Wurzeln
 
Starke Wurzel zu haben, bedeutet Standfestigkeit.

Kein Sturm kann mich umblasen.

Aus ihnen ziehe ich die Kraft.

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Kommentare (29)

Anabell23

Eigentlich wurde alles schon ausgedrückt und gesagt in den zahlreichen Kommentaren
liebe Brigitte; aber das interessante Thema regt auch sehr zum Nachdenken an.

Ich glaube, ich würde Dir wie Arni antworten, seine Meinung spricht mich doch sehr an.


Liebe Grüße und ein 💓 für Dich

Uscha
 

Roxanna

@Anabell23  

Es freut mich, liebe Uscha, dass auch dich das Thema Bäume und ihre Wurzeln angesprochen und zum Nachdenken angeregt hat. Auch ich denke immer noch wieder darüber nach.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar mit Herz und liebe Grüße

Brigitte

Ein Baum im Japanischen Garten mit vielen kleinen Wurzeln, trotzdem hat ihn noch kein Sturm umgeblasen.

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Roxanna

Danke, lieber @Karl🌻 für das geschenkte 💗chen, über das ich mich gefreut habe.

Lieben Gruß und einen schönen Abend

Brigitte

Manfred36

In meinem letzten Zettelwiesen-Blog hatte ich das Wood-Wide-Web vorgestellt. Ich wiederhole es hier nochmal:

Bäume kommunizieren über eine Vielzahl von Sprachen, über Duftstoffe aus den Blättern, Knackgeräusche ihrer Keimlinge, über ihre Wurzeln und über das Pilzgeflecht im Boden. Letzteres ist fast wie ein Glasfaserkabel für elektrische Signale durch den Waldboden, ihr WWW. Was werden sie sich wohl zu sagen haben? Durch die Luft sind es Warnungen vor Schädlingen, das hat man schon festgestellt.
Bäume sind Lebewesen, auch mit einem schnellen inneren Informationssystem. Ihr Hirn ist ihre Wurzelspitze. Sie haben ein Gedächtnis und können sogar vorausschauend Probleme lösen, die z.B. mit dem Klima zusammenhängen. Ein Nervensystem für Schmerzempfinden wird ihnen wohl fehlen; sie brauchen ja keine superschnelle Sofortreaktion, etwa um dem Schädiger eins auszuwischen. Das Myzel, das Pilzgeflecht unter der Erde, auf dem wir herumtrampeln, ist mit Sicherheit nicht weniger „intelligent“.


 

Jutta

@Manfred36  

Es gibt ja auch eine Studie über das Kommunizieren der Bäume in Afrika. Wenn man die Giraffen beim Fressen der jungen Baumtriebe beobachtet, stellt man fest, dass sie nie lange bei einem Baum bleiben, sondern sehr schnell zum nächsten gehen. Die Bäume sind erstens in der Lage, miteinander zu kommunizieren "Achtung Gefahr droht" und schicken ihre Nährstoffe zurück in die Wurzeln, sodass die Triebe für die Giraffen ungeniessbar werden und sie deshalb nicht lange bei einem Baum verweilen können und ihn durch Abfressen zerstören. Die Natur ist wirklich etwas grossartiges.
Liebe Grüsse
Jutta
 

Sofia 54

@Jutta  
liebe Jutta im Entlebuch gibt es sogar Kurse über das Leben der Bäume
und es ist so zutreffend.  Irgendwann werde ich mal nach Escholzmatt fahren und so einem Baumkreis teilnehmen.
Liebe Grüsse Sonja

Roxanna

@Sofia 54  

Danke, liebe Sofia🌹 für das 💗chen und liebe Grüße

Brigitte

Nicht umsonst kann man aus einem Waldspaziergang so viel Kraft schöpfen 😉.

Roxanna

@Manfred36  

Danke Manfred für diesen Kommentar, mit dem du das Wunderwerk Baum würdigst. Über das Myzel hatte ich kürzlich etwas eingestellt. Der von mir schon immer wieder erwähnte Thomas Rees hat das in einer seiner Holzarbeiten dargestellt.

