Haussicherheit: Was nach einem Einbruch zu tun ist

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Informationsveranstaltungen zum Thema Einbruchschutz an. Auch die Begehung des eigenen Hauses mit einem Polizeibeamten ist möglich – doch einen Termin für eine solche Schwachstellen-Suche zu bekommen ist mitunter schwierig.Viele Menschen machen sich Sorgen um die Sicherheit der eigenen vier Wände. Polizeiliche Beratungsstellung bieten immer wieder
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©Ingo Bartussek | Fotolia.com

Um als Einbruchsziel uninteressant zu erscheinen, sollte man grundsätzlich das SAFE HOME Prinzip beachten:
 
Sicherungen an Türen und Fenstern. Mechanische Sicherungen der typischen „Einstiegstoren" wie Terassentüren oder Seitenfenstern erschweren dem Einbrecher das Handwerk.
 
Außenbereiche bei Dunkelheit beleuchten, beispielsweise durch Lampen mit Bewegungsmeldern.
 
Ferienzeit ist Einbruchzeit. Bitten Sie einen Nachbarn, den Briefkasten zu leeren, bestellen Sie die Tageszeitung ab und lassen sie Licht im Inneren des Gebäudes über eine Zeitschaltuhr steuern.
 
Ersatzschlüssel nicht im Außenbereich verstecken. Einbrecher kennen die typischen Verstecke und überprüfen diese ständig. Auch der Versicherungsschutz ist gefährdet, wenn ein Einbrecher mittels Hausschlüssel eindringt.
 
Herumliegende Kletterhilfen vermeiden. Lassen Sie keine Leitern oder Gartenstühle herumliegen. Diese werden von Einbrechern gerne genutzt um an höher gelegene Fenster zu gelangen.
 
Ordnungsgemäßes Abschließen. Türen immer abschließen; einfaches Zuziehen reicht nicht. Gekippte Fenster sind eine Einladung für Einbrecher. Nur „Zu" ist sicher, und nur „Sicher" ist auch versichert.
 
Mitteilungen kontrollieren. Keine öffentliche Ankündigung des Urlaubs auf Social-Media-Kanälen. Keine „Wir sind zwei Wochen verreist"-Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
 
Einbruchmeldeanlage installieren

Doch wie sollten Sie reagieren, wenn die Einbrecher bei Ihnen zuschlagen, bevor Sie sich abgesichert haben?

1. Informieren Sie die Polizei. Natürlich stehen Sie unter Schock. Doch trotzdem ist eine unverzügliche Meldung des Einbruchs sehr wichtig. Unverzüglich bedeutet „ohne schuldhaftes Zögern", was im Einzelfall zu beurteilen ist. Jedoch kann beispielsweise eine sechs Tage nach dem Einbruch erfolgte Anzeige im Einzelfall nicht mehr als unverzüglich eingeordnet werden.
 
2. Setzen Sie sich mit Ihrem Versicherer in Verbindung und zeigen Sie ihm den Schaden an. Auf Bürokratie und endlose Telefonate haben sie jetzt ganz sicher keine Lust, aber auch bei der Hausratversicherung ist eine zeitnahe Meldung wichtig. Ihr zuständiger Versicherer teilt Ihnen nun mit, wie Sie weiter vorgehen sollen.
 
3. Dokumentieren Sie alle Schäden und fertigen Sie eine Liste der gestohlenen Gegenstände an. Diese Liste reichen Sie bei der Polizei und Ihrem Versicherer ein. Nachdem Sie alles fotografiert haben, dürfen Sie natürlich anfangen aufzuräumen. Viele Menschen haben den Drang, alle Textilien im Haus (mehrmals) zu waschen. Aber Achtung: Beschädigte Gegenstände müssen Sie aufbewahren.
 
4. Lassen Sie Kreditkarten, EC-Karten sperren. Unverzüglich sollten Sie ihre Bank(en) informieren und Ihre abhandengekommenen Karten sperren lassen. 
 
5. Nun dürfen Sie den Schock erst einmal sacken lassen. Das größte Chaos ist beseitigt und die notwendige Bürokratie haben sie bereits erledigt. Viele Einbruchopfer berichten von Nachwirkungen des Erlebten. Von einem „unguten Gefühl" bis hin zu Depressionen ist alles möglich. Achten Sie auch sich und ihre Wahrnehmung und suchen Sie gegebenenfalls Hilfe, z.B. bei der Opferschutz-Organisation „Weisser Ring".
 
6. Aktives Handeln hilft vielen Betroffenen. Treffen Sie Maßnahmen zur zusätzlichen Sicherung ihres Zuhauses. Kaputte Fenster werden häufig durch einbruchhemmende Varianten mit Pilzkopfverriegelung ersetzt. Auch zusätzliche Schlösser oder Querbalken an Eingangstüren können die Sicherheit erhöhen. Ihr persönlicher safe4u Sicherheits-Experte führt gerne einen kostenlosen und unverbindlichen Sicherheits-Check an ihrem Zuhause durch, um eventuelle Schwachstellen zu finden.

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