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olga64
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von olga64
als Antwort auf sonja47 vom 13.03.2012, 16:14:21


nein, solltest Du nicht sein, jeder Patient hat das Recht das Gespräch zum behandelden Arzt zu suchen, Fragen zu stellen um auf dem laufenden zu sein.

Verwehrt mir dies ein Arzt dann ist er für mich nicht der richtige!
Mein Leben gebe ich nicht einfach so aus der Hand und vertraue blindlings irgendeinem Arzt!

Sonja


Grundsätzlich stimmt das, was Sie schreiben - allerdings sollten Sie in Ihrer Unkenntnis nicht Schweizer Verhältnisse auf deutsche umlegen. Gerade in strukturschwachen Gebieten ist es für gesetzlich Versicherte nicht sehr einfach, einfach Ärzte-Hopping zu betreiben - es gibt sie einfach nicht in dieser Überzahl, wenn man ausserhalb von Grossstädten oder Gegenden mit vielen Privatversicherten lebt.
Auch ist das Verhältnis Arzt-Patient - wie in allen zwischenmenschlichen Bereichen - von Vertrauen geprägt. Ich als Patientin und Nicht-Medizinerin partizipiere am Wissen meines Arztes und wenn ich ihm vertraue, glaube ich ihm, weil ich ja keine andere Wahl habe. DAs erfordert Zeit und es nützt dem Patienten wenig, wenn er glaubt, der nächste Arzt wäre besser - das muss nicht sein. Olga
ehemaligesMitglied62
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von ehemaligesMitglied62
als Antwort auf sonja47 vom 13.03.2012, 16:14:21
@ sonja47

Wenn man 15 verschiedene Medikamente schlucken muß, dann braucht man ein
paar Semester Pharmazie, um da noch durchzublicken. Ohne guten Arzt seines
Vertrauens kommt man da als Otto Normalverbraucher nicht mehr klar.

Ulfhild
Edita
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von Edita
als Antwort auf ehemaligesMitglied62 vom 13.03.2012, 18:07:45
Ulfhild, ich glaube nicht, daß man die Inhaltsstoffe kennen und analysieren muß, vielmehr müssen die Ärzte, wenn ihnen Beschwerden zu Ohren kommen, z. B. plötzlicher Schwindel, Halluzinationen, Wutausbrüche, Herzrasen , Alpträume, Stimmungsschwankungen, Zittern, diffuse Ängste die vorher nicht da waren, Schlafstörungen oder Schlaflosigkei, usw. und sofort, und nicht so reagieren wie ein Neurologe bei meiner Tochter " na das ist halt so "! Es muß eben nicht so sein ! Gerade ältere Leute, die keinen familiären Rückhlalt mehr haben, neigen dazu alles über sich ergehen zu lassen!

Edita

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sonja47
sonja47
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von sonja47
als Antwort auf olga64 vom 13.03.2012, 16:31:03
@olga
mir ist klar dass solche diskussionen oft nicht Länderübergreifend stimmig sind!

Frage:
gesetzlich Versicherte, ist das die Grundversicherung die
in Deutschland der Staat übernimmt? Oder was?

In der Schweiz bezahlt jeder vom Babyalter an, seine Krankenkasse Prämie voll vom eigenen Sack. (Babyalter von den Eltern)

Bei sehr niedrigem Einkommen wir dem Klienten ein Teil vergütet.

Ärztehopping kann ich sowas nicht beschreiben, das geht unter das Thema freie Arztwahl!

Sonja
sonja47
sonja47
Mitglied

Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von sonja47
als Antwort auf Edita vom 13.03.2012, 22:00:52
danke Edita

genau dies will ich mit meinem Schreiben ausdrücken, absolut nichts anderes!

Sonja
ehemaligesMitglied62
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von ehemaligesMitglied62
als Antwort auf Edita vom 13.03.2012, 22:00:52
@ Edita

Alles recht und schön, aber eben diese älteren Menschen ohne
familiären oder sonstigen Rückhalt, was sollen die tun?

Ulfhild

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Edita
Edita
Mitglied

Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von Edita
als Antwort auf ehemaligesMitglied62 vom 13.03.2012, 22:23:27
Leider können die gar nichts tun , sie sind den nachlässigen Ärzten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ich sag Dir was, ich darf gar nicht daran denken, daß meine Mausi mal mich und ihren Bruder überlebt, die hat dann auch das Problem !

Edita
ehemaligesMitglied62
ehemaligesMitglied62
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von ehemaligesMitglied62
als Antwort auf Edita vom 13.03.2012, 22:28:50
Deine Befürchtungen diesbezüglich kann ich sehr gut verstehen!

Alles Gute Ulfhild
olga64
olga64
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Re: Riskante Medikamente und Medikamentenzusammenstellungen für ältere Menschen
geschrieben von olga64
als Antwort auf sonja47 vom 13.03.2012, 22:12:50


Frage:
gesetzlich Versicherte, ist das die Grundversicherung die
in Deutschland der Staat übernimmt? Oder was?

In der Schweiz bezahlt jeder vom Babyalter an, seine Krankenkasse Prämie voll vom eigenen Sack. (Babyalter von den Eltern)


Sonja


Die gesetzlich Versicherten gehören einer Krankenkasse nach Wahl an, für die sie monatlich 7.9% ihres Einkommens bezahlen. Dazu kommt noch Praxisgebühr (10.--Euro pro Vierteljahr) und prozentuale Zuzahlungen für Medikamente, Massagen usw. Bei nicht verdienenden Ehefrauen (oder Ehemännern) und Kindern sind diese mitversichert.
Dann haben wir noch die Privatversicherung, in die man ab einem gewissen, höheren Einkommen kommen kann. Hier gibt es keinen prozentualen Satz vom Einkommen; man schliesst ein Paket mit oft auch Selbstbeteiligung ab. Das lohnt sich in jungen Jahren, kann aber im Alter teuer werden. Man bekommt vom Arbeitgeber oder vom Rentenamt 7.3% Zuschuss, errechnet auf dem Einkommen oder Rente.
Soweit ich weiss, ist in der Schweiz jeder selbstversichert (Ehefrau/Ehemann, Kinder); und ausser der Grundversorgung sind viele Zusatzversicherungen möglich.
Olga

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