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Aktuelle Themen Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von Camper
als Antwort auf freddy-2015 vom 13.01.2019, 10:47:09
Ja Heinz, alles geht auf unsere Kosten.
Beim Wasserstoffantrieb geht es nicht voran weil die Tanksäulen fehlen und keiner will da grosse Summe investieren weil jeder befürchtet er baut auf Sand.
Der Motor ist bei beiden System Top, aber eben der Rest stimmt noch nicht.
Und was funktioniert, da wurde ja auch nicht weiter entwickelt bzw. mit eingebaut.
In den USA verkauft BMW den Diesel mit Kat/Filter
und die Möglichkeit besteht hier in Deutschland genauso.
Das System zieht sich wie ein Faden durch alle Autokonzerne.

Von selbst wollen die nicht etwas einbauen um ja keinen EURO weniger zu verdienen.
Als wenn das bei einem BMW eine Rolle spielt.
Ich denk das Problem ist, das keiner der vom Volk gewählten Vertreter die Verantwortung übernehmen will und die Automobilhersteller zwinken möchte, die Entwicklungen voranzutreiben und zu vermarkten.

Spült zu wenig Geld (in Form von Jahressonderzuwendungen) in die Taschen der Profiteure...Mehr kannst in deine Tasche wirtschaften, wenn du ne komplette Kiste verkaufst, statt schnöden Filter oder Bluetechanlagen....
Nebenbei gesagt :-)  ist wie bei den OP's im KH -- da profitiert man am Einbau eines Kniegelenks und Hüfte, aber nicht an der manuellen Therapie (obwohl die in der Mehrzahl der Fälle ausreichen würde)... Wie sagte ein Niederländer zu mir "Die Deutschen sind Weicheier geworden" wegen jedem Wehwehchen eine OP  (ups anderes Thema *lach)

Schon gar nicht will man den Konzerchefs sagen "bei der Produktion der E-FZG ist ein ökologischer KonzernStandard (der noch festzulegen wäre) sicherzustellen"

Deutschland ist leider auch zu dumm ein Tempolimit einzuführen.  Begründung: Man hat faktisch Tempolimit durch flächendeckende Baustellen und Schlaglöcher... Das ist die Logik der Bürokraten...

Wie war das .... Beamte dürfen nichts annehmen, noch nicht einmal Vernunft Tränen lachen

heinz
 
freddy-2015
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Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf Camper vom 13.01.2019, 11:42:29
Was hier im Thread Elektro Auto etwas untergeht,
ist meiner Meinung nach die schleichende Elektrifizierung bei Rentnern,
Postboten und Kleinunternehmen die oftmals oder zunehmend
Fahrzeuge nutzen mit Akku-Unterstützung.

Wer schonmal die Postboten im Sommer gesehen hat,
wie sie mit ihren Fahrrädern schweissnass durch die Lande fahren ,
weiss was das für ein anstrengender Beruf geworden ist.
Die Zustellungsbezirke werden ausgeweitet und die Arbeit wird nicht weniger obwohl die Briefe im Trend rückwärts laufen.
Um rentabel zu arbeitet setzen Zustellungsunternehmen immer mehr auf das Elektrofahrrad.
Im normalen Strassenverkehr sieht man sie auch vermehrt.
Wer Zeit, Lust und Geld hat kauft sich ein Elektrofahrrad, warum auch nicht.

Da wird nicht gemeckert weil hier was im Kleinen passiert, da geht es nicht um Milliarden
und die Ölindustrie kann da nichts verdienen.
Ausser die Chinesen und andere preiswerten Anbieter dieser Alleskönner.

Im Gewerblichen Bereich werden Fahrräder mit Akku zunehmend 
als Dreirad angeboten wie ich sie bei älteren Rentnern schon lange kenne,
aber ohne Akku.
Das wird sich auch weiterentwickeln,
nicht von der Technik unbedingt aber die Verkaufszahlen.
Denn selbstfahrende Elektroautos wird sich nicht jeder Rentner leisten können.

