Stimmprobleme – selten gefährlich aber oft gravierend

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In der Jugend kraftvoll und klar, verliert die Stimme bei manchen Menschen im Alter ihre Klangqualität. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher für die Verjüngung ihrer Stimme. Von Dr. Bettina Semmerling
Stimmklinik_Prof.Hess_und_Dr. Fleischer.jpgDie ärztliche Leitung der DEUTSCHEN STIMMKLINIK: Prof. Markus M. Hess und Dr. Susanne Fleischer. (Foto: Jesco Braun) 

„Das muss man hinnehmen“, „das ist das Alter“. Das sagte man Anneliese W., 61 Jahre alt und Lehrerin aus Leidenschaft, als ihre Stimme zunehmend heiser, krächzend und das Sprechen mühsam wurde. Sie nahm es hin – solange bis sie viele Monate später eine Adresse im Internet fand: Stimmklinik Hamburg, Leitung Prof. Hess. Nach einem Anruf bekam Frau W. schnell einen Termin zur Untersuchung. Ein freundliches Team empfing sie in großen, hellen und ruhigen Räumen. „Nach kurzer Wartezeit begrüßte mich Prof. Hess, ein freundlicher, sehr liebenswerter und Ruhe ausstrahlender Arzt“, so Anneliese W.
 
Prof. Hess untersuchte Anneliese W. völlig schmerzfrei, erklärte ihr die Videoaufzeichnung der Stimmbänder, stellte seine Diagnose eines ‚vocal fold bowing‘, früher auch ‚Altersstimme‘ genannt und schilderte die mögliche Behandlung. Die OP erfolgte eine Woche später.
 
„Der Ablauf war gut organisiert und alles verlief ohne Komplikationen oder Schmerzen. Die Nachuntersuchung durch Prof. Hess bestätigte den guten OP-Verlauf. Schon wenige Stunden nach dem Eingriff konnte mein Sohn mich abholen.“

Frau Anneliese W. kann nun wieder problemlos, klar und deutlich sprechen und ihren geliebten Beruf weiter ausüben.
 
Altersstimme – Was kann man tun?
„Die Probleme von Frau W. haben ihre Ursache in einem natürlichen Alterungsprozess. Dieser betrifft jedes Gewebe, so auch die Stimmlippen. Das führt dazu, dass sich die Stimme im Alter verändert. In der Jugend kraftvoll und klar, verliert sie bei manchen Menschen im Alter ihre Klangqualität.“, erklärt Prof. Markus M. Hess, Leiter der DEUTSCHEN STIMMKLINIK in Hamburg, die sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) befindet und mit diesem kooperiert.
 
,,Immer mehr Patienten möchten gerne ihre Stimme von früher haben, wieder vital und jugendlich klingen.'' 
 
Das Phänomen der sogenannten Altersstimme (‚Presbylarynx’) betrifft Männer häufiger als Frauen und kann bereits ab dem 50. Lebensjahr deutlich hörbare Veränderungen der Stimme mit sich bringen. Durch den Veränderungsprozess kommt es zu einer Abnahme an Muskelmasse (‚Stimmlippenatrophie’, früher auch sog. ‚Vocalis-Atrophie’), Spannkraft, Elastizität und Weichheit, und die Stimmlippen werden dünner.
 
Durch diesen Volumenmangel legen sich die Stimmlippen bei der Stimmgebung nicht mit ausreichend großem Druck aneinander und es kommt zu einer Stimmveränderung mit Heiserkeit, Stimmanstrengung und häufig erhöhter Sprechstimmlage. 
 
Es gibt eine Vielzahl von Stimmstörungen, die die Lebensqualität der Menschen teilweise massiv einschränken. Besonders bei Männern fällt eine hohe, resonanzarme und gepresste Stimme auf, die Stimmgebung ist angestrengt und die Fähigkeit zur Lautstärkesteigerung ist eingeschränkt. 
Manche der weiblichen Patientinnen klingen tief, andere sprechen heiser oder rau. Die meisten Patienten beklagen Einschränkungen in der Kommunikation, und somit sogar negative Veränderungen im täglichen Leben. Durch häufiges Nachfragen wird das Einkaufen belastend, Restaurantbesuche mit Freunden werden vermieden, Telefonate verschoben und Chorbesuche eingestellt. Nicht selten kommt es zu Schwierigkeiten im Job und das Singen mit dem Enkelkind macht wenig Freude.
 
