Körper, Geist und Seele


Körper, Geist und Seele


Es ist nicht nur wichtig, auf sein leibliches Wohl zu achten,
sondern auch auf das Wohl von Geist und Seele.
Wie oft hört man den Spruch, man solle sich selbst nicht
so wichtig nehmen.

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Würde ich einem solchen Spruch folgen, wäre das genauso,
als würde ich das Denken anderen überlassen.
Natürlich muss ich mich selbst wichtig nehmen !
Schließlich bin ich alles, was ich habe!
   
Wenn ich mich selbst nicht wichtig nehme, wer sollte es dann tun?
Ich selbst muss ja auch die Verantwortung für mein Leben übernehmen
und wie sollte ich das tun, wenn ich mir selbst gleichgültig bin? Es gibt
allerdings auch Menschen, die die Verantwortung für ihr eigenes Leben
ganz gerne auf andere abwälzen. Das ist der einfache und bequeme
Weg durchs Leben.
Es ist wichtig, sein eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen,
auf sich acht zu geben, selbst zu bestimmen, wo der Weg lang geht.
Wenn ich mich selbst nicht wichtig nehme, ist es für andere umso
leichter, mich zu manipulieren. Ich muss mich um mich selbst
kümmern, um meine Gesundheit, mein Wohlergehen,
meine Zufriedenheit, mein Glück.
Wer sonst, wenn nicht ich selbst, sollte das wohl für mich
übernehmen ?
Das Leben sollte man dagegen nicht zu ernst nehmen, sondern
versuchen, es mit mehr Heiterkeit, mit Humor und Gelassenheit
zu betrachten. Das ist nicht immer einfach, gerade in der heutigen
Zeit, in einer Welt, die zu einem Tollhaus zu verkommen scheint.
Umso wichtiger ist es, sich die Lebensfreude nicht nehmen zu
lassen und eine positive Einstellung zum Leben beizubehalten.
Erst wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind,
fühlen wir uns rundum wohl und gesund.
Jeder muss sich selbst wichtig nehmen, weil es sonst niemand tut.
Und das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Verantwortung
für das eigene Leben.

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Kommentare (4)

silesio

"Jeder muss sich selbst wichtig nehmen", ja. ok, richtig!
"weil es sonst kein anderer tut", schrecklich, unerträglich! Stimmt so meist auch nicht.
Christoph. GP

Winterrose

@silesio  

Hallo Christoph,
vielen Dank für Deine Meinung, auf die ich gerne antworte.
Mich würde jedoch deine Begründung interessieren, weshalb du es so unerträglich und schrecklich findest, wenn ein Mensch die Verantwortung für sein eigenes Leben selbst übernimmt.
Als ich mein Elternhaus verließ, um in eine Großstadt umzuziehen, waren die Worte meines Vaters:
"Von nun an bist du für dein Leben selbst verantwortlich.“ Für mich war das fast ein feierlicher Akt.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen, jemand anderem die Verantwortung für mich und mein Leben zu übergeben. Außerdem hätte sich wohl niemand angeboten, die Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Warum sollte er oder sie das auch tun ? Es ist mein Leben und das galt und gilt es zu meistern. Das war nicht immer einfach und oft war der Weg sehr steinig, aber ich habe die Steine aus dem Weg geräumt, auch die großen Brocken, die dort zeitweise im Weg lagen. Das hat mich umso stärker gemacht. Außerdem habe ich gerade auf dem steinigen Weg sehr viel für mein weiteres Leben gelernt.  Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott !  Dank seiner Hilfe ist es bis jetzt immer gut gegangen.

Wenn ich dagegen von so manchen Gottes Vertretern auf Erden, die sich gerne als Moralapostel darstellen, lese, was sie mit den ihnen anvertrauten Kindern anstellen, für die sie die Verantwortung übernommen haben, dann ist das für mich mehr als schrecklich und unerträglich.

Nochmals danke und einen lieben Gruß ins schöne Königreich von
Laura, die Cornwall in ganz besonders guter Erinnerung hat.

 

silesio

@Winterrose  
Laura, es geht vielleicht bloss um Wortwahl: Verantortung übernehmen für mich, kann nur ich, für dich kannst nur du. Aber ich wäre ein armes Würmchen, wenn nur ich selbst mich wichtig nehmen würde. Auch du lebst vermutlich (mit) davon, dass andere dich schätzen, unterstützen, stärken. Würdest du nur aus eigner Lraft leben, ich hätte Angst von.
Wozu am Schluss noch die völlig überfl¨ssige Bemerkung von den Moralaposteln??
Christoph, einst und also auch jetzt noch Pfarrer

Winterrose

@silesio  

Fange ich mit deiner Meinung zu meiner überflüssigen Bemerkung an, lieber Christoph. Dieser Tatbestand kam mir in den Sinn, weil es um die Verantwortung für andere Menschen geht. Ich mag Menschen einfach nicht, die sich mit erhobenen, moralischen Zeigefinger über andere Menschen erheben, um ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden. Aber das ist tatsächlich ein anderes Thema.

Wie auch deine Meinung am eigentlichen Thema vorbeigeht. Es geht doch darum, für sich selbst zu sorgen, für sein Wohl, für seine Gesundheit. Sich um sich kümmern, sich nicht vernachlässigen, sorgsam mit sich umzugehen, sich selbst zu lieben. Dazu muss ich mich selbst eben wichtig nehmen. Viele Menschen sind darin einfach zu bequem, zu nachlässig, zu gleichgültig. Viele pflegen ihr Auto mehr, als sich selbst.

Das heißt aber noch lange nicht, dass mir meine noch verbliebenen Freunde, nicht wichtig wären und wir uns in Notsituationen nicht gegenseitig helfen würden. Aber deshalb muss ich doch nicht gleich die Verantwortung für deren Leben übernehmen und sie für meins. Ich bin da, wenn sie mich brauchen, aber für sich sorgen und auf ihre Gesundheit achten, müssen sie schon selbst.

Ob ich ihnen genauso wichtig bin, vermute ich mal, denn wir begleiten uns schon seit fünfzig resp. dreißig Jahren gegenseitig durch unser Leben. Und das obwohl ich zugeben muss, ziemlich eigenwillig, eigensinnig und oft auch anstrengend bin.
Von meiner eigenen Kraft, wie du es bezeichnest, gebe ich immer ein wenig  mehr ab, als ich empfange. Und ich tue es gerne, lieber Christoph !
Nochmals danke und weiterhin alles Liebe und Gute für dich !
Laura


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