Da kommt Karl`s Idee zum Zuge, autos per App bestellen dann gibt es keine Taxis mehr.

Die grossen Autokonzerne investieren schon fleissig in die Start Up Verleih-Firmen
RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf freddy-2015 vom 13.01.2019, 10:47:09

es geht ja nicht nur auf "unsere Kosten" - es geht auch auf die Kosten der Natur, der Wasserqualität und der lebensqualität der Menschen, die in den Regionen leben, in denen zB Lithium abgebaut wird-  je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt umso klarer wird, dass das keine Alternative sein kann
 


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freddy-2015
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Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf WoSchi vom 13.01.2019, 12:09:35
@ Woschi  :  es geht auch auf die Kosten der Natur,

Da gebe ich dir Recht, alles geht auf die Natur und die Evolution/Auslese
entscheidet wer weiterlebt und wer sich verabschiedet.

Was wir heute erleben das hat es schon immer gegeben
sogar in viel grösseren Umfang.
Ein Vulkanausbruch und alles futsch in 1000-10.000 Km Radius.
Die Supervulkane damals waren grösser, vergleichbar mit dem im
Yellostone Park.

Eine menschliche Eigenschaft ist das Denken und viele ja alle denken wir machen
alles kaputt.
Dabei sind wir doch ein Teil der Natur.
Das Wetter schert sich einen Dreck drum wegen der Treibhausgase.
Wenn drei Vulkane ausbrechen in einem Monat weltweit dann ist Schicht im Schacht.
Dunkelheit, Missernten, Temperatursturz und Hungersnot.
Schon 1 Vulkanausbruch hatte vor 200 Jahren ähnliches vollbracht.
Vor 200 Jahren war die Umweltverschmutzung so schlimm,
da würden einige der Schlag treffen.
Wir leben weiter, egal wie.

Ich nenne es Evolution.

Ein Felsbrocken aus dem All ist schlimmer als alles was wir uns vorstellen können.


 
Pat
Pat
Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von Pat
als Antwort auf karl vom 13.01.2019, 10:20:55

Hallo Karl, an das Autonome Fahren hatte ich dabei jetzt gar nicht gedacht, dabei spielt die Antriebsart hier ja eigentlich nur eine Nebenrolle, ob der Motor den Strom aus dem Akku, oder der Brennstoffzelle bezieht, macht doch keinen Unterschied.

Grundsätzlich kann man ja sagen, die Entwicklung steckt noch immer in den Kinderschuhen. Wir können ja heute nicht sicher beurteilen, wie und was für ein Akku in 10 Jahren hergestellt wird, welche Rohstoffe dafür benötigt werden, wieviel Energie dabei verbraucht wird usw.  gleiches gilt natürlich auch für Wasserstoff und Brennstoffzellen. Allerdings kann man beobachten, gerade die Forschung, sogar ein klein wenig die Politik, und natürlich die  betroffenen Konzerne, befassen sich immer intensiver mit dieser Entwicklung.

Vorreiter beim dem Thema Wasserstoff ist wohl Japan. Die arbeiten mittlerweile ja schon sehr intensiv an einer Wasserstoffkette, die möglichst alles mit einbezieht, Heizung, Stromerzeugung, und selbstverständlich auch die Mobilität. Natürlich hat Japan hier eine Sonderstellung, viel Sonne, viel Wind, da bietet sich z.B. die Brennstoffzelle als Zwischenspeicher für die zeitweilig überflüssig
erzeugte Energie doch regelrecht an.

Aber auch in Deutschland will man auf diesem Gebiet nicht stehen bleiben. Viele Konzerne haben sich bereits zusammen getan, um diese Entwicklung zu fördern, darunter befinden sich sogar Ölkonzerne, auch die haben erkannt, diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten.

