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Schwarzes Brett Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch

Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf lalelu vom 08.07.2017, 23:16:57
Hi Lalelu,

ich habe noch keinen PC gesehen, bei dem die Desinfec't DVD überhaupt nicht gestartet wäre. Das Spektrum geht von 8 Jahre alten Mini-Laptops über gleich alte selbst zusammengebaute PCs, 5 - 6 Jahre alte Geräte von Medion bis zu nagelneuen PCs von HP. Bei dem Mini-Laptop wird der WLAN-Chip nicht erkannt, sonst hat bisher alles funktioniert. Selbst auf einem MacBook Pro von Apple startet das System, wenn auch die AV-Funktion dort sinnlos ist. Beim Bootvorgang erschein ein kleines Menu und dort wird der "Safe Mode" angeboten, falls das Ubuntu Probleme mit der Hardware hat. Aber, wie schon gesagt, bisher habe ich das nicht benötigt.

Das Desinfec't System macht auf deinen Geräten nicht kaputt. Im allerschlimmsten Fall startet es tatsächlich nicht und du hast ein wenig Geld umsonst ausgegeben.

Ich prüfe die PCs regelmäßig mit der DVD und mache anschließend ein Image der Festplatten. So kann ich ziemlich sicher sein, daß die Komplettsicherung sauber ist.

Nachtrag: die Desinfec't DVD ist natürlich kein Ersatz für einen AV-Programm auf dem PC. Sie ist eine zusätzliche Maßnahme, um zum Beispiel vor einer Komplettsicherung oder im Verdachtsfall den Rechner tiefergehend zu prüfen.
lalelu
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Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von lalelu
als Antwort auf mausschubser vom 09.07.2017, 10:02:19
Das Desinfec't System macht auf deinen Geräten nicht kaputt. Im allerschlimmsten Fall startet es tatsächlich nicht und du hast ein wenig Geld umsonst ausgegeben.


Guten Morgen Mausschubser,

ein erneutes herzliches Dankeschön für deine Erklärungen und besonders für die obige „Beruhigungspille“. Den kleinen Geldbetrag investiere ich gerne, auch wenn der allerschlimmste Fall bei mir eintreten würde.

Gleich morgen werde ich im Städtchen nachfragen, ob ich das Heft mit DVD bekomme; falls nicht, werde ich es online bestellen.

Einen schönen Sonntag - dir und allen, die hier mitlesen - wünscht Lalelu
Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf lalelu vom 09.07.2017, 11:18:47
Es freut mich, wenn ich helfen konnte. Wenn noch Detailfragen auftauchen, dann machen wir das besser per PN, die sind nicht für die Allgemeinheit interessant. Je nach der Wichtigkeit der Daten auf deinem Rechner könnten wir auch ein Sicherungskonzept diskutieren.

Viel Erfolg

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lalelu
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Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von lalelu
als Antwort auf mausschubser vom 09.07.2017, 11:32:03
Super – DANKE für dein Hilfsangebot!

Ich melde mich per PN, sobald ich die DVD habe. Da ich alles, was mir wichtig ist, sowieso auf einer externen Festplatte speichere, ist ein spezielles Sicherungskonzept wahrscheinlich nicht notwendig.

Falls die DVD mir signalisiert, dass mein Laptop "sauber" ist, werde ich noch einmal sämtliche Daten sichern. Ich denke, dass das ausreicht.

Liebe Grüße, Lalelu
Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf lalelu vom 09.07.2017, 11:45:49
[...]Da ich alles, was mir wichtig ist, sowieso auf einer externen Festplatte speichere, ist ein spezielles Sicherungskonzept wahrscheinlich nicht notwendig.[...]
Da sei man nicht so sicher. Schadsoftware kann auch auf einer reinen Datenplatte verborgen sein: PDF zum Beispiel, oder Bilder, Word- oder Excel-Dateien ...

Es ist schon sinnvoll, nach einer gründlichen Überprüfung des Systems ein Image anzulegen. Das erspart dir im Fall einer Verseuchung die Arbeit, Windows und Programme neu zu installieren. Außerdem haben auch externe Festplatten eine endliche Lebensdauer ...

