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Plaudereien Homosexualität, Christopher Day

edith
edith
Mitglied

Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von edith
als Antwort auf eleonore vom 21.07.2009, 10:30:36
Stimmt !
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edith
Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von mart1
als Antwort auf roxanne vom 20.07.2009, 17:23:10

Ich bekenne, daß ich Homosexualität
a) als Sauerei, b) schade empfinde.


Nur eine persönliche, harmlose Meinung?
Dann versuche ich folgenden Satz (Achtung: Sarkasmus!)


Ich bekenne, dass ich Schwarzsein
a. als eine Sauerei b. schade empfinde




sammy
sammy
Mitglied

Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von sammy
als Antwort auf eleonore vom 21.07.2009, 10:30:36
bei anblick manche heterosexuelle, die sich küssen, kann einem auch übel werden.

.beim Anblick mancher LESBEN/SCHWULEN, die sich küssen, kann einem auch ÜBEL werden.
nun eleonore,
vielleicht kannst DU ja verständlich erklären ob und wenn, worin in beiden Äußerungen ein Unterschied bestehen könnte? allgemein sollte doch KÜSSEN positiv sein bzw.solche Auswirkungen haben..


sammy

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inspiritosankto
inspiritosankto
Mitglied

Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von inspiritosankto
als Antwort auf edith vom 21.07.2009, 10:31:40
Mir geht es ehrlich ähnlich aber ich versuch es dennoch zu respektieren.
Was macht tatsächlich den Unterschied aus wenn sich 2 Frauen küssen ist das gesellschaftlich doch tolerierter - ich denke es liegt an unseren eigenen Vorste4llungen was wir als geschmackvoll oder wenig geschmackvoll empfinden - rumschmuserein und zärtlichkeiten müssen ja ohnedies nicht öffentlich sein meine ich...
--
inspiritosankto
engelsschuh
engelsschuh
Mitglied

Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von engelsschuh
als Antwort auf sammy vom 21.07.2009, 10:51:36
bei anblick manche heterosexuelle, die sich küssen, kann einem auch übel werden.

.beim Anblick mancher LESBEB/SCHWULEN, die sich küssen, kann einem auch ÜBEL werden.
nun eleonore,
vielleicht kannst DU ja verständlich erklären ob und wenn, worin in beiden Äußerungen ein Unterschied bestehen könnte? allgemein sollte doch KÜSSEN positiv sein bzw.solche Auswirkungen haben..


sammy



Sammy,
mir scheint deine Frage etwas merkwürdig. Mir ist es ganz einleuchtend was eleonore damit zum Ausdruck bringen möchte.
Es ist letztlich egal, ob Homosexuelle oder Heterosexuelle ihre Sexualität in der Öffentlichkeit ausleben, dort sollte sie lieber nicht stattfinden.

Gegen ein Küsschen in der Öffentlichkeit habe ich auch nichts, auch leichtes Gekuschel stört mich nicht, doch wenn daraus ein öffentliches Gefummel und mehr wird, so stört mich dies schon. Auch GV in der Straßenbahn oder im Bus gefällt mir nicht. Spießig...mag sein, doch trotzdem fühle ich mich in solchen Situationen unwohl.
--
engelsschuh
Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von mart1
als Antwort auf engelsschuh vom 21.07.2009, 11:01:35
Sauerei?


Es handelt sich bei Homophobie also um eine irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Daraus entstehende Vorurteile und Zerrbilder, bis hin zu Ekel und Hassgefühlen rufen wiederum Ängste und infolgedessen antihomosexuelle Aggression und Gewalt hervor.

Homophobie ist jedoch keine phobische Störung im klinisch-psychologischen oder medizinischen Sinne, sondern – aus tiefenpsychologischer Sicht – eine meist unbewusste Angst vor der Infragestellung der eigenen Identität. Diese Angst hat hintergründig mit den Lebensrealitäten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen nichts zu tun, sondern verweist auf die Unsicherheiten der AggressorInnen selbst. In Bezug auf gleichgeschlechtlich Empfindende handelt es sich um eine Angst im Umgang mit der eigenen heterosexuellen Identität; d.h. der Angst vor den eigenen homoerotischen Anteilen, der Angst vor der Tatsache, dass Lesben die männerdominierte Gesellschaftsstruktur und Schwule patriarchale Männerbilder in Frage stellen, der Angst, dass Lesben eine selbstbestimmte weibliche Sexualität einfordern und Schwule der Sexualität an sich einen Sinn geben (im Sinne von Sexualität als Genuss und nicht nur in Bezug auf die Fortpflanzung), der irrationalen Angst, dass Lesben und Schwule die traditionelle Ehe ins Wanken bringen… Homophobie wird in den Sozialwissenschaften zusammen mit Phänomenen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Sexismus unter den Begriff der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit gefasst.
geschrieben von http://www.homophobie.at/wasisthomophobie/index.html

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engelsschuh
engelsschuh
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Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von engelsschuh
als Antwort auf mart1 vom 21.07.2009, 11:07:47
Hallo martl,

danke für deinen Hinweis bzgl. der Homiophobie. Mir ist durchaus bekannt, was dieser Begriff besagt, auch bin ich keineswegs homophob, ein guter teil meines Freundeskreises kommt aus der Homoszene.

Wenn du gelesen hast was ich schrieb, dann setze ich homosexuell und heterosexuell eher gleich und es geht mir um ausgelebte Sexualität in der Öffentlichkeit. Nicht um den Austausch kleiner Zärtlichkeiten und ähnlichem, sondern um erotische Praktiken.

So saß ich z.B. mal in einem Zug, wo 2 Menschen miteinander GV betrieben und ich empfand das als sehr unangenehm...für mich, die Zwei hatten sicherlich ihren Spaß.


--
engelsschuh
Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von mart1
als Antwort auf engelsschuh vom 21.07.2009, 11:19:55
Ich habe mich lediglich an dich drangehängt und eine allgemeine Information zum Thema "Homosexualität...Sauerei ....nur persönliche Meinung" liefern wollen.

Vorspiele und Vögeln in der Öffentlichkeit sind sowohl für Homo- als auch für Heterosexuelle schlechtes Benehmen, denke ich.
--
mart1

engelsschuh
engelsschuh
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Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von engelsschuh
als Antwort auf mart1 vom 21.07.2009, 11:34:21
mart1,
dann sind wir ziemlich einer Meinung...das ist doch wohl mal was !
--
engelsschuh
Re: Homosexualität, Chrstopher Day
geschrieben von nina
als Antwort auf mart1 vom 21.07.2009, 11:07:47
Hallo Mart,
Ein interessanter Beitrag, danke dafür.
Jede(r) hat wohl in seine Biografie eine andere Prägung erhalten,
andere Einflüsse erfahren um sich zu entwickeln, zu entdecken.
Das spielt sicherlich auch eine Rolle.
Ich habe eine langjährige Freundin, die im Alter von 40 Jahren ihre Liebe zu einer Frau entdeckt hat.
Ich schreibe Liebe, denn die und nicht der Sex, spielt bei den Beiden die Hauptrolle.
Der Umgang mit Ihnen ist schön und ganz entspannt, einfach ganz " normal".

nina






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