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Aktuelle Themen Herzlichen Glückwunsch, Israel!

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von marina
als Antwort auf karl vom 09.05.2008, 09:14:15
Danke, Karl, du scheinst der Einzige zu sein, der richtig verstanden hat, was ich meinte.

marina

P.S. Einigen Kommentatoren hier geht es mal wieder nicht um die Sache, sondern um Personen, aber das ist ja nichts Neues.
baerliner
baerliner
Mitglied

offtopic;-)
geschrieben von baerliner
als Antwort auf marina vom 09.05.2008, 09:46:43
....
P.S. Einigen Kommentatoren hier geht es mal wieder nicht um die Sache, sondern um Personen, aber das ist ja nichts Neues.


*grins*

--
baerliner
jo
jo
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von jo
als Antwort auf karl vom 09.05.2008, 09:14:15
Hallo Karl,

der Gedanke, das „auch hier“ auf den ST zu beziehen, war für mich so abwegig, dass ich gar nicht drauf gekommen bin, da könnte etwas missverstanden werden. Erst jetzt Dein Hinweis und auch eine PN brachten mich drauf.

Natürlich ist mit „auch hier“ nicht der ST gemeint! Wenn dieser Eindruck entstanden ist, tut es mir leid; offenbar mein Fehler.

Trotzdem sollte Marina die Art und Weise überdenken, wie sie ihr Engagement vertritt. Es fällt mir immer noch schwer auf sachlicher Ebene nachzuvollziehen, wie der Einsatz für die Palästinenser als Antisemitismus gedeutet werden kann. Auf diese emotional-polternde Art schadet sie ihrer Sache mehr als sie ihr nützt.
Adam schieb, „Dieser Konflikt braucht alles, nur keinen permanenten Zorn, sondern eine beschwichtigende Stimme.“
Dem kann ich nur voll zustimmen; und es stimmt wenn Adam sagt, dass eine Meinung Ausgewogenheit voraussetzt.

Da unten sterben auf beiden Seiten Menschen. Deinem Beitrag nach, Marina, sterben da unten nur Palästinenser, natürlich und ausschließlich durch die Hand der bösen Israelis. Dabei ist offensichtlich, dass da auf beiden Seiten einiges falsch läuft.

Und: Nein, mir geht es hier nicht um die Befindlichkeiten einiger Personen. Bei einigen Beiträgen ist es nur verdammt schwer, Sache und Personen auseinanderzuklamüsern.

Ich wünsche mir, wie die meisten anderen hier auch, eine sachliche Diskussion ohne missionarischen Hintergrund und ohne persönliche Anmache.

Wie isses, Marina, sollten wir beide nicht mal zeigen, dass es zumindest hier möglich ist, Differenzen friedlich beizulegen?

--
jo

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karl
karl
Administrator

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von karl
als Antwort auf jo vom 09.05.2008, 11:35:03
Natürlich ist mit „auch hier“ nicht der ST gemeint!
geschrieben von jo

Hallo Jo,

dann haben ich und offensichtlich auch Marina dich missverstanden, Entschuldigung, ich bin wirklich erleichtert. Wir haben im ST eben schon zu oft erlebt, dass kritische Stimmen gegen die Politik der israelischen Regierung diffamiert wurden und vielleicht haben wir deshalb so reagiert. Ich freue mich, dass somit die Diskussion auf sachlichem Niveau fortgeführt werden kann.
--
karl
Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von marina
als Antwort auf jo vom 09.05.2008, 11:35:03
"Es fällt mir immer noch schwer auf sachlicher Ebene nachzuvollziehen, wie der Einsatz für die Palästinenser als Antisemitismus gedeutet werden kann."
schreibst du. Mir auch. Das ist es ja, was genau man den Kritikern vorwirft. Dass sie antisemitisch sind, wenn sie kritisch gegenüber der israelischen Politik sind. Aus welchem Satz entnimmst du eigentlich, dass ich diese Deutung vollzogen habe, genau dagegen habe ich mich ja gewehrt? Und wie kommst du auf die Idee, dass ich den Einsatz für die Pal. als antisemitisch deute, wenn ich mich selber für sie einsetze, wie du richtig bemerkt hast? Das widerspricht sich doch diametral und ist völlig unlogisch, wie kannst du solche parallelen, sich widersprechenden Interpretationen nebeneinander stehen lassen?

