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Plaudereien Servus, Herr Ministerpräsident ....

niederrhein
niederrhein
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Servus, Herr Ministerpräsident ....
geschrieben von niederrhein
Herbst, Symbol und Zeit der Vergänglichkeit ...

Und nun geht er, der Herr Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber. Und alle, alle gedenken seiner .. auch der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe ...

http://community.seniorentreff.de/storage/pic/userbilder/a30f1d57825f100a5a9ba38c76fffe20/berthasbilderarchiv5/21859_1_Berthas_Bilderarchiv_5.jpg[/img]

Ein mehrseitiger Artikel:


Wie heißt es dort u.a.: Zitat aus dem SPIEGEL-Artikel „Im Land der riesigen Zwerge“
SPIEGEL-Ausgabe 39, 2007, S. 36 ff.
[i]
Das eigenartigste Geschöpf Bayerns ist Stoiber selbst. Es ist Anfang Juli, er ist zu Gast bei Präsident Wladimir Putin in Moskau und sitzt auf einem Thron, einem prächtigen Stuhl mit grünem Brokatüberzug, seine Füße ruhen auf feinem Holzmosaik, hinter ihm ist ein Kamin aus Malachit, darauf eine wuchtige goldene Standuhr. Der Saal ist oval, es ist ein Saal für Zaren. Vier Statuen stehen hier, eine verkörpert Katharina die Große.
Stoiber leuchtet. Er sieht aus, als habe Putin eine Kerze in ihm angezündet. Er macht an diesem Sommertag keinen Besuch in Moskau, sondern einen Ausflug in ein Märchenland. Putin empfängt ihn nicht wie den Minister-präsidenten eines Bundeslandes, sondern wie den König eines Weltreichs. Sie reden traut am Kamin, essen ausgedehnt zu Mittag, machen einen kleinen Verdauungsspaziergang, und dann lässt Putin die schneidige Militärkapelle des Kreml aufmarschieren.
Am Ende dieses Tages bestellt Stoiber Champagner. Er sitzt auf der Dachterrasse des Hotels Ritz Carlton und feiert seine und Bayerns Bedeutung in der Welt. Dann plaudert er und zahlt dabei den Preis für die große Huldigung.
Ihm fällt nur Gutes ein über Putin und Russland. Wer ihm so huldigt, kann schließlich kein schlechter Mann sein. Verletzung der Menschenrechte? Man müsse Russ-land so nehmen, wie es ist.
Er ist wieder bei seinem Thema, groß und klein. Mit seiner Abschiedsreise nach Moskau wollte er sich erhöhen, in Wahrheit erniedrigt er sich. Stoiber glaubt, mit dem pompösen Empfang würde Putin sein Lebenswerk und Bayerns ewige Größe würdigen. Aber er wird für ein machtpolitisches Spielchen benutzt. Die Kanzlerin nervt Putin, weil sie immer über Menschenrechte reden muss. Da ist es ein amüsantes Spielchen, einen Regionalpo-litiker und Rivalen Merkels in die Willfährigkeit zu treiben.
Politiker der CSU sind regelmäßig in solche Fallen getappt. Sie sind gefährdet, weil sie immerzu beweisen wollen, dass Bayern globale Bedeutung hat. So plagt sie ein ständiger Widerstreit von Hybris und Zweifel.