Ich vermute, vorläufig wird das E-Auto ein wichtiges Thema bleiben, insbesondere im Stadtverkehr, bei Kurzstrecken-Pendlern, oder beim Carsharing usw, aber bei Fahrzeugen die große Lasten transportieren, kommt die Brennstoffzelle sicher schon bald zum Einsatz, große Reichweite, geringeres Gewicht, schnelles Tanken. Beim Nahverkehr, oder bei Regionalzügen, gibt es ja bereits Prototypen, Alstom betreibt doch bereits Brennstoffzellenzüge zwischen Cuxhaven und Buxtehude. Angeblich haben die auch schon Anfragen aus vielen Ländern, sogar Japan hätte Interesse gezeigt.

Ich denke mal, wenn die Entwicklung so rasant fortschreiten würde wie z.B. bei der Elektronik und Digitalisierung, dann erleben wir vielleicht sogar noch den Abschied von den fossilen Brennstoffen, aber ob der Akku gewinnt, oder die Brennstoffzelle, da vermute ich, beide werden in der Zukunft gebraucht, vielleicht erleben wir ja sogar noch den Akku der ohne Rohstoffe aus Afrika und China funktioniert, es gibt ja bereits Versuche, als Alternative zu Kobalt und Lithium, Calcium, Magnesiumbatterien, oder Metall-Luft-Systeme zu entwickeln, wäre natürlich wünschenswert, wenn hier die Ausbeutung in Afrika mal deutlich abnehmen würde.

Auch wenn das Umdenken teilweise noch sehr zaghaft stattfindet, es findet statt, und immer mehr Forscher befassen sich mit diesen Problemen, bei der Politik klemmt es leider noch ein wenig, kann sich aber auch noch ändern.

Wie Du  ja bereits erwähnt hattest, es werden insgesamt sicher immer weniger Autos benötigt, Car Sharing, Mitfahren per App usw. es gibt ja auch immer mehr junge Menschen, die gar kein Auto wollen. Ich hatte es gerade an Weihnachten bei Freunden erlebt, die Tochter ist 17, die will keinen Führerschein, und ein Auto schon mal gar nicht, ihre Freundin war genau der gleichen Meinung. Ist natürlich nicht repräsentativ, aber wenn ich die Tochter richtig verstanden habe, gilt dies für ihren gesamten Bekanntenkreis, die Umwelt sei denen einfach wichtiger.

Pat

 

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von Camper
als Antwort auf freddy-2015 vom 13.01.2019, 13:03:12
@ Woschi  :  es geht auch auf die Kosten der Natur,

Da gebe ich dir Recht, alles geht auf die Natur und die Evolution/Auslese
entscheidet wer weiterlebt und wer sich verabschiedet.

Was wir heute erleben das hat es schon immer gegeben
sogar in viel grösseren Umfang.
Ein Vulkanausbruch und alles futsch in 1000-10.000 Km Radius.
Die Supervulkane damals waren grösser, vergleichbar mit dem im
Yellostone Park.

Eine menschliche Eigenschaft ist das Denken und viele ja alle denken wir machen
alles kaputt.
Dabei sind wir doch ein Teil der Natur.
Das Wetter schert sich einen Dreck drum wegen der Treibhausgase.
Wenn drei Vulkane ausbrechen in einem Monat weltweit dann ist Schicht im Schacht.
Dunkelheit, Missernten, Temperatursturz und Hungersnot.
Schon 1 Vulkanausbruch hatte vor 200 Jahren ähnliches vollbracht.
Vor 200 Jahren war die Umweltverschmutzung so schlimm,
da würden einige der Schlag treffen.
Wir leben weiter, egal wie.

Ich nenne es Evolution.

Ein Felsbrocken aus dem All ist schlimmer als alles was wir uns vorstellen können.