Patienten der DEUTSCHEN STIMMKLINIK sind Lehrerinnen wie Anneliese W., Kindergärtnerinnen, Juristen oder Manager, Frauen, die viel rauchen und am Telefon häufig mit „Herr'' angesprochen werden sowie der bekannte Sänger, der um seine Tournee fürchtet. 
,,Das sind oft bedrückende Lebensgeschichten, die wir von den Patienten hören'', sagt Prof. Hess. Und als einer der routiniertesten Stimmchirurgen hierzulande kann er ihnen helfen.

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Auch prominente Patienten sind im Wartezimmer der DEUTSCHEN STIMMKLINIK anzutreffen. (Foto: Jesco Braun) 

Stimmstörung: Ein Flüstern, dünn und kraftlos
Menschen, die viel sprechen wollen oder müssen und nur noch krächzen oder flüstern können, sind von den negativen Folgen einer Stimmstörung besonders betroffen. Für alle diese Menschen und ihre persönlichen Schicksale gibt es Hilfe. Die zu dünnen Stimmlippen können mit einer Injektion (sogenannte Augmentation, Unterfütterung oder Aufspritzung) aufgefüllt werden. Die Therapiemethode hierfür gibt es seit Jahren und hat sich für die Behandlung der „Altersstimme“ zunächst in den USA unter dem Namen ‚voice-lift’ (Stimmlifting) verbreitet. Dieser Name ist für den deutschen Sprachgebrauch irreführend, denn es handelt sich bei dieser Operation nicht um einen kosmetischen Eingriff, sondern um eine medizinisch indizierte Operation zur Verbesserung der stimmlichen Leistungsfähigkeit. In den USA hat sich diese Behandlung inzwischen zum Trend entwickelt und mehrere Tausend Menschen lassen sich jedes Jahr ihre Stimme „verjüngen“ – gleich nach der Nasen-OP, denn die Stimme soll ja auch so jung sein wie das Aussehen. 
 
Auch die Stimme von Hermann K., 78, aus Lahr, klang nicht mehr tief und voll wie früher, sondern krächzte dünn und kraftlos. Manchmal brach sie ganz weg, manchmal konnte er nur noch ganz leise flüstern, Telefongespräche waren eine Tortur. Ein Alterungsprozess, der das Leben oft sehr mühsam machte. Irgendwann ergriff seine Lebensgefährtin die Initiative und recherchierte im Internet, bis sie die Lösung fand: Die Stimme operativ verbessern und ihr so wieder zu jugendlicher Kraft verhelfen.
 
Auch dieser Patient kam zu Prof. Hess, der nach verschiedenen Methoden, abhängig von der Stimmproblematik, arbeitet. 
 
Zunächst wurde mit einer videostroboskopischen Untersuchung mit der HD-Tip-Chip-Optik festgestellt, dass verdünnte, gebogen erscheinende Stimmlippen mit unvollständigem Schluss (Glottisschluss) vorhanden sind.
 
Als operative Behandlung wurde die Unterfütterung („Augmentation“, „Auffüllung/Unterspritzung/Aufpolstern“) der Stimmlippen empfohlen. Es handelt sich dabei um eine operative Volumenvermehrung der Stimmlippen. Zur Unterfütterung bzw. Implantation können künstliche Materialien (z.B. Hyaluronsäure, GoreTex, Silikon, PAAG, CaHA, usw.) oder körpereigenes Fett verwendet werden. Nach einer ausführlichen Beratung über mögliche stimmverbessernde Maßnahmen entschied sich der Patient wegen des sehr ausgeprägten Volumenmangels für die Stimmlippen-Unterfütterung mit körpereigenem Fett. Die ambulant vorgenommene Operation in Vollnarkose dauerte ca. 60 Minuten. Das Fett wurde mittels Liposuction aus der Bauchdecke gewonnen. 
Postoperativ war nach 3 Wochen der Glottisschluss wieder vollständig und der Schwingungsablauf der Stimmlippen regelmäßig. Postoperative Stimmruhe war nicht erforderlich. Die Stimme klingt nun resonanter und ist wieder belastbar. Das Leben des Patienten hat sich wieder vollkommen normalisiert.

