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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

Bruny
Bruny
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Majorie vom 10.01.2019, 20:36:13

Leider kann ich deine Schmerzen nicht lindern, liebe Majorie. Gut Ding braucht Weile und du wirst wohl viel Geduld haben müssen. Vielleicht kann ich dich mit einem Spruch den meine Mutter für mich immer bereit hatte, wenn ich Schmerzen hatte. Sie sagte dann immer, das vergeht bis du heiratest Erschrocken.
Eine schöne Gegend ist das bei dir, da könnte ich mich auch wohlfühlen, wenn die Kälte nicht wäre. Ich finde es schon eiskalt, wenn es bei mir nur 14/15° hat.
Gute Besserung wünsche ich dir,
Bruny

johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Nur eine Feder

Während wir den Weihnachtsmarkt in Kassel besuchten sahen wir das bereits aufgebaute Zelt von Flic Flac und die Ankündigung, dass diese Attraktionen bis Mitte Januar zu sehen sind. Ich hielt es für eine gute Idee den Jahresanfang mit dem Besuch dieses Events zu beginnen, aber leider bekam ich nur noch am 08. Januar zwei nebeneinander liegende Plätze. Block 1 Mitte links Reihe 1 Platz 1 und 2 – tolle Plätze. Hier hatten wir die beste Übersicht. Was ich allerdings nicht bedachte: Uwe meinte, da wäre man für jeden Kasper zu haben.

Doch hier täuschte sich der Bauchredner. Er kam auf die Bühne stellte sich und seinen „Gast“ vor. Er machte seine Sache wirklich gut. Soviel wie man auch aufpasste, man sah nichts wenn er mit dem Bauch „redete“. Bei vielen Dingen hatte er wirklich die Lacher auf seiner Seite. Dann nahm er drei überdimensionale Spielkarten, kam auf das Publikum zu, wollte Uwe neben mir auffordern mit ihm auf die Bühne zu kommen. Doch Uwe zeigte mit dem Daumen auf mich – ich hob meinen Daumen sofort und zeigte auf Uwe…...eine Dame ein paar Sitze weiter stand dann auf und aus einem weiteren Gang suchte der Bauchredner sich zwei Männer aus. Die drei Gäste standen auf der Bühne brauchten nur den Mund zu öffnen und zu schliessen, wenn der Künstler ihre Hände drückte. Die drei unterschiedlichen Stimmen brachten das Publikum zu Lachsalven, besonders wenn die Mimik mit seinen Worten übereinstimmte.

Zu allererst wurde allerdings eine grosse Stahlkugel aufgebaut in welcher zuerst drei Motorradfahrer ihre Kunstfertigkeit im Fahren – auch über Kopf – zeigten. Dann kamen zwei weitere Motorräder dazu – und dann konnte man nach einer weiteren Vergrösserung der Runde sehen wie sehr man sich hier auf einander verlassen muss, wie alles koordiniert wird, wenn 7 Motorradfahrer in einer Kugel mit einem Höllentempo durcheinander kreuz und quer – auch die Kugelwände hinauf und hinunter fahren.

Anschliessend war eine Gruppe hervorragender Artisten aus der Mongolei zu sehen, die nur mit der eigenen Körperkraft die Teilnehmer in die Luft wirbelten. Sie bauten Pyramiden mit unglaublichen Salti.Alles ohne Seil und ohne doppelten Boden.

Ganz besonders still wurde es im Zirkusrund als Marula Digolo ein überdimensionales zerbrechliches Mobile zusammen baute. Sie begann mit einer einzigen grossen Feder. Ob Schwanenfeder oder eine andere konnte ich nicht genau erkennen. Es war faszinierend, wie sie langsam und mit einer ruhigen Präzision das nächste Teil in den Schwerpunkt auflegte. Nach und nach entstand ein Mobile von ausgesuchter Schönheit. Manche Teile nahm die Artistin mit den Füssen auf – alles in grösster Ruhe und Konzentration. Zum Schluss setzte sie sich das Mobile auf den Kopf und drehte sich einmal langsam um sich selbst, dann stellte sie mit dem Fuß das letzte Teilstück des Mobiles auf um das Kunstwerk auf die Spitze zu setzen. Dann löste sie sich davon schritt mit grazilen Bewegungen um dieses Kunstwerk herum bis sie zu der Feder kam, die den Anfang bildete. Mit einer schnellen Bewegung nahm sie die Feder weg und alle Teile krachten zusammen, lagen am Boden und die ganze Herrlichkeit war wie bei einer Fata Morgana verschwunden. Dies liess mich an die ägyptischen Totenrituale denken: Das Herz wurde gewogen und wenn es so leicht wie eine Feder ist, dann kann man den Eingang zum Totenreich durchschreiten. Wer sich dies anschauen möchte – ich habe einen Ausschnitt bei Google gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=DpXLc-WkM0U

Das Duo A und A (Anton und Adam) begeisterte mit schweren Hebefiguren, die jedes Quentchen Kraft erforderten. Hier rätselte ich lange, wer der Russe und wer der Amerikaner ist.

