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Aktuelle Themen ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050

miriam
miriam
Mitglied

Re: ALZHEIMER----- nicht ganz ernst zu nehmende Gedanken....
geschrieben von miriam
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_84475 vom 07.02.2013, 14:41:43
Den Gedanken ein wenig freien Lauf zu lassen bei solch düsteren Aussichten, tut wenigstens vorübergehend gut...

Gedanken aus dem Jenseits

Als ich grad hundertvierzig Lenze zählte,
Da kam jemand – der mir erzählte:
Auf unsren altehrwürdigen Planeten,
Herr Alzheimer - der feiert seine Feten...

Er drehe da fröhlich sein Ringelrei,
Und das Erstaunliche sei auch dabei
Dass, niemand den er nun besucht,
Ergriffen hatte seinerzeit - die Flucht.

Wohin zog es sie denn - als seinerzeit
Ihr Hirn war noch – zum Aufnehmen bereit?
Es nahm zu sich vielleicht die Billigkost,
Fürs Denken war’s kein richtiger Kompost.

Miriam

die für dieses kleine spontane Gedicht, eine Ausrede hat:
im Monat Mai, wird sie 82
!
Edita
Edita
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von Edita
als Antwort auf karl vom 07.02.2013, 12:08:16

Leider gibt es bis heute keine wirklich wirksame Therapie. Der Ausbruch der Krankheit kann nur verzögert und die Entwicklung der Symptome kann verlangsamt werden. Eine Umkehrung des Prozesses ist aber nicht möglich.
Karl
geschrieben von karl


Aber.......die Verdreifachung bis 2050 wird wohl auch nicht so stattfinden, denn wie es scheint, ist der Forschung wohl ein echter Durchbruch im Kampf gegen diese bedrohliche Geißel der Menschheit gelungen, zwar auch ohne Umkehrung, aber mit unwiderruflichem Stillstand in rechtzeitigem Stadium, d.h.wohl rechtzeitig - so lange ich noch weiß, daß rechtzeitig bedeutet, "ich kann mein leben noch alleine bewältigen"!

Endlich Hoffnung

Edita
olga64
olga64
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von olga64
als Antwort auf Edita vom 20.07.2015, 09:13:41
2050 werden doppelt so viele alten Menschen in Deutschland leben als junge. Das bedeutet auch ,dass die altersspezifischen Krankheiten noch weiter zunehmen werden und alle alten Leute, die dann leben, können nur hoffen, dass die vielbescholtene Pharma-Industrie nicht aufhört, zügig entsprechende Medikamente zu entwickeln. Und dass die wenigen Jungen es nicht müde werden, diese vergreisende Gesellschaft zu finanzieren - auch das Gesundheitssystem, das dann sicher noch mehr beansprucht wird als heute. Olga

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walter4
walter4
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von walter4
als Antwort auf Edita vom 20.07.2015, 09:13:41
Wenn man sich den Aktienkurs von Eli Lilly anschaut, scheint das neue Mittel große Erwartungen zu wecken. (siehe Link). Ein solches Mittel wäre ein Blockbuster.

Da es schon eine Reihe von sehr erfolgreichen monoklonalen Antikörpern gegen viele andere Krankheiten gibt, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis man auch gegen Alzheimer Erfolg hat. Das große Problem ist natürlich die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, sonst wäre das längst passiert.
walter4
walter4
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von walter4
als Antwort auf walter4 vom 20.07.2015, 18:08:19
walter4
walter4
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von walter4
Ich habe beim Googeln auch dies hier noch gefunden:

B-Vitamine halbieren Hirnschwund

271 Personen die über 70 Jahre alt waren und bereits die ersten Symptome der beginnenden Demenz-Form MCI zeigten, erhielten während der Oxford-Studie (Smith et al. 2010, Jplos) zwei Jahre lang täglich entweder ein Placebo oder ein Kombinationspräparat mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure. Bei den Patienten, die den "Vitamin-Cocktail" erhielten, wurde das Fortschreiten der Demenzsymptome im Gegensatz zur Placebo-Gruppe um erstaunliche 30 Prozent vermindert. Noch beeindruckender waren die Ergebnisse bei den Patienten, die zu Beginn der Studie einen erhöhten Homocysteinspiegel hatten: Hier wurde nicht nur der Homocysteinspiegel auf Normalwerte gesenkt, sondern der Hirnschwund sogar um beachtliche 53 Prozent verringert. Ein sensationelles Ergebnis im Kampf gegen Demenz und Alzheimer!

