Forum Wissenschaften Umwelt und Klima Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?

Umwelt und Klima Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?

daddy60
daddy60
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von daddy60
als Antwort auf Karl vom 16.04.2013, 08:34:47
Lieber ReWo,

Deutschland hat 2012 bereits mehr Strom exportiert als importiert. Es fehlt nicht an der Quantität der Erzeugung, sondern m. E. (noch) an der Speicherfähigkeit der erneuerbaren Energien. Ich hoffe doch sehr, dass keine Rückkehr zur Atomenergie mehr notwendig sein wird.

Du hast deutlich gemacht, dass aber auch Kohlekraftwerke keine wirkliche Lösung sind. Wie bewertest Du Gaskraftwerke?

Noch ein Wort zu dem "Lagern" von CO2 im Erdboden. Du hast die Frage aufgeworfen, ob dadurch der Atmosphäre nicht Sauerstoff gestohlen würde. Gibt es dazu Zahlenabschätzungen, ob das tatsächlich ins Gewicht fallen könnte? Richtig ist, dass die Photosynthese Sauerstoff aus CO2 nur freisetzen und nicht etwa de novo entstehen lassen kann.

Übrigens, herzlich Willkommen im Kreis der Diskutanten. Ich schätze schon jetzt Deine sachliche Art und inhaltliche Kompetenz,

Karl
geschrieben von karl


Ich muss schon wieder lachen über diesen triefenden Schwachsinn ---> Ich schätze schon jetzt Deine sachliche Art und inhaltliche Kompetenz,

Wenn irgendwer ins selbe Horn bläst wie du Karl, genau das trötet was du hören willst ist das dann sachliche Art und inhaltliche Kompetenz? Bildungsniveau auf gleicher Ebene, auch wenn es der größte Humbug aller Zeiten ist?

Kennst du einen Herrn namens Klaus Buchner? Atomphysiker, Prof. Dr. Klaus Buchner!
Ist dieser Herr kompetent? Kennst du Bücher, Dokumente, Erfahrungen, Vorträge des Herrn?

Wenn ja, sortiere doch bitte mal aus, welche "Informationen" dieser Herr zu welchen Zeiten machte!
Sinngemäß, welche "Interessen dieses Beispiel" zu welchen Zeiten "wie vertreten hat"!

Dann bitte ich dich, deine Vokabeln sachlich und kompetend nochmal gründlich zu überdenken.
ReWo47
ReWo47
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von ReWo47
als Antwort auf daddy60 vom 17.04.2013, 17:12:04
Hallo daddy60,

eigentlich kann (und sollte) man auf einen solchen Beitrag überhaupt nicht eingehen, da er eigentlich ohne Inhalt ist und außerdem unter dem Editier-Fenster steht: "Ignoriere persönliche Anmache!". Ich bin trotzdem neugierig geworden und es würde mich interessieren, weshalb Du so sehr ausgerastet und die Kontrolle verloren hast.

Deine Herabwürdigungen waren zwar in direkter Antwort an Karl gerichtet, aber ich fühle mich dennoch ebenfalls, zumindest indirekt, angesprochen. Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, daß ich, als ich meinen Beitrag mit den Vorbehalten gegenüber Kohlekraftwerken verfasste, weder daran dachte, dem Karl imponieren zu wollen, noch kann man annehmen, daß Karl mir "schön tun" wollte, weil ich ihm nach dem Mund geredet oder, in Deiner Ausdrucksweise: in's gleiche Horn "getrötet" hätte. Wie kann man nur auf derart absurde Gedanken kommen??!! Es soll nämlich schon 'mal vorkommen, daß zwei (oder mehr) Leute ähnliche Ansichten über ein Sachthema haben, die sich nicht unbedingt mit Deiner eigenen Sicht der Dinge decken müssen.