 
@freddy und Karl: Ihr seid bestimmt fortschrittlich, ökologisch und zukunftsorientiert. Ihr habt bestimmt schon ein elektrifiziertes Fahrzeug an der Ladestation hängen und fahrt auch autonom. Oder ? Denn die E-  bzw. Hybrid-FZG gibt es schon ein paar Jahre.


@ Freddy, die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen, als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht für´s Wasser. Und natürlich wollen sie nicht denken; sie sind ja für´s Leben geschaffen, nicht für´s Denken!

„Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor“: So ließ Goethe bereits seinen Dr. Faustus über die Erkenntnisgrenzen der aristotelischen Wissenschaften lamentierenSmiley

Weißt du wieviel CO2 letzendes beim Abfackel des Moores durch unsere Verteidigungsarmee in die Umwelt gepustet wurde?  "Moorbrand setzt bis zu 1.400.000 Tonnen CO2 frei" ............

Jeder E-FZG - Motorfetischist kann nun mal anfangen zu rechnen wieviel Dieselfahrzeuge, wieviel Jahre gefahren werden können um an diese Schadstoffemission ranzukommen. Ach ja, alles halb so wild, war ein Brand der beim FriedensWaffentesten entstanden ist. Selbstverständlich mit ökologisch unbedenklichen Antrieb, also rein elektrisch autonom gesteuert *lol) wie der Eurofighter

Man man wie dumm von mir. Beim CO2  allgemein geht es doch nicht um DEN Diesel.  Da geht es doch in erster Linie dem Benzinmotoren ans Leder, weil die bekanntermaßen wesentlich mehr an CO2 in µg/100km ausstoßen als ein Diesel-Fzg...Deswegen wurden damals die Diesel FZG verstärkt im Markt forciert.   Sie dienten der Senkung des Klimaschadstoffs Nr 1, weswegen zig tausend TN am Weltklimagipfel, Millionen von Kilometern durch die Gegend fliegen um das gerade  mit dem Flugzeug produzierte CO 2 zu senken.  Applaus

Dummerweise verändert sich das Zeug chemisch nicht und verliert auch nichts an Schädlichkeit, es sei den du hast Wald genug auf dem Globus.... Ach ne den müssen wir Abholzen, brauchen Platz für Rindviecher für runde Rindfleischhappen auf Brötchen... Dieses Holz hauen wir dann in die Heizungsanlage oder den Kamin damit der Hintern warm bleibt. Selbstverständlich wird dieser nachwachsende Primärrohstoff in deiner Hütte ohne das klimaschädliche CO2 ökologisch sauber verbrannt... 

Politisch wohl so gewollt zieht man dem sog. kleinen Mann dem Bürger, das Fell über die Ohren und sie applaudieren noch  und  Betreiber von Müllverbrennunganlagen müssen keine CO2 Emissonswerte pro durchschnittlich verbrannten Tonne Müll (Müllverbrennung=neudeutsch "thermische Verwertung von Sekundärbrennstoffen" herausgeben.

Deswegen lasse ich mich nicht von den Scharlatanen,  getarnt als Umweltfuzzy oder selbsternannte heilige Samariter der Menschheit, für dumm verkaufen.  Da kann mir die Politik noch soviele monitäre Anreize geben. Die Akkus für die E-FZG halte ich, in der ganzheitlichen Betrachtung (Produktion bis zur Entsorgung) für eine ökologische Fehlentwicklung.

3.440.000 neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) in 2017 davon lediglich
25.056 Elektrofahrzeugen und  84.675 Pkw mit Hybridantrieb (darunter 29.436 Plug-in-Hybride)

Alternative Antriebsarten sind lediglich 3,18 % aller zugelassen PKW's

(Benziner lag leicht über dem Vorjahresniveau, Diesel nahmen gegenüber 2016 leicht ab)

Man man - trotzdem das die Zulassungszahlen beim Diesel abgenommen haben, steigt die  blöde durchschnittliche CO2-Emission gegenüber dem Vorjahr um 0,5 g/km auf 127,9 g/km (+0,4 %) an..... Frechheit, denn eigentlich soll der Wert doch sinken.... Mist der Dieseljoke zieht nicht.

