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Aktuelle Themen Herzlichen Glückwunsch, Israel!

angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf jo vom 08.05.2008, 13:47:17
...ich möchte mich den Glückwünschen anschliessen und dabei daran erinnern, dass erst vor wenigen Tagen, am 28. April, Jossi Harel im hohen Alter von 90 Jahren verstarb. Er war der Kommandant des legendären Schiffes «Exodus», das ein Jahr vor der Gründung des israelischen Staates viele tausend Holocaust-Überlebende in das damalige Palästina brachte.

Jossi Harel wurde weltweit berühmt, als Paul Newman seine Figur im Hollywood-Film «Exodus» (1960) verkörperte. Der spätere hochrangige Offizier des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad erlag einem Herzinfarkt, wie israelische Medien am Sonntag berichteten. Der geborene Jerusalemer soll am Montag im Kibbuz Sdot Jam im Norden Israels begraben werden.

Das Schicksal des «Exodus» gilt als entscheidend in der Vorgeschichte der Gründung des israelischen Staates 1948. Das illegale Einwandererschiff wurde im Juli 1947 von der Marine des britischen Mandates Palästinas aufgebracht. Alle Insassen wurden zuerst nach Frankreich deportiert und schließlich in deutschen Flüchtlingslagern interniert. Viele von ihnen traten Wochen später erneut die Reise nach Palästina ein. Der Fall hatte weltweit Aufsehen erregt und trug dazu bei, die internationale Meinung gegen das britische Mandat Palästinas zu stimmen und damit die Gründung des jüdischen Staates voranzutreiben.

Harel hatte vier jüdische Flüchtlingsschiffe kommandiert und insgesamt 25 000 Einwanderer in das damalige Palästina gebracht. Der israelische Schriftsteller Joram Kaniuk würdigte ihn am Sonntag als mutigen, bescheidenen Mann und einen der «Kronjuwelen des Zionismus».
geschrieben von ftd.de


Das der anhaltende unerträgliche Zustand des Palästinensischen Volkes unhaltbar ist und dem Leid dieses Volkes endlich mit einer brauchbaren und friedlichen Lösung ein Ende gemacht werden muss, soll und will keiner ausser acht lassen - trotzdem wünsche ich den Israelis Glück und - Frieden. Für alle in der Region.
--
angelottchen
ingo
ingo
Mitglied

Dem, Karl
geschrieben von ingo
als Antwort auf karl vom 09.05.2008, 14:38:11
mag ich nichts hinzufügen....
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kreuzkampus
adam
adam
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von adam
als Antwort auf hugo vom 09.05.2008, 09:40:35
Grüß dich hugo,

jetzt ist ja schon einiges Wasser den Jordan runtergeflossen, ehe ich dir antworten kann und deshalb dein Beitrag, um den es geht, nochmal als Zitat.


hall adam,,interessante Ansicht, vonwegen: "Dieser Konflikt braucht alles, nur keinen permanenten Zorn, sondern eine beschwichtigende Stimme."

nun hab ich mal lang und beit ein wenig überlegt, was adam da wohl gemeint haben könnt,,,wer wen beschwichtigen sollte,
Ich glaube beschwichtigen können wir uns hier gegenseitig um nicht auszurasten oder übertrieben hart oder weich zu argumentieren, um nicht beleidigend zu werden usw,,

aber,,die Hisbollah, die Hamas, die Israelis oder gar die Amis beschwichtigen zu wollen, die bei diesem Problem die Fäden in der Hand halten, halte ich für völlig daneben, total unangebracht und der Sache nicht dienlich,,sogar dir UN hat dutzendemal Beschwichtigungen angemahnt (Resolutionen verfasst)

Ich denke Du meinst mit Deiner Bemerkung, das kein künstliches Aufbauschen erfolgen, kein zusätzliches Öl ins Feuer gegossen werden soll,,,