Bei meinem Sicherungskonzept habe ich im Ernstfall innerhalb von einer Stunde das System wieder in Ordnung. Wenn mir die Datenplatte flöten geht, dann dauert es etwas länger, weil ich erst eine neue kaufen müßte. Allerdings bietet das Betriebssystem von Apple auch Möglichkeiten, von denen Windows-Benutzer träumen.
lalelu
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Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von lalelu
als Antwort auf mausschubser vom 09.07.2017, 11:56:41
@Mausschubser – ich bin niemals „sicher“ wenn es um irgendetwas geht, was mit dem PC zu tun hat. Gerade deshalb haben mich deine Argumente überzeugt.

Da ich noch niemals ein Systemabbild erstellt habe, habe ich mich schlau gemacht (hoffentlich!), wie das überhaupt geht. Da vielleicht auch noch andere Mitglieder im ST daran interessiert sind, wie es funktioniert, melde ich mich wieder öffentlich und nicht per PN.

Es scheint gar nicht kompliziert zu sein. Unter folgendem Link ist es für Windows 10 Nutzer jedenfalls gut verständlich erklärt:

Windows 10: Systemabbild

Ich würde mich sehr freuen, wenn du dir das Ganze kurz ansehen könntest und entweder grünes Licht für diese Empfehlung geben oder aber die rote Karte ziehen würdest.

Schadsoftware kann auch auf einer reinen Datenplatte verborgen sein: PDF zum Beispiel, oder Bilder, Word- oder Excel-Dateien ...


Eine Frage dazu: Kann man mit der von dir empfohlenen DVD denn keine externe Festplatte untersuchen und - falls nötig, betroffene Dateien löschen? Mit einem „normalen“ Virenscanner klappt das doch auch. Ich habe gerade durch Avast meine aktuelle externe Festplatte untersuchen lassen; es wurden keine Schädlinge gefunden.

Noch etwas zur Lebensdauer von externen Festplatten. Ich weiß, dass sie nicht ewig halten und kaufe deshalb etwa alle drei Jahre eine neue, obwohl die alte dann noch nicht voll ist. Es ist ja nicht teuer. Alte Dateien, die ich weiterhin behalten möchte, kopiere ich immer auf die neueste Platte und ganz besonders wichtige zusätzlich auf einen USB-Stick. Auf diese Weise habe ich sogar mehrere Sicherungen, auf die ich im Notfall zurückgreifen könnte. Ich denke, das sollte für einen Privathaushalt ausreichen - was natürlich nicht das Systemimage ersetzt. Das weiß ich.

Lalelu

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Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf lalelu vom 09.07.2017, 18:16:26
Hallo Lalelu,

ich probiere die Anleitung für das Systemabbild heute oder morgen aus. Sie liest sich schon vernünftig. Ich benutze für alle PCs mit Windows das im Artikel angesprochene Acronis True Image. Es gibt auch ein Backup-Programm von Paragon. Ich finde die Bedienung des Programms von Paragon nicht gerade intuitiv, aber das ist Geschmackssache. Von beiden Programmen kann man sich Test-Versionen herunterladen.

Ein Systemabbild mit so einem Programm bietet mehrere Vorteile. Zum einen werden nicht nur Daten gesichert, sondern die komplette Festplatte einschließlich des Betriebssystems. Weiterhin können alle folgenden Sicherungen als sog. differentielle Sicherungen angelegt werden. Das bedeutet, daß nach dem ersten vollständigen Systemabbild alle folgenden nur die Unterschiede zum ersten sichern, also alle hinzugekommenen oder veränderten Daten. Außerdem können einzelne Dateien aus älteren Systemabbildern zurückgeholt werden. Wenn man also wöchentlich eine Sicherung auf eine externe Platte macht, hat man ein Abbild der Festplatte über viele Wochen und kann versehentlich gelöschte Dateien zurückholen. Das Betriebssystem von Apple hat so eine Sicherungsfunktion integriert und ich möchte sie nicht mehr missen.

