Die eigene Lebensgeschichte schreiben – so bleiben Erinnerungen wach

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Menschen mit außergewöhnlichen Lebenserfahrungen bekommen oft glänzende Augen und einen verklärten Blick, wenn sie nach ihren Kindheits- oder Jugenderinnerungen gefragt werden. Und wenn sie dann ans Erzählen kommen, stellt man schnell fest, dass es nicht nur die Kinder- oder Jugendzeit ist, die ein interessantes Leben ausmacht. Denn ein Leben besteht ja auch noch aus der Zeit, in der man erwachsen ist. Und auch aus dieser Zeit haben viele Menschen sehr viel Interessantes zu erzählen.

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©meminto.com

Kein Leben verläuft wie ein anderes, jede Lebensgeschichte ist ein Unikat. Und jedes Leben ist reich an Erinnerungen, Gute und weniger Gute. Und noch etwas: Für die Wegbegleiter eines Menschen oder auch nachfolgende Generationen wie Kinder oder Enkelkinder sind gerade diese Erinnerungen meistens sehr interessant. Eigentlich ist jedes Leben so interessant, dass man davon eine Biografie schreiben sollte. Denn wer war nicht schon mal in einer Situation, wo er oder sie gefragt wurde: „Erzähl doch noch mal, wie war das damals?“

Je länger ein Leben dauert, umso mehr hat man vermutlich auch zu erzählen. Aber auch so mancher Vierzigjähriger hat bereits so viel erlebt, dass er genügend Stoff hätte, eine Biografie schreiben zu können. Doch meistens hat man erst im fortgeschrittenen Alter die Muße dazu, sich mit seinen Erinnerungen und Erlebnissen auseinanderzusetzen. Meistens dann, wenn man in entspannter Runde zusammensitzt, mit den Eltern oder Großeltern, und die Geschichten aus der guten alten Zeit auf den Tisch kommen.

Fakt ist, dass Erinnerungen verblassen. Sicherlich gibt es einschneidende Erlebnisse, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Aber es gibt auch viele Begebenheiten, die man einfach vergisst. Oder die einem erst dann wieder einfallen, wenn man danach gefragt oder daran erinnert wird.  Wer hat es nicht schon selbst erlebt, dass man beim Betrachten alter Fotoalben die Menschen auf einem Foto nicht mehr kennt. Dann geht das große Rätseln los, aber so manches bleibt doch spekulativ oder ungeklärt und man bedauert, dass man keinen Menschen mehr zu diesen alten Erinnerungsfotos fragen kann. Und eigentlich nur deshalb, weil die wertvollen Erinnerungen der Großeltern oder Eltern nicht wachgehalten werden konnten.

Zeitvertreib und Gehirntraining

Erlebnisse und Erinnerungen schriftlich festzuhalten kann ein schöner Zeitvertreib sein. Das ist das eine. Das andere ist, dass man auf diesem Weg die eine oder andere Begebenheit aus seinem Leben noch einmal bewusst durchlebt. Da kann es einem schon mal passieren, dass einem beim Erinnern an bestimmte Situationen ein Lächeln über das Gesicht huscht, man den Stift zur Seite legt und erst einmal ausgiebig eine schöne Erinnerung auskostet. Oder man wird plötzlich nachdenklich oder dankbar, weil einem durch eine nicht so schöne Erinnerung klar wird, wie gut man es jetzt doch eigentlich hat. 

Und das dritte ist, dass man seine Erinnerungen für die nachfolgenden Generationen wachhält. Wenn dann später mal Fragen zu dem Leben von Eltern oder Großeltern aufkommen, kann man vieles nachlesen, ohne rätseln oder spekulieren zu müssen.

Das Gehirntraining ist ein ganz wichtiger und angenehmer Nebeneffekt für Menschen, die ihre eigene Lebensgeschichte aufschreiben. Das Gehirn wird gefordert. Vielleicht muss man sich ein wenig anstrengen, um die Vergangenheit wieder auf die Reihe zu kriegen, wie man so salopp sagt. Kann sein, dass man über bestimmte Ereignisse etwas länger nachsinnen muss, bis man sie zeitlich und inhaltlich wieder richtig zugeordnet hat. Aber das ist ja kein Drama. Ein bisschen Training für die geistige Fitness hat noch nie jemandem geschadet. Ganz im Gegenteil. Wer seine grauen Zellen immer wieder bewusst aktiviert, der kann sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns lange Zeit erhalten.