Den Schlüssel für eine schnelle Lösung mit beiderseitigem -ach was, vielseitigem- Einverständnis und der Zustimmung aller Parteien hat wohl keiner in der Hand, vielleicht -ich sagte es schon- die USA mit Ihrem Einfluss, ihrer geballten Kraft,

aber da hab ich meine Bedenken, das aus dieser Richtung stets Israelbevorzugende Lösungsvorschläge kommen und deshalb für die Palästinenser eine gewaltig unannehmbare Drucksituation entsteht.

hast Du eine Idee was die Amerikaner zu ihrer so permanent gegen UN-Beschlüsse agierenden Nah-Ost-Politik treibt ?

sollte es tatsächlich Erdöl sein oder strategische Einflussnahme?

und deswegen werden hunderttausende Menschen all ihrer Menschenrechte beraubt, vertrieben und wie Tiere im Käfig gehalten und abgefüttert,,,?

Soll ich den USA sowas zutrauen ?? oder gibts noch andere Gründe andere Triebfedern für dermaßen verhalten ?

Wenn ich Palästinenser wäre, der damals über Nacht vertrieben wurde und nie mehr die Heimat sah, absolut keine Hoffnung mehr hätte, von Hilfsorganisationen abgefüttert würde, die Kinder und Enkel in einem Lager verkümmern sieht,,

,ob ich den Israelis ein angenehmes, geruhsames Leben, dauerhaft im Wohlstand auf meinem Land in meiner hoffnungslosen Situation zubilligen könnte und sogar bereit wäre auf Beschwichtigungen (vielleicht nochmal viele Generationen lang) zu hören ?,,,ich weiss nicht.

Auch die Israelis haben mittels dem Rückhalt ihrer "Freunde" aus Übersee ein -wenn auch offensichtlich recht gutsituiertes Leben- aber übles Nachbarschaftsproblem wie wohl kaum anderswo auf dieser Erde, sie leben unnötig unsicher und haben sich auf die Position "das Unrecht des Stärkeren" begeben.

Wie lange das noch so gut geht auf Kosten der Nachbarn, wieviel Frust und Wut und Hass sich damit ansammelt und wie sich dieser Druck eines Tages entlädt,,,ich weiss nicht,,,

Beschwichtigen ??? ok, sogar mit der Peitsche beschwichtigen,,kann einige Zeit gut gehen aber,,

.........

--
hugo
geschrieben von hugo




In deinem Beitrag finde ich keinen Punkt, dem ich widersprechen wollte. Warum auch ? Du hast ja recht! So wie du sie beschreibst, findet die Politik seit Jahrzehnten statt und hält den Konflikt kräftig am Kochen, zum Leidwesen der Menschen, die die Folgen dieser Politik ertragen müssen, sowohl Israelis als auch Palästinenser.

Was wäre, wenn irgendwelche Leute, aus irgendeiner Diaspora, den Schwarzwald zuerst heimlich aufkaufen, dann mit Waffengewalt besetzen und die dort heimischen Bewohner in den Wald jagen würden? Würden wir uns das in der Bundesrepublik gefallen lassen? Sicher nicht! Wir würden uns, auch mit Waffengewalt, dagegen wehren und die Eindringlinge rausschmeißen!
Allerdings hätten wir schlechte Karten, wenn alle Welt den Eindringlingen jahrzehntelang hilft und wir uns nach 60 Jahren deren dritten Generation gegenübersehen, die die Fehler ihrer Großväter und der damaligen Politik nicht mehr versteht, an ihrer Heimat hängt und einfach überleben will.

Trotzdem bleibt Unrecht Unrecht und wir sehen uns heute dem Problem gegenüber, das Unrecht so beugen zu müssen, damit trotz begangenem Unrecht eine Lebensgrundlage für beide dritte Generationen, sowohl der Palästinenser als auch der Israelis, geschaffen wird.

Können wir das der Politik, gerade und besonders in der Bundesrepublik, überlassen? Ganz sicher nicht! Die versagt seit über einem halben Jahrhundert ganz jämmerlich, gibt Lippenbekenntnisse ab und suhlt sich fast schon masochistisch in der Schuld ihrer Großväter!