Auch die Trapeznummer, welche hoch oben in der Kuppel und weit unten im Wasserbassin die Künste zeigten hatte den verdienten Namen Exxtrem! Und alles wurde ohne Netz und doppelten Boden gezeigt.

Justin Case der witzige Fahrrad-Artist zeigte mit seinem Rad Kunststücke, die Uwe zu der Bemerkung veranlassten: „Bei ihm kannst Du Fahrradfahren lernen“. Das Vorderrad während der Fahrt abzubauen bzw. zu verlieren und wieder anzubauen – das Rad verkehrt herum zu benutzen, ohne Sattel oder auch nur auf einer Seite die Pedale zu treten und dergleichen Kuriositäten mehr. Das winzige Rad welches er aus dem Koffer nahm – man denkt dass es kleiner nicht geht. Weit gefehlt – als letztes zeigte er ein Puppenfahrrad. Er quetschte sich förmlich auf dieses Gefährt um durch einen brennenden Reifen zu fahren. Dieser Reifen sah wie ein grosses Omegazeichen aus und man dachte nicht, dass man hier durchfahren konnte. Aber der Meister schaffte es.

Das Duo Venegas zeigte halsbrecherische Kunststücke auf dem Todesrad und manchmal sah es aus als ob einer der beiden Artisten das Gleichgewicht verliert. Seilspringen auf einem sich schnell drehenden Rad hoch oben unter der Zirkuskuppel ist auch nicht Jedermanns/fraus Sache.

Dagegen waren die Trampolinspringer welche die Wände fast hochlaufen konnten harmlos anzusehen.

Die fliegenden Motorradfahrer nahmen Anlauf und flogen mit ihren Maschinen durch das Zelt – so schnell und so lautstark man konnte kaum mit den Augen folgen. Halsbrecherisch!

Die „Holy Warriors“ aus Asien sprangen durch Reifen – drehten Saltis in der Luft und zeigten mit ihren Darbietungen höchste Leistungen. Einer der Akrobaten hatte die Aufgabe die Matte für die Landungen beim Sprung mit Salto durch die Reifen immer so hinzuschieben, dass sie für die nächsten Sprünge genau richtig platziert war. Die Reifen wurden so aufeinander gesteckt dass immer höhere Sprünge der Künstler nötig waren.

Die Gruppe Crazy Flight zeigte mit 4 Artisten ebenfalls grosse Körperbeherrschung und kraftvolle Darbietungen

Alles in allem war es ein wunderschönes Ereignis und ich habe jede Minute genossen.Johanna_1.gif

Liebe Ruth ich wünsche Dir alles Gute, schnelle Besserung Deiner Beschwerden, keine Schmerzen mehr. Deine Fotos sind wunderschön - Dank dafür!
Vielleicht kann Dich dieser Beitrag auch ein kleines bisschen von Deinen gesundheitlichen Problemen ablenken - das würde ich mir und Dir von Herzen wünschen!
LG Johanna
 

Majorie
Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Bruny vom 10.01.2019, 20:44:04

danke fuer deine message, Bruni.
der spruch deiner mutter in ehren - aber wenn die wunden erst heilen wenn ich heirate (nochmals), dann wird's wohl nichts mehr Müde.

und ja, es ist momentan kalt hier und 'leise rieselt der schnee'.
warmer fruehling, heisser sommer, warmer herbst, kalter/sehr kalter winter 'br br br'!
OWL BARREED JULY 17 2012 (10).jpggeniesse die waerme spaniens...................Ruth

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Bruny
Bruny
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Majorie vom 11.01.2019, 19:12:13

Tja Ruth, auch in Spanien ist es kalt geworden, eisig für mich Frostbeule Zornig. Laut Wetterstation haben wir draussen 9,7`, aber gefühlt sind es 2°, bedingt durch den scharfen Ostwind. Wenn ich meinen eigenen Wetterwunsch hätte, dann würde ich 2 Jahreszeiten haben, den Frühling und den Herbst und durchgehend 30°. Ich träume mal weiter. Gestern haben mir meine Mitarbeiter ein Foto geschickt welches sie vom Bürofenster gemacht haben. Sieht zwar schön aus, aber es ist nicht mein Wetter Zwinkern.
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Ich wünsche dir, das deine Schmerzen sich bald verflüchtigen und es dir wieder gut geht Rose.

