Abschied nehmen und neuen Mut finden

Wenn wir Abschied von einer geliebten Person nehmen müssen, durchleben wir alle einen großen Schmerz und müssen gleichzeitig nach vorne schauen, um unser Leben in eine neue, hoffnungsvolle Richtung zu lenken.
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Dennoch ist zuerst einmal der natürliche Trauerprozess wichtig für die Aufbereitung des eigenen Leids und der notwendigen Transformation der Gefühle. Zunächst müssen Sie die Trauer uneingeschränkt und ohne Schamgefühl zulassen, die Tränen sind Teil der anschließenden Gesundung und des Schöpfens neuer Hoffnung.

Also heißt es zunächst würde- und liebevoll Abschied nehmen vom geliebten Verwandten, der Mutter, dem Vater, der Schwester oder eines anderen Familienangehörigen, oder manchmal auch von einem geliebten Freund. In diesem schwierigen Moment ist es besonders wichtig, dass Sie nicht alleine sind, sondern professionelle, menschliche Unterstützung und den Beistand bekommen, der Ihnen hilft, besser mit der Situation fertig zu werden.

Wenden Sie sich an ein spezialisiertes Unternehmen mit großer Erfahrung wie die Trauerhilfe Denk, welches Ihnen mit Kompetenz und sozialem Sachverstand unter anderem viele bürokratische Wege und die Organisation der Trauerfeier abnehmen kann. In einem Bestattungsunternehmen finden Sie einen fachlich kompetenten Partner, der an Ihrer Seite die notwendigen Entscheidungen mit Ihnen trifft. Dazu gehören zum Beispiel die Art der Bestattung, eine eventuelle Überführung und die Grabpflege.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang eine Bestattungsvorsorge, um die Kosten der Bestattung bereits zu Lebzeiten anzusparen. Entsprechende Versicherungen decken die Lücke in der Versorgung durch den Wegfall des Sterbegeldes der gesetzlichen Krankenkassen. Auf diese Weise können Sie den Hinterbliebenen bereits einen Teil der Sorgen abnehmen.

Neue Hoffnung durch Kontakte mit neuen Freunden

Vielleicht sind Sie durch den Verlust des Ehepartners schlagartig in die Situation des Alleinseins gekommen. Viele Menschen leben im Alter zurückgezogen und vielleicht weit entfernt von der Familie, und wenn der geliebte Partner stirbt, sind Sie plötzlich ganz allein zuhause. Nun ist es sehr wichtig, nicht über Wochen oder gar Monate in der Trauer zu versinken, sondern aktiv in die Außenwelt zu gehen und den Kontakt zu Gleichgesinnten zu suchen.

Eine besonders zwanglose und unkomplizierte Möglichkeit bieten heutzutage lokale Seniorentreffs, die es in Deutschland für jedes Interesse gibt. Egal ob "Nordlichter" oder "Wir in Bayern", jedes Bundesland und jede Region bieten zahlreiche Gruppen, zusätzlich gibt es überregionale Interessengruppen von Fotografie über Musikfreunde bis hin zum Frauentreff oder Sprachgruppen. Für jeden Geschmack finden Sie Menschen mit ähnlichen Interessen, die genau wie Sie selbst Gesellschaft und neue Freunde suchen. Wir möchten Sie ermutigen, schnell wieder die Lebensfreude zurückzugewinnen und im Kreise anderer Gleichaltriger einen neuen Sinn im Leben zu finden.

Techniken zur Verarbeitung der Trauer

Oftmals trifft uns der Verlust einer geliebten Person nicht überraschend, sondern nach langer, vielleicht sehr langer Krankheit. Vielleicht waren Sie sogar in der schwierigen Situation, selbst die häusliche Pflege Ihres Partners zu übernehmen. Sie haben einen Großteil Ihrer Zeit und Energie geopfert, um alle Tätigkeiten zu übernehmen, die notwendig waren, und haben sehr wahrscheinlich deshalb alle Ihre Vorlieben und Hobbies aufgeben müssen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Ihre Freizeitaktivitäten wieder aufzunehmen. Machen Sie wieder Spaziergänge, ernähren Sie sich gesund, gehen Sie aus, malen oder musizieren Sie und kümmern Sie sich ganz um sich selbst! Nehmen Sie wohltuende Aromabäder, verwöhnen Sie Ihre Haut mit Lotionen und lesen Sie die Bücher, die schon lange darauf gewartet haben, wieder aus dem Regal geholt zu werden. Oder schauen Sie einfach Ihre Lieblingsserie im Fernsehen. Denken Sie an sich, jetzt ist der Moment!
 

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Kommentare (5)

rumpelstilzchen

.....oder man findet die zunächst gefundene Freiheit ganz schön, bis mit den Jahren der Verlust des Partners immer schwerer wiegt, weil eine lange Lebensgemeinschaft durch nichts und niemanden ersetzbar ist!

Pummel

Moin , das kommt dann auf das Verhältnis zu dem Verstorbenen an , zu Lebzeiten .
Das sind meine Erfahrungen aus 20 Jahren Hospizarbeit !
 

Lavendelheide

Es gibt aber auch Fälle, da leben die Hinterbliebenen richtig auf. Das habe ich schon des öfteren bemerkt. Sie haben auf einmal viel Elan und bauen ihre Häuser usw. um. Alles, was sie vorher wohl nicht konnten oder nicht durften. Wer weiß?????

Uli68

@Lavendelheide  Es gibt nicht ohne Grund die Rätselfrage: Wie lautet ein Gefängnis mit drei Buchstaben? Antwort: Ehe. - Wesentlich ist in der Tat, wie gut oder wie schlecht das Verhältnis zu der/dem verstorbenen Ehepartner/in gewesen ist. - Aus der Einstellung meiner Mutter zu meinem verstorbenen Vater bin ich allerdings nie ganz schlau geworden. Sie hatte über ihn schließlich nur das Positive herausgefiltert, obwohl er ihr in den letzten 30 Jahren seines Lebens immer wieder ein Verhältnis mit anderen Männern vorgehalten hatte, sei es mit meinem Schulfreund, sei es mit einem Sportkameraden oder mit einem Lebensmittellieferanten.

Pummel

Moin !
... oder zu einer Trauergruppe und/oder Trauercafe z..B. Bremen St.Michael
GrußMargaretha Austen


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