindenden Demos höre und sehe und was dazu der Präsident verlauten lässt, seine Hintermänner sich schön still verhalten, weil sie ja sonst die Macht verlieren könnten!!

Uschi

Rosi65

Soziale Medien reagieren mit Wut und Entsetzen, Demonstranten fordern Gerechtigkeit,        und ein Präsident demonstriert Stärke, in Form von Drohungen...

Ein guter Politiker würde jetzt mit aller Kraft versuchen eine diplomatische Lösung zu finden, um die Situation nicht noch weiter zu verschärfen.

Rosi65

werderanerin

Eine dramatische Zeit, denke ich und das ja schon seit vielen Jahren mit Anstieg.
Immer wieder neue Angriffe auf "Schwarze" und da kann man sich wirklich fragen, wie soll das mal enden...
Richtig ist, dass ein Obama es nicht geschafft hat, das Land auf eine gewisse Art zu "einen/zu befrieden"..., zu tief sind wohl die Gräben und Gegensätze, was aber jetzt unter Trump passiert, ist immer und immer wieder das Feuer am lodern zu halten, um es bald explodieren zu lassen.
Ein Präsident, eigentlich für alle Amerikaner da..., wird es wohl darauf ankommen lassen, vielleicht ist es sein erklärtes Ziel...

Kristine

Monalie

lieber Pan ich sehe das auch so und finde es traurig,was dort passiert. es heißt nicht umsonst--- Geld regiert die Welt !!! und die Welt schaut zu !! lieben Gruß Mona

karl

Lieber Pan,

ich sehe das wie Du. Trump scheint es regelrecht zu genießen, dass die Wählergruppen, die ihn nicht wählen dezimiert werden. Dieser Präsident eint nicht das Land, er entzweit es und wird damit zum Symbol für den Niedergang dieses Landes.

Karl


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