Aktuelle Themen Weltfrauentag

Re: Weltfrauentag
geschrieben von meli
als Antwort auf miriam vom 09.03.2013, 14:05:28
Neben ihrem Aussehen weist auch ihre Lebensweise einige Besonderheiten auf. So werden bei ihnen nicht die Weibchen, sondern die Männchen trächtig. Die Weibchen produzieren die Eier und legen mit ihnen einen recht großen Dottervorrat an. Beim Geschlechtsakt spritzen sie diese dem Männchen in die dafür vorgesehene Bauchtasche, wo sie vom männlichen Sperma befruchtet werden. Diesem Einspritzen der Eier in die männliche Bruttasche geht eine lange gemeinsame Balz voraus, die aus einem spiraligen Auf und Ab im Seegras besteht. Männchen und Weibchen treffen sich in den Morgenstunden und schwimmen eine Weile synchron mit ineinandergehakten Schwänzen nebeneinander her. Ist das Weibchen paarungsbereit, so beginnt es mit dem speziellen Balztanz, der mit der Begattung endet. Bis zu 200 Eier