Hermann Hesse sagt über die Bäume

 


Liebe Grüße
Brigitte

Federstrich

Sicher kann man Wurzeln auch als wesentlich für den seelisch-geistigen Stoffwechsel ansehen. Sie als Herkunft, Familie, Sozialisation zu verstehen ist allerdings weniger überraschend als man denkt. So sind Wurzeln im Deutschen ein gebräuchliches Synonym für Abstammung, Herkunft, Ursprung
https://de.wiktionary.org/wiki/Wurzel
Völlig belanglos, ich weiß, aber auch im Englischen gibt es die gleiche Bedeutung für Wurzel: the place, culture, or family that someone comes from originally . Die Popmusik ist voll von Beispielen zu diesen roots, die in dieser Bedeutung weltweit verstanden werden.
LG, Gibfried

Roxanna

@Federstrich  

In diesem Sinne, lieber Federstrich habe ich den Blog auch eröffnet. In dem Zusammenhang ist mir gerade eben der Stammbaum in den Sinn gekommen, denn so stellt man überlicherweise auch Familiengeflechte als Bild dar. Als ich vor Jahren nach Oberschlesien gereist bin, sagte mir jemand "ach, back to the roots", davon würde er nichts halten. Witzigerweise war er in Ratibor geboren, von wo meine Familie herstammt.

Danke für deine Ergänzung und herzlichen Gruß

Brigitte

Roxanna

Für die geschenkten 💗chen geht ein lieber Dank an @Herbstrose🌹, @Syrdal🌼 und @Eisenwein🍀 .

Liebe Grüße
Brigitte

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WurzelFluegel

Wenn ich das lese, denke ich überhaupt nicht an meine Herkunftsfamilie  war ganz überrascht, dass das so viele assozieren

Wurzeln - Kraftspender sind für mich physische Erdeerfahrungen (wie zB. wenn ich Erde für meine Pflanzen mische) Bewusst - Sein, Seelenerfahrungen

jeder Baum kann fallen, liebe Roxanna, niemand ist davor gefeit, auch wenn die Wurzeln noch so stark sind, es kommt nur darauf an, wie stark der Sturm ist und wie lange er anhält
aber ein stark verwurzelter Baum hält wesentlich länger stand

die Kraft, aus den Wurzeln ist lebenswichtig und wesentlich für die Standfestigkeit

hoffe das war jetzt nicht zu philosophisch, aber so ist das eben für mich 
lieben Gruß
WurzelFluegel

Roxanna

@WurzelFluegel  

Ja, liebe WurzelFluegel, jeder Baum kann fallen. Da denke ich jetzt an Rilkes Herbstgedicht
 
"Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
Als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde


Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
"
 
Bäume können schon sehr alt werden, sogar bis zu mehreren Tausend Jahren, habe ich gelesen. Vielleicht ist es eine Sehnsucht, solch eine Standfestigkeit zu haben, dass einen nichts umbläst. Wir brauchen im Gegensatz zu den Bäumen geistige Wurzeln und dass die stabil sind, dafür müssen wir selbst sorgen und trotzdem werden wir eines Tages auch fallen.

Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße mit

Brigitte

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WurzelFluegel

@Roxanna  
das kleine Bäumchen hat etwas, liebe Brigitte

ganz spontan kam mir der Gedanke gerade jetzt - es ist überhaupt nicht gefährdet umzufallen - es duckt sich geschmeidig ein wenig und gut ist 😄 -

danke für deinen Kommentar und dieses Bild - es erzählt mir gerade vieles über Wurzeln usw....

lieben Gruß
WurzelFluegel

Arni

Da hab ich jetzt lange überlegt, ob ich zu deinem Thema etwas "Gescheites" zu sagen habe.
Ich glaube eher nicht, gebe aber zu bedenken das sehr starke Wurzeln den Stamm brechen lassen können. Das so mancher starke und mächtige Baum entwurzelt vom Sturm, hilflos auf dem Waldboden liegt.
Aber natürlich stimmt es, starke Wurzeln geben Halt und Sicherheit, das ist keine Frage!
Wir brauchen etwas, an dem wir uns festhalten können.
Aber da fällt mir noch ein: starke Wurzeln halten uns fest, immer am gleichen Ort, für immer.
Wo es doch manchmal recht "Gesund" ist, auf Wanderschaft zu gehen.