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Untersuchungsraum der DEUTSCHEN STIMMKLINIK. (Foto: Jesco Braun) 

Stimmverlust nach Tumor-OP
Nach einer Schilddrüsenoperation wegen einer gutartigen Veränderung der Schilddrüse hat sich die Stimme des 48-jährigen Herrn L. stark verändert. Er kann nur noch leise sprechen und auch das Husten ist ohne Kraft. Nach der Schilddrüsenoperation hatte Herr L. vorübergehend Schluckprobleme beim Trinken. Die bleibende Stimmstörung macht ihm die Ausübung seines Berufes als Pfarrer nahezu unmöglich. Weder die gleich nach der Operation erfolgte logopädische Therapie, noch die Therapie mit Elektrostimulation, noch der Einsatz von elektronischer Verstärkungstechnik führten zu einer ausreichenden Verbesserung der stimmlichen Leistungsfähigkeit. 
 
Bei Schilddrüsenoperationen kann es dazu kommen, dass der Rekurrensnerv durchtrennt wird. Hierdurch kommt es zu einer Stimmbandlähmung, die so genannte Rekurrensparese, die bei den Patienten zu Heiserkeit bis hin zu Stimmverlust führen kann. Bei manchen Patienten ist nur die laute Stimme beeinträchtigt. Häufig kommt es auch zu einer Schluckstörung mit Verschlucken.

Bei einer Stimmbandlähmung empfiehlt Prof. Markus M. Hess eine Operation zur Stimmverbesserung. Prof. Hess hat dazu eine über 100 Jahre alte Technik mit den neuesten Erkenntnissen der Phonochirurgie perfektioniert. 
 
In ambulanter Kurznarkose wird eine Substanz in die gelähmte Stimmlippe gespritzt (Stimmlippen-Unterfütterung, Augmentation). Dadurch wird die gelähmte Stimmlippe zur Mitte verlagert und der Kontakt beider Stimmlippen bei der Stimmgebung verbessert. Dies kann in örtlicher Betäubung (durch den Mund oder durch die Haut von außen) oder in Vollnarkose erfolgen. Es stehen viele verschiedene Substanzen zur Verfügung, die sich vor allem durch ihre Konsistenz, die Festigkeit und die Resorbierbarkeit im zeitlichen Verlauf unterscheiden. Häufig genutzte Substanzen sind u.a. Hyaluronsäure, Calcium-Hydroxylapatit und körpereigenes Fett. Ist eine Parese frisch aufgetreten und eine spontane Erholung zu erhoffen, kommen zunächst schnell resorbierbare Substanzen in Frage (Auflösung innerhalb von Wochen bis Monaten). Eine Stimmlippen-Augmentation kann dann auch als „Probefahrt“ (engl.: „trial injection“) angesehen werden. Dabei hat der Patient die Möglichkeit, für eine begrenzte Zeit zu testen, wie gut er damit zurechtkommt, bevor er sich ggf. für eine dauerhafte Augmentation entscheidet. Wenn die Parese schon länger besteht oder wenn bekannt ist, dass der Nerv dauerhaft geschädigt wurde – etwa, weil er nach Angaben des Chirurgen bei einer Tumoroperation mitreseziert („geopfert“) werden musste, dann kann u.U. gleich eine dauerhaft wirksame Operation durchgeführt werden.

Die DEUTSCHE STIMMKKLINK bietet aber auch sogenannte Thyreoplastiken an. Dabei werden kleine Implantate von außen neben die Stimmlippe gesetzt. Der Effekt ist dauerhaft und der Eingriff muss nicht wiederholt werden.

