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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf old_go vom 02.03.2020, 17:44:05

Und sehr begehrt, bei diesen zarten Viechern, ist der Weichweizengrieß, den ich mir extra aus Deutschland mitgebracht hatte. Danach musste ich Schlupfwespen importieren 😳.
Bruny

Bruny
Bruny
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf henryk vom 02.03.2020, 17:42:52

Wir wollen auch mal euch Männer tanzen sehen 😂🤭🤐🙄
 

SamuelVimes
SamuelVimes
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von SamuelVimes
als Antwort auf Klara39 vom 02.03.2020, 16:32:52
DSC06157.JPG
Habe heute Pilze gesammelt,
die gibt es morgen!
Ich sage schon mal tschüss!
Klara


😁
Ist das die Sorte Pilze, die man nur einmal essen kann
oder wohnen da die Schlümpfe drin ?

LG
Sam

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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Klara39 vom 02.03.2020, 14:40:43
Sieht lecker aus, Klara.

Eigentlich schade, dass meistens das von uns bezeichnete 'Ungesunde' immer am besten schmeckt.

Aber an sich finde ich Dein Gericht noch nicht mal ungesund. Broccoli ist total gesund, ebenso die
Kartoffeln, und das Fleisch?-kommt sicherlich auf den Fettgehalt an.

Ich bin kein grosser Fleischesser -drum kann ich mir auch kein Urteil erlauben.

Wenn ich im Sommer zu verschiedenen Parties eingeladen werde und dort den koestlich
schmeckenden BBQ-Fleischsorten nicht widerstehen kann, plagt mich bereits das Gewissen,
da fuer dieses Gegrillte so manches Tier sterben musste.
Und noch schlimmer ist, dass es mir trotzdem schmeckt.

Wir 'human beings' sind wirklich seltsame Wesen, und die Aussage: "Zwei Seelen ach wohnen in meiner
Brust" trifft m.E. genau ins Schwarze.

Sei's drum - es ist uns vorbestimmt so zu sein wie wir nun mal sind.

Und sehr, sehr Viele unserer Rasse riskieren ihr eigenes Leben um Anderen, weniger Beguenstigten,
das Leben etwas leichter und lebenswerter zu machen. - Hut ab!

War nur so ein kleiner Gedankensprung von mir, da ich einmal im Alter von 18J. einen LKW-Konvoi
begleiten durfte, der verschiedene europ., oestliche Gebiete in denen Kriegszustand herrschte,
mit dem Noetigsten versorgte.
Unter gefuellten Saecken, auf den Ladeflaechen der LKW's haben wir nichts von dem Kugelhagel
der auf die Fahrzeuge nieder prasselte, abbekommen (Fahrer und Beifahrer trugen kugelsichere
Bekleidung incl. Helme und Gesichtsschutz),und gelangten unbeschadet und gluecklich
geholfen zu haben, wieder zuhause an.

Allerdings habe ich bei der Gelegenheit gelernt, wie die Todesangst sich anfuehlt  und was ich meinen
Eltern zugemutet hatte, die vor Sorge weder essen noch schlafen konnten waehrend meiner Abwesenheit.

"Take care" Klara und natuerlich auch alle anderen im PH.
Ruth

Altersarmut.pngdas kann einen wirklich erschuettern - so ein Anblick bleibt uns hier erspart,
und die Deutschen sind Diejenigen, die von den Kanadiern am meisten bewundert
werden, aufgrunddessen was sie fertigbrachten re. des praktisch Wiederaufbaus
Deutschlands nach dem verlorenen Krieg.
Ich werde den Teufel tun, dieses Foto meinen Freunden zu zeigen. Ich war immer so
stolz darauf, die deutsche Staatsangehoerigkeit neben der canadischen behalten zu
koennen, was seinerzeit viel Initiative meines Mannes erforderte.
Aber jetzt bin ich nicht sicher, ob ich dieses Foto jemals wieder aus meinem
Gedaechtnis rausbekomme, geschweige denn einen Grund habe, stolz zu sein.
















 
Bruny
Bruny
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Majorie vom 02.03.2020, 19:05:38

@Majorie, derzeit geht ein sozialer Abstieg in Deutschland sehr schnell. Meistens beginnt der Abstieg mit einer zwischenmenschlicher Tragödie und einer bleibt als Verlierer auf der Strecke. Keine Wohnung, keine Arbeit und schon ist der Weg nach unten vorherbestimmt. Hier wird viel zu wenig getan um die Menschen aufzufangen.
Bruny 😢

luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Bruny vom 02.03.2020, 17:57:24

Im Moment könntest Du mich tanzen sehen, Bruny, denn seit Stunden laufe ich Amok vor Sorge, die sich gerade eben in Luft aufgelöst hat. Sohnemann hing in Bangkok auf dem Flughafen fest - Corona, was auch sonst. Er hätte heute nach 15 Uhr hier landen sollen, und er fehlte. Da brach Familienpanik aus- echt, ich zittere jetzt noch am ganzen Körper und habe butterweiche Knie. Vor einer halben Stunde funkte er- alles ok, muss nur noch durch die Corona-Kontrolle. Er hatte Glück, denn nun herrscht anscheinend Chaos im Bangkoker Flughafen, 5000 Leute sitzen fest, weil wieder Krieg zwischen Pakistan und Indien herrscht, und die Flugroute genau da durch geht. 
Jetzt erhole ich mich langsam von dem Schrecken, aber die letzten 3 Stunden sitzen in den Knochen 😱...Luc
hs


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Bruny
Bruny
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf luchs35 vom 02.03.2020, 19:35:33

Das kann ich dir gut nachfühlen @Luchs35. Heutzutage ist das Reisen so unsicher wie noch nie. Aus diesem Grund habe ich meine Reisetätigkeit extrem stark reduziert, da mein Männe jedesmal kurz vor einem Breakdown war, wenn ich wieder mal nicht wie geplant zurückreisen konnte.
Ich freue mich für dich und natürlich auch für deinen Sohn 👍.
Bruny

old_go
old_go
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von old_go
als Antwort auf Bruny vom 02.03.2020, 19:48:06
Kann so gut mitfühlen,

liebe Luchsmutter,

wie du dich sorgst!Gutes Heimkommen von Sohnemann wünscht

old_go


 
luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Majorie vom 02.03.2020, 19:05:38
Majorie, ob das Bild aus Deutschland stammt und echt ist, solltest Du nicht unbedingt voraussetzen, denn ich nehme doch an, dass es auch da Institutionen gibt, die den Ärmsten helfen wie es auch hier in der Schweiz geschieht. Aber es gibt auch die Erfahrung, dass sich Menschen, die lange auf der Straße leben, oft gar nicht zurück wollen in die Gemeinschaft. Ich habe vor etwa 5 Wochen eine Reportage gesehen, wo diese betroffenen Menschen sich wehren, sich wieder in eine normale Gemeinschaft einzufügen und die Straße aus irgendwelchen Gründen vorziehen. Nein, ich will es sicher nicht bagatellisieren, aber es ist leider so, dass es auch Menschen gibt, die lieber so leben als sich einzugliedern, und das findest Du  überall und ist bestimmt nicht nur ein "deutsches Problem". Da muss man schon genauer hinschauen...Luchs
RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf luchs35 vom 02.03.2020, 19:35:33

Ich habe den Stein, der Dir vom Herzen gefallen ist, hier plumpsen hören und freu mich mit Dir. Meine Zweitjüngste ist in Genua dieses Semester und da ist mir auch mulmig 


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