Irgendwann ein neuer Morgen


„Irgendwann ein neuer Morgen“
Angeregt durch die Prophezeiungen etlicher Seher aus verschiedenen Jahrhunderten, unter anderem Pater Pio, Alois Irlmaier, Jakob Lorber und Nostradamus, hat mich die Prophezeiung über drei dunkle Tage Jahrzehnte lang beschäftigt. Ich habe oft darüber nachgedacht, was damit gemeint sein könnte. Und aus diesen Überlegungen heraus entstand schließlich die Idee zu einem Buch.
Es wurde zwar eine Zukunftserzählung, aber kein Science Fiktion, sondern eine Familiengeschichte.

2035. Die 45jährigen Zwillingsbrüder Markus und Philip, Philips Lebensgefährtin Kerstin und Markus‘ kleine Tochter Laura überleben eine weltweite Katastrophe. Danach ist nichts mehr, wie es zuvor war. Die Hälfte der Menschheit hat die Katastrophe nicht überlebt, und die Überlebenden müssen ihr Leben einige Jahre ohne technische Hilfsmittel organisieren.
Obgleich die drei Erwachsenen und das zehnjährige Kind schon sehr beengt und bescheiden wohnen und leben, nehmen sie noch einen vierzehnjährigen Jungen, dessen Eltern während der Katastrophe umgekommen sind, bei sich auf. Die unvermeidbare Nähe aller Beteiligten sorgt mit der Zeit für zwischenmenschliche Konflikte.
Kerstin bringt in der schwierigen „Danach-Zeit“ einen Sohn zur Welt. Da es eine Kirche im herkömmlichen Sinn schon seit Jahren nicht mehr gibt, heiraten sie und Philip nach der Geburt ihres Kindes unter berührenden Umständen in einer schon seit Jahren geschlossenen Kirche. Zehn Jahre später, als sich ihrer aller Leben schon fast normalisiert hat, trifft die Familie erneut ein Schicksalsschlag.
Doch sie alle werden für andere Menschen zu Hoffnungsträgern einer besseren Zeit. Und diese Zeit kündigt sich zaghaft mit Kerstins Sohn Johannes an. Eine bessere, geistig hellere Zeit, ein neuer Morgen, bricht an. Denn was am Anfang als die schlimmste aller Heimsuchungen erschien, entwickelt sich endlich zum Segen für die Menschen.
Per aspera ad astra – durch Nacht zum Licht.

hellusch





Anzeige

Kommentare (3)

hellusch Danke, lieber Fred, dass du deine Rezension hier eingestellt hast!

Liebe Sigrid, vielleicht kannst du es mit ISBN bestellen?
Ja, damit habe ich mich unter anderem sehr beschäftigt. Ich glaube, ich habe alle Prophezeiungen aller irgendwie bekannter Seher gelesen. Und das sind nicht nur die oben erwähnten vier. Darum erstaunt mich die jetzige Entwicklung in der Welt nicht mehr. Doch über diese drei erwähnten dunklen Tage habe ich wohl am meisten nachgedacht.
Aber es gibt noch vieles mehr, das mich durch die Jahre begleitet und beschäftigt hat.
Lieber Gruß von Ute
omasigi Liebe Ute,
ob ich hier das Buch bestellen kann. Es gibt in unserem Land dt. Buchhandlungen.

Mit Lorber habe ich mich kurz beschaeftigt. Sein ich schreib stil ist nicht ganz meine Sache.

CDie 3 dunkle Tage kommt wahrscheinlich aus seinem Buch Die grosse Johannes Offenbarung oder so aehnlich.

Lieben gruss
Sigrid,
die staunt mit was allem Du Dich auseinandersetzt.
fred-lang "Irgendwann ein neuer Morgen" von Ute Eppich ist mit Sicherheit eines jener Bücher, die man am liebsten in einem Rutsch lesen möchte. Von Beginn an gelingt es der Autorin, Spannung aufzubauen, sie zu halten und den Leser mitzunehmen auf eine ganz besondere Reise in die nahe Zukunft. Sie beginnt mit der Schilderung einer weltweiten Naturkatastrophe, die im Jahr 2035 in nur wenigen Tagen die Hälfte der Menscheit, viele Tiere und Pflanzen durch giftige Dämpfe vernichtet.
Das Schicksal einer Familie, die das Inferno überstanden hat und jetzt unter primitivsten Bedingungen leben muss, wird auf eine Art und Weise dem Leser nahe gebracht wie sie anrührender nicht sein kann. Man fühlt sich mit den Protagonisten sofort eng verbunden, nimmt Anteil an ihren Sorgen und Nöten, freut sich aber auch mit ihnen über die kleinen Erfolgserlebnisse beim Kampf ums Überleben. Da alle Ver- und Entsorgungsleitungen unterbrochen sind, muss alles "von Hand" erledigt werden. Überhaupt sind wieder fast schon vergessene Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf so banale Dinge, wie zum Beispiel den Bau eines "stillen Örtchens" oder das Kochen auf einem alten Herd, gefragt. Strom aus der Steckdose gibt‘s nicht mehr, desgleichen Telefon und Internet. Auch Wasser ist vor allem in der ersten Zeit ein kostbares Gut, mit dem sparsam umzugehen überlebenswichtig ist.
In den auf die Katastrophe folgenden Jahren entwickelt sich bei den Überlebenden eine ganz neue Sichtweise im Hinblick auf den Umgang miteinander. Herzlichkeit und gegenseitige Anteilnahme sind wieder angesagt und die Menschen freuen sich über das Ende der Macht eines Staates, der die Rechte der Bürger immer stärker beschnitt.
So beginnt tatsächlich ein neuer Morgen in den Herzen der Menschen, der vor langer, langer Zeit schon von Sehern vorhergesagt wurde.
Ich kann diese fesselnd geschriebene und nachdenklich machende Erzählung sehr empfehlen und habe die vorstehende Rezension vor einiger Zeit auch schon bei AMAZON veröffentlicht. Hier geht's weiter zu Amazon >>>

Fred Lang

Anzeige