Innenpolitik Politisches Leyen-Spiel

albaraq
albaraq
Mitglied

Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von albaraq
"..."
Die Supermutterpowertochter

Woher der Mythos der erfolgreichen Powerfrau von der Leyen stammt, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Ursula Gertrud von der Leyen wuchs in geordneten großbürgerlichen Verhältnissen auf. "Röschen", wie sie seit klein auf familienintern genannt wird, ist die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, Spross einer Dynastie, die bereits unter den Welfen-Königen Schlüsselpositionen im Staat bekleidete. Standesgemäß heiratete sie in die Dynastie der "Seidenbarone" von der Leyen ein, die seit dem 18. Jahrhundert zum deutschen Establishment gehören.

Wer Ursula von der Leyen daheim besuchen will, fährt erst einmal lange durch familieneigenes Weideland, bevor er an einem gusseisernen Tor zum Betreten des schlossartigen Familienanwesens in Burgdorf-Beinhorn eingelassen wird. Keine Frage, Ursula von der Leyen ist die personifizierte Oberschicht, ein feuchter Traum jedes Kitschromanautoren. Doch "Röschen" schlug zunächst ein wenig aus der Art.

Ein Studium der Volkswirtschaftslehre brach sie nach drei Jahren erfolglos ab, und zwischen ihrem Abitur und ihrem ersten Staatsexamen als Medizinerin liegen stolze zehn Jahre - lückenlose Lebensläufe sehen anders aus. Aber Frau von der Leyen musste sich schließlich nicht mit derlei profanen Problemen des gewöhnlichen Volkes herumschlagen. Während ihrer vierjährigen Arbeitszeit als Assistenzärztin wurde die Powerfrau dreimal schwanger und schmiss dann auch ihre Ausbildung zur Fachärztin, um mit ihrem karriereorientierten Ehemann nach Kalifornien zu ziehen.

Wenn von der Leyen heute in der Presse als promovierte Gynäkologin oder Frauenärztin bezeichnet wird, so ist dies ein schlichter Etikettenschwindel. Ursula von der Leyen war nie eine Powerfrau, die Karriere und Kinder unter einen Hut brachte, sondern eine typische Vertreterin konservativer Familienbilder, die sich nur allzu gerne hinter ihrem erfolgreichen Vater und ihrem Mann versteckte.

Ihr kometenhafter Aufstieg begann erst vor sieben Jahren, als es die nunmehr siebenfache Mutter in Vaters Fußstapfen in die Politik zog. Dank der Netzwerke ihres Vaters konnte sie trotz ihrer Unerfahrenheit nicht nur ein sicheres Direktmandat für den niedersächsischen Landtag erringen, sondern wurde auch gleich vom Familienfreund Christian Wulff zur Familienministerin ernannt - ein genialer PR-Coup, konnte die blonde, adrette Siebenfachmutter mit der züchtigen Haartracht doch als Sinnbild erfolgreicher konservativer Ideale verkauft werden. Doch nun ging es erst richtig los - ein Jahr später wurde die "Powerfrau" ins CDU-Präsidium gewählt und zwei Jahre später beglückte sie die Republik bereits als Bundesfamilienministerin im Kabinett von Angela Merkel.


"..."
Bankrotterklärung

Wenn Ursula von der Leyen wirklich Kandidatin für das höchste Amt des Landes werden sollte, wäre dies die ultimative Bankrotterklärung der politischen Klasse. Sie wäre nicht nur eine Notlösung, sondern eine glatte Fehlbesetzung.

Niemand käme auf die Idee, die aparte Blondine auch nur in die Nähe einer wie auch immer gearteten intellektuellen Prädisposition zu rücken. Ursula von der Leyen wäre eine Sockenpuppe der Kanzlerin in Schloss Bellevue. Das hat das Land nicht verdient, das hat das Volk nicht verdient, das hat aber auch das ehrenwerte Amt des Präsidenten nicht verdient.

Wie will die Politik gegen Politik(er)verdrossenheit vorgehen, wenn sie alles in ihrer Macht stehende tut, sie zu fördern? Horst Köhler ist zurückgetreten, weil er sein Amt durch freche Schmähkritik der Medien verletzt sah. Eine Präsidentin von der Leyen wäre freche Schmähkritik für das Amt des Präsidenten. Kann man eigentlich auch als Staatsbürger zurücktreten, wenn man sich verschaukelt fühlt?

ohne Worte

:::::::::::::::::::::::::::::

Nachdem ich diesen ganzen Artkel gelesen habe weiß ich nur noch eines, sollte so etwas Bundespräsidentin werden,

wähle ich nur noch knallhart links oder rechts! Aber nie wieder eine der etablierten Parteien!