Zu dem Programm von Paragon kann ich nicht viel sagen. Bei Acronis funktioniert die Vorbereitung für den Fall der Fälle so, daß man eine CD erstellt, von der der Rechner starten kann und regelmäßige Sicherungen auf eine externe Platte macht. Muß man das System wiederherstellen, dann startet man den Rechner von der CD und kann dann die Sicherung von der externen Platte zurückladen. Falls der Verdacht besteht, daß die letzte Sicherung schon ein Schadprogramm enthielt, dann nimmt man halt die vorletzte. Man kann immer noch einzelne wichtige Dateien aus der letzten Sicherung herauspicken.

Die Desinfec't DVD nimmt sich alle für Windows formatierten Festplatten und untersucht sie, also auch externe.

Festplatten werden deutlich älter als drei Jahre, wenn sie nicht gerade rabiat behandelt werden. Sie alle drei Jahre auszutauschen ist nicht notwendig. Mein Hinweis auf die endliche Lebensdauer bedeutete nur, daß man sich nicht darauf verlassen kann, daß eine Festplatte beim nächsten Anschließen auch funktionieren wird. Es gibt zwar den sog. MTBF-Wert (mean time between failures), aber das ist ein statistischer Wert, wie lange dieser Typ von Festplatte durchschnittlich bis zum ersten Fehler oder auch zwischen Fehlern läuft. Das sagt nichts über die einzelne Platte aus, die kann auch nach ein paar Wochen schon den Geist aufgeben.
lalelu
lalelu
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Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von lalelu
als Antwort auf mausschubser vom 10.07.2017, 10:09:32
Hallo Mausschubser,

mein Versuch, heute im Städtchen die Desinfec't DVD zu kaufen, war nicht von Erfolg gekrönt. Das c't-Heft Nr. 12 war nirgendwo mehr vorrätig, sondern nur die aktuellen Hefte mit der Nr.15. Man hätte zwar auch die Nr. 12 über einen Zwischenhändler für mich bestellen können, aber dann hätte ich sie wahrscheinlich später bekommen als bei direkter Online-Bestellung im Heise Shop. Daher habe ich das Heft inklusive DVD gerade selbst dort bestellt.

Ich finde es unglaublich nett, dass du die Anleitung fürs System-Abbild, welche ich gefunden hatte, ausprobieren willst und bedanke mich für deine Hilfsbereitschaft. Da ich sowieso warten muss, bis die Desinfec't DVD bei mir eintrifft, damit das Image von einem „sauberen System“ angelegt wird, ist das nicht eilig. Außerdem möchte ich deine Zeit nicht über Gebühr in Anspruch nehmen, war deshalb ganz mutig und habe im Vorfeld schon selbst ausprobiert, ob ich auch allein ans Ziel kommen kann. Ich denke, dass ich es schaffe, würde mich aber freuen, wenn ich dich bei Bedarf noch einmal um Hilfe bitten dürfte.

Ganz nebenbei ist mir aufgefallen, dass die erwähnte Anleitung zwar für Windows 10 gilt, aber die Fenster, welche aufgehen, anscheinend noch von Windows 7 stammen. Trotzdem kommt man mit Hilfe der genannten Schlüsselwörter gut zurecht. Ein meiner Meinung nach noch besseres (!) Tutorial auf youtube habe ich ebenfalls gefunden. Ich stelle es hier ein, falls jemand Interesse hat.



Übrigens werde ich mir schon wieder eine neue externe Festplatte kaufen, obwohl die aktuelle noch nicht alt ist, dort noch jede Menge Platz ist und ich dir natürlich glaube, dass sie länger hält als drei Jahre. Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, das eine externe Festplatte mit NTFS konfiguriert werden muss, wenn man ein Systemabbild darauf speichern möchte, dass aber bei dieser Konfiguration bereits vorhandene Dateien gelöscht werden oder zumindest beschädigt werden können. (Es gab unterschiedliche Angaben dazu). Das will ich natürlich nicht und lege mir daher lieber noch eine weitere Festplatte zu, auf welcher ich dann nur Systemabbilder speichern werde.