Also treiben wir nun ne andere Sau durchs Dorf?    Ich bin sehr für eine saubere Umwelt - aber bitte nicht auf Kosten der Gruppe " Bevölkerung "  die als Schuldige für politisches und wirtschafliches Versagen auf der gesamten Linie, ausgeguckt wurden !


"""""Die Bundesregierung hat Ende 2016 mit ihrem Klimaschutzplan 2050 erstmals das Ziel formuliert, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 bis 42 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Der Pkw-Verkehr ist für mehr als 60 Prozent der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich"""" 

Welch weise Interpretation.   Hier wird dem unbedarften Leser suggeriert, das von 100 % Treibhausgasen er alleine schon mit seinem PKW 60 % produziert und die Dreckschweine auf diesem Globus sind.  Öhm sorry das nenne ich "Manipulation der breiten Masse" um nicht zu sagen Volksverdummmung.....

Kohlenstoffdioxid entsteht u. a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger (durch Industrie, Stromerzeugung, Landwirtschaft (da kommt noch Methan und Lachgas dazu), Heizen und  zuletzt durch den Verkehr).

Vor allem der Energiesektor mit allem was dazu gehört (auch MVA)  emittiert in Deutschland Treibhausgase, besonders Kohlendioxid.  Schalte ein Kohlekraftwerk oder eine MVA ab und du hast genug CO2 aus der Umwelt ferngehalten....

Kombiniere  das langsfristig mit einem Verkehrskonzept für die Bürger der  Tränen lachen Vereinigten Staaten von Europa. 
Nationale oder kommunale Alleingänge sind für mich, was für den ...(denkt euch euren Teil)

Irgendwie fällt mir gerade ein Musiktitel von Fanta 4 aus dem Jahre des Herrn anno domini 2010 ein der zum Gesamt Hype Klima Müll und wer ist Schuld an dem Disaster (dazu gehören ebenfalls (für mich) die alternativen Antriebstechniken .....einfach mal reinhören und den Text auf der Zunge zergehen lassen ...
 


VG heinz und netten Wochenstart



 

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arno
arno
Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von arno

Moin,


die E-Auto-Autobatterie ist und bleibt das Problem: teuer, schwer, geringe Reichweite,lange Beladungszeiten.

All diese Nachteile hat man nicht bei flüssigen Wasserstoffspeichern (Dibenzyltoluol).
Die Handhabung dieses flüssigen Wasserstoiffspeichers ist in etwa gleich den bekannten 
Kraftstoffen Benzin, Diesel

Das mit Wasserstoff angereicherte Dibenzyltoluol kann in wenigen Minuten an jeder Tankstelle 
getankt werden, nachdem zuvor das wasserstofffreie Dibenzoltoluol abgesaugt worden ist.
Das abgesaugte Dibenzoltoluol kann wieder mit Wasserstoff angereichert und verkauft werden.
Dieser Kreislauf ist beliebig oft wiederholbar.
Ein großer Vorteil ist, dass unsere Infrastruktur der Energieversorgung über Tankstellen ohne große
Umbauten weiter genutzt werden kann. Versuchsfahrzeuge Autos , Bahn, LKW´s fahren erfolgreich.
Der Wasserstoff kann über Membranzellen Strom erzeugen oder direkt in Verbrennungsmotoren 
zu Wasser oxidiert oder verbrannt werden.

Wer mehr wissen will, sollte sich mal den brillianten Vortrag von Prof. Peter Wasserscheid anhören!

