Inkontinenz: Ein Symptom und keine Krankheit

Sponsored Content

„Meine Mutter ließ mich nicht mehr an sich ran" – Angehörige von Menschen mit Inkontinenz äußern häufig Sorgen wie diese. Betroffene sind oft beschämt und ziehen sich zurück. Wissen über das Symptom kann dabei helfen, Schamgefühl zu überwinden.
10_Inkontinenz_Freepik_1741_psodaz.jpg
©psodaz | Freepik

Menschen mit Inkontinenz vertrauen sich teilweise nicht einmal ihrem Arzt an. Doch wer sich nicht seinem Arzt öffnet, dem fehlt es an fachgerechter Beratung im Umgang mit dem Symptom. Betroffene fühlen sich rasch allein und peinlich berührt, obwohl allein in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen an Inkontinenz leiden. Der größere Teil Betroffener ist weiblich. Das liegt unter anderem am unterschiedlichen Körperbau, der im Vergleich zum männlichen Körper ein breiteres Becken und eine schwächer ausgeprägte Beckenbodenmuskulatur aufweist. Die größte Gruppe bilden die älteren Frauen ab 80 Jahren, hier sind etwa 40 Prozent betroffen.

Aber wie genau wird Inkontinenz überhaupt definiert?

Inkontinenz beschreibt die Unfähigkeit, Urin und Stuhl ausschließlich kontrolliert abzusetzen. Gründe dafür können verschiedene Erkrankungen oder Störungen sein. Das komplizierte und fein aufeinander abgestimmte System aus Beckenbodenmuskulatur, Blasenmuskel, Schließmuskeln und der Steuerzentrale im zentralen Nervensystem kann durcheinander geraten. Bei dem Symptom, das unbedingt als solches und nicht als Krankheit gesehen werden sollte, unterscheidet man Harn- und Stuhlinkontinenz. Letztere Form wird wesentlich seltener festgestellt.
 

Inkontinenzprodukte

Wie kann Inkontinenz festgestellt und therapiert werden?

Gynäkologische oder proktologische Check-Ups (Begutachtung des Enddarms) helfen dabei, Inkontinenz zu untersuchen bzw. das Vorhandensein festzustellen. Ebenso helfen Ultraschall, Darm- und Blasenspiegelung. Die Zahl der Möglichkeiten darauffolgender Therapien ist hoch. Sie variieren je nach Schweregrad der Inkontinenz. Anfangend bei simplem Beckenboden- und Toilettentraining, über Elektrotherapien und Medikamenteneinnahme bis hin zu Operationen. Fakt ist: Die Einschränkungen des alltäglichen Lebens können deutlich eingedämmt oder sogar verhindert werden.

Bild1.jpg

Inkontinenz bedeutet einige Veränderungen im Alltag, doch der Umgang kann mit der Zeit leichter werden. Grundvoraussetzung dafür ist Akzeptanz

Dem stimmt auch Werner Franke zu, der seine 82-jährige Mutter trotz Parkinson Erkrankung selbst pflegt. Franke beschreibt eine deutliche Veränderung des Gemütszustandes seiner Mutter, seit das Symptom der Inkontinenz verstärkt aufgetreten ist: „Sie hatte ständig das Gefühl, unangenehm zu riechen und vermied zusehends unsere Nähe. Die Nähe zu ihren engsten Angehörigen, das war einfach schmerzhaft". Werner Franke hat ihr schließlich die Mutter einer Kollegin vorgestellt, die schon seit mehreren Jahren mit der Inkontinenz lebt, anfangs aber ein ähnliches Verhalten zeigte. Dieses Kennenlernen half Franks Mutter bei der Überwindung ihrer Scham. Der Austausch mit der Kollegin und ihrer Mutter brachte weitere Vorteile und neues Wissen, berichtet Franke: „Wir hörten zum ersten Mal von PflegeBox".

Die PflegeBox ist Deutschlands führender Komplettservice für die häusliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Pflegebedürftige erhalten jeden Monat Pflegehilfsmittel in einer praktischen, blauen Box nach Hause geliefert – ganz ohne Zuzahlung. Was viele nämlich nicht wissen: Dank § 40 SGB XI steht es jedem Menschen mit Pflegegrad zu, monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro zu erhalten. In der Box befinden sich Produkte wie Einmalhandschuhe, Flächen- und Händedesinfektion, Bettschutzeinlagen, Schutzschürzen und Mundschutz. Diese Produkte erhalten nicht nur die Hygiene des Pflegebedürftigen, sondern erleichtern darüber hinaus den Alltag – Betroffene fühlen sich selbstständiger.

Die Mitarbeiter des Unternehmens kümmern sich um alle Notwendigkeiten

Von der Beantragung, über die Lieferung bis hin zur Direktabrechnung bei der Pflegekasse ist die PflegeBox für Sie da. Sie schicken lediglich den unterschriebenen Antrag mit ihren gewünschten Produkten und den Umfang zu. Auch bei einer Inkontinenz erhalten Betroffene die nötigen Produkte bei der PflegeBox. Egal ob Sie Selbstzahler sind oder ihre Inkontinenz durch einen Arzt attestiert wurde und sie über ein Rezept verfügen – die PflegeBox hilft Ihnen, die passenden Produkte für ihre Bedürfnisse zu finden. Einfach das Originalrezept einschicken und binnen weniger Tage ihre Produkte erhalten.

Werner Frank ist froh, seine Mutter wieder ein Stück weit gesünder zu erleben: „Psychisch wie physisch".

 

Weitere Informationen zur PflegeBox


Anzeige

Kommentare (0)


Anzeige