Man muss ja nicht gleich eine Biografie schreiben

Muss man nicht, aber könnte man. Hilfe und Ratgeber dafür gäbe es schon genügend. Was man allein schon im Internet so alles an nützlichen Tipps zum Thema „Biografie schreiben“ findet. Aber man kann ja auch erstmal mit einfachen Mitteln anfangen, um die Erinnerungen wachzuhalten und die schönen und weniger schönen Erlebnisse eines aufregenden Lebens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Und zu den ganz einfachen Mitteln zählen zum Beispiel ein Zettel und ein Stift.

Man sagt so schön: „Der Appetit kommt beim Essen“. Und vielleicht ist es mit dem Schreiben auch so. Menschen, die gerade die ersten Notizen über ihr Leben verfasst haben, bekommen plötzlich richtig Lust, mehr zu schreiben. Man fängt an, die anfänglichen Stichpunkte in ganzen Sätzen auszuformulieren, bringt sie chronologisch in die richtige Reihenfolge, fasst einzelne Begebenheiten zu einer vollständigen Geschichte zusammen. Und reiht Geschichte an Geschichte, bis daraus eine Lebensgeschichte wird. Und fast unbemerkt hat man mit dem Biografie schreiben angefangen.

Biografie schreiben oder schreiben lassen

Nun fällt es dem einen oder anderen eventuell wirklich schwer mit dem Schreiben. Nicht jeder ist zum Autor oder Schriftsteller geboren. Oder man hat die berühmte Schreibblockade. Dann kann man sich helfen lassen. Vielleicht hat man einen Sohn oder eine Tochter oder ein Enkelkind, die Spaß daran haben, einen beim Verfassen der eigenen Lebensgeschichte zu unterstützen. Oder auch Zeitgenossen, mit denen man gemeinsame Erinnerungen zusammentragen kann, um sie dann schriftlich niederzubringen. Niemand ist gezwungen, seine Erinnerungen selbst oder alleine aufzuschreiben. Da gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist übrigens Meminto. Auf meminto.com/de kann man tatsächlich seine eigene Biografie schreiben lassen. Man bekommt ganz gezielt Fragen zu seinem Leben gestellt und erhält am Ende ein fertiges Buch. Ganz professionell und ganz individuell.

Es lohnt sich, die eigene Lebensgeschichte wach und lebendig zu halten. Denn es gibt mehr Menschen, die sich dafür interessieren, als man denkt. Und für einen selbst kann es auch sehr viel bedeuten, die eigenen Erlebnisse aufzuschreiben.
 

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Kommentare (4)

nimrod50

Da habe ich als Vorlage für meine Erinnerungen als Berliner, das Buch eines fast gleichaltrigen Berliners benutzt, das ich vor einiger Zeit geschenkt bekommen habe.

"Fliegeralarm, Politbüro und ALDI"
Friedrich Milbradt
Verlag TWENTYSIX

Es war sehr hilfreich beim finden der Beschreibung über die vorherrschenden Lebensbedingungen der normalen Menschen in der geteilten Viersektorenstadt.

nnamttor44

... und was ist, wenn nicht so schöne Erinnerungen ebenfalls festgehalten wurden, weil sie zum eigenen Leben ja dazu gehören, der oder die Betroffene es überhaupt nicht akzeptieren mag, dass sein oder ihr Tun nun jeder nachlesen kann?!?

Das ist ein Grund für mich, meine Biographie bislang als Diary "nur" festgehalten zu haben.

Abraham

@nnamttor44  Nun, das bleibt ja dem Verfasser selbst überlassen, was er schreibt. Ich habe es mir einmal angesehen und finde es eine gute Idee. Da ich schon immer mal eine Biographie verfassen wollte. Oder zumindest einige Lebensgeschichten aufschreiben. Ich werde es einmal versuchen.

Ich habe es auch so verstanden, dass man das Buch nicht in vielfältiger Weise produziert, ist das richtig? Also, ich kann nur eines oder zwei machen lassen, für meine eigene Familie?

Wisele

@Abraham  hallo,ich finde das super,von Ihnen,bin gerade auch dran,an einer Biographie.
Alles Gute Helga


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