Noch ein paar Worte zu deinen grundsätzlichen Ausführungen über Systemabbilder. Wie ich schon sagte, hast du mich überzeugt, dass es für jeden vernünftig ist, ein solches Systemabbild zu machen, um im Notfall schnell wieder einen funktionsfähigen PC zu haben.

Es leuchtet mir auch ein, dass Betriebe, Behörden, Geschäftsleute usw. unbedingt dafür sorgen müssen, ihre Daten fortlaufend zu sichern.

Für Privatleute sehe ich es aber etwas anders. Ich hatte vor etlichen Jahren ebenfalls eine Backup Software installiert, die allerdings nur die Daten sicherte und fand diese dauernden Backups eher lästig als hilfreich. Auch jeder „Müll“ wurde gesichert, wenn ich ihn nicht schnell genug gelöscht hatte.

Daher habe ich mich nach einem Jahr von dieser Software befreit und entscheide seither selbst, was ich dauerhaft auf einem externen Medium speichern und was ich nur temporär behalten möchte. Was mir besonders wichtig ist (das ist nicht viel), wird zur Sicherheit auf verschiedenen Medien in genau definierten Ordnern verewigt, so dass ich schnell finde, was ich suche. Wichtige E-Mails „speichere“ ich ebenfalls mehrfach, indem ich sie mit einem einzigen Klick an meine anderen E-Mail-Adressen bei unterschiedlichen Anbietern weiterleite.

Aber, wie gesagt, ich sehe natürlich ein, dass meine Methode nicht für alle erstrebenswert ist – und wenn mich irgendwann einmal Murphy's Law einholen sollte, dann habe ich es halt nicht besser verdient.

Lalelu
Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf lalelu vom 10.07.2017, 19:27:53
So, los geht's,

es hat leider ein bißchen gedauert, weil ich mich um einen Rechner des Vereins kümmern mußte. Die Anleitung sieht gut aus und funktioniert auch. Bei dem Laptop hier sieht der erste Schritt allerdings etwas anders aus. Nach dem rechtsklick auf das Windows-Symbol erscheint dort kein Menupunkt "Systemsteuerung". Dieses Menu könnte sich durch das letzte große Update für Windows, das "Creator's Update", verändert haben. Alternativ gibt man in dem Eingabefeld neben dem Windows-Sysmbol einfach "Systemsteuerung" ein und sieht dann wieder das, was die Anleitung vorgibt.

Den Punkt "Systemreparaturdatenträger" würde ich beim ersten Durchlauf und nach jedem großen Update nicht überspringen, sondern dort eine DVD erstellen. Man erhält eien bootfähige DVD, die im Fall großer Probleme hilfreich sein kann.

Ich möchte noch betonen, daß das Systemabbild praktisch ist, wenn das Windows auf dem Rechner "zerschossen" ist. Es werden aber keine Daten des Users gesichert, das bleibt mühsame Handarbeit. Beim Systemabbild des im Artikel erwähnten Acronis True Image dagegen werden auch die Daten des Users gesichert. Vielleicht braucht man so einen Aufwand als Normaluser nicht, das muß jeder selbst entscheiden. Ich habe durch puren Leichtsinn sämtliche digitalen Fotos aus der Zeit von 2001 bis 2010 verloren und eine dementsprechende Paranoia entwickelt. Heute passiert mir so etwas garantiert nicht noch einmal. Allerdings hat mir der Verlust der Bilder auch zu einer philosophischen Betrachtung verholfen, was und warum wir alles unbedingt festhalten wollen. Heute habe ich die wertvollsten Erinnerungen im Kopf und nicht auf einer Festplatte.

Ich hoffe, daß das hilfreich war.

Grüße
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Avast meldet „Bedrohung“ in meinem Gästebuch
geschrieben von schorsch
als Antwort auf mausschubser vom 13.07.2017, 12:19:26
Die meisten meiner Fotos gehen in die Cloud "Dropbox". Da ich dieser aber nicht traue, kopiere ich sie auch auf eine externe Platte, die nur für Fotos/Videos bestimmt ist - und nur im Gebrauchsfall von mir geöffnet wird.

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