Medikamente aus dem Internet

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Kaum etwas ist "gefühlt" so teuer wie Medikamente. Man muss sie ständig nachkaufen, viele Tabletten werden nur teilweise oder gar nicht von der Kasse übernommen. Zudem steigen die Preise ständig und man hat das Gefühl, die Pharmaindustrie lenkt die Preisentwicklung vollkommen willkürlich. Egal in welcher Apotheke man das Medikament kaufen will, überall kostet es gleich viel. Verständlich, dass man sich als Patient hier oft verschaukelt fühlt.
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©jarmoluk | Fotolia.com

Warum also nicht ein wenig Geld sparen? Warum nicht den teuren deutschen Apotheken eins auswischen? Warum nicht im Internet die Medikamente kaufen? Gerade jetzt zur Grippezeit, wenn all die kleinen Schmerzmittelchen im Internet nur die Hälfte kosten?

Warnung vor Fake-Shop

Diese Fragen können wir nicht für Sie beantworten, das müssen Sie für sich selbst beantworten. Was wir für Sie tun können, ist, Sie eindrücklich vor sogenannten Fake-Shops im Internet zu warnen und zu größter Vorsicht raten, wenn Sie tatsächlich Medikamente im Internet einkaufen wollen. Fake heißt soviel wie "unecht" und in Zusammenhang mit Online Shopping bedeutet Fake soviel wie: Betrug. Eine Fake-Shop ist also ein unechter Shop. Hier werden Sie auf die ein oder andere Weise betrogen. Entweder werden Ihnen falsche Medikamente untergejubelt oder Sie werden um Ihr Geld geprellt.
 
Doch gerade Internetseiten, die Medikamente anbieten, wirken leider sehr schnell seriös, da die bekannten Produktnamen der Herstellern und die vertrauten Verpackungen im vermeintlichen Shop zu sehen sind. Diese vertrauten visuellen Eindrücke vermitteln dem Besucher unterbewusst automatisch das Gefühl, er würde sich im seriösen Umfeld einer Apotheke bewegen. Natürlich sind nicht alle Apotheken, die Sie im Internet finden können, Fake-Shops. Es gibt auch viele seriöse Anbieter: Allerdings sollten Sie sich vor der Bestellung damit auseinandersetzen, ob es sich um einen Schwindel handelt oder Sie der Apotheke trauen können. Denn wenn das Geld erst einmal weg ist, ist es schwierig bis unmöglich, es erstattet zu bekommen.

Fake-Shops erkennen

Diese einfachen schnellen Tricks helfen, um einen unseriösen Shop im Internet gnadenlos zu entlarven:
 
  • Impressum: Es gibt kein Impressum. Sie erfahren nicht, wer sich eigentlich hinter diesem Shop verbirgt. Ein Impressum ist eine Pflichtangabe eines Internetseitenbetreibers. Wer kein Impressum nutzt, der hat etwas zu verbergen.
  • AGB: Die AGBs fehlen. In den sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die Rechte des Käufers und des Verkäufers festgehalten. Wo es keine AGBs gibt, hat der Käufer das Nachsehen, wenn er eine Beschwerde einreichen will.
  • Vorkasse: Zahlungsalternativen fehlen. Als Zahlungsmethode wird nur Vorkasse angeboten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Ware nie bekommen, immens.

Beispiel eines Fake-Shops

Gerade bei Medikamenten, die eigentlich rezeptpflichtig sind, ist die Versuchung groß, sie im Internet zu kaufen. Denn hier werden eben diese eigentlich rezeptpflichtigen Medikamente komplett ohne den Nachweis eines Rezepts angeboten. Ein solches Beispiel haben wir unten zur Veranschaulichung für Sie recherchiert. Es handelt sich um eine Internetseite, die sich auf das Angebot rezeptpflichtiger Medikamente spezialisiert hat.
 
  • Der scheinbare Clou ist: der Käufer erhält die Medikamente vollkommen ohne Rezept.
  • Der echte Clou ist: der Käufer erhält überhaupt keine Medikamente für sein Geld.

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