Im übrigen kann ich keineswegs nachvollziehen, was deine übrige Kritik an mich wegen einer ganz kleinen Bemerkung betrifft. Ich wollte mich einfach gegen deine Behauptung wehren, dass "auch hier" (und da hatte ich natürlich verstanden, dass du Mitglieder des ST meintest) Hass und Antisemitismus vertreten werden, das war alles. Es wäre schön, wenn du erläutern könntest, wen genau du gemeint hast mit "auch hier". Ich habe es leider immer noch nicht verstanden.
Wir reden ganz offensichtlich nur aneinander vorbei. Du missverstehst mich, wenn ich nur einen einzigen kurzen Satz äußere, dermaßen, dass ich trotzdem keine Lust mehr habe, mich zur Sache weiter zu äußern. Aus den Reaktionen der anderen Foristen ist ja auch deutlich zu erkenn, dass es hier nicht um die Sache geht. Hauptsache, man kann sich mit vereinten Kräften auf Marina stürzen, was immer sie in dieser Sache, mit der sie sich seit Jahren innerhalb ihrer Menschenrechtsarbeit beschäftigt, von sich gibt.
Wenn ihr Mobbing wollt, ist es euch jedenfalls gelungen. Ich gönne euch gern den Triumph, dass ich mich unter euch nicht mehr wohl fühle und deshalb erst mal versuchen werde, wieder ein bisschen Abstand vom ST zu kriegen.
Für Medea: Dies ist keine Abschiedsvorstellung, keine Sorge, du brauchst mich nicht bei nächster Gelegenheit wieder auf meine Inkonsequenz hinzuweisen, was zu deinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Und zumindest bin ich konsequent genug, mit gleichem Namen wiederzukommen im Gegensatz zu Medea/Brunhilde.

Marina
Medea
Medea
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von Medea
als Antwort auf marina vom 09.05.2008, 13:04:06
"Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren"
(Goethe)
"Marina", das ist nun mal des Menschen Los.



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ingo
ingo
Mitglied

Marina und Karl:
geschrieben von ingo
als Antwort auf marina vom 09.05.2008, 13:04:06
marina: Die Hitze in dieses Thema ist erst reingekommen, als Du jo unterstellt hast, er meinte mit "auch hier" den ST. Ich habe Jo von Anfang an richtig verstanden und wäre auch nicht im Traum darauf gekommen, dass er bei einem so unpolemischen Beitrag den ST hätte meinen können. Ich war's, der ihm die PN geschickt und darauf hingewiesen habe, wie Du es wahrscheinlich verstanden hast. Karl hat's dann leider auch falsch verstanden; sowas ist fatal. Was ich mir in solchen Situationen wünsche, ist, dass, bevor in einem solchen Fall etwas unterstellt und der Ton vergiftet wird, nachgefragt wird, wie es denn gemeint sei. Dir, liebe marina, hätte ein Wort der Entschuldigung auch nicht schlecht zu Gesicht gestanden. Ich habe die gleiche Erfahrung mit Dir gemacht: Du hast mich missverstanden, ich hab's geklärt und Du warst, genau wie hier angekündigt, "ausgestiegen". Solche Umgangsweisen sind nicht zuträglich für ein Forum. Foren haben, im Gegensatz zu persönlichen Gesprächen, das Problem, dass man ganz schnell missverstanden werden kann und die "Diskussion" schnell in andere, persönliche, Richtungen gehen. Genau deshalb braucht es gelegentlich die Rückfrage.
--
kreuzkampus
karl
karl
Administrator

Re: Marina und Karl:
geschrieben von karl
als Antwort auf ingo vom 09.05.2008, 14:08:57
@ kreuzkampus,


jo ist noch nicht so lange dabei wie wir, deshalb hat er diese Bemerkung "auch hier" nicht auf den ST bezogen (sondern auf die BRD?). Er kann nicht wissen, dass marina und auch ich oft genug bereits unfair angegriffen wurden wegen Kritik an der Regierungspolitik von Israel. Ich kann marina verstehen, wenn sie empfindlich reagiert. Da das Missverständnis aber jetzt aufgeklärt ist, sollte es gut sein auf beiden Seiten.