Die Hybris kommt aus dem Anspruch, doch irgendwie ein Staat zu sein, und zwar ein ganz besonders großartiger. Auch Stoiber redet ständig davon, dass Bayern „auf 1500 Jahre Staatlichkeit" zurückblicke. Daraus zieht er die Gewissheit, mehr anzuführen als ein Bundesland.
Wenn man länger mit bayerischen Delegationen in der Welt unterwegs ist, fällt einem vor allem der ungebrochene Heimatstolz auf. Sie sind so fröhlich bayerisch wie kaum einer deutsch sein kann. Sie können das, weil sie die Nazi-Jahre ausblenden. Im bayerischen Denken ist Hitler ein deutsches Phänomen, Bayern ist irgendwie sauber, obwohl München „Hauptstadt der Bewegung" war.
Mit dieser Spaltung des eigenen Bewusstseins lässt es sich prächtig Bayer sein. Deutscher ist man ja nur nebenbei.
[...]
Denn in einem Zwerg, der sich zum Riesen aufpumpt, bleibt der Zwerg sichtbar, er hat aber seine Zwergenwürde verloren. Niemand in Deutschland macht krampfhafter Politik als die CSU, die immer etwas beweisen muss. Es geht nie allein um die Sache, es geht immer auch um den Status der Regionalpartei „mit bundespolitischem Anspruch". Mit anderen Worten: Die CSU ist zu groß für Bayern und zu klein für Deutschland. Sie treibt ihre Vorsitzenden in einen ständigen Spagat zwischen München und Berlin. Der Parteichef soll in der Hauptstadt zu den Wichtigen gehören, aber wenn er das tut, gilt er als abgehoben.
Stoiber zog es 2005 erst in Angela Merkels Kabinett, weil er den bundespolitischen Anspruch der CSU unterstreichen wollte. Dann wollte er aber doch nicht die geliebte Region Bayern aufgeben. Er zog seine Zusage zurück und blieb, hatte in diesem Verwirrspiel aber an Autorität verloren. So stürzte er irgendwo auf dem Weg zwischen München und Berlin. Ein passenderes Ende gibt es nicht für einen Vorsitzenden der CSU.
Es fand sich auch die passende Königsmörderin, Gabriele Pauli, Landrätin in Fürth.
Sie steht vor dem Gasthaus Schmotzer und will den Männerfrühschoppen von Puschendorf besuchen, einem Örtchen bei Nürnberg. Im Saal sitzen 200 Männer vor ihren Maßkrügen. Pauli kommt rein, einige fangen an zu singen: „Wir wollen T... [zensiert] sehen." Andere rufen: „Ausziehen, ausziehen." Vorn bei der Blaskapelle steht ein Mann, der den Frühschoppen moderieren soll. Er hat für diesen Anlass T-Shirt gewählt mit der Aufschrift: „Kerwa [Kirchweih], Bier und geile Weiber sind die schönste Zeitvertreiber." (1)
Bayern an einem Montagmorgen, elf Uhr.
Es gibt das überall, aber nirgends wird es so kultiviert wie hier. Das Bierland Bayern vergibt vor allem an seine männliche Bevölkerung schon zur Geburt verschiedene Lizenzen, zum Saufen, zur Derbheit, zu Ressentiment. In Lederhosen ist das alles scheinbar gemütlich.
In Bayern ist das Volk mehr als anderswo eine Gemeinschaft, die auf dieser speziellen Form von Gemütlichkeit beruht Das heißt auch, dass genau unterschieden wird, wer dazugehört und wer nicht. CSU ist die Partei dieser Gemeinschaft. Sie achtet sehr genau darauf, wer dazugehören darf und wer nicht, zum Beispiel mit einer rigiden Ausländerpolitik.