Bessere Durchblutung mit Arginin

"Ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Demenz und Alzheimer ist eine Verbesserung der Durchblutung, wodurch das Gehirn wieder mehr Sauerstoff erhält", so der Pharmakologe Prof. Dr. C.-P. Siegers (Universität Lübeck). Hier kommt dem Stickstoffmonoxid (NO) eine bedeutende Rolle zu. Es wird im Körper aus dem Eiweißbaustein Arginin freigesetzt, erweitert die Blutgefäße und verbessert die Durchblutung im gesamten Organismus. Werden die Vitamine B6, B12 und Folsäure mit Arginin (z. B. in Telcor Arginin plus oder Aminoplus cor, rezeptfrei, Apotheke) kombiniert, wird nicht nur durch die B-Vitamine das Homocystein gesenkt und der Hirnschwund gebremst, sondern durch Arginin auch die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert.

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Tina1
Tina1
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von Tina1
als Antwort auf karl vom 07.02.2013, 12:08:16
@ hinterwaeldler,

die Sachlage ist viel zu ernst, um so flapsig zu antworten. Der Hauptrisikofaktor für Alzheimer ist das biologische Alter selbst. Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter rapide. Da die Gesellschaften weltweit altern, ist weltweit deshalb mit einem enormen Anstieg der Alzheimer Erkrankungen zu rechnen. Das ist ein enormes finanzielles und gesellschaftliches Aufgabenpaket verbunden mit sehr viel menschlichem Leid.

Leider gibt es bis heute keine wirklich wirksame Therapie. Der Ausbruch der Krankheit kann nur verzögert und die Entwicklung der Symptome kann verlangsamt werden. Eine Umkehrung des Prozesses ist aber nicht möglich.
Karl
geschrieben von karl

Karl, das ist auch mein Wissen über die Krankheit "Alzheimer". Im hohen Alter bekommen sehr viele Alzheimer, mindestens ein "Anfangsstadium" dieser Krankheit, was ich bei meiner Mutter erlebt habe.
Tina
olga64
olga64
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von olga64
als Antwort auf Tina1 vom 20.07.2015, 19:31:15
Das Problem ist auch, dass man die Symptome im Anfangsstadium - Vergesslichkeit, Namen fallen nicht ein, die Orientierung lässt nach usw wohl selbst nicht weiter beachtet und dann die Krankheit - unumkehrbar - weiter voranschreitet. Kommen Aggressionen und andere Auffälligkeiten hinzu, die Dritte veranlassen, Ärzte einzuschalten, ist es meist zu spät.
Man kann nur hoffen ,dass die Pharma-Industrie aufgrund des Milliarden-Marktes, der hier in westlichen Ländern erwartet werden kann, zügig weiterforscht. Dann kommen natürlich die Prüf-Prozedere an Tier und Mensch, dann hoffentlich Freigaben und Marktreife.
Ob wir dies alles erleben - solch ein Prozess kann gut und gerne mehr als 10 Jahre dauern, Rückschläge nicht ausgeschlossen - wage ich zu bezweifeln. Deshalb geniessen wir unser Leben, so lange wir uns noch daran erinnern können. Olga
Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von Morrison
als Antwort auf walter4 vom 20.07.2015, 18:55:28
@ walter4

Die genannten "Hilfsmittel" mögen für manche in Ordnung sein, aber viele ältere Menschen müssen Medikamente einnehmen, die selbst von natürlichen Präparaten negativ beeinflusst werden können. Dazu gehören auch Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren.

LG Morrison
anno10
anno10
Mitglied

Re: ALZHEIMER-----Verdreifachung bis 2050
geschrieben von anno10
als Antwort auf crosby vom 07.02.2013, 03:56:24
Die Ursachen von Alzheimer
Zwar scheint es auch genetische Dispositionen für Alzheimer zu geben,
doch muss es mehr Ursachen für Alzheimer geben als lediglich genetische Faktoren. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Umwelt bei dieser Krankheit eine Schlüsselrolle spielt.
Link Alzheimer

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