Forum Allgemeine Themen Plaudereien Gibt es tatsächlich "christliche Gärten"?

Plaudereien Gibt es tatsächlich "christliche Gärten"?

ehemaligesMitglied47
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Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf miriam vom 16.07.2009, 16:22:09
vielen Dank für Deine Geschichten und auch an cecile einen ganz lieben Dan - mit Euch hat das Thema wenigstens eine wirklich lesenswerte Wende genommen Gewisse Sequenzen hier sind ja ätzend ..

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cundinamarca
cecile
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Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von cecile
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 16.07.2009, 17:04:28
"Wer suchet, der findet":

Ich habe in meinem Gedächtnis gegraben ...und jetzt weiß ich wieder, warum der Begriff "christlicher Garten" in mir irgendwie angenehme Erinnerungen weckte :

Vor Jahren habe ich während der Buga Magdeburg im Garten der Besinnung ein paradiesisches Mittagsschläfchen gehalten

Garten der Besinnung - Klosterhof


Sogar ein Apfelbäumchen gab es da ....von einer Made weiß ich leider nichts zu berichten, Miriam!



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cecile
miriam
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Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von miriam
als Antwort auf cecile vom 16.07.2009, 17:13:17
Ein sehr schöner Bezug zum Thema und zum Apfel, liebe Cecile!

Liebe Cundi-Angel, mit der Zeit lernt man doch manches dazu - zum Beispiel wie flexibel Themen sind, wie sie sich zurecht biegen lassen. Und auch selber wird man sooo flexibel: man macht einen großen Bogen um die Themen, die einem schwer im Magen liegen könnten...

Ja, ja - diese verd...te Altersweisheit...



Schönen Abend Euch allen

Miriam

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ehemaligesMitglied47
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Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf miriam vom 16.07.2009, 18:17:20


entdeckt ... in Madrid im Parque Juan Carlos I. gibt es einen "Jardin Cristiano" ....einen christlichen Garten

PS hast Du denn inzwischen den Roten aus dem kosheren Weinberg probiert?
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cundinamarca
pilli †
pilli †
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:-)
geschrieben von pilli †
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 16.07.2009, 19:23:53
vertiefend zu den schon genannten christlichen "Klostergärten" noch ein hinweis, den ich heute fand. manches könnte darauf hinweisen, dass es einen "christlichen garten" mit eigenen gartenordnenden strukturen haben könnte aber sicher bin ich mir nicht ob nicht auch andere einflüsse z.bsp. die benediktiner befruchtet haben könnten? *zwinker*

...Hildegard-Heilkräutergärten

Sind sie schon einmal in einem im richtigen Maß angelegten und gepflegten Heilkräutergarten gesessen und haben die Harmonie dieses Ortes in sich aufgenommen? Es ist ein wirkliches Himmelsgärtlein, in dem nicht der Nutzen im Vordergrund steht sondern die Besinnung und die Kontemplation, die in das Lob Gottes einmündet.
Alle Spannung fällt ab, Seele und Leib sind mit der Natur in einer Einheit, die heilend wirkt.

Wie uns bekannt, gibt es an verschiedenen Orten Hildegard-Heilkräutergärten, die wir heute hier vorstellen wollen. Es sind Kräutergärten, in denen vor allem jene Heilkräuter angepflanzt werden, die Hildegard von Bingen beschrieben hat....

- ...Nähert man sich Bingen, so grüßt von weit her der Rochusberg mit seiner neugotischen Kapelle. In ihrer Nähe liegt das 1998 erbaute Hildegardforum der Kreuzschwestern mit dem Hildegard – Heilkräutergarten, der alljährlich bei Einzelbesuchern und Gruppen großen Anklang findet.
Dieser Heilkräutergarten ist nach streng benediktinischem Vorbild konzipiert worden. So enthält dieser Garten rechtwinklig mit Holzbohlen umfasste Hochbeete, auf die jeweils ein – drei Pflanzen gesetzt werden. Aus den streng geometrisch angeordneten Beeten ergeben sich die Wegekreuze, die den Kreuzgängen der Klöster ihren Namen aufprägten.

