Forum Soziales und Lebenshilfe Soziales Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg

Soziales Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg

Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von zermin
Einige Tage nachdem die Senatverwaltung für Stadtentwicklung der interessierten Öffentlichkeit das Demografiekonzept für Berlin vorgestellt hat, startete der Handeln und Forschen für das Alter e.V., Berlin, im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg nach dem Motto „ Wer das Alter nicht ehrt, ist die Zukunft nicht wert“ seine Senioren-Hilfe.
„Mit unserem ersten Projekt „Senioren-Hilfe“ wollen wir mit so genannten MAE-Kräften (1 Euro-Jobbern) gezielt Besuche bei älteren Menschen durchführen, die kontinuierliche aber auch schnelle und unkomplizierte Hilfe brauchen“, meint Pastor Eberhard Böckmann, Vorstandsvorsitzender des HFA – Handeln und Forschen für das Alter e.V., Berlin.
Die MAE-Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und begleitet und können sich jederzeit ausweisen.
Alle älteren Bürger des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg, die begründet Hilfe für ihren Alltag brauchen, können sich seit dem 13. Juli 2009 an die neue Senioren-Hilfe des HFA – Handeln und Forschen für das Alter e.V. wenden. Aber auch behinderte Menschen, die einen erhöhten Betreuungsbedarf benötigen.
Folgende Hilfsangebote werden den älteren Bürgerinnen und Bürgerinnen des Bezirks zum Beispiel gemacht:
O Alltagsbegleitung wie z.B. bei Einkäufen, Arztbesuchen oder Behördengängen
O Freizeitgestaltung wie gemeinsame Gartenarbeit, Vorlesen, Basteln, Kochen, etc.
O Spaziergänge, Ausfahrten im Rollstuhl
O Begleitung zu speziellen Seniorenveranstaltungen.
Ältere Menschen aus dem Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg können sich unter den Telefonnummern 030 / 20649197 oder 030 / 70079 im HFA–Senioren-Büro, im Gebäude des Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg melden und ihren Bedarf anmelden (bitte auch auf den Anrufbeantworter sprechen).
Im persönlichen Gespräch wird dann der Bedarf festgestellt und eingeschätzt, welche Hilfe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HFA im welchen Zeitumfang anbieten können. Dabei ist aber zu beachten, dass der HFA keine Pflegedienstleistungen anbieten darf
Der HFA – Handeln und Forschen für das Alter e.V. wurde am 6. November 2007 von einigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin gegründet.
Seine Aktivitäten beschränken sich zunächst auf Berlin und Brandenburg.
Längerfristig wird der HFA – Handeln und Forschen für das Alter e.V. der älteren Generation im Bezirk Berlin Tempelhof-Schöneberg weitere beratende und unterstützende Dienstleistungen anbieten.
HFA - Handeln und Forschen für das Alter e.V.
Im Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg
Rathausstr. 27
12105 Berlin
Telefon Senioren-Hilfe: 030 / 20649197 oder 030 / 70079-667
Mobil: 0171 / 9940223
Internet: www.hfa-aktiv.de
E-Mail: info@hfa-aktiv.de
peter25
peter25
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von peter25
als Antwort auf zermin vom 21.07.2009, 00:52:28
Die Sache finde ich ja gut und ist eine Unterstützung wert--------nur was mich stört an der ganzen Sache ,warum wird das von 1 Euro-Jobbern mit durchgeführt.Kann man diese nicht festeinstellen,damit sie aus der Arbeitslosikkeit herauskommen?Zu einem vernüftigen Lohn?
Nicht nur :

"Wer das alter nicht ehrt,ist die Zukunft nicht wert"

....sondern es sollte auch heisen :

Wer die Arbeit nicht ehrt,(zum vernünftigen Lohn)ist kein Pfifferling wert.


Peter
klaus46
klaus46
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von klaus46
als Antwort auf peter25 vom 21.07.2009, 13:40:14
Ein frommer Wunsch von dir , peter.

Es wird auch einer bleiben.

Da die 1-Euro-Jobber eh schon aus der Arbeitslosen-Statistik verschwunden sind ( Das u. nur das ist das Ziel der Argen),ist von den maßgeblichen Verantwortlichen niemand daran interessiert , noch zusätzlich Geld auszugeben.
So ist es doch billig,billiger gehts ja fast nicht mehr.

Aber die Richtung ist auch hier mal wieder klar :

mit den geringsten Mitteln den größtmöglichen Profit/Nutzen zu erzielen.