Liebe Grüße
Arni

Roxanna

@Arni  

Dass sehr starke Wurzeln den Stamm brechen lassen können, lieber Arni, das wusste ich nicht. Es stimmt mich sehr nachdenklich, was bedeutet das im übertragenen Sinne? Man könnte sich auch fragen, ob der Halt anders gefunden werden kann als im verwurzelt sein. Es stimmt, der Baum steht immer an ein und demselben Fleck. Es gibt ja auch Menschen, die ein Leben lang an ihrem Heimatort bleiben und ein anderer möchte in die weite Welt hinaus. Auch da sind Menschen wieder verschieden, sie können wählen, der Baum nicht. Vielleicht ist es auch manchmal klug, sich zu „entwurzeln“, das loszulassen, was einen bindet und neu anzufangen. Je länger ich über dieses Thema nachdenke, umso spannender finde ich es.

Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße mit

Brigitte

Neulich im Sternwald in Freiburg aufgenommen.
DSC04513.JPG

 

ahle-koelsche-jung

Können nicht auch schwache Wurzeln einem Kraft geben?
Ich denke schon. Man hält sich ja auch an einem Strohhalm fest wenn es sein muss.
Klar, je kräftiger die Wurzeln sind, je mehr Halt kann man daraus schöpfen. 

Jedenfalls bringt dein Eintrag einen mal wieder ans Überlegen und sich Gedanken machen,
wie man auch den vorherigen Kommentaren entnehmen kann.

Schöne Grüße Wolfgang

Roxanna

@ahle-koelsche-jung  

Herzlichen Dank, lieber Wolfgang für deinen Kommentar. Vielleicht können wir ja, wie ich dem Federstrich auch geschrieben habe, selber etwas tun, damit wir starke Wurzeln haben. Es geht darum, Halt zu finden, wie du auch schreibst und das ist etwas Individuelles. Da sind Menschen sicher auch wieder sehr unterschiedlich in dem, was ihnen Halt gibt. Ich stimme dir zu, es ist ein Thema, über das es sich lohnt nachzudenken. Was gibt mir Halt?

Liebe Grüße
Brigitte

 

Roxanna

Ein lieber Dank für die geschenkten 💗chen geht an
 

@Muscari🌹
@ladybird🌻
@Monalie🌺


Herzliche Grüße
Brigitte

Christine62laechel


Ich musste länger überlegen, liebe Brigitte... Eigentlich bin ich der gleichen Meinung, wie Federstrich; für mich bildete und bildet meine Familie keine Wurzeln. Wenn ich mich auch derselben weiteren Begriffe bedienen dürfte: Herkunft - hängt auch damit zusammen, nichts also. Sozialisation - alles habe ich nur mir selbst zu verdanken. Und doch hoffe auch ich einen ziemlich starken Stamm zu haben - ohne das Gefühl, dass es nur einen Wald gäbe, wo ich aufwachsen können würde. :)

Mit lieben Grüßen
Christine



  

Roxanna

@Christine62laechel  

Liebe Christine,

sehr herzlich danke ich dir für deinen Kommentar und bitte dich als Antwort zu lesen, was ich Federstrich geschrieben habe. Ich denke, dass das auch auf dich zutrifft.

Herzliche Grüße von

Brigitte

Federstrich

Ich wollte dir spontan zustimmen, liebe Brigitte, und habe die Metapher auf mich wirken lassen: Was versteht man unter Wurzeln? Wo sind meine Wurzeln? Wo komme ich her? Welche Kraft geben sie mir? Worauf kann ich vertrauen? Weshalb machen sie mich stark?

Was sind Wurzeln für dich?

Sind Wurzeln Familie, Herkunft, Sozialisation? Speist sich Urvertrauen aus ihnen? Wenn ja, habe ich keine starken Wurzeln. Diesen Wurzeln kann ich nicht vertrauen, sie machen mich nicht stark. Sie helfen mir nicht. Sie haben mir nichts mitgegeben für mein weiteres Leben. Sie haben mich eher behindert. Ich wünschte, ich hätte andere Wurzeln (gehabt).