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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf johanna vom 10.01.2019, 22:46:18

liebe Johanna,
deine beitraege sind immer ein 'highlight'-mit und ohne schmerzen. danke dass du deine erlebnisse mit
uns teilst und ''thank you'' fuer deine besserungswuensche! wird noch dauern - wurde mir soeben von der
VON(DIAKONIE) versichert. sehr ermutigend Weinen.

viel freude weiterhin im ST und liebe Gruesse schickt Ruth .

Horst's Winterfotos, Dezember 2013 061.jpg

johanna
johanna
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Dies ist nicht Berlin und auch nicht Hamburg…

...dies ist nur Suhl
Am Montag hatten wir vormittags ein Gespräch mit meinem Steuerberater. Anschliessend war Zeit genug um ein paar Dinge einzukaufen, Mittag zu essen und zu überlegen, was wir anschauen möchten.
Uns fiel nur Schnee, Rennsteig, Sprungschanze in Oberhof und viel Schnee ein. Also machten wir uns auf die einstündige Fahrt. Autobahn Eisenach Richtung Dresden, kein Krümelchen Schnee – Strasse frei – Ohrdruf, Oberhof.
Wir sahen neben der Strasse einen Autohändler. Aber was für einen – nur Krankenfahrzeuge, Rettungswagen, in allen möglichen Farben – mit Notrufnummer 112 bedruckt – die gelben Fahrzeuge mit den blauen Lichtern – wie Hörner sahen sie aus, gefielen uns gut. Preise waren eigentlich auch in Ordnung – der Raum den diese Fahrzeuge boten – für zwei Personen – 2 Matratzen, Gaskocher und die paar Klamotten die man braucht – es wäre kein Problem. Man würde alles irgendwie unterbringen. Standheizung ist ein Muß! Zuerst lachte ich und hielt die Idee, die Uwe das ausgebrütet hatte für ziemlich durchgeknallt, aber bei weiterer Überlegung gefiel sie mir immer besser. Wir wären wieder „unabhängig“ hätten nachts ein Dach über dem Kopf, die Gelegenheit uns eine Mahlzeit zuzubereiten und ganz wichtig: richtige Matratzen zum schlafen. Alles andere würde sich finden. Wasser gibt es immer – Trockenklo: etwas anderes kommt nicht in Frage. Nur die Kilometerstände schreckten uns ab – viel zu hoch.

Also weiter – wir kamen dann doch bis Suhl. Hier gibt es ein Waffenmuseum. Klasse, dachte ich. Waffen – wir hatten in Köln an den Wänden in den beiden Fluren (Erdgeschoß und erster Stock) alte Vorderlader, originale Buschmesser aus Afrika, sowie zwei Speere und ein Tierfellschild – aus dem ich zuerst die ganzen kleinen Krabbeltierchen nach dem Transport von Afrika entfernen musste…..
Nachdem Uwe mich vor dem Museum absetzte fuhr er mit dem Auto zum Parkhaus. Das Museum war leider geschlossen – Montags Ruhetag – also gingen wir ein paar Häuser weiter zu einem Technikmuseum. Ein grosses Einkaufszentrumn – sehr modern – aber leider wenig frequentiert. Gähnende Leere – nur ein paar Schüler tummelten sich um einen Brunnen in der Mitte eines Platzes innerhalb des Zentrums. Wir folgten dem Schild: Museum. Und wieder waren Uwe und ich die einzigen Besucher.

Der Rundgang begann mit Fahrrädern, Hochrad und dem grossen Schild „Fahrräder aus Suhl“. Es gab allerdings nicht nur alte und neue Modelle zu betrachten – es gab auch alte Kinderwagen – Mopeds, Mokicks und die Geschichte einer Marke:

Von Rasmussen & Ernst zu „DKW“
1904 wurde die Firma Skafte Rasmussen und Carl Ernst ins Chemnitzer Handelsregister eingetragen. 1906 kaufte Rasmussen eine ehemalige Tuchfabrik in Zschopau und verlegte das Unternehmen dorthin. Die Firma fertigte zuerst Dampfmaschinen, Haushaltsgeräte und Geräte für Elektrotherapien und hiess ab 1909 „Rasmussen und Ernst, Maschinen und Armaturenfabrik, Apparatebau Anstalt“ Im Jahr 1913 trennten sich Rasmussen und Ernst.