Warum Hildegard – Heilkräutergarten?
Obwohl Hildegard sicher diese Form des Gartens als solche kannte – so verdient der Heilkräutergarten auf dem Rochusberg doch zurecht den Namen „Hildegard - Heilkräutergarten“, da er ausschließlich 59 Pflanzen und 11 Bäume vorstellt, die Hildegard in ihrer „Physika“ beschreibt.

Die Bänke
Zur Meditation und Kontemplation laden Steinbänke ein.

Der Brunnen
Er steht im Mittelpunkt, wo sich die Wege kreuzen und ist ein Symbol des Lebensquells, wie er seit dem Mittelalter oft dargestellt wurde.

Die Mauer
Sie hält den Wildfraß fern, bietet Schutz vor Samenantrieb aus der Umgebung und ist klimaregulierend. Sie umschließt auch dem Garten und macht aus ihm einen schützenden Raum, ein „Himmelsgärtlein“, in dem die Seele zur Ruhe kommen kann.

Der Baumgarten
An den Hildegard – Heilkräutergarten schließt sich der Baumgarten an, der mit wenigen Ausnahmen Obstbäume vorstellt...

- ... Der Hildegard-Lehrgarten in Winden im Elztal/Schwarzwald

Der Hildegard-Lehrgarten will zu Hildegard von Bingen führen vom Hören über das Verstehen zum Leben.
Er ist seit 1990 auf unserem Hofgelände in Winden i. Elztal entstanden, etwa 35 km nördlich von Freiburg/Breisgau. Unser Gartengelände breitet sich auf einer Fläche von ca. 50a aus, eine stetige Weiterentwicklung ist geplant. In diesem Jahr wird ein Brotbackhaus fertig gestellt, zur Freude aller Garten- und Hildegardfreunde.
Im Lehrgarten sind nicht nur die Kräuter und Wildkräuter in großer Zahl vertreten, auch Sträucher, Bäume und Blumen zieren diesen einzigartigen Hildegard-Lehrgarten. Das Besondere ist auch, dass der Gartenbesucher immer wieder auf kleine Besinnungstexte aus den Werken Hildegards aufmerksam gemacht wird...


geschrieben von Hildegard v. Bingen Gesellschaft


u.a mehr zu lesen im link


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pilli
miriam
miriam
Mitglied

Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von miriam
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 16.07.2009, 19:23:53


entdeckt ... in Madrid im Parque Juan Carlos I. gibt es einen "Jardin Cristiano" ....einen christlichen Garten

PS hast Du denn inzwischen den Roten aus dem kosheren Weinberg probiert?
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cundinamarca
geschrieben von cundinamarca


-Ich kann keine Weinflasche selber öffnen.
-Ich trinke Wein nie alleine.
-Würde ich es tun, stünde ich vor dem Rätsel ob es ja oder nein ein guter Wein sei...

http://wuerziworld.de/Smilies/ess/ess4.gif[/img]

Alles weitere, nach dem Besuch meiner lieben Freundin aus Basel, die manche von Euch vielleicht aus einem anderen Forum kennen, in welches sie die ehrenwerte Funktion der [i]Glucke
erfüllt (freie Übersetzung: Webmaster).
--
miriam

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nasti
nasti
Mitglied

Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von nasti
als Antwort auf hema vom 16.07.2009, 10:38:49
Hema


über Neandertaler weiß ich mehr als über Kain. Aus unbekannten Gründen LIEBE ich die Neandertaler so ähnlich wie mein 5 Jähriger Enkelsohn die Dinosaurier.
Alles was man lesen kann über Neandetaler lese ich sofort, es ist für mich VERDAMMT wichtig.
Womit hängt das zusammen? Kann sein das mein deutsche Man stammt von der Neandertalern ab ? Er sagte öffter das in Rheinlad waren die übberreste der Neandertalern gefunden.
Neuste Theorien: Der moderne Mensch hat wahrscheinlich die Neandertaler aufgegessen.

