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Plaudereien Gedanken zum Thema Kritik

Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf vom 15.06.2008, 10:19:40
Ne, auf Schnulzen steh ich nicht. Ich kann schwer nachvollziehen, was man an Filmen, wie *Dr. Schiwago* oder *Vom Winde verweht* so toll findet, dass man die immer wieder guckt und sogar mitsprechen kann. Ich habe die vor Jahrzehnten einmal gesehen und habe mich zeimlich dabei gelangweilt.
Was Titanic angeht so mag ich zusätzlich diesen Hauptdarsteller nicht. Wie heißt der noch? Leonardo Di Caprio oder so ähnlich.
--
woelfin
Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.06.2008, 10:25:14
ich muss bei dem immer an ein eis von langnese denken.
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plumpudding
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von eleonore
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.06.2008, 10:25:14
ich oute mich, ich hab all diese schmonzes schinken gesehen.
es hat mir nicht geschadet.
allerdings keine von denen ist in meine kategorie *lieblings filme* aufgestiegen.

aber jedes jahrzehnt muss wohl ein riesen tränenfilm haben........love story.....und so.
--
eleonore

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angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf eleonore vom 15.06.2008, 10:28:34
da schliesse ich mich an, elo )
im übrigen sollte der begriff "kritik" mal nicht so hoch gehängt werden - ich kann doch meinem geschmack entsprechend einfach etwas gut oder aber blöde oder schlecht finden, einfach als meinungsäusserung meines persönlichen geschmacks - wenn andere das al "kritik" empfinden - ihr problem.

hier im forum ist mir meinet wegen eine person besonders unsympatisch, aber etwas, das diese person geschrieben hat, gefällt mir sehr gut, umgekehrt genau so.

oder wenn ich an wein denke: da kann ein wein noch so viele punkte im parker haben und von den sogenannten fachexperten noch so hochgejubelt werden - wenn er mir nicht schmeckt, spuck ich ihn wieder aus. für mich ist ein wein gut, wenn er mir schmeckt und schlecht, wenn er mir nicht schmeckt - egal wie teuer, egal wie hochgejubelt.
bei filmen und büchern ist das genau so.
--
angelottchen
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf angelottchen vom 15.06.2008, 10:45:12
Genau so sehe ich das auch. Für jeden ist alles anders, könnte man da glatt sagen.

Genauso ist das mit der Sesibilität. Das gehört jetzt zwar nur am Rande hierher, aber es brennt mir unter den Nägeln, dazu etwas zu schreiben.
Ich las eben in einem jetzt geschlossenen Thread, ich glaube es ging da um die Gästebücher, dass ein User die Frage stellte, ob manch einer hier nicht *zu sensibel* sei. Nach meiner Meinung kann es das nicht geben, denn die Sensibilität wird von der Natur verteilt, der eine bekommt mehr davon, der andere weniger. Es gibt sie wirklich, die hochsensiblen Menschen, und ich zähle mich zu diesen. Wir sind einfach so, wir haben diese hohe Sensibilität nicht im Laufe der Jahre erworben, sondern wir wurden damit geboren, so wie andere Menschen mit hoher Intelligenz geboren wurden oder mit anderen *Fähigkeiten*. Man kann sich das nicht abgewöhnen.
Wir können unsere Sensibilität nicht ablegen, sie ist einfach da. Vielfach ist sie hinderlich, aber vielfach auch hilfreich. Wir Hochsensiblen müssen lernen, damit umzugehen und uns immer wieder vor Augen zu führen, dass nicht alles, was wir bei den Beiträgen hier im Forum empfinden, auch so gemeint gewesen sein muss. Das ist schwere Arbeit und dauert seine Zeit, aber es kann gelingen.
Zu den Nachteilen der hohen Sensibilität gehört nun einmal, dass man sich sehr schnell angegriffen fühlt. Hier ist es dann unsere Aufgabe, mehr Informationen einzuholen und darauf zu vertrauen, dass diese bereitwillig gegeben werden.
Wenn allerdings der Gesprächspartner keinerlei Verständnis für Hochsensible hat und dies als krankhaft abtut oder als eigenes Verschulden, dann sollte dieser Mensch für uns kein Gesprächspartner mehr sein und wir sollten uns aus reinem Selbstschutz nicht mehr mit ihm unterhalten.
--
woelfin
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.06.2008, 11:02:00
Hallo Wölfin - grundsätzlich gebe ich Dir da recht - aber es gibt leider auch zu viele, die hier im Forum und wohl auch im realen Leben zu selektiv wahrnehmen und oft vielleicht alles zu ernst nehmen - Dahingefrotzeltes wird dann gleich persönlich genommen und oft - wie bei oft rustikal wirkenden Beiträge - als persönliche Beleidigung empfunden und sei es auf Grund der Ausdrucksweise. Die mag der eine, der andere regt sich drüber auf und dann geht es gar nicht mehr um die eigentliche und immer durchdachte Kritik.
--
angelottchen

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baerliner
baerliner
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von baerliner
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.06.2008, 11:02:00
...
Wenn allerdings der Gesprächspartner keinerlei Verständnis für Hochsensible hat und dies als krankhaft abtut oder als eigenes Verschulden, dann sollte dieser Mensch für uns kein Gesprächspartner mehr sein und wir sollten uns aus reinem Selbstschutz nicht mehr mit ihm unterhalten.
--
woelfin
geschrieben von woelfin


Woelfin,

damit ist es ja leider nicht getan, denn man müßte auch die Möglichkeit wie in andern Foren haben, die Beiträge solcher Menschen durch eine Ignorierfunktion unterdrücken zu können, damit man sie erst gar nicht lesen muss.

Gelesenes zu ignorieren ist eben nicht nur für Hochsensible zum Selbstschutz oft sehr schwierig.

--
baerliner
Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf baerliner vom 15.06.2008, 11:17:06
wieso "MUSS" ?
--
plumpudding
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf baerliner vom 15.06.2008, 11:17:06
Gelesenes zu ignorieren ist eben nicht nur für Hochsensible zum Selbstschutz oft sehr schwierig.


Das stimmt, jedoch, niemand zwingt mich, die Beiträge bestimmter Menschen zu lesen. Es gibt die Möglichkeit, zunächst zu schauen, wer mir auf meinen Beitrag antwortet. Ist das einer der Menschen, vor denen ich mich schützen will, so scrolle ich schnell über diesem Beitrag hinweg und lese ihn nicht. Da erübrigt sich die Ignoriertaste, meine ich. Sicher ist das nicht einfach, denn meist ist doch eine gewisse Neugierde vorhanden und man möchte eigentlich schon wissen, was da geschrieben wurde, aber es ist nach einiger Zeit der Übung nicht mehr schwer, solche Beiträge einfach wegzuscrollen. Versuchs einfach, es geht.
--
woelfin
pucki
pucki
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Re: Gedanken zum Thema Kritik
geschrieben von pucki
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.06.2008, 11:23:19
woelfin, das kann ich nur bestätigen! Ich praktiziere das auch.
Kann man anderen nur empfehlen -schont die Nerven)))
--
pucki

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