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Seniorentreff-Beitraege Diskussion zum Artikel "Vom St.Gotthard bis Köln"

chris
chris
Mitglied

Was verbindet die Franken mit dem Trompeter von Säckingen?
geschrieben von chris
Behüt' dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein.

Der Trompeter von Säckingen wurde von Victor von Scheffel geschrieben,
genau so bekannt ist er in Franken mit seinem Frankenlied. Man nennt
es hier die heimliche Nationalhymne der Franken.

Aus dem Frankenlied:

Der Wald steht grün, die Jagd geht gut
Schwer ist das Korn geraten
Sie können auf des Maines Flut
Die Schiffe kaum verladen
Bald hebt sich auch das Herbsten an
Die Kelter harrt des Weines
Der Winzer Schutzherr Kilian
Beschert uns etwas Feines
Valeri, valera, valeri, valera,
Beschert uns etwas Feines

Ganz sicher sind auch auf dem Main die Schiffe bis Köln gefahren
und haben den guten fränkischen Weizen zu den Mühlen in Köln gebracht.
Bestimmt war da auch manches Fass guter Frankenwein dabei.

So verbindet nun der Main uns mit dem Rhein und unsere Geschichte
uns alle miteinander.

Heute sind wir Europa, aber ich denke bis zu den Vereinigten Nationen
von Europa ist noch ein harter und steiniger Weg.

der Trompeter von Säckingen


Frankenlied

Chris
4.02.2010
pilli
pilli
Mitglied

so war es chris :-)
geschrieben von pilli
WEIZEN VEREDELT DIE MENSCHLICHE ERNÄHRUNG

- Im Rheinlande wurde der Weizen schon durch die Römer eingeführt. In der Völkerwanderung lernten die Franken im eroberten Gallien die Weizenkultur kennen und brachten sie auch in das Rheinland.

...

- Die Wassermühlen werden an Ruwer und Kyll schon im 4. Jahrhundert erwähnt. Vom fränkischen Rheinlande her verbreitete sich diese Mühlenart allmählich auch über das übrige Deutschland, weshalb sie dort auch Frankenmühlen genannt wurden.

In Dorsel, Kreis Ahrweiler, befand sich die einzige rheinische Wassermühle mit drei Rädern.

Im Mittelalter kämen in der Ebene die Windmühlen auf. Die älteste europäische Windmühle würde im Jahre 1222 in Köln auf der Burgmauer errichtet. Seit 1392 stand auch eine städtische Windmühle auf dem Neumarkt in Köln.

Auch am kurfürstlichen Schlosse in Bonn stand am heutigen Hofgarten eine Windmühle. Die südlichste rheinische Windmühle befand sich auf dem „Scheid" zwischen Eckendorf und Fritzdorf, die bis 1910 betrieben wurde. (Siehe Jahrbuch 1958.)

Dampfmühlen wurden nach der Erfindung der Dampfmaschine gebaut. Die erste rheinische Dampfmühle wurde 1825 in Köln errichtet. Im Jahre 1909 zählte man in der Rheinprovinz 323 Dampfmühlen. Heute ersetzt meist der elektrische Motor die Dampfmaschine. Dampf und Elektrizität werden heute auch zeitweise von Wasser- und Windmühlen als Treibkräfte, wenn Wasser und Wind zu schwach sind, von kleineren Mühlen benützt.

Eine grundlegende Umgestaltung des Mahlverfahrens wurde seit 1834 allmählich durch den Gebrauch der stählernen Walzen erreicht, die die Mühlsteine verdrängten.

geschrieben von kreis-ahrweiler.


es klappern die mühlen...

ich kann nur hoffen chris,

dass meine rheinischen vorfahren nicht zu wild mit der steuertreiber-keule gewunken haben und niemand der fränkischen schiffer ehemals lange im "schuldturm" darben mußte?


--
pilli

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