Jala
olga64
olga64
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von olga64
als Antwort auf albaraq vom 02.06.2010, 17:15:35
Was hat Ihnen denn Frau von der Leyen angetan? Befürchten Sie evtl. die Kürzung Ihrer staatlichen Transferleistungen? Und was Sie zukünftig wählen oder nicht - die Parteien und auch wir Mitwähler werden es schon überleben. Ist dies wirklich so interessant, dass Sie uns darüber informieren müssen? Olga
marianne
marianne
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von marianne
als Antwort auf albaraq vom 02.06.2010, 17:15:35
Aber ich finde gut, was du reingestellt hast über die Blondine...,
mir war es nur zum Teil bekannt.

Da ich zum Plebs gehöre, kann und darf ich mir diese Bemerkung gerade noch leisten..
M

Anzeige

albaraq
albaraq
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von albaraq
als Antwort auf olga64 vom 02.06.2010, 17:19:49
Das O möge endlich seinen kneifenden Tanga wechseln - bei so viel geballte "Intelligenz" -
könntest glatt Ilona heißen.

Jala

olga64
olga64
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von olga64
als Antwort auf albaraq vom 02.06.2010, 17:26:55
"bei so viel geballter Intelligenz" - soviel Intelligenz möge doch bitte vorhanden sein, Olga
albaraq
albaraq
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von albaraq
als Antwort auf olga64 vom 02.06.2010, 17:35:40
"bei so viel geballter Intelligenz" - soviel Intelligenz möge doch bitte vorhanden sein, Olga


Wie ich sehe, ist dieses O wirklich nur eine gewöhnliche 0 !
O man, möchte wissen wie viele Geschwister so eine 0 hat, denn eine allein kann gar nicht so "intelligent" sein.

Jala

Anzeige

Manni_b
Manni_b
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von Manni_b
In einem anderen Thread hatte ich geschrieben:

Warum denn so schwarz sehen? Als BuPrä hätte sie wenig zu gestalten und noch weniger zu sagen. Aus dem Arbeitsministerium hätten wir sie dann endlich raus. So gesehen ...lobet sie hinweg die gute Zensursula.

Eigentlich war es als blanke Ironie gedacht. *grübel* Ich sollte wirklich aufpassen was ich mir wünsche.

Aber schon interessant wie unsere momentane Politmafia auf den Kollaps der Demokratie hinarbeitet.

Nun noch Zensursula als willfähige Unterschriftmaschine als Bundespräsidentin installiert - da werden uns noch einige saure Pillen zum schlucken gegeben. Karlsruhe wird nicht arbeitslos.
kirk
kirk
Mitglied

Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von kirk
als Antwort auf olga64 vom 02.06.2010, 17:19:49
Liebe Frau O,
warum wollen sie nicht, daß Tatsachen, die nicht allen bekannt sind, veröffentlicht werden?
Haben sie so wenig Demokratieverständnis, daß sie solche Informationen zensiert wissen wollen?


Kirk
Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf albaraq vom 02.06.2010, 17:15:35
Was hier alles über Frau von der Leyen zu lesen ist, kenne ich so nicht, an dieser Kritik möchte ich mich nicht beteiligen.

Sorgen macht mir etwas anderes.

Welchen Stellenwert hat für Frau Merkel dieses Ministerium für Arbeit und Soziales, wie beliebig kann man die Minister dort wechseln? Herr Jung- Frau von der Leyen, wird Rüttgers der neue Minister, nun der ist soeben mal abgewählt worden von den Menschen in NRW.
Wird mit solchen Wechselspielchen nicht die Demokrtie beschädigt, jeder kann alles, hauptsächlich er trägt das richtige Parteibuch.

Ein Bundespräsident sollte, doch auch vom Volk getragen werden, eine Persönlichkeit sein. Ist das Frau von der Leyen?

Picaro




Re: Politisches Leyen-Spiel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf albaraq vom 02.06.2010, 17:15:35
"Wenn von der Leyen heute in der Presse als promovierte Gynäkologin oder Frauenärztin bezeichnet wird, so ist dies ein schlichter Etikettenschwindel. "


Ich kann ja verstehen, dass dir einiges am Lebenslauf der Ursula von der Leyen nicht gefällt, obwohl mir nicht ganz klar ist, was das nun eigentlich ist.
Nun hast du ja den "Lebenslauf" auch nur beim Spiegelfechter Berger abgeschrieben mit all den wahren und gelogenen hasserfüllten Bemerkungen.

Was ist denn nun so furchtbar ?
Ist es die Tatsache, dass sie aus großbürgerlichen Verhältnissen stammt und dann auch noch einen Adligen geheiratet hat.

Sind es die 7 Kinder, die "züchtige Haartracht", ist es die Tatsache, dass sie eine Frau ist, ist es die Unerfahrenheit zu Beginn der politischen Karriere - oder was auch immer?

Wie sich daraus die politische Bankrotterklärung ableitet, ist mir unklar.
Dir sicher auch - sonst hättest du das erklärt.

Übrigens ist es gelogen, wenn du bei Berger abschreibst, dass sie nicht promoviert hat.
1991 erfolgte an der Med. Hochschule Hannover ihre Promotion zur Dr. med.
Aber - da du nur abschreibst, kannst du das nicht wissen.



Anzeige