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Umwelt und Klima Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung

arno
arno
Mitglied

Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von arno
Hallo,

Obwohl in Deutschland das Höfesterben
weitergeht, werden gleichzeitig immer
mehr Nutztiere in Massentierhaltungsanlagen
gehalten.
Die schwarz-rote Bundesregierung hat zahlreiche
Umweltgesetze für die Tierhaltung gelockert,
um Massentierställe schneller genehmigen zu lassen
und die Gülleentsorgung zu erleichtern.
Tier- und Klimaschutz bleiben auf der Strecke.
Die Massentierhaltungen benötigen das Futter aus der
dritten Welt, Gewässer- und Luftverschmutzungen
sind weitere Folgen.

Viele Grüße
--
arno
olga64
olga64
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von olga64
als Antwort auf arno vom 16.06.2009, 13:45:50
Und was ist mit der massenhaften Haltung von Hunden und Katzen in Grossstädten, wo die Hunde zudem noch die Strassen und Plätze verkoten und sehr viel Steuergelder hierfür aufgewendet werden müssen, was z.B. in die Bildung investiert sehr viel sinnvoller wäre?
--
olga64
ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf olga64 vom 16.06.2009, 17:05:40
Nun, dann frag doch mal, was die Kommunen und Städte mit der HUNDESTEUER machen, olga - das ist nämlich eine reine Luxussteuer, von der weder Hund noch Halter etwas haben!

Allein Thüringen hat sich damit 5,2 Millionen Euro im Jahr mal eben so verdient - andere "Vergnügunssteuern" dagegen machten im selben Bundesland nur 4 Millionen aus. Und nun rechne Dir das mal bundesweit aus - Zahlen gibt es im Netz.

So ein blödes Argument wie Deines hab ich überhaupt noch nicht gelesen.
--
cundinamarca

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rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von rolf †
als Antwort auf olga64 vom 16.06.2009, 17:05:40
Gleich die erste Antwort verfehlt das Thema.
--
rolf
erfurterin
erfurterin
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von erfurterin
als Antwort auf rolf † vom 16.06.2009, 18:09:36
Massentierhaltung ist ein Problem mit weitreichenden Folgen für Mensch und Tier... ich habe schon vor Jahren den Entschluss gefasst, das so weit wie möglich zu boykottieren und esse kein Fleisch mehr. Das kann ich jedem nur empfehlen, denn wir haben hier in Mitteleuropa Ernährungsbedingungen, unter denen garantiert keine Mangelerscheinungen auftreten, wenn man auf Fleisch verzichtet.

Aber eigentlich würde ich gern noch mehr tun...

--
erfurterin
ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf erfurterin vom 17.06.2009, 09:57:26
"Man" kann mehr tun - jeder für sich: nur in der Masse ist es real wohl gar nicht umzusetzten. Wer das Glück hat, sein Fleisch direkt beim Erzeuger zu kaufen (Hofverkauf) der bezahlt auch gerne einmal ein paar Cent mehr und wird schnell merken, das es sich lohnt. Warum wohl ist spanisches Schweinefleisch zur Zeit so ungeheuer beliebt? Weil diese Schweine noch die meiste Zeit im Freiland gehalten werden - und dafür legen Feinschmecker dann in Deutschland gerne viel Geld auf den Tisch - man möge sich die Fleischangebote zB bei Otto-Gourmet.de ansehen ...
Wir kaufen direkt beim Bauern gerne Ochsenfleisch, das besonders mürbe und delikat ist, eben weil kastrierte Stiere doppelt so lange brauchen, bis sie das Schlachtgewicht haben und somit viel besser reifen - der Mehrpreis lohnt sich und dafür essen wir wesentlich weniger Fleisch als noch vor einigen Jahren. 1x in der Woche reicht völlig.
--
cundinamarca

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Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von klaus
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 17.06.2009, 11:07:30
"Wer das Glück hat, sein Fleisch direkt beim Erzeuger zu kaufen (Hofverkauf) der bezahlt auch gerne einmal ein paar Cent mehr und wird schnell merken, das es sich lohnt...und dafür legen Feinschmecker dann in Deutschland gerne viel Geld auf den Tisch "
geschrieben von cundinamarca


Sehr edel von dir, was du da gegen die Massentierhaltung machst.
Ich denke mal, dass da bei so viel "edler Gesinnung" bei einigen das "Messer in der Tasche" aufgeht.

Schon mal darüber nachgedacht, dass sich in Deutschland Millionen und weltweit Milliarden diese Edelmütigkeit nicht leisten können, weil sie auf Billigpreise aus Kaufhallen angewiesen sind?

--
klaus
ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf klaus vom 17.06.2009, 11:33:17
Wenn die Leute aufhören, in der Kaufhalle jeden Tag zB 1kg Hackfleisch für 1,99Euro zu kaufen lieber nur 2kg pro Woche beim Erzeuger kaufen würden und 6,50Euro für das kg bezahlen, würden sie nicht nur besseres und schmackhafteres Fleisch bekommen, das nicht gleich in der Pfanne unansehnlich zusammenschrumpelt sondern auch gesünder leben - weil sie weniger Antibiotika und anderen Dreck in sich hineinschaufeln. Schon mal drüber nachgedacht? Auch ich habe kein Blattgold am Teebeutel und musste bis vor 3 Jahren von Hartz IV leben aber auf das Niveau, so ein Drecksfleisch zu kaufen, hab ich mich nie heruntergegeschraubt. Weniger ist oft mehr.

--
cundinamarca
astrid
astrid
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von astrid
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 17.06.2009, 11:07:30
Hallo Cundinamarca,
kennst Du Galloway Rinder? Das Fleisch schmeckt
besonders zart
und ist aber nicht überall zu bekommen.
Ich selber kam schon vor Jahren durch eine Freundin dazu,
Sie hatte Beziehung zum Bauern.
Setze unten einen Link ein, wo.

Und Straußensteak ist einfach ein Genuss,
besserschmeckend wie normale Steaks.

Ich selber kenne das mit 2 mal in der Woche,
Fleisch essen, aber egal, nicht so viel Fleisch
und der Mensch ist gesünder.
Aber das muß letztendlich Jeder für sich selber
entscheiden, wie ER/SIE leben will.

Lieben Gruß am Mittwoch, Astrid
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Höhere Zuwächse bei Massentierhaltung
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 16.06.2009, 17:47:15
ja die gemeindesteuern....

Im ländlichen Raum kommen die Hundebesitzer noch glimpflich davon. Was die Stadt mit der Hundesteuer macht, merkt man z.B. in Berlin spätetesten dann, wenn man plötzlich das Gefühl hat, in irgend eine weiche Masse getreten zu sein.

Mit der Ausweitung aus andere Tiere so nach dem Motto "Katzen sind Hunde im Sinne der Satzung" ist eine Gemeinde an den gerichten gescheitert. (Pferde warens, glaub ich). Leider konnte die Gemeinde dem gericht kein bellendes Pferd präsentieren.

Man stelle sich eine Pferdesteuer oder Katzensteuer vor. Was sind dann Kampfkatzen oder Kampfpferde??

250 Mio kassiert der Staat jährlich durch Hundesteuer. Diese Aufwandssteuer dient angeblich der Tollwutbekämpfung. Fragt sich wessen Tollwut, die der Tiere oder die der geneppten Hundehalter fg*

donaldd

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