Anmerkung
(1) Hier vor allem zeigt sich das durch die verschiedenen PISA-Studien belegte überlegene bayerische Schul- und Bildungssystem, das sich offenbar durch eine besondere Volksnähe auszeichnet, wie es ja auch das Oktoberfest alljährlich dokumentiert, das irgendwelche Neider als das größte Massenbesäufnis der Welt bezeichnen, zu dem junge Leute aus Australien und Neuseeland herreisen, um so richtig (wörtlich) „drunken“ zu sein.

Und noch eine Anmerkung:
In der Süddeutschen Zeitung wurde erst vor ein paar Tagen hervorgehoben, wie kollegial, wie fair, tolerant und verständnisvoll Herr Stoiber mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der CSU umging ... Max Streibl (der Amigo-Freindl), Theo Waigel, Barbara Stamm, Alfred Sauter und etliche andere können da ein hohes Lied singen ... nie ließ der Ministerpräsident sie allein, teilte mit ihnen jede Verantwortung etc. etc.

So bleibt uns dann nur noch ein
Servus, Edi ...

Die Bertha
vom Niederrhein
,
die schon öfters in Wolfratshausen war ...







hafel
hafel
Mitglied

Re: Servus, Herr Ministerpräsident ....
geschrieben von hafel
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2007, 12:00:24
Für mich das Paar des Jahres.............

na ob der Eddy die Gabi glücklich machen kann wäre noch stark zu beweisen.
--
hafel
carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Servus, Herr Ministerpräsident ....
geschrieben von carlotta
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2007, 12:00:24
wir österreicher haben uns den bayern immer besonders verbunden gefühlt, haben wir doch so viele gemeinsamkeiten. damals, während der EU santionen haben die bayern als einer der wenigen länder zu uns gehalten. das haben wir nicht vergessen. danke bayern.
--
carlotta

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gila
gila
Mitglied

Re: Servus, Herr Ministerpräsident ....
geschrieben von gila
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2007, 12:00:24
Ach Bertha,
ein weinendes und ein lachendes Auge sagt adieu zu Herrn Stoiber.
Er hat viel getan, nicht nur - wie manche Politiker "gefaselt" - dennoch - ich hab ihn einmal erlebt bei einer sog. Wahlpropaganda-Rede - Das hat mir gereicht, ich dachte - Stoiber - hast Du das nötig?. Das Schlimmste war, nachdem er mit dem "Bayrischen Defilier-Marsch" einzog (die Veranstaltung fand im Bierzelt statt, während des Volksfestes in Puchheim), dauerte seine Rede (Haßkampagne gegen Schröder) zwei Stunden - und länger. Denn, nach 2 Stunden waren mein Mann und ich so "erschöpft", daß wir nachhause gingen.
Das ist schon einige Jahre her. Damals hatte ich insgeheim gedacht: Stoiber, hast Du das nötig?

Zu Frau Pauli möchte ich noch anmerken, daß sie für mich- einfach "aufreizend provozierend" ist. Also, in der Politik ist sie ziemlich fehl am Platz. Ist meine Meinung.
Herzlichst
gila

--
gila
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Herzlichen Glückwunsch - Dr. Stoiber - und einen wirklichen Ruhestand!
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf gila vom 26.09.2007, 17:31:23
[...] ein weinendes und ein lachendes Auge sagt adieu zu Herrn Stoiber [...] gila
geschrieben von gila


Ich fand diese Anmerkung, liebe Gila, diese Beobachtung sehr zutreffend ... (danke!).

In diesem Zusammenhang: Heribert Prantl hat gestern in seinem Leitartikel (Süddeutsche Zeitung natürlich) ein sehr faires, ja eigentlich sehr nobles Resümée gezogen. Ganz anders heute der Leitartikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die trotz ihrer mehr als konservativen Ausrichtung ... hier wird die Ära Stoiber, sagen wir besser: Die Person Dr. Edmund Stoiber, sehr kritisch gesehen.

Falls Bedarf an diesen Artikel und einigen anderen Stoiber-Artikel besteht - kurze Nachricht, ich schicke sie dann.


Die Bertha
vom Niederrhein
Re: Herzlichen Glückwunsch - Dr. Stoiber - und einen wirklichen Ruhestand!
geschrieben von klaus
als Antwort auf niederrhein vom 28.09.2007, 10:46:02
@niederrhein,
ich habe den Eindruck, dass die Medien und ganz besonders die Printmedien nördlich des "Weißwurschtäquators" immer noch große Schwierigkeiten haben, mit den Erfolgen der Bayern auf fast allen Gebieten klarzukommen.
Es ist natürlich auch frustrierend, dass ausgerechnet die so konservativen Bayern, immer wenn es um die Erfassung von Daten geht, die eine große Rollen spielen, die Nase im posit. Sinn vorn haben. So sind es z. B. "Pisa", Staatsverschuldung, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, ... die einige Länder des "Nordens" so neidisch machen.
Da hilft es auch nichts, sich an der nicht gerade strahlende Figur des Ministerpräsidenten Stäuber zu weiden. Es bleibt eine Tatsache, dass Stäuber seinem Land genutzt oder zumindest nicht geschadet hat.
So wird es wohl dabei bleiben müssen, den Frust auf die Erfolge Bayerns mit sinnlosen Attacken gegen bayrische Politiker fortzusetzen. Vielleicht helfen dann ja auch etwas die immer wieder auftretenden Wortschöpfungen, wie Bayrisches Gammelfleisch (allgemein für Gammelfleisch)oder - mein Vorschlag als Neuschöpfung - Bayrischer Feinstaub(ganz aktuell) (allgemein für Feinstaub)die "beleidigte Seele" zu beruhigen.