Durch den Beginn des ersten Weltkriegs kam der Betrieb fast zum Erliegen. Durch das Bemühen um Militäraufträge konnte Rasmussen expandieren und hatte bereits Ende 1915 rund 480 Arbeitskräfte. Bereits 1916/1917 begann Rasmussen mit einem Kompanion die Entwicklung eines Dampfkraftwagens. Aber 1921 wurde das Projekt eingestellt – es entstanden nur 12 Dampfwagen. Das einzige was davon übrig blieb waren nur die drei Buchstaben, die als Warenzeichen geschützt wurden. „DKW“ Denn mit dem Beginn der Dampfwagenentwicklung erwarb das Unternehmen die Rechte an einem 2-Takt-Motor von Hugo Ruppe aus Apolda, der zunächst mit 18 ccm und 0,25 PS als „des Knaben Wunsch“ und moderne Alternative zur Spielzeugdampfmaschine galt.

Daraus resultierte dann später der Fahrradhilfsmotor „Das kleine Wunder“ von dem 1921 über 10.000 Stück verkauft wurden. Der Motor mit einer Leistung von 1 PS wurde auf dem Fahrradgepäckträger montiert.
Und dieser Motor wurde auch als erster Stationärmotor für die Autos von „DKW“ angeboten.

Ab 1922 wurden dann 2-Takt-Motorräder angeboten – den Anfang machte das Reichsfahrtmodell. Doch das erfolgreichste Modell war die DKW E206. Ab 1928 waren alle Motorräder bis 200 ccm steuerfrei und durften ohne Führerschein gefahren werden. So reichte dann die Palette bis zu einer wassergekühlten 600 ccm 2 Zylinder Maschine.

Ab 1932 führte DKW die damals neuartige Schnürle-Umkehrspülung ein. Bereits 1928 waren die DKW Zschopauer Motorwerke J.S. Rasmussen AG der grösste Motorradhersteller der Welt. Im gleichen Jahr kaufte Rasmussen die „Audi Werke“ Zu Beginn von 1930 wurde mit einem Kleinwagen und weiteren Frontwagen in der Geschichte des Automobils der Frontantrieb im Fahrzeugbau eingeführt. Dies verringerte unter anderem auch das Gewicht des Fahrzeugs.

1946 und 1947 wurde das Werk in Zschopau komplett demontiert und im russischen Ischewsk wieder aufgebaut. Trotzdem nahm man in Zschopau mit einer Vorkriegsentwicklung den Betrieb wieder auf. 1951 erschien das erste seitenwagentaugliche Motorrad mit Kardanantrieb. 1972 erfolgte dann die Bildung der Kombinate in der DDR und so wurde das IFA Kombinat für Zweiradfahrzeuge, Jagd und Sportwaffen gegründet.

1951 konnte sich Paul Greifzu beim Avus-Rennen das Siegertreppchen sichern. Dieser Greifzu-Eigenbau-Rennwagen wurde auf 140 PS erhöht – die Karosserie entstand nach seinen eigenen Entwürfen und ähnelt stark in der Form einer Zigarre.

Und dann kamen wir zu der Abteilung der Simson-Fahrzeuge. Autos – wunderschöne Fahrgestelle – edel anzusehen mit Ledersitzen, alles verchromt, versilbert oder auch bronziert. Die Beleuchuntg – runde Lampen, die nur spärliches Licht ausstrahlten aber doch „etwas hermachten“.

Ein weisses offenes Cabriolet – rote Sitze, mit jeweils zwei grossen Türen an den Seiten – Ersatzrad vorne neben der Motorhaube fixiert. In so einem Wagen kann man heiraten war die Bemerkung von Uwe. Das Trittbrett großzügig. Man kann sich die Damen und Herren in den jeweiligen Garderoben vorstellen, die so ein Fahrzeug ihr Eigen nennen konnten.

