Internationale Politik Das süsse leben bei der EU

puckin
puckin
Mitglied

Das süsse leben bei der EU
geschrieben von puckin
Vier übergangskommisare der EU sollen für eine amtszeit von 4 monaten eine vergütung von 500.000 in worten fünfhunderttausend euro erhalten.
Bei dieser tollen vergütung ist mir klar, warum abgehalfterte politiker ihren ruhesitz gern bei der EU verbringen wollen und warum die politik entgegen aller warnungen von experten und dem mißtrauen der bevölkerung so an der EU festhält.
Übrigens auch die einfachen abgeordneten werden mit fast 18.000 euro pro monat noch fürstlich abgespeist.
Dafür muß der arbeiter und angestellte in deutschland schon ein halbes jahr schwer malochen.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 26.08.2014, 11:42:24
Tja Leute - was lernen wir daraus? Augen auf bei der Berufswahl. Olga
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von Bruny
als Antwort auf puckin vom 26.08.2014, 11:42:24
Versteh ich jetzt nicht, es steht doch jedem frei Politiker zu werden?
Bruny

Anzeige

puckin
puckin
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von puckin
als Antwort auf Bruny vom 26.08.2014, 17:58:46
Natürlich kann jeder politiker werden, auch du, sollte jemand dich wählen.
Aber ich dachte bisher die EU ist ein demokratisches organ zur verwaltung und steuerung europas und nicht zur "versorgung" abgehalfterter politiker mit nicht nachvollziebaren unsummen, die schließlich aus steuergeldern finanziert werden müssen.
Das nach solchen nachrichten die freude an europa in der bevölkerung geradezu überschäumt ist doch verständlich.
Übrigens, die deutsche bundeskanzlerin bekommt für ein ganzes jahr schwerstarbeit knapp zwei drittel das den aushilfskommissaren für 4 monate hinterhergeschmissen wird.
Bei solcher entlohnung müsste europa doch prosperieren und nicht am stock gehen.
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von Bruny
als Antwort auf puckin vom 26.08.2014, 18:36:16
Wieso mich? Ich will doch gar nicht gewählt werden. Ich hab mich doch nicht beschwert über deren Verdienst. Weil es mir nämlich wurscht ist. Warum aufregen über was was ich nicht ändern kann? Mit meinem Leben bin ich so zufrieden wie es ist. Und die Kanzlerin hat sich auch nicht beschwert über ihre Bezahlung.

Bruny
olga64
olga64
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 26.08.2014, 11:42:24
Dafür muß der arbeiter und angestellte in deutschland schon ein halbes jahr schwer malochen.


Was wollen Sie mit solchen Bemerkungen eigentlich anstacheln? Sollte ein ARbeiter und Angestellter in Deutschland ebenfalls die in der EU erforderlichen drei Sprachen sprechen und schreiben (Englisch, Französisch und Deutsch - gerne noch eine weitere wie spanisch und/oder italienisch), auf ein akademisches Studium verweisen können (Jurist, Lehrer, Betriebswirt o.ä.) und Lust an einer grenzenlosen Mobilität und Fernbeziehung haben, kann er mit Sicherheit solche EU-Jobs ausfüllen, evtl. erhalten.
Ist jemand aber so gut ausgestattet, wird er auch in Deutschland mehrGeld verdienen als die von Ihnen erwähnte Gruppe.
Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen -das führt zu nix. Olga

Anzeige

wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf olga64 vom 27.08.2014, 16:59:53
Sollte ein ARbeiter und Angestellter in Deutschland ebenfalls die in der EU erforderlichen drei Sprachen sprechen und schreiben (Englisch, Französisch und Deutsch - gerne noch eine weitere wie spanisch und/oder italienisch), auf ein akademisches Studium verweisen können (Jurist, Lehrer, Betriebswirt o.ä.) und Lust an einer grenzenlosen Mobilität und Fernbeziehung haben, kann er mit Sicherheit solche EU-Jobs ausfüllen, evtl. erhalten.
geschrieben von olg64


Genauso ist das olga64.
Und für knapp 300.000 € Jahreseinkommen als EU-Kommissar genügen auch schon diese Fremdsprachenkenntnisse der etwas spezielleren Art:



Mal von diesem drastischen Beispiel abgesehen, rechtfertigen aber auch die von Ihnen angeführten Leistungsmerkmale von EU-Politikern keinesfalls eine um den Faktor 10 bis 100 höhere Bezahlung, im Vergleich zu der eines hochqualifizierten und tüchtigen Arbeiters.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von olga64
als Antwort auf wandersmann_1 vom 27.08.2014, 19:10:48
Soweit ich informiert bin, verdienen hochqualifizierte Facharbeiter z.B. bei VW, Mercedes usw. jährlich ca 70.000 Euro plus variabler Prämienzahlungen, je nach Erfolgslage des Unternehmens. Ist diese Bezahlung wirklich so schlecht? Ich denke doch nicht....
Geht man dann noch ein weniger weiter "auf Augenhöhe", also mit Grundlage eines akademischen Studiums wie z.B. Ingenieure, IT-Leute, Chemiker usw. - kann sich dieses Gehalt leicht verdoppeln. Olga
puckin
puckin
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von puckin
als Antwort auf olga64 vom 29.08.2014, 16:58:23
Danke dir, olga, jetz weiß ich endlich, daß die beschäftigten in deutschland vorwiegend aus hochqualifizierten mercedes und bmw arbeitern und darüber auf augenhöhe (warscheinlich olgas) befindlichen angestellten bestehen.
So gesehen sind die 500.000 für 4 monatige anwesenheit der "vier- bis fünfsprachigen" aushilfskommisare natürlich viel zu wenig.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Das süsse leben bei der EU
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 30.08.2014, 09:33:30
Sie übersehen bei Ihrer Neid-Schelte auf die Übergangsregelungen für EU-Mitarbeiter, dass diese, wenn sie Pech haben, schon nach kurzer Zeit ihren Job verlieren. Wenn z.B. nach Wahlen sich die Parteienkonstellation in Brüssel oder Strassburg ändert und die anderen, die dort einziehen, anderes Personal mitbringen.
Das ist für junge, gut ausgebildete Menschen auch kein grosses Problem - eine Tätigkeit in Brüssel oder Strassburg macht sich gut im C.V. (wenn Sie wissen, was ich meine) und ist sicher ein Meilenstein für eine weitere gute Karriere.
Und übrigens - in der Automobilbranche, der Chemie und Metallindustrie, wo sehr gute Gehälter bezahlt werden, arbeiten Hunderttausende von Menschen -. Noch, ist das so - da diese Schlüsselindustrien jedoch mittlerweile ihre Hauptinvestitionen im nicht europäischen Ausland bei den dortigen Werken unterbringen, dürfte es sukzessive einen Abbau geben. Aber auch logisch: in vergreisenden Ländern wie Deutschland wird auch irgendwann das Personal knapp. Olga

Anzeige