Schwarzes Brett Nur ein Buchhinweis

Medea
Medea
Mitglied

Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von Medea
als Antwort auf wikinger vom 18.11.2008, 23:04:54
Die Leiharbeiter, die du ansprichst, Wikinger, sind für mich auch moderne Sklaven, ich gebe dir recht.

M.


Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf wikinger vom 18.11.2008, 23:02:11
Da gibt es viele kleinere Beispiele.
Nicht überall kann man sich zunächst wehren.
Aber bei dem Nachwuchs schon.
Wenn es bei uns keine gute Ausbildung in der Schule und Lehre gibt, wer soll dann nachher so ein Studium machen ? Und warum ?
Wer will es überhaupt ? Wenn er nicht der Leistung entsprechend entlohnt wird.
Kinder nur um den Absatz zu fördern von allen den Dingen, die man aufgeschwatzt bekommt ?
Aus Kindern werden Erwachsene.
Und nicht alle sind hochwohlgeborene Ackermänner.
Aber Staatsbürger mit Recht auf ein anständiges (Erwerbs)leben.

Ein anderer Aspekt, der mir aufstößt.
Im Norden wollen Verwaltungen ihre älteren PC´s spenden.
Gutmenschen bezahlen Internetanschlüsse. Toll.
Aber wo ? In Afrika.Und hier suchen Schulen für ihre Schüler Spender von PC´s.
Junge Menschen in Hartz4 Familien können nicht mithalten.

Heute wieder die Forderung nach Blauhelmeinsatz im Kongo.
Das Morden muß aufhören.Richtig.
Aber bei uns auf Bahnhöfen, in Problemzonen darf weiter gemordet werden, vor S-Bahn geschubst und was noch alles passiert.Gewiß, kein Vergleich.
Aber es ist hier später, als man denkt.

Wenn man sich um die halbe Welt kümmert, verliert man den Überblick im eigenen Haus.Vielleicht sehe ich es zu schwarz, aber ich lese jeden Tag die (örtliche) Zeitung.Und da lese ich immer mehr Messerattacken, auch auf junge Menschen.Auf Bahnhöfen, im Discoumfeld und wo sonst noch.
Es nimmt zu, nicht ab.
Und es reicht.
--
clabauterman
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von pilli †
als Antwort auf niederrhein vom 18.11.2008, 21:02:04
zu deinem hinweis fand ich diesen klappentext zum vorgestellten buch:

Klappentext

Schätzungen gehen von 30 Millionen Menschen aus - eingesperrt, ausgebeutet und unbeachtet. Wo stecken sie? Wer sind sie? Und warum will ihnen niemand helfen? Benjamin Skinner nimmt die Spur der modernen Sklaverei auf. Er infiltriert Schleusernetzwerke, trifft sich mit Kinderhändlern und beschreibt das Schicksal von Opfern. Ob in Asien oder Afrika, Amerika oder Europa - bei seiner Recherche rund um den Globus stößt er auf alle denkbaren Facetten des Menschenhandels: Zwangsprostituierte, Steinbruchsklaven und Kinder in der Textilindustrie. Die Maßnahmen zur Abschaffung der Sklaverei entpuppen sich dagegen als Farce.
geschrieben von United Nations Society



--
pilli

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