Ist diese Schuld vererbbar? Meiner Ansicht nach nicht, aber sehr wohl die Verantwortung dafür Sorge zu tragen, daß nicht verqueres Gedankengut Völkermord, aus welchen Gründen auch immer, entschuldigt oder sogar für berechtigt hält!

Aus dieser Verantwortung heraus müssen wir sowohl der israelischen Regierung als auch den palästinensischen Verantwortlichen vorwerfen, daß sie beide zu nichts anderem aufrufen als zum Völkermord und daß dies nicht geduldet werden kann! Und wenn dann aus Israel der Vorwurf kommt, dies sei antisemitisch, müssen wir dem entschieden entgegentreten und darauf verweisen, daß geschehens Unrecht niemals neues Unrecht legalisieren kann.

Der Holocaust war das Grauen, entsprungen aus einer Politik und einem Denken des Grauens, aber er kann weder für die heutige Politik des Staates Israel eine Freikarte dafür sein die Welt zu erpressen, noch für die Palästinenser ein Berechtigungsschein für den Aufruf zum Völkermord.

Lösbar scheint mir diese Katastrophe durch die Politik nicht, sondern nur über die Menschen, die unter dieser Politik leiden. Erklären wir uns solidarisch mit den Israelis und den Palästinensern, die sich für eine friedliche Koexistenz einsetzen. Mein Ideal wäre ein gemeinsamer, palästinensisch/israelischer Staat. Gebt den Menschen Verantwortung und sie werden etwas daraus machen.

Karl Heinz Böhm hat eine Mark im Fernsehen hochgehalten und daraus entstand "Menschen für Menschen". Wäre das für Palästina und Israel nicht auch möglich?


Danke für die Aufmerksamkeit

--

adam

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Herzlichen Glückwunsch, Israel!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf adam vom 10.05.2008, 01:42:31
@adam

mir gefällt es gut, daß ich mit dir und hugo einer meinung bin!
ingo
ingo
Mitglied

Adam
geschrieben von ingo
als Antwort auf adam vom 10.05.2008, 01:42:31
Zu Deiner Beschreibung "Was wäre, wenn irgendwelche Leute, aus irgendeiner Diaspora, den Schwarzwald zuerst heimlich aufkaufen, dann mit Waffengewalt besetzen und die dort heimischen Bewohner in den Wald jagen würden? Würden wir uns das in der Bundesrepublik gefallen lassen?" hätte ich die israelische Version: Die Juden sind damals von der westlichen Welt in einer Wüste abgesetzt worden, haben daraus fruchtbares Land gemacht. Zunächst wurden sie von den damaligen Stammesfürsten misstrauisch beäugt, bis die gemerkt haben, dass auch sie einen Vorteil davon haben, wenn das Land nicht ewig Wüste bleibt (wäre es doch heute noch-oder?). Und als es dort immer schöner wurde, schlichen sich der Neid ein....und der Hass gegen Juden, den es überall auf der Welt gibt......Mittlerweile hat die Lage dort eine Eigendynamik entwickelt, bei dem man nicht mehr erkennen kann, wer angefangen hat und wer in der Lage ist, dem Irrsinn Einhalt zu gebieten; einfach weil sich Leute und Gruppierungen eingemischt haben, die nur noch Gewalt um der Gewalt willen im Sinn haben. Das ist im Prinzip so, wie wenn sich bei uns unter friedliche Demonstranten sog. Autonome mischen......
--
kreuzkampus
EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
Mitglied

Re: Adam
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf ingo vom 10.05.2008, 09:25:46
Und mir gefällt es, daß ich mich der meinung von kreuzkampus anschließen kann.
Schon 1968 hat mein damaliger chef,übrigens ein guter sozi, gesagt als wir mal über israel und die palästinenser diskutiert haben:
mir würde es auch nicht gefallen, wenn ich einen garten mühsam fruchtbar gemacht habe und dann kommt jemand und schmeißt ständig steine auf meine blumen.
--
gram

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hugo
hugo
Mitglied

Re: Adam
geschrieben von hugo
als Antwort auf ingo vom 10.05.2008, 09:25:46
hallo kreuzkamp, das sehe ich nicht so, wenn Du schreibst: "Und als es dort immer schöner wurde, schlichen sich der Neid ein....und der Hass gegen Juden, den es überall auf der Welt gibt.."