Ich- als "Saupreiß" - habe bei vielen Besuchen in Bayern festgestellt, dass die Animositäten der Bayern gegenüber den "Nordländern" fast nur noch im Witzbereich existieren, während es umgekehrt leider mehr ein Politikum ist.

--
klaus

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niederrhein
niederrhein
Mitglied

Randbemerkung ...
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf klaus vom 28.09.2007, 11:26:41
Randbemerkung ...

Wirklich empfehlenswert ...
Leitartikel und Hintergrundberichte in der SZ, FAZ und FR lesen ...
(Die Webseite der CSU ist hier nicht gerade die erste Lektüre-Empfehlung ...)

Die (immerhin [noch] lesen könnende) Bertha
vom Niederrhein



Re: Randbemerkung ...
geschrieben von klaus
als Antwort auf niederrhein vom 28.09.2007, 13:25:02
@niederrhein,
ich sehe jetzt keinen Zusammenhang meines Beitrages zu deinen Bemerkungen.
Bitte um Aufklärung.
--
klaus
pilli
pilli
Mitglied

Re: Servus, Herr Ministerpräsident ....
geschrieben von pilli
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2007, 12:00:24
"Und nun geht er, der Herr Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber. Und alle, alle gedenken seiner .. auch der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe ..."

...

na

da darf doch auch im Seniorentreff seiner "gestammelten werke" ein würdiger platz bereitet sein? möge sich, heiter oder ernst erinnert werden an worte und werke, die ich heute in den wilden, weltweiten webseiten gelesen oder im original-ton hören und per videos sehen und sammeln konnte...ein korb, reich gefüllt an zitaten ist mein mitbringsel:

beginnen möchte ich mit:

"Und ich werde noch kein Glas Champagner öffnen, - aber es wird bald sein!" (Edmund Stoiber, 22.09.02)

"Wer als Ausländer in Deutschland leben will wie zuhause, der kann auch gleich zuhause bleiben!" (Rede zum Politischen Aschermittwoch am 28. Februar 2007 in Passau)

auch bemerkenswert:

"Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, dass Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren und dass Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten."
(1979 auf dem CSU Parteitag; zit. nach Spiegel-online vom 25. März 2007)


"Die durchrasste und durchmischte Gesellschaft ist eine Gefahr für Deutschland." (Stoibers "durchrasste Gesellschaft" 1991 auf Platz 2
der Unwörter des Jahres)


unwort

"Ihr schließt Theater, wir bauen Museen und schieben ab."
(zitiert aus: Die Zeit, 22.11.1996)


"Eine Volkspartei muss sich zunächst nach der Bevölkerung ausrichten und nach der Masse der Bevölkerung. Und wer Stammtische diffamiert, der diffamiert die Bevölkerung." ((zitiert nach: NDR-Fernsehen)

ndrtv

"Die Juden sind neben den Altbaiern, Schwaben und Franken und den heimatvertriebenen Studentendeutschen in Bayern ein eigener Stamm." (Edmund Stoiber, bayrischer Ministerpräsident, zitiert nach: Konkret, Heft August 1999)

watt meint Edmund denn mit den "Studentendeutschen" ?

hihi...auch schön:

Über Frauen in der Bundeswehr:

"Demnächst wird die Gleichstellungsrichtlinie erzwingen, dass der nächste Bundeskanzler eine Frau ist." (zitiert aus: Die Zeit, 20.01.2000)


Edmund Stoiber in Madrid zu einem möglichen Angriff der USA auf den Irak: Es habe "keinen Sinn, die Amerikaner in irgendeiner Weise zu kritisieren". (zitiert aus: SZ, 23.2.2002, S.6)

Stoiber 1991 als bayerischer Innenminister in der Diskussion um eine Gleichstellung von Homosexuellen bei Steuern und Erbschaft:

"Dann kann ich gleich über Teufelsanbetung diskutieren." (zitiert nach Berliner Zeitung


berliner zeitung

Und sowas kommt heraus, wenn rechtspopulistische Politiker plötzlich Kreide fressen, um Bundeskanzler werden zu wollen:

Edmund Stoiber am 20.01.02 in der Sendung "Sabine Christiansen":

"... Das heißt also Absenkung des Nach..., des, des, des, des, des, na, des, des Alters, des Alters der Kinder, wenn sie, des Nachzugsalters; dann kommt der fünfte Punkt, und der sechste Punkt kommt dann sicherlich die Fragen gleich- ge..., äh, nicht gleich geschle..., sondern, äh, ob ich auch, äh, äh, Asylgründe schaffe außerhalb der politischen und der rassistischen Verfolgung, also auch Gründe, äh, wenn aus, wenn, wenn andere Gründe sozusagen also aus dem Geschlecht oder ähnlichem, äh, stattfinden, also wenn Frauen, die irgendwie wegen ihres Frauseins irgendwo verfolgt werden..."
(Ausschnitt zitiert aus: Spiegel 5/2002, S. 110ff.)


"Stoiber: Breschnew statt Bush

Im Netz kursieren ja nun schon zahlreiche Stoiber-Sprüche - unter
anderem sprach er Sabine Christiansen in ihrer Sendung mit "Frau Merkel" an. Legendär auch seine Transrapid-Flughafen-Auslassungen.

Nun legt Edmund Stoiber nach: In seiner letzten großen Rede zum politischen Aschermittwoch verwechselte er glatt die Staatschefs der USA und der Ex-Sowjetunion.

Der 65-Jährige brachte George W. Bush und den inzwischen längst verstorbenen Staatschef der früheren Sowjetunion, Leonid Breschnew, durcheinander, als er über das umstrittene US-Gefangenenlager auf Kuba sprach: "Ich habe es für wohltuend empfunden, dass die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat."


einslive.de

möge der himmel und die nation verhindern, datt der nicht doch noch die nachfolge von Horst Köhler antritt!

"...das ist zwar bitter, aber nicht so bitter."

jou, datt wäre wirklich bitter!

zum "Schadbär" der "Kompetenzkompetenz" , dem "sprühen in die gludernde lot..äähh..." , dem "Hinrichten einer Blume..." durch Muschi im heimischen garten und weiterem wortwirrwarr hat es videos mit o-ton Stoiber:

stilblueten

bei christiansen

moviezz = hier hat es 19 hörbare stilblüten

ich hoffe, ich habe keinen link vergessen zu nennen und wenn doch, bitte ich leser und die blogger um nachsicht.

--
pilli
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch - Dr. Stoiber - und einen wirklichen Ruhestand!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf niederrhein vom 28.09.2007, 10:46:02
@niederrhein [off topic]

ich höre immer wieder, daß die FAZ besonders konservativ, oder bürgerlich sei. nun bin ich aber ein "ossi" der in holland wohnt und sich mit der geschichte, parteianhänglichkeit, oder redaktionszusammensetzung der westdeutschen printmedien nicht perfekt auskennt - nur beim SPIEGEL weiss ich ne menge und das gefällt mir meist sehr.

morgens um 11 uhr nach dem aufstehen mache ich meinen rundkurs durch den online-blätterwald, bevor ich gucke, was am morgen im ST geschrieben wurde. die reihenfolge ist folgende:

SPON
FAZ
TAZ
HEISE
NEWSEUM
BILDBLOG


mir fällt dabei immer auf, daß sich auf SPON und FAZ nicht nur die themen, sondern meist auch die beurteilungen gleichen. gibt es einen großen unterschied zwischen der druck- und der onlineversion der zeitungen?

sonst wird doch behauptet der SPIEGEL sei eher links, während du sagst, die FAZ sei konservativ. wieso klingen die dann nahezu gleich. zuweilen ist SPON sogar konservativer und "lieber" als die FAZ. ...wie gesagt: regelmäßig lese ich nur die online versionen.

könnte mir mal bitte jemand ein echtes konservatives, bürgerliches online-portal nennen, daß ich auch die wirklich schwarze (nicht braune) ecke lesen kann?

gefunden auf BILDBLOG:


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