Nach der Operation ist eine laute, kräftige Stimmgebung wieder möglich. Auch Herr L. kann dank dieser Methode wieder mit seiner “alten” Stimme seinem Beruf ohne wesentliche Einschränkungen nachgehen. 

Prof. Hess hat auch nach hunderten ambulanten Augmentationen noch keine schwerwiegenden Komplikationen gesehen. In der DEUTSCHEN STIMMKLINIK führt er pro Jahr über 150 solcher Operationen durch.

Stimmklinik_Prof._Hess_im_OP.jpgEiner der routiniertesten Stimmchirurgen in Deutschland: Prof. Markus M. Hess. (Foto: Jesco Braun) 

Tina B. – Eine Stimme wie ein Mann
Bei Frauen, die viel rauchen, tritt häufig ein anderes Stimmproblem auf. Vielen ist das Phänomen durch die kettenrauchende Staatsanwältin aus dem Münster-„Tatort“ bekannt. Oftmals leiden diese Frauen schon ab dem 40. Lebensjahr unter sogenannten Reinke-Ödemen auf den Stimmlippen.

Frau Tina B., 49-jährige selbstständige Unternehmensberaterin, hatte schon immer eine tiefe Stimme. Seit einigen Jahren hat sich das verstärkt und sie wird am Telefon häufig für einen Mann gehalten. Inzwischen leidet sie auch unter Stimmermüdung und häufigem Nicht-Ansprechen der Stimme. Zeitweise verspürt sie eine Einschränkung der Atmung und ein Engegefühl mit einem Atemgeräusch, besonders beim Einatmen. Sie raucht seit dem 16. Lebensjahr, zurzeit etwa 20 Zigaretten pro Tag. Am liebsten würde sie sich vor ihrer Umwelt verstecken und gar nicht mehr sprechen.
 
Reinke-Ödeme sind Verdickungen der Stimmlippen mit Einlagerung einer gallertigen Substanz, meistens an beiden Stimmlippen. Durch die Verdickung schwingen die Stimmlippen bei der Stimmgebung langsamer und unregelmäßiger, was zu einem tiefen und rauen Stimmklang führt. Wenn die Stimmfunktion dadurch zu sehr gestört wird, ist eine operative Behandlung erforderlich. Durch die Operation werden die Verdickungen entfernt und die Stimmlippen gestrafft.
Als Alternative zur Operation in Vollnarkose kommt ein neues Verfahren mit einem Laser (KTP-Laser oder Blue Laser) in Frage, welches in örtlicher Betäubung eingesetzt werden kann. Der Laser verödet die Gefäße innerhalb der Stimmlippe, sodass die Ödeme nach einigen Tagen „austrocknen“. Dazu sind meistens mehrere (wenige) solcher Laser-Operationen erforderlich. In den USA hat sich die Laser-Therapie schon als Routineverfahren bei der Behandlung des Reinke-Ödems durchgesetzt.
 
In Deutschland ist Prof. Hess ist der erste Stimmarzt, der diese Lasertechnologie regelmäßig einsetzt.

Tina B. ist nach ihrer Stimmband-OP wieder gerne in ihrem Büro und am liebsten telefoniert sie mit ihren Kunden und Freunden. Und den Anrufbeantworter hat sie als erstes neu besprochen.

Die Stimme – Ausdruck der Persönlichkeit
Anneliese W., Hermann K. oder Tina B. – Prof. Hess und sein Team geben den Patienten Lebensqualität und Lebensfreude wieder. Wie so häufig ist es auch bei der Stimme so, dass man erst merkt was man hat, wenn man es verliert. Unsere soziale Teilhabe am Leben, unser Kontakt mit der Umwelt, das Äußern und Vermitteln von Empfindungen, Wissen und Anteilnahme, letztlich unsere Darstellung von uns selbst in der Welt wird maximal von der Stimme getragen. Eine häufige Rückmeldung von Patienten nach einer stimmverbessernden Maßnahme ist daher für Prof. Hess nicht überraschend: „Hätte ich das doch bloß schon früher gemacht!“.

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