Dennoch habe ich einen Stamm, möchte ich behaupten. Vielleicht wäre er noch stärker (geworden) mit den richtigen Wurzeln. Vielleicht hätten sich die Äste weiter ausgebreitet?
Ich bin zufrieden mit meinem Stamm und meinem Astwerk, nicht aber mit meinen Wurzeln. Ist das möglich? Für mich, ja. Alles, was ich bin, habe ich gewissermaßen aus mir selbst, meinem Stamm und dem Astwerk gezogen.
Falls das ohne Wurzeln nicht möglich ist, stimmt die Metapher für mich nicht. Dann brauche ich für mein Leben eine andere. Welche, darüber müsste ich mal nachdenken.

Mit lieben Grüßen, Federstrich

Jutta

@Federstrich  
Lieber Federstrich,
Ich denke, du sprichst deine Herkunftswurzeln an und wenn du behauptest, dass du keine Wurzeln hast, dann stimmt das nicht ganz. Denn deine Wurzeln, die du als nichtig bezeichnest, sind aber DEINE Wurzeln und du hast unter den gegebenen Bedingungen etwas daraus gemacht nämlich deinen Baum mit entsprechenden Verästelungen und zwar so, dass dein Leben lebenswert war und ist mit all den Stürmen und Sonnenschein, wie in jedem Leben. 
Die Herkunftswurzeln sind für mich wichtig und ich hatte nicht die besten, aber was ich damit mache, ob ich mich vom Wind oder Sturm in die Ferne oder mich immer wieder zurück tragen lasse, liegt in meiner Verantwortung, wie stark mein Stamm wird. Meiner Meinung muss es kein dicker Stamm sein, die dünneren sind ebenso standhaft und schwingen und wiegen leichter im Wind. 

Liebe Grüsse
Jutta

Federstrich

@Jutta  

Liebe Jutta,

Ich schrieb: Sind Wurzeln Familie, Herkunft, Sozialisation? Speist sich Urvertrauen aus ihnen? Wenn ja, habe ich keine starken Wurzeln. Diesen Wurzeln kann ich nicht vertrauen, sie machen mich nicht stark. Sie helfen mir nicht. Sie haben mir nichts mitgegeben für mein weiteres Leben. Sie haben mich eher behindert. Ich wünschte, ich hätte andere Wurzeln (gehabt).

Ich habe nicht bestritten, dass ich keine habe, sondern ich habe unbrauchbare. Wurzeln als Hindernis, nicht als Kraftquell. Mir hat @Roxanna s Gedanke gefallen, dass aber die Lebenserfahrungen stärker machen und dass aus ihnen neue, eigene Wurzeln entstehen, ähnlich der neuronalen Erneuerung im Gehirn.

Mir geht es wie dir und Roxanna: Ich denke weiter über die Thematik nach und suche nach einer Metapher, die das/mein Leben noch besser verdeutlichen könnte, indem sie nicht explizit auf "Wurzeln" abhebt.

Zumindest ist mir eine Tiermetapher im positiven Sinne eingefallen: die Spinne evtl. auch im Verbund mit der Biene. Natürlich können wir nicht wirklich "aus dem Nichts" schöpfen, aber die Spinne verrichtet ihre Bauwerke doch eigenständig, aus sich selbst heraus, wenn man so will, d.h. ohne dass der Bezug zu Wurzeln (über)betont wird. Das gefällt mir besser, will es aber hier nicht weiter ausspinnen. 😉

Liebe Grüße, Federstrich

Roxanna

@Federstrich  

 Lieber Federstrich,

diesen Blog habe ich sozusagen aus dem Bauch heraus eingestellt. Du stellst nun einige Fragen und ich merke, dass ich über dieses Thema selbst noch einmal genauer nachdenken muss.

Spontan wird wahrscheinlich fast jeder bei Wurzeln an seine Herkunft, seine Familie, seine Ahnen und an Heimat denken. Was sie uns mitgegeben haben kann so sein, dass es hilft, sein Leben gut zu meistern, es kann aber auch anders sein, nämlich, dass man eine Last mitbekommen hat oder zumindest nichts, was hilfreich zu Lebensbewältigung wäre.