Solch "harmlosen" Beispiele für Irritationen und die Schwierigkeiten sich hier im ST zu verstehen, lassen die Größe des Problems, vor dem Israelis und Palästinenser in der realen Welt stehen, vielleicht erahnen. Auf beiden Seiten ist sehr viel vorgefasste Meinung und "Erwartungshaltung" vertreten, so dass gar nicht mehr richtig hingehört wird, wenn eine Seite etwas sagt.

Ich möchte meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass ich nach dem nochmaligen Lesen all der Beiträge, die sich inhaltlich geäußert haben, davon ausgehe, dass wir keinen Dissenz bei den Zielen haben: Menschenrechte gelten für alle Menschen, für Israelis wie für Palästinenser und dafür sollten wir uns gemeinsam einsetzen.
--
karl
jo
jo
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von jo
als Antwort auf marina vom 09.05.2008, 13:04:06
Hi Marina,

„Denn das zeigt mir deutlich, dass er von jemandem geschrieben wurde, der wieder einmal Kritik mit Hass und Antisemitismus verwechselt.“

Ich denke, wir haben uns beide gründlich missverstanden. Trotzdem kann ich nicht stehenlassen, ich verwechsele Kritik mit Hass und Antisemitismus. Das ist nicht der Fall, zumal ich sie auch selber übe, wenn auch in anderer Form.

Dein Hinweis auf eine „Laudatio“ war polemisch wie unnötig, auch wenn offenbar ist, was Du damit meinst. Und warum hast Du „natürlich“ das „auch hier“ so verstanden, dass der ST gemeint sei?

Natürlich ist Deutschland gemeint, das, was die Vergangenheitsbewältigung angeht, einen inzwischen m.E. guten Weg eingeschlagen hat – was aber nicht bedeutet, dass das Problem des Antisemitismus und des Rechtsradikalismus schon gelöst sei. Nein, es finden immer noch „auch hier“ solch unseligen Umtriebe statt.
Hier im ST habe ich von diesen Dingen nichts mitbekommen, bin noch nicht so lange dabei. Ich gehe auch nicht davon aus, dass hier eine solche Einstellung geduldet würde, und wäre das dennoch so, dann hieße es für mich „it’s time to say goodbye“.

Damit sollte das Persönliche, zumindest zwischen uns, eigentlich geklärt sein. Es würde mich freuen, wenn man nun daran gehen könnte gemeinsam zu überlegen, wie man – ganz vorsichtig ausgedrückt – den Ansatz einer Option für die Menschen in jener Region da unten finden kann. Vielleicht macht es ja Sinn, jene Betroffenen dort moralisch und finanziell zu unterstützen, die sich grenz- und glaubensüberschreitend gewaltfrei für eine Lösung einsetzen?

@ Karl: Danke für den Hinweis, jetzt wird mir Vieles verständlicher.
@ Ingo: Ein Danke für die PN und auch Zustimmung für Deinen letzten Beitrag.

--
jo
Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von klaus
als Antwort auf marina vom 09.05.2008, 13:04:06
@marina,
"Hauptsache, man kann sich mit vereinten Kräften auf Marina stürzen, was immer sie in dieser Sache, mit der sie sich seit Jahren innerhalb ihrer Menschenrechtsarbeit beschäftigt, von sich gibt. "

Deine Arbeit für ai in allen Ehren. Ich glaube, dass alle wissen, dass ehrenamtliche Tätigkeit für eine gute Sache wichtig ist.
Vielleicht ist es der Umgang mit Meldungen aus vielen Krisengebieten und die Verarbeitung selbiger, die dich hier so empfindlich machen.
Du solltest dich auch mal damit beschäftigen, Meinungen anderer Foristen genauer zu analysieren und nicht gleich als Angriff auf die eigene Person umzudeuten.
Mit "Verfolgungswahn"- entschuldige die Überhöhung- schadest du dir und deiner Tätigkeit.

--
klaus

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