Forum Blog-Kommentare Diskussion zum Artikel "Nerudamelodie II (2008)"

Blog-Kommentare Diskussion zum Artikel "Nerudamelodie II (2008)"

marlenchen
marlenchen
Mitglied

Oh,
geschrieben von marlenchen
wie wundervoll lieber Horst,da bekommt man das Krippeln,ob man will oder nicht!Liebe grüße
Ein Gedicht...
geschrieben von ehemaliges Mitglied
...voller Trauer um die letzte Rose im dürren Garten, durch sie Alles besessen und mit ihr Alles verloren. Der Vergleich mit den klagenden Blüten der Felder und dem eigenen Sehnen, Beschreibung des weissweichen Blütenschosses, der Brüste, die wie Dinkelbrot erscheinen, lassen erotische Bilder voller Sehnsucht entstehen.

Ich habe beim Lesen die Luft angehalten. Ein phantastisches Werk! Danke!



pelagia
pelagia
Mitglied

Zeitweise
geschrieben von pelagia
muss man das Sehnen für die Liebe selbst nehmen. Du hast wunderbar geschrieben.

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minu
minu
Mitglied

Ganz wunderbar
geschrieben von minu
Ein wunderbares Gedicht, ich verstehe sie immer besser
und sie gefallen mir immer besser.
Lachen musste ich wegen dem Dinkelbrot.
cariha
cariha
Mitglied

Es ist
geschrieben von cariha
wie du schon schriebst. Einmal lesen reicht nicht, um die ganze Breite deines Gedichtes zu vestehen. Es macht nachdenklich - aber auch ein wenig sehnsüchtig. Danke dir, daß ich lesen durfte.
LIebe Grüße Conny
Lieber Horst,
geschrieben von meli
Neruda - einer der größten - und wie selbstverständlich nimmst Du seine Melodie auf.
Ich möchte Dir jetzt etwas überreichen, ich habe es natürlich bei google gefunden. Ich selbst besitze noch eine Schallplatte von ihm - und ich hüte sie wie meine Aufäpfel.
Da ich hier die Zeilenmenge überschreiten würde, schicke ich es als 2. Kommentar.

Falls Du ihn nicht kennst, diesen Atahualpa Yupanqui, versuche, etwas von ihm zu bekommen. Er hat eine wunderbare rauhe einfache Stimme, die alle Nuancierungen des Menschlichen enthält. Auf meiner Schallplatte singt er Neruda-Gedichte, und er könnte sofort Deinen Text übernehmen und weitersingen.

Dir, Horst, sage ich Dank für die Erinnerung und das Neue, das Du schriebst und dass ich lesen durfte.
Liebe Grüße Meli
Für Horst
geschrieben von meli
Atahualpa Yupanqui (1908-1992) gilt als größter Interpret der Folklore Argentiniens. Als Gitarrist, Sänger, Komponist und Dichter hat er ein Werk hinterlassen, das einem die musikalische Seele Südamerikas näher bringt.
"Ich wurde Anfang des Jahrhunderts in einem Dorf in der argentinischen Pampa geboren. Meine Mutter war Baskin und von ihr habe ich die Liebe zur Freiheit. Mein Vater war Indianer und Landarbeiter: Er hat mir den Sinn für die Stille der Wälder und der Steine gegeben. Ich nehme die Not des Volkes in mir auf, die Verlassenheit des Menschen, seinen Schmerz, den ich empfinde, wie einen eigenen Schmerz. Ich glaube der Mensch und sein Lied müssen sich Aufrichtigkeit und Freiheit bewahren."
Soweit Atahualpa Yupanqui, der etwa 1500 Volkslieder seiner Heimat gesammelt hat. Das ist der fruchtbare Humus, auf dem seine Lieder entstanden. Er wurde "entdeckt", als er 1950 an der Seite von Edith Piaf im Pariser "Théâtre de l'Athénée" auftrat.en beinhaltet.

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