Als Phönix
Aus Asche wiedergeboren
Durchwandere ich mein Leben.
Befürchte
Bei jeder neuen Verbrennung
Die Glut des Feuers -
Und weiss:
Um in das Blau des Himmels
Fliegen zu können,
Muss ich
Erst durch das lodernde Rot der Flammen.

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Kommentare (12)

miriam Eigentlich bleibt auch das Vergangene in uns, trotz der "lodernden Flammen".
miriam Auch hier erst einmal entschuldigung, dass ich nicht mehr vorbei geschaut habe. Sogar mir gefällt dieses Gedicht (noch) - so als hätte es jemand anderer geschrieben.

Ja Meli, wir müssen uns von so Vieles trennen um neue Wege zu gehen - und das fällt uns immer schwer.
floravonbistram gehen wir durch das Feuer; um uns neu zu finden, wird alles Vergangene den Lohen geopfert
meli es gefällt mir sehr sehr gut, wie Du den Prozeß des Lebens beschreibst, denn das ist das Bild des Phoenix, der aus der Asche steigt, immer für mich gewesen.
Altes muss verlassen werden, damit Neues entstehen kann, das ist immer schmerzlich, niemals einfach und immer mit Schmerzen verbunden. Aber nach dieser Anstrengung ist alle
Schönheit und Kraft wieder vorhanden.
Danke und liebe Grüße Meli
miriam versuchen wir innovativ zu sein, und verursachen ein fürchterliches Durcheinander.

Ich hatte Euch allen in einem Text geantwortet - das System hat es nicht verstanden.
Entschuldige Pelagia - und lese bitte meine Antwort - wenn du magst - oben in der kollektiven Antwort die nun bei Immergruen erscheint.

Wenn das nun nicht ein neues Verbrennen war...
miriam Liebe Samiraarabi,

die Antwort auf deinen Kommentar befindet sich nun oben, bei der Antwort an Immergruen.
Ich hatte versucht Euch allen drei in einem Text auf Eure Reaktionen zu antworten. Leider geht das nicht.
miriam Darf ich Euch allen gemeinsam antworten - oder ist das nicht vorgesehen?

Ich versuche es mal.

Liebe Immergruen.

das Bild mit der Asche als Dünger, also als neue Lebenskraft finde ich nicht nur schön, sondern auch sehr passend.

Liebe Samiraarabi,

auch deine Interpretation stimmt völlig. Wenn man schon so alt ist wie ich, dann weiß man, dass es immer nur die schwierigen Phasen des Lebens sind in denen wir etwas lernen, durch die wir Erfahrung sammeln.
Du nennst das Erlösung, aber wir sprechen wahrscheinlich über das Gleiche

Liebe Pelagia,

danke für den Hinweis auf das schöne Gedicht von Marie Luise Kaschnitz. Und dass der Neuanfang sowohl Zauber als auch Last sein kann, das stimmt auch völlig.

Euch allen einen herzlichen Dank - habe mich sehr wohl gefühlt in diesem Kreis.

Liebe Grüße

Miriam
pelagia stehen wir auf, stehen wir zur Auferstehung auf, mitten am Tage.. dichtet Marie Luise Kaschnitz. Darin liegen für mich Zauber und Last des neuen Anfangs, den wir immer wieder wagen dürfen.

...interpretiere ich so, dass ein Mensch den Prüfungen des Lebens nicht aus dem Weg gehen kann. Er muss notfalls durch Feuer gehen, um Erlösung erlangen zu können, da er sonst immer wieder, mit den nicht gelösten Aufgaben, neu geboren und konfrontiert werden wird.

Ein interessantes und eindringlich geschriebenes Gedicht, mit einem Foto, dass für mich die Gedankenwelt der Wiedergeburt farbenprächtig unterstreicht.
immergruen Asche ist ein wunderbarer Dünger.
Du nimmst seine Kraft mit in das neue Leben.
miriam Danke dir Marlenchen, in "Phönix" ihabe ich eigentlich fürs erste mal vor einigen Jahren (ich denke 2003), etwas in Versform über mich geschrieben.
Bin halt ein äußerst später .... Spätzünder.

Liebe Grüße

Miriam
marlenchen Hat mir gut gefallen,dass Bild passt wunderbar dazu,man kann seine Fantasie dazu walten lassen,liebe grüße Marlenchen

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