Wer würde schon das Märchen vom Fischer und seiner Frau nicht kennen… Hier lasen wir als Kinder meistens die poetische Version von Alexander Puschkin, die er 1833 anhand der Geschichte von Gebrüder Grimm (1812) verfasste. Die Realien entsprachen also der Weltecke, wo sich die Handlung abspielen sollte, ähnlich die Illustrationen:
 
Rybak.jpg
 
Die Frau des armen Fischers galt bei Puschkin als eine böse, habgierige, unzufriedene Person, die nach immer mehr verlangt hatte, und schließlich von dem goldenen Fisch bestraft wurde. Und es galt: Mit Recht!
 
   Es gibt aber auch eine englischsprachige Version des Märchens, in Form von einem kurzen Trickfilm für Kinder. Hier ist der Fischer zwar ähnlich unterwürfig, macht aber auch den Eindruck, seine Frau verstehen zu können… Deswegen erlaubt er sich am Ende einen vierten Wunsch – er war ja derjenige, der dem Fischlein sein Leben gerettet hatte, dann war es doch berechtigt, oder…?
 
   Das Märchen endet also auch ähnlich, doch mit Verständnis für die Frau; sie wurde nicht bestraft diesmal, eher geheilt – sie bekam, was sie so stark begehrt hatte:
 

https://www.youtube.com/watch?v=wwRNaPDgGs0


 


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Kommentare (4)

Christine62laechel

Das nennt man body language, nicht wahr? Bei den beiden Eheleuten. :)

Christine62laechel

Ja, diese Version gefällt mir mehr. Danke, Willy.

 


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