--
klaus46

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peter25
peter25
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von peter25
als Antwort auf klaus46 vom 21.07.2009, 13:52:33
Ist das politisch auch nicht so gewollt????
--
peter25
olga64
olga64
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von olga64
als Antwort auf klaus46 vom 21.07.2009, 13:52:33
Hartz IV ist und soll eine Übergangslösung sein und Menschen vor dem Verhungern bewahren. Primäres Ziel ist jedoch, diese Menschen, bei denen es sich vorwiegend um solche ohne bzw. unzureichende Berufsausbildung und -erfahrung handelt, wieder in Arbeit zu bringen. Und dafür dürfte jedes Mittel recht sein!
Es gibt keine 1-Euro-Jobber - siehe Rechnung unten:
Monatliche Zahlungen Hartz IV ca Euro 350.-- pro Erwachsener
übernommende Miete ca Euro 500.--
Zahlungen an Kranken- und
Rentenversicherung monatl. ca Euro 400.--

geleistete Arbeiten bei
120 Stunden monatlich je 1 Euro Euro 120.--
= gesamt Euro 1.370.-- = pro Stunde 11.41

Dies alles wird netto vom Steuerzahler bezahlt und entspräche einem Bruttolohn bei einem Menschen, der einer Tätigkeit nachgeht von
ca Euro 2.100.--.
Ist das wirklich so schlecht, bzw. "vom Staat" (der wir ja alle sind) so grausam? Hat die finanzierende Gesellschaft wirklich nicht das Recht, von den Menschen, die sie unterhält, auch eine Gegenleistung zu erwarten?
--
olga64
klaus46
klaus46
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von klaus46
als Antwort auf olga64 vom 21.07.2009, 16:18:16
Ich empfehle dir , meine obige Antwort noch einmal zu lesen u. dann darüber nachzudenken.

Deine Sätze haben mit meiner Antwort nicht das Geringste zu tun.

--
klaus46

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myrja
myrja
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von myrja
als Antwort auf olga64 vom 21.07.2009, 16:18:16
Olga,

ich denke Sie haben keine Ahnung, wieviel ein 1-Euro-Jobber wirklich verdient und unter welchen Bedingungen er arbeitet.

Ihre Rechnung jedenfalls ist völlig daneben.

1 Erwachsener, alleinlebend bekommt 351 Euro zum Lebensunterhalt, an Miete werden ihm im Durchschnitt (kommt auf den Wohnort an) ca. 330 Euro einsdchl. Heizkosten (Ohne Strom und Warmwasserverbrauch) bewilligt. Macht zusammen 681 Euro.
Ein 1-Euro-Jobber darf täglich nur 5 Std./1 € = 5 €/Tag arbeiten. Bei ca. 22 Arbeitstagen/Monat macht das 110 Euro.
Macht insgesamt 791 Euro. Hierzu kommen noch lt. Lohnberechnung bei dieser Summe etwa 130 Euro Sozialabgaben (RV, KV, PV).
Das sind alles in allem brutto 921 Euro.
Wenn ein 1-Euro-Jobber krank wird oder den ihm zustehenden gesetzlichen Urlaub nimmt, bekommt er allerdings diesen einen Euro/Std. nicht. Er wird nur bei Arbeitsanwesenheit bezahlt. Bei Krankheit heißt es einfach: "Pech gehabt"!

Sind das nicht ganz prima Arbeitsbedingungen, Frau Olga?!
--
myrja
klaus46
klaus46
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von klaus46
als Antwort auf myrja vom 21.07.2009, 19:22:24

Hallo myrja.

Olga meint wahrscheinlich , wenn sie uns nur genug Zahlen dahin klatscht , sind wir schon so eingeschüchtert , das wir ihr alles glauben.
Sie rechnet ja nicht damit,das man es auch mal als Demonstration nachprüft.
Diemal hat sie vielleicht etwas dazu gelernt.

--
klaus46
engelsschuh
engelsschuh
Mitglied

Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von engelsschuh
als Antwort auf klaus46 vom 21.07.2009, 23:43:45
Wieso macht man hier eigentlich den Quatsch mit Olga zu sietzen?

Wer in einem Forum mitschreiben möchte kann sich auch an die Gepflogenheiten eines solchen anpassen.
Tschuldigung...ich weiß dass, das nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.

--
engelsschuh
olga64
olga64
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Re: Handeln und Forschen für das Alter e.V. startet mit Senioren-Hilfe in Berlin- Tempelhof -Schöneberg
geschrieben von olga64
als Antwort auf myrja vom 21.07.2009, 19:22:24
Ich habe es nicht anders erwartet als dass ich wieder beschimpft werde, wenn ich die Wahrheit darstelle, bzw. mir erlaube, anderer Meinung zu sein.
In München erhalten Hartz-IV-Bezieher ca 500.-- Euro monatlich an Miete (es gibt keine anderen Wohnungen); dies dürfte auch in anderen Grossstädten Deutschlands so sein.
Die Beiträge für RV/PV und KV belaufen sich auf insgesamt fast 40% - Ihre Errechnung ist leider falsch.
Und last not least: jeder Hartz IV-Bezieher war ja vorher schon mindestens ein Jahr arbeitslos - es ist seine Pflicht, sich - auch durch Weiterbildung - schnellstens wieder eine Tätigkeit zu suchen.
Natürlich möchte ich nicht in dieser Situation leben (müssen). Ich habe aber auch jahrzehntelang berufliche Vorkehrungen dafür getroffen, dass es nicht dazu kommt, u.a. auch durch Mobilität. Ich bin immer dahin umgezogen, wo die Arbeit war und habe nicht davon geträumt, dass diese zu mir kommt.
Alles klar?
--
olga64

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