Nasti
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von eleonore
als Antwort auf nasti vom 17.07.2009, 09:45:26
@nasti,

du hast mal wieder huddelig gelesen.


Neandertaler den Garaus]Seit Jahren rätseln Wissenschaftler, woran der Neandertaler zugrunde ging. Mithilfe von Genanalysen hat ein internationales Forscherteam jetzt eine Erklärung gefunden. Demnach wurde dem Urmenschen die extrem geringe Bevölkerungsdichte in Europa zum Verhängnis.

Seuchen oder schlechte Ernährungsbedingungen hätten damit ein ganz leichtes Spiel bei der Ausrottung der Neandertaler gehabt, meint der Bonner Urgeschichtler Ralf Schmitz als Mitautor der Studie: "Dann ist so eine kleine Population empfindlich und auf einmal sang- und klanglos verschwunden." Bisher sei man von bis zu 50.000 gleichzeitig lebenden Neandertalern ausgegangen, die nach gängiger Annahme vor knapp 30.000 Jahren vom nachfolgenden Homo sapiens verdrängt worden seien. Es gibt sogar eine These, wonach moderne Menschen Neandertaler gegessen haben könnten.


es ist nur eine theorie unter vielen.
den rest kann man in nastis link lesen.
was richtig interessant in diese artikel ist:

Sound der Steinzeit



--
eleonore
hema
hema
Mitglied

Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von hema
als Antwort auf nasti vom 17.07.2009, 09:45:26
Neuste Theorien: Der moderne Mensch hat wahrscheinlich die Neandertaler aufgegessen.


Liebe Nasti,
das glaub ich aber nicht.
Nach meinen Informationen war eine Eiszeit und
das Vordringen des Homo sapiens schuld am Aussterben.
Letzterer war gescheiter, flexibler und im Jagen besser.
Anscheinend konnte der Neandertaler noch nicht richtig sprechen. Sie verständigten sich nur durch Laute, fast wie Tiere.

Zum Homosapiens, weil es dich interessiert:

Da dem Neandertaler lange Zeit nur eine geringe Intelligenz zugestanden wurde, sind früher solche Kulturspuren des Neandertalers generell Homo sapiens zugeschrieben oder im Abraum der Ausgrabungen übersehen worden, weswegen diese neuere Erkenntnis ganz überwiegend auf erst in jüngerer Zeit entdeckten Funden beruht.

Sprache
Im israelischen Karmelgebirge wurde Mitte der 1980er-Jahre das bisher einzige Zungenbein eines Neandertalers entdeckt. Durch paläogenetische Untersuchungen wurde im Oktober 2007 ferner festgestellt, dass der Neandertaler über das gleiche FOXP2-Gen wie der moderne Mensch verfügte. Das für die Entwicklung der Sprache als wichtig gedeutete FOXP2-Gen wurde durch DNA-Sequenzierung aus Knochen eines Neandertalers, die in einer spanischen Höhle gefundenen wurden, isoliert und analysiert.[8] [9] Auch wenn somit bestimmte anatomische und genetische Voraussetzungen für sprachliche Kommunikation beim Neandertaler gegeben waren, sind diese jedoch kein Beweis für eine tatsächliche Nutzung der Sprache.[10]
Als wenig aussagekräftig gelten ferner Rückschlüsse aus Gehirnmaßen (Broca- und Wernicke-Zentrum; siehe auch Sprachzentrum) auf das Sprachvermögen. Derartige Rückschlüsse waren Anfang des 20. Jahrhundert verbreitet, sind jedoch heute nicht mehr wissenschaftlich anerkannt.

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Bin sicher, dein Mann stammt NICHT vom Neandertaler ab.

Liebe Grüße nach Passau!



--
hema
cecile
cecile
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Re: Hat Gott da eingegriffen?
geschrieben von cecile
als Antwort auf nasti vom 17.07.2009, 09:45:26

Für Nasti )

Ein Neandertaler
--
cecile

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