Und wer solche stabilisierenden, haltgebenden Wurzeln nicht mitbekommen hat, also sein Leben erst einmal sozusagen „wurzellos“ beginnt, kann sie sich selbst wachsen lassen. Jede Erfahrung, alles was Psyche und Geist stabilisiert lässt eine Wurzel wachsen und gibt Halt. Ich schaffe mir also aus eigener Kraft meine eigenen Wurzeln. Aber diese Kraft dafür muss ich ja auch von irgendwoher bekommen haben, sonst hätten mich die Stürme des Lebens längst umgeblasen. Das waren nun so meine ersten Gedanken beim Lesen deines Kommentares.


Ich selber habe mich sehr lange entwurzelt, heimatlos gefühlt und irgendwann erkannt, dass ich  das Gefühl des entwurzelt seins meiner Eltern nach ihrer Flucht gegen Ende des 2. Weltkrieges mitgetragen habe. Es ist nicht nur der Verlust der Heimat, sondern dieses entwurzelt werden hatte noch tiefgreifende andere Folgen. Das genauer erläutern zu wollen, würde aber den Rahmen hier sprengen.

Dieses verwurzelt sein ist ein Gefühl, dass ich auch mit meinen Gedanken, meiner Vorstellungskraft beeinflussen kann. Davon bin ich überzeugt.

So viel erst einmal. Wie ich anfangs geschrieben habe, muss ich selbst noch einmal darüber nachdenken. Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar, der mir Anstöße dafür gegeben hat.

Liebe Grüße
Brigitte
 

Manfred36

Das Naturdenkmal Stadtplatane in Kaiserslautern könnte jahrhundertealte Geschichten erzählen und wölbt sich über verkehrsreiche Straßen. Momentan  wird aber die Innenstadt umgestaltet und eigentlich steht sie im Weg. Schon in rückliegenden Jahren wurde sie weitgehend einbetoniert; jetzt laufen umfangreiche Wurzeluntersuchungen zu ihrer Standsicherheit und weiteren Lebenschancen. Viele behaupten, man suche nur Pseudogründe zu ihrer Opferung oder wolle sie gar wissentlich zusätzlich schädigen.

Roxanna

@Manfred36  

Das wird wahrscheinlich so sein, Manfred. So ähnliche Geschichten kenne ich aus Freiburg auch. Man tut so, als wolle man bei Baumaßnahmen Bäume erhalten und auf einmal wurde, natürlich ganz ohne Absicht, das Wurzelwerk beschädigt. Eigentlich ist es eine Schande, dass man nicht alles tut, um so alte Bäume zu erhalten. Allerdings gibt es hier auch immer wieder große Proteste und erst kürzlich wieder mit Erfolg. Eine große Baumfällaktion, mit der neue Parkplätze geschaffen werden sollten, wurde abgeblasen. Danke für deinen Kommentar.

LG
Brigitte
 

mondie

Wie wahr, liebe Brigitte,

wer über ein solch kompaktes Wurzelwerk verfügt, der kann so leicht nicht umwehen. Auch wenn jemand versucht, ein Wurzelende zu beschädigen oder gar zu kappen, wird sich wundern, wie resistent und kraftvoll wir sind trotz unseres Alters. Im Laufe der Jahre haben wir diese Wurzeln gebildet und versuchen, nicht zuzulassen, dass man uns verletzt.

In diesem Sinne wünsche ich Dir
einen guten Start in die letzte Juli-Woche.

Liebe Grüße
Monika

Roxanna

@mondie  

Herzlichen Dank, liebe Monika für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen. Ja, wie gut ist es, im Laufe seines Lebens viele Wurzeln ausgebildet zu haben. Auch wenn manchmal versucht wird daran zu sägen, halten wir stand, laechel. Einen „alten“ Baum wirft so schnell nichts um. Vieles hat er schon kommen und gehen gesehen und steht unerschütterlich an seinem Platz. Ich finde das beispielhaft. Mich rühren Bäume mit ihrer kraftvollen Ausstrahlung.

Sehr herzliche Grüße zu dir von

Brigitte

 


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