Forum Soziales und Lebenshilfe Soziales Als Altlast im Ausland enden?

Soziales Als Altlast im Ausland enden?

Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Als Altlast im Ausland enden?
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Corgy vom 30.08.2021, 15:23:54
Danke für Deine Antwort, Corgy, mit Anwälten hatte ich bisher nichts zu tun und
einen Sohn bzw. Kinder habe ich auch nicht. Also werde ich vorerst auf Vertrauen
bauen, aber die Augen offen halten!
Grüßle
Klara
schorsch
schorsch
Mitglied

RE: Als Altlast im Ausland enden?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Corgy vom 30.08.2021, 15:23:54
Liebe Klara, falls Du einen Anwalt Deines Vertrauens hast, solltest Du eine Kopie Deiner Vollmachten und Verfügungen hinterlegen - so kannst Du ganz sicher sein , dass alles wirklich so ablaufen wird, wie Du es Dir wünscht. Vertrauen ist gut, aber wie sagt der Volksmund ... .......
Bei uns kann man solche Vollmachten und Verfügungen in der Amtsschreiberei hinterlegen. Das dünkt mich noch sicherer. Denn oft kommt es vor, dass ein Anwalt (Notar) vor dem Erblasser (Erb-lasser, nicht Er-blasser) stirbt. Zudem habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zu Juristen. Denn die meisten arbeiten nach dem Prinzip "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" - unddann  eben das Lied singen, das der meistbietende "Brotgeber" zu zahlen gewillt ist.....
olga64
olga64
Mitglied

RE: Als Altlast im Ausland enden?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Edita vom 28.08.2021, 09:24:56

 

Es heißt ja nicht umsonst, daß der einfachste Weg um ein Heim zu testen sei, einfach reingehen und an diversen Stellen die Luft schnuppern!

Edita

 
Als es sich bei unserer Mutter nach einem Oberschenkelhalsbruch (mit 82 Jahren) abzeichnete,dass sie zukünftig nicht mehr allein würde leben können und auch sehr bewegungseingeschränkt sein würde, machten mein Bruder und ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Heim in München. Das war natürlich nicht leicht, weil die gutgeführten lange Wartelisten hatten. Ausserdem sollte es irgendwie in der Umgebung sein, wo unsere Mutter zeitlebens wohnte und natürlich auch bezahlbar sein.
Wir hatten dann zwei Angebote und beide prüften wir persönlich. Wir gingen dorthin, unterhielten uns mit den BewohnerInnen, prüften vor allem die Geruchsintensität und sahen uns natürlich die Zimmer an. Auch dasPflegepersonla beobachteten wir, ob esgestresst, übelgelaunt o.ä. erschien - wir führten auch mit den GEsprächen.
Dann entschieden wir uns für ein guterscheinendes Heim, wo die BewohnerInnen in kleinen Appartements mit Balkon zum Park untergebracht wurden. DAzu gab es Aufenthaltsräume für die GEmeinschaft usw.
Auch ärztliche Betreuung durch eine Belegarzt war gesichert; dazu kamen Friseur, Fusspfleger usw. ins Haus. Es wurden Ausflugsprogramme und Theaterbesuche angeboten, soweit die älteren Herrschaften dazu noch in der Lage waren,daran teilzunehm.
Damals gab es auch noch die Zivis, die ihren Dienst in solchen Heimen ableisteten und die bei den BewohnerInnen sehr beliebt waren, weil sie auch so manchen Rollstuhl im Park rumfuhren und auch ein offenes Ohr für Menschen hatten.
Das alles war damals schon recht teuer. Die REnte unserer Eltern reichte dafür nicht genau so wenig wie die Leistungen der Pflegeversicherung (höchste Stufe). Die Differenz bezahlten mein Bruder und ich und das 10 Jahre lang. Denn so lange wohnte unsere Mutter dort bis sie recht friedlich mit 92 Jahren dort starb.
Regelmässige BEsuche von uns waren gegeben, obwohl sowohl mein Bruder als auch ich damals nicht in München lebten, wo sich das Heim befindet.
Das hatte uns immer am meisten erstaunt, dass so viele ältere Frauen viele Kinder geboren hatten, diese aber selten kamen, obwohl sie am Ort lebten.
Den Anblick werde ich nie vergessen, wenn man in das Heim eintrat, traf man dort im ERdgeschoss auf eine Reihe alter Damen, oft dement und mit Puppen im Arm, die warteten - worauf? Olga

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