Ein Simon Supra „A“ von 1932 mit 4-Gang-Getriebe 24 Liter Verbrauch auf 100 Km , 90 PS – es war das letzte Neufahrzeug dieser Typenreihe. Zweitbesitzer war Manfred Krug aus Berlin. Der Drittbesitzer verfügte in seinem Testament dass dieses restaurierte Fahrzeug nach Suhl überführt werden sollte.
Auch die Familie Krupp bekam 1928 einen Wagen Simson Supra.

Hotzenblitz Mobile GmbH wurde 1991 gegründet ging aber 1996 in Konkurs und in Suhl wurden damit 25 Arbeiter erwerbslos. Dieses von Hotzenblitz gebaute Fahrzeug war mit einem Drehstrom Elektromotor einer Einzelradaufhängung und einem stufenlos schaltbaren Getriebe – einem Batteriesatz für ca. 5 Stunden ausgestattet. Die Firma Ritter Sport Schokolade unterstützte den Entwickler des Fahrzeugs.

Des weiteren waren hier auch diverse Wagen der Marke Wartburg zu sehen – Motorroller, Fahrräder mit Hilfsmotor – alles auf sehr engem Raum. Am Eingang des Museums war eine Harley Davidson zu bewundern – ganz aus Holz – edlen Tropenhölzern geschnitzt und poliert. Jedes Detail nachgebildet – eine Arbeit die mich faszinierte.
In einem weiteren Raum, dem Lehrkabinett Simson sah man kleine Dreiräder – überdacht wie die Tucktucks in Sri Lanka, Krankenfahrstühle oder auch ein Motorrad mit angebautem Anhänger für grössere Transporte.

Den Abschluß unseres Besuches in Suhl bildete der Besuch eines Kaffees in der Suhler „Altstadt“. Von Altstadt kann man eigentlich nicht reden – alles ist stilmässig so zusammengewürfelt, dass nichts passt. Plattenbau und hochmoderne neben Fachwerk und Altbau. Die Einkaufszentren grosszügig aber leer. Nur dieses Kaffee war sehr gut besucht – heisse Schokolade in grosser Audswahl, sehr gute und reiche Auswahl an schmackhaften Torten – wir konnten es nicht lassen und haben probiert. Die Bedienung die wir nach weiteren Sehenswürdigkeiten fragten meintemit einem Lächeln und eine bedauernden Schulterzucken : hier ist nicht Berlin oder Hamburg . Dies hier ist nur Suhl, da gibt es nichts weiter….
Und auch die Kirche war verschlossen wie überall, wenn es um evangelische Kirchen geht…..

 

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ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von ahle-koelsche-jung
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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie

''Hi there'',

hier ein herzlicher gruss an alle eulen aus der ferne - habt alle ein schoenes wochenende und hoffentlich
sonnenschein! hier scheint sie momentan bei 10 minusgraden.
schwer vorstellbar, dass ein schnee-/eissturm hierher unterwegs ist der uns morgen in voller wucht
heimsuchen soll.
mir ist etwas mulmig. bei stromausfall ist jeglicher kontakt zu nachbarn und freunden unterbrochen, und
ich werde mir ein flaeschchen rotwein bereitstellen - das ich dann auch mit der taschenlampe finde,
und an dem ich mich dann festhalte, damit ich hoffentlich das ganze etwas nebuloeser sehe Zwinkern.

lg  ueber den eisigen atlantik in meine 'alte' heimat schickt euch allen              Ruth
OWL BARREED JULY 17 2012 (10).jpg

AD06ELOCKEPORT1.jpgeisig, eisig .......... hoffentlich ist bald fruehling!

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Majorie vom 19.01.2019, 17:42:22

Schau mal liebe Ruth, hier kommen Frühlingseulen
denn kalte und lange Winter sind schon zum heulen Zwinkern.
Bei uns ist es warm und frühlingshaft
ich weiß nicht wie el Sol es schafft
uns jeden Tag viel Wärme zu geben,
aber ich beschwere mich nicht, ich genieße es eben Errötet.
54971CBB-A247-4305-8DE2-7CF69164F2EB.jpegAuch bei dir wird die Sonne wieder scheinen
und dich wärmen, so will ich meinen.
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Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Majorie vom 19.01.2019, 17:42:22

Liebe Ruth, ich drücke dir die Daumen. Hier noch ein Tipp für den Notfall: Wenn die Flasche leer ist, weisse Fahne schwenken, dann eilen die Nachbarn herbei und bringen neuen.
Mit Flagge Flasche Wein Charakter Cartoon - StockfotoAber im Ernst: ich denke ganz fest an dich und dass alle gut geht. Liebe Grüsse,
Barbara


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