Soweit ich das aus der Geschichte kenne, wurde Israel vom ersten Tage seiner Existenz schon mit Krieg zugedeckt,,,

Was mich natürlich als Laie wundert ist, das ein Staat der gerade erst ausgerufen, ja sogar erst gegründet wurde, schon nach 10 Minuten über eine ungeheuer schlagkräftige Armee verfügt und dem Angriff von mehreren Nachbarländern standhalten kann.

Ich kann nicht anders, ich komm auf die Idee das dieser Krieg von beiden Seiten vorbereitet war und Israel dabei die besseren Karten, die stärkeren Freunde hatte.
Das bedeutet für mich noch lange nicht das auch das Recht mehr auf Israels Seite war, sich große fremde Gebiete anzueignen.

Erst dadurch und zusammen mit dem von adam beschiebenem "Schwarzwaldbeispiel" hat sich eine zunehmende Allianz gegen israelisches Tun im Nahen Osten gebildet, deren Wunsch und Ziele -diesen jetzigen Zustand unter allen Umstände nicht anzuerkennen- vom ersten Tage an bis jetzt fast gleichgeblieben sind.

Oft war und ist es eben auch in der Geschichte der Menschheit so das -einmal geschaffene Fakten- sich über Jahrhunderte nicht mehr rückgängig machen liessen und schon nach wenigen Jahren muss es für viele Ansässige/Betroffene zu neuem Unrecht kommen, falls an diesem neuem Status gerüttelt wird.

Beispiel aus eigenem Erleben: Als wir 1945 "umgesiedelt" wurden, unser Haus und Hof verlassen mussten, waren meine Großeltern noch sehr davon überzeugt das dies nur vorübergehend wäre und sie bald wieder zurückkönnten

Mitte der Fünfziger (nach entsprechenden Freundschaftsverträgen DDR-Polen usw) verflachte und entschwand diese Vision immer mehr.

Zwischenzeitlich wurden Familien, welche 1939 von Stalin bei seiner Westausdehnung (in Absprache mit Hitler) aus ihrer Heimat östlich der Masuren rausgeworfen und heimatlos gemacht wurden.
in unser ehemaliges Haus einquartiert und polnisch-juristisch als Eigentümern bestätigt,
Jede Änderung dieses Zustandes, jede Rücknahme der aktuellen Verhältnisse hätte zu einer Kettenreaktion weiteren Unrechtes geführt.

1, die Polen hätten ihre neue Heimat östlich der Neise verloren
2. die neu in die Masuren gezogenen Weißrussen hätten ebenfalls ihre neue Heimat eingebüßt, wenn die Polen zurückgekommen wären
3. die Leute welche die Häuser der Weißrussen 1939 bezogen haben und sich in dieser für sie neuen Heimat nun wohlfühlen, hätten wieder ins Niemandsland ziehen müssen denn ihre eigenen ehemaligen Ländereien welche die Sowjetunion nun für Militärzwecke nutzte sind für menschliche Wohn-, und Lebenszwecke auf Jahrzehnte untauglich geworden,,

Wenn ich so weiter denke und sinniere, kann ich mir eine Lösung zwischen Israel und den Palästinensern nicht vorstellen, es wird eine von der Weltgemeinschaft unterstützte und unter Kontrolle stehende Aktion/ Lösung geben müssen, bei der beide Seiten ihre jetzigen Vorstellungen sehr zurücknehmen und neu anpassen müssen.

Einen gemeinsamen Staat, neee das klingt ja so schön, aber bei dem was sich über drei Generationen an echtem begründetem Hass angesammelt hat (bezogen auf hunderttausend Einzelfälle, wie Familientragödien durch "Feindeinwirkung"usw.)
wird wohl eine Zweistaatenlösung erforderlich sein und dann ok dann müssen eben Beide zurückstecken, denn ein Palästina verteilt auf mehrere zerstückelte, getrennte Territorien ist von vornherein zum scheitern verurteilt, es sei denn die ewigkriegerischdenkenden Feinde Israels schöpfen dadurch Hoffnung auf eine Art militärische "Einkreisung" ist aber bei der gegenwärtigen Kräftekonstellation eher utopisch.


--
hugo
karl
karl
Administrator

Gefangen in der Welt der Propaganda?
geschrieben von karl
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 10.05.2008, 09:36:39
Dieser Ansicht war mein Vater auch, gram. Nur, er war nicht richtig informiert, sondern Gefangener der Propaganda, die er für Informationen hielt. Es ist jedenfalls nur die halbe Wahrheit. Wenn ich als Nomade in einer Wüste lebe, dann ist mir übrigens auch die Wüste lieb und teuer und ich würde meine Heimat verlieren, wenn sie jemand zu seinem Garten machen würde. Es ist aber überhaupt nicht so, dass alle Palästinenser als Nomaden in der Wüste lebten, bevor sie vertrieben wurden. Es gab Fischer, Bauern, Großgrundbesitzer etc.

Unbestritten ist die große Aufbauleistung des Staates Israel. Würde Israel nicht ein Apartheitssystem errichtet haben, welches selbst arabische Israelis, aber erst recht die nicht-israelischen Palästinenser diskriminiert, wäre ich des Lobes voll.
--
karl
Re: Adam
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 10.05.2008, 10:09:30
@hugo,
"Als wir 1945 "umgesiedelt" wurden, unser Haus und Hof verlassen mussten, waren meine Großeltern noch sehr davon überzeugt das dies nur vorübergehend wäre und sie bald wieder zurückkönnten.

Wusste nicht, dass du auch eine ähnliche "Umsiedlung" miterleben "durftest".
Niemand hat 1945 gewusst, dass das endgültig ist.
Ein Beispiel dafür.
Am 1. Mai 1946 - also fast 1 Jahr nach dem Rausschmiss, war der Hauptredner zur Maifeier in meiner Heimatstadt der spätere Präsident der DDR und damalige Vorsitzende der KPD ( SED ) Wilhelm Pieck.
Pieck wurde ja in Guben geboren.
Der sagte am Ende seiner Rede unter großem Beifall, dass er sich freut "dass wir in den nächsten Jahren wieder unsere gesamte Stadt in der Verwaltung haben werden".

Ansonsten scheinen mir die Gemeinsamkeiten zum Problemthema etwas zu weit "hergeholt".
Mit dir einer Meinung bin ich, wenn es um eine Zweistaatenlösung geht, da ich mir ein friedliches Nebeneinander beider "Parteien" auch mittelfristig nicht vorstellen kann.
--
klaus
adam
adam
Mitglied

Re: Adam
geschrieben von adam
als Antwort auf klaus vom 10.05.2008, 10:37:02
hugo und klaus,

gebt zwei zerstrittenen Menschen ein lohnendes Ziel, das sie nur gemeinsam erreichen können. Vielleicht werden sie bei der Arbeit nicht miteinander reden und auch den Streit nicht vergessen können, aber mit ein bißchen Glück werden sie anfangen zu arbeiten.

Ihre Kinder werden schon miteinander reden, wie die Arbeit optimiert werden kann. Die Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis wird Generationen dauern, aber sie wird gelingen.

Zwei Staaten verstärken nur die Gegensätze, sie bündeln den Hass und führen bestenfalls zu einem mißtrauischen Nebeneinander. Siehe das Verhältnis zwischen Ägypten und Israel nach dem Friedensvertrag.


--

adam

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