Wer ist Klaus Buchner? Sollte man den kennen? Ich verstehe nicht ganz, was die bloße Frage, ob man diesen Herrn kennt, mit dem Thema über Kohlekraftwerke zu tun hat - und was Dich deswegen in derartige Wut versetzt hat? Anstatt kryptische Sätze in wirrem Durcheinander aneinander zu reihen, wäre es Deinem Anliegen vermutlich sachdienlicher gewesen, wenn Du klar zum Ausdruck gebracht hättest, worüber Du Dich eigentlich aufgeregt hast. Nur Dampf abzulassen um des Druckausgleichs wegen, hat mit dem Thema "Umwelt und Klima" nur sehr, sehr entfernt zu tun...

ReWo47
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von schorsch
Es gibt "Humoristen" die behaupten, dass Kohle ja nur so viel an CO2 erzeuge, wie sie früher der Atmosphäre entzogen habe, also Klima-neutral sei. Das stimmt nur bedingt. Weil nämlich diese Kohle das CO2 in Jahrmillionen absorbiert hat, es aber nun quasi in konzentrierter Form und im Zeitraffermodus wieder in die Atmosphäre entlässt.

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Karl
Karl
Administrator

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von Karl
als Antwort auf schorsch vom 18.04.2013, 21:13:09
@ Schorsch,

das Problem ist wohl wirklich die Freisetzung im Zeitraffer. Andererseits hat in der Erdgeschichte ein "Vergraben" von Sauerstoff in Form der Kohle und des Erdgases tatsächlich bereits stattgefunden.

@ ReWo,

mindert das nicht eventuell Deine Sorge, Sauerstoff könnte durch das "Vergraben" von in Kohlekraftwerken produziertes CO2 knapp werden, vor allem weil wir ja durch das Verbrennen von Kohle und Gas für viel CO2 sorgen, aus dem Pflanzen den Sauerstoff freisetzen werden?

Karl
weserstern
weserstern
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von weserstern
als Antwort auf Karl vom 18.04.2013, 23:14:37
Für mich stellt sich die ganze Situation...
nicht ganz einfach dar...

wo soll Co2 gelagert werden... bestimmt werden da Lösungen gefunden... oder sind schon aktuell...

denn Feinstaub wird auch jeden Tag ,von vielen Dieselkraftwagen,
auf allen Straßen ausgestoßen.

Vielleicht ist dieser leicher zu behandeln und zu lagern.. als die ganzen Brennstäbe, die in unseren KKW's zur Zeit zwischengelagert werden... ( auch bei uns ins Grohnde !) ?? !!

Die Endlagersuche ist noch nicht abgeschlossen...
und die Strahlungswerte dürften nun allen bekannt sein...

bestimmt ist da die Co2 Lagerung.... Peanuts... im Vergleich
zu den bekannten Reststrahlungswerten...

weserstern
ReWo47
ReWo47
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von ReWo47
als Antwort auf Karl vom 18.04.2013, 23:14:37
@ karl & @ schorsch

nachdem ich Eure Kommentare gelesen hatte, glaube ich, daß ich meine Gedanken über den atmosphärischen Sauerstoff-Entzug als Folge des Vergrabens von CO2 etwas näher erläutern sollte:

Die Ur-Atmosphäre der Erde bestand hauptsächlich aus den Gasen, die mit den Vulkanausbrüchen ausgeschieden wurden: Wasserdampf (H2O), Kohlendioxid (CO2), Schwefelwasserstoff (H2S) und Spuren von Stickstoff, Wasserstoff, Methan und anderen Gasen. Alles mögliche also, aber KEINEN SAUERSTOFF! Sauerstoff entstand erst, nachdem die Erde von Pflanzen besiedelt war, durch die Photosynthese. Vereinfacht dargestellt, wird dabei das CO2-Molekül aufgespaltet, die beiden Sauerstoff-Atome werden in die Atmosphäre abgegeben und das C-Atom (Kohlenstoff) wird von der Pflanze in fester Form gespeichert (z.B. im Holz). Die zur Auftrennung von CO2 notwendige Energie wird von der Sonne geliefert und zusammen mit dem Kohlenstoff-Atom im Holz "eingefroren" (wenn man später das Holz verbrennt, verbindet sich dabei Wieder der Kohlenstoff mit dem Sauerstoff und die "eingefrorene" (gespeicherte) Sonnenenergie wird wieder freigegeben). Bis hierher habe ich wohl nichts gesagt, was nicht hinreichend bekannt wäre. Das gleiche passiert auch, wenn das Holz nicht verbrannt wird, sondern langsam verrottet: Der bei der Photosynthese freigegebene Sauerstoff wird auch beim Verrotten wieder "eingezogen". Das Ganze "Ökosystem" bildet also einen mehr oder weniger stabilen Kreislauf, bei dem genau so viel Sauerstoff freigegeben, als auch wieder eingezogen wird. Die sich in diesem "dynamischen Gleichgewicht" einstellende Sauerstoff-Konzentration der Atmosphäre würde sich bei wenigen % einpendeln und wäre vermutlich nicht ausreichend für uns zum atmen.

Die heutige Sauerstoff-Konzentration von ca 21% haben wir allein dem Umstand zu verdanken, daß im Lauf der Zeit nicht alles Holz wieder verbrannt oder verrottet wurde, sondern, daß beträchtliche Mengen an Holz im Schlamm versunken sind (z.B. nach Zunamis, Meteoriteneinschlägen oder anderen Umweltkatastrophen) und somit vor dem agressiven Sauerstoff geschützt waren. Der von diesen "verlorenen gegangenen" Pflanzen freigesetzte Sauerstoff blieb also übrig und sammelte sich mit jeder Katastrophe, mit der dem Öko-Kreislauf Biomasse entzogen wurde, weiter in der Atmosphäre an. Die daraus entstandene Kohle und alle anderen fossilen Brennstoffe (Öl und Gas) sind also unsere heutige Garantie für den Sauerstoff-Überschuss in unserer Atmosphäre - aber nur so lange, wie die Kohle vor dem Sauerstoff geschützt, also nicht wieder ausgegraben und verbrannt wird.

Wenn wir also jertzt die fossilen Brennstoffe wieder ausgraben verbrennen, dann machen wir diesen Vorgang innerhalb kürzester Zeit wieder rückgängig und entziehen der Atmosphäre den von genau diesen Pflanzen (jetzt Kohle) über Millionen Jahre freigegebenen Sauerstoff und machen wieder CO2 daraus.

Wenn dieses Kohlendioxid einfach in die Atmosphäre abgegeben wird, dann verursacht es zwar den Treibhauseffekt, der wiederum vermehrtes Pflanzenwachstum zur Folge hat (wie der Name schon sagt) aber dadurch würde man dem freigesetzten CO2 immerhin die Chance geben, wieder Holz zu bilden und Sauestoff freizusetzen.

Nun aber wird geplant, aus Angst vor dem Treibhaus-Effekt, das CO2 abzufangen und zu vergraben!! Damit wird der bei der Verbrennung "eingefangene" und der Atmosphäre entzogene Sauerstoff endgültig weggesperrt. Man holt also die Kohle: unseren Garanten für den vorhandenen Luftsauerstoff, aus der Erde, entfernt damit den Sauerstoff aus der Luft und vergräbt diesen in doppelter Menge (je zwei Sauerstoff-Atome zusammen mit einem Kohlenstoff-Atom) für immer unter der Erde (Endlagerung).

Daran scheint sich jedoch, seltsamerweise, niemand zu stören! Das wichtigste, was Politiker, Umwelt-Organisationen und Bürgerinitiativen in diesem Zusammenhang zu beschäftigen scheint, ist die (Streit-)Frage nach dem Standort dieser CO2- Endlagerstätten...!

An dieser Stelle möchte ich meine ursprüngliche Frage von meinem ersten Beitrag auf diesem Brett noch einmal wiederholen: Würde das auf lange Sicht nicht zu einer Verringerung des Sauerstoff-Gehaltes in der Erdatmosphäre führen? Und wenn ia: in welchem zu erwartenden Ausmaß?

ReWo

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daddy60
daddy60
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von daddy60
als Antwort auf ReWo47 vom 18.04.2013, 20:51:29
Hallo ReWo47,

wenn deine Auffassung meiner Antwort derartig ausfiel wie du es hier beschrieben hast, zeigt dieses einerseits nicht nur eine "Erwartungshaltung".
Mir unterstellst du hier einfach in Wur geschrieben zu haben und Karl persönlich angreifen zu wollen.
Auf was plädierst du, auf politikal Korrektness, diesen Schwachsinn der gefälligen Anpassung nur ja immer das zu sagen was erwünscht ist? Bzw in "gebildeten Kreisen" erwartet wird?

Ich gehe davon aus, Karl weiß sicher dass ich Ihn respektiere.
Sollte er sich persönlich angeriffen fühlen, liegt das nicht nur an mir.
Ich beabsichtigte nicht ihn anzugreifen. Ich beabsichtige nur, auf Dinge hinzuweisen die nicht nur in der Wissenschaft gerne unter den Tisch gefallen lassen werden.

Wer Professor Klaus Buchner ist, kann leicht ermittelt werden. Es gibt genug Publikationen über ihn.
Ich brachte Buchner hier ein, weil er ein Modell gewisser Interessenvertretungen ist.
Er war nicht nur Physiker, er war auch in der Atomforschung und -nutzung unterwegs. Kehrte dieser "Angelegenheit" aber aus eigenem Ermessen den Rücken zu und ist seitdem kein Beführworter mehr.

Wenn du es mit dem ins gleiche Horn tröten nicht verstehst, bzw nicht verstanden hast was ich damit meine, darfst du dann argumentieren wie kann man nur auf derart absurde Gedanken kommen?
Schade, ich hätte dich schlauer eingeschätzt. Aber leider kannst du .m.E. nicht über Tellerränder hinaus sehen, siehst nur was du sehen willst.

Gut, ich werde mal nachvollziehbarer konkret.
Lange vor den Atomkraftwerken gab es Kohlekraftwerke.
Egal wie "Schädlich" die auch immer in irgendwelchen wie auch immer gearteten "Anklagepunkten" sein mögen,
macht für mich nur dann ein "Vergleich" mit Atomkraftwerken Sinn, wenn dabei genauso streng und vor allem umfassend vorgegangen wird.

Aber leider wird da wieder extrem viel gelogen, ein völlig falsches Bild aufgezeigt, also im übertragenen Sinne in ein einheitliches Horn mit angenehmem Klang getrötet.
Nicht nur der viel schlechtere Wirkungsgrad der Atomkraftwerke, seiner Anfallentsorgung, seiner Gefährlichkeit, seiner Störfälle wird "Schöngeredet!"
Es wird einfach alles was irgendwie negativ bei Atomkraftwerken ist, unter den Tisch fallen gelassen, weil nur eines zählt. Profit.

So, was hat all das was ich hier sagte mit Karl oder dir zu tun? Wieso unterstellst du mir Wut?
Sachdienlicher in deinem Sinne ist etwas, wenn es deine Erwartungen befriedigt? Sachdienlicher ist etwas dann, wenn du es bereits mundgerecht serviert bekommst, nicht mehr nachdenken musst?
ReWo, ich bitte dich!

Fühlst du dich persönlich angegriffen, wenn ich mal sage wie mir manche Zeitgenossen vorkommen?
Manche Zeitgenossen kommen mir vor wie die "Persönlichkeiten", die zu Zeiten der Gladiatorenkämpfe oben auf der Bühne saßen und genussvoll zusahen, wie unten ........

Professor Buchner imponierte mir, weil er zwar zuerst rein Wissenschaftlich für die Atomforschung gearbeitet hatte.
Aber irgendwann der Zeitpunkt kam, ab dem er nachdachte an was er da bewusst mitmacht und dieses mitmachen nicht mehr befürworten konnte. Folglich stieg er nicht nur aus.

Ich brachte also keinen Politiker oder Lobbyistenvertreter ein, sondern jemanden der mit Atomforschung selbst zu tun hatte. Jemanden vom Fach, einer der weiß wovon gesprochen wird.

Wenn bei dir "Umwelt und Klima" nur damit zu tun hat, all das schön zu reden was gewollt ist, dann tust du mir leid.
Übrigens man muss nicht Gründer oder Führer von z.B. Greenpeace sein um was sagen zu dürfen.
Oder ist das für dich Voraussetzung?

P.S. du und Karl sollten mal darüber nachdenken ob ein Eindruck ähnlich dem, der hat mir einen Fehdehandschuh hingeworfen, nicht nur falsch sondern auch vorwurfsvoll sein kann. Erwartet wird von manchen Zeitgenossen nicht mehr ein Mensch, sondern etwas übernatürlich angepasstes.
ReWo47
ReWo47
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von ReWo47
als Antwort auf daddy60 vom 21.04.2013, 13:36:14
Zunächst einmal möchte ich voranstellen, daß es in meinem Thread "Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke" an keiner Stelle um das Thema "Kohlekraftwerke versus Kernkraftwerke" (oder anders herum) ging. Ich vertrete in meinen Beiträgen (und auch privat) keine der beiden Positionen. Mir ist dennoch bewusst, daß wir ausreichende Mengen an elektrischer Energie benötigen und, daß wohl jegliche Art von Energieerzeugung mit Risiken verbunden ist, über die man aber auch reden sollte. In meinen Beiträgen hier habe lediglich meiner Verwunderung darüber Ausdruck verliehen, daß seltsamerweise viele der Begleiterscheinungen beim Betrieb von Kohlekraftwerken weder politisch, noch publizistisch diskutiert (oder genannt) werden. Lediglich das Anfallen von beachtlichen Mengen von CO2 wird diskutiert – und auch gleichzeitig eine "geniale" (aber in meinen Augen fragwürdige) Lösung dafür vorgeschlagen: das CO2 einfach abzufangen und wegzugraben.

Nach Deiner langen Rechtfertigung für Deinen Beitrag vom 17.04.2013 17:12 habe ich mir diesen vorhin noch einmal angesehen und bleibe bei der Feststellung, daß dieser Beitrag (genauso, wie der heutige) inhaltslos in Bezug auf das Thema dieses threads ist.

Selbstverständlich habe ich, schon bevor ich meine erste Antwort an Dich schrieb, selbst nach Prof. Klaus Buchner ge-google-t. Aber auf seiner Wikipedia-Seite (und an anderen Stellen) konnte man lediglich finden: Atomphysiker, Politiker und zeitweise Vorsitzender bei der ÖDP, zuerst pro und später kontra Atomkraft ..etc, also ungefähr das, was Du heute auch erwähnt hast. Aber - ob er irgend etwas Schlaues in Bezug auf das Thema dieses threads (z.B. ob das Vergraben von CO2 der Atmosphäre Sauerstoff entzieht) publiziert oder gesagt hat, konnte ich nicht finden. Falls Du diesbezüglich bessere Informationen hast, würde ich mich freuen, wenn Du diese dem Forum zur Verfügung stellen würdest. Andernfalls stellt sich mir natürlich die Frage, was die bloße Nennung des Namens eines Physikers, der seinen Standpunkt zur Methode der Energiegewinnung geändert hat, mit diesem Thread zu tun haben soll?

Zum Rest Deines Beitrages kann ich leider nicht (oder nur schwer) Stellung beziehen, weil sich mir weder der Sinn, noch der Inhalt dieser postings in vollem Umfang erschließen:

Zitat:
"..Gut, ich werde mal nachvollziehbarer konkret.
Lange vor den Atomkraftwerken gab es Kohlekraftwerke.
Egal wie "Schädlich" die auch immer in irgendwelchen wie auch immer gearteten "Anklagepunkten" sein mögen,macht für mich nur dann ein "Vergleich" mit Atomkraftwerken Sinn, wenn dabei genauso streng und vor allem umfassend vorgegangen wird..
".

War das jetzt ein freies, eigenständiges Statement, oder bezieht sich das auf irgend etwas, was ich geschrieben haben soll?

Zitat:
"..So, was hat all das was ich hier sagte mit Karl oder dir zu tun? Wieso unterstellst du mir Wut?"

Na, also: wenn das, was Du am 17.04.2013 17:12 in den Abschnitten 2 & 3 geschrieben hast, nichts mit Karl und mir zu tun haben soll und nicht wie Schelte (=wütend) klingt, dann möchte ich Dich lieber nicht erleben, wenn Du mal "richtig" wütend bist

Zitat:
"..Wenn bei dir "Umwelt und Klima" nur damit zu tun hat, all das schön zu reden was gewollt ist, dann tust du mir leid..."

Aha
Hilf' mir bitte mal (ich möchte Dir nämlich nicht leid tun): Was habe ich denn schön geredet? Und, von wem sollte das "gewollt" gewesen sein?

Zitat:
"..Übrigens man muss nicht Gründer oder Führer von z.B. Greenpeace sein um was sagen zu dürfen.
Oder ist das für dich Voraussetzung?..
"

Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Du tatsächlich mal was zum Thema sagen würdest.

Nichts für ungut!

ReWo47
Dieter48
Dieter48
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von Dieter48
als Antwort auf ReWo47 vom 21.04.2013, 20:09:28
Ich schalte mich spät in die Diskussion ein. Das hat seine Gründe: Ich bin noch berufstätig und meine diesbezüglichen Verpflichtungen haben für mich Vorrang.
Zu der Diskussion über die Gefährlichkeit der Kohlekraftwerke möchte ich folgendes beitragen:
a) Ich kenne keine CCS-Studien, die sich mit dem Aspekt des Wegsperrens von Sauerstoff beschäftigt hätte und ich kenne auch keine, die die Auswirkungen dieser Technologie über die Reduktion der Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre analysiert und bewertet.
b) CCS ist m.E. der Versuch der Kohlelobby, den Markt für Kohle und Kohlekraftwerke im Zeitalter der Klimaveränderung am Leben zu halten. Dass gleichzeitig etwa 20 bis 30% mehr Kohle verbrennt werden muss, um die gleiche Strommenge zu produzieren wie ohne CCS und die Kosten nicht unerheblich sind, wird kaum kommuniziert.
c) Wir brauchen längerfristig weder Kohle- noch Atomkraftwerke. Regenerative Energiequellen im Verbund mit Energieeffizienz bieten die Möglichkeit, die Gesellschaft mit genügend Energiedienstleistungen zu versorgen. Wobei sicherlich der Ersatz der letzten 10% fossile Energie am Schwierigsten werden wird.
d) Der Ausstieg aus der Atomenergie geht nicht zu schnell, sondern zu langsam (genauso wie der Ausstieg aus dem Kohlestrom). Die Risiken, die mit der Atomenergie eingegangen werden, sind nicht zu verantworten - von niemandem. Und schon gar nicht von den Leuten die uns heute erzählen, dass in den nächsten Jahren die Kriterien für den Standort eines sicheren Endlagers erarbeitet werden sollen, damit man dann im Jahre 2020 auf eine Endlagersuche für hoch-radioaktiven Müll gehen kann. Ungefähr 50 Jahre nach Anlaufen der ersten Meiler. Sieht so Verantwortung aus?
e) Die Bundesrepublik war mit ihrem Ausstieg aus der Atomenergie auf einem guten Weg. Die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen stieg in den letzten Jahren auf heute rund 25% an - und dies obwohl die Stromwirtschaft jahrzehntelang behauptet hatte, dass der Anteil der regenerativen Energiequellen nie mehr als 5% betragen könne.
f) Spätestens seit Bundesumweltminister Peter Altmaier in Berlin die Strompreisbremse ziehen wollte, wissen wir, dass der Energiewirtschaft der Wandel zu schnell geht. Das ist verständlich, zumal die Absatzmärkte wegbrechen und die Gewinne dahinschmelzen. Dabei könnte es noch deutlich schneller gehen, wenn die Potentiale der rationellen Stromnutzung systematisch angegangen würden.
g) Letzte Woche hat sich die Bundesregierung in Brüssel nicht für eine Reduktion der CO2-Zertifikate im CO2-Handel stark gemacht. Mit den niedrigen Preisen der CO2-Zertifikate ist Kohlestrom gegenüber Strom aus Gaskraftwerken kostengünstiger - allerdings auch weitaus klimaschädlicher: Kohlekraftwerke stoßen pro erzeugte Kilowattstunde mehr als die doppelte Menge an CO2 aus, weil zum einen Gas zu einem geringeren Anteil aus Kohlenstoff besteht und zum anderen der technische Wirkungsgrad von Gaskraftwerken deutlich höher liegt als der von Kohlekraftwerken.

Ich finde die ursprüngliche Fragestellung bezüglich der Inhaftierung des Sauerstoffs aus wissenschaftlicher Sicht interessant - aber aus energiepolitischer Sicht nicht sonderlich relevant. Die Lösung des Klimaproblems besteht nicht darin mehr Kohle zu verbrennen und ein Filter- und Speichersystem nachzuschalten und dabei den Sauerstoff in Geiselhaft zu nehmen.
daddy60
daddy60
Mitglied

Re: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke?
geschrieben von daddy60
als Antwort auf ReWo47 vom 21.04.2013, 20:09:28
Wie wäre es, wenn du dich mal auf dein eigenes Thema konzentrierst?
Du verweist auf einen Spiegelartikel in dem es um 3100 Tote in 2010 ging, die angeblich durch Kohlekraftwerke "verursacht" wurden. Du fällst also auf Meinungsmache herein, hinterfragst kaum etwas nennenswert und verweist nur auf den einen "vermeintlichen" Experten den Karl im Forum ausfindig gemacht hat.

So gesehen dürfte es genau genommen nur ein Dialog von dir und dem Experten sein.
Niemand sonst dürfte dir antworten, wenn du schon auf Präzision bezüglich Thema bestehst.

Dein Thema lautet konkret: Wie gefährlich sind Kohlekraftwerke. Ich empfinde es als einen Witz, wenn du nur Antworten zulassen willst die sich ausschließlich auf Kohlekraftwerke beziehen.

Gefährlich sind nicht nur Kohlekraftwerke, sondern alle andere Arten von Kraftwerken auch.
Wer aber alle andere Aspekte ausschließen will, sollte kein Thema eröffnen. Denn alles andere ausschließen ist schlicht und ergreifend Meinungsmache. Politik bertrifft ja auch nicht nur eine Partei.

Regst du dich über die inhaltslosen Gespräche der Politiker und Lobbyisten auch so auf, oder bist du da wählerischer?

Übrigens, im Krankenhaus sterben durch Behandlungsfehler, diesen bekannten Krankenhausviren usw mindestens 10 mal mehr als die im Spiegel genannten wegen Kohlekraftwerken! Aber das ist ja völlig nebensächlich. Solange es Kohlekraftwerke gab und nicht nur dort Arbeitnehmer Arbeit fanden war das Thema Gefährlichkeit und Tote egal ob direkte oder indirekte nicht so wichtig. Heute ist es wegen Mindermengen von angeblichen Kohlekraftwerkstoten dir wichtig, aber wie hoch die Gefährdung z.B durch Atomkraft ist, soll gefälligst unbeachtet bleiben! Das ist dann nicht Thema.

Lass dir von Karl den Namen des Experten geben und unterhalte dich nur mit diesem. Verbiete jedem anderen hier das Wort. Vor allem wenn er nicht das sagt was du hören willst.
Meiner Auffassung willst du keine Diskussionen sondern Monologe.

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