Gruß arno

 

freddy-2015
freddy-2015
Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von freddy-2015
Schweden will als dritter im Bunde den Verbrennungsmotor 2030 abschaffen.
Wer letztendlich das Rennen macht, Batterie oder Wasserstoff, wird nicht mit dem
gesunden Menschenverstand entschieden.
Die Zulassungszahlen in China als grösster KFZ Markt weltweit setzt Maßstäbe.
Da kann Japan machen was es will,
letztendlich macht das der kapitalistische Markt unter sich aus.



Benziner und Diesel: Schweden will Verkauf verbieten
In Schweden sollen nach dem Jahr 2030 keine Neuwagen
mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden.
Das kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven an.
Außerdem sollen Fahrzeuge mit fossilfreiem Antrieb im ganzen Land
laden oder tanken können.
Schweden gilt wie der gesamte skandinavische Raum als Vorreiter in Klimafragen.
In Norwegen soll bis 2025 kein Neuwagen mehr mit fossilen Brennstoffen laufen.
In Dänemark soll ab 2030 der Verkauf von Dieselfahrzeugen verboten werden.




 
freddy-2015
freddy-2015
Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf freddy-2015 vom 22.01.2019, 12:05:31
Laden der PKW`s in Hamburg gibt es die meisten Ladestationen.
Von den Flächen Ländern hat Bayern die Nase vorn.
Ist ja auch das grösste Bundesland und hat am meisten Geld.

(Und zusammen mit Baden Würtenberg zahlt es am meisten
in den Finanzausgleich der Länder ein.
Früher war es umgekehrt für Bayern.)

Wenn da einige Tankstellen  aussen vor stehen würden,
bringt das Umsatznachteile.



Strom für Elektroautos  :
Hamburg hat die meisten Ladepunkte
Die meisten Ladestationen für Elektroautos gibt es in Hamburg,
im Vergleich der Bundesländer liegt Bayern vorn.

Insgesamt gibt es mehr als 16.100 öffentliche Ladepunkte in Deutschland,


wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mitteilte.

Die Mehrheit der Ladevorgänge findet demnach
aber zuhause oder am Arbeitsplatz statt.


Fahrer von Elektroautos finden in Hamburg 834 öffentliche Lade- stationen,
in Berlin 779.
Bei den Bundesländern führt Bayern mit 3.618 Ladepunkten.


https://teletext.zdf.de/teletext/zdf/
pschroed
pschroed
Mitglied

RE: Das Elektro-Auto kommt schneller als gedacht
geschrieben von pschroed

Tausende Arbeitslose werden befürchtet, besonders die Autozulieferer kommen in die Bredouille und befinden sich jetzt schon in einer Megakrise. Die nächste Rezession steht in den Startlöcher.
Bosch, Continental,ZF. und viele andere.

10 Mitarbeiter werden zum Bau eines Dieselmotor gebracht.
3   Mitarbeiter zum Bau eines Benzinmotor.
1   Mitarbeiter zum Bau eines E. Motor

Ein Stellenabbau ist unausweichlich.

Es wird eine Herausforderung für die Politik werden, besonders die Grünen müssen sich den Kopf zerbrechen wie sie schnell entgegensteuern um aus der E. Mobilitaetet einen wirtschaftlicher Boom zu machen sonst wird die bevorstehende Arbeitslosigkeit sich zu einem Katalysator der rechten Wählerschaft  entwickeln welche den Klimawechsel leugnen. 

Eine  subventionierte  Ausbildung der Mitarbeiter der E. Mobilitaet ist unausweichlich.
Es fehlt an Ladestationen, bzw. E. Mobilität Infrastruktur Windräder Stromtrassen  in ganz Europa.

Die Brennstoffzelle bzw. Tankstellen-Netz ist überhaupt noch kein Thema.
Ich glaube nicht dass der Wandel auf diese Weise schnell einen Erfolg haben wird.
Phil.


nzen/boerse/aktien/ueberblick-von-bosch-bis-leoni-tausende-stellen-in-gefahr-deutsche-autozulieferer-in-mega-krise-wie-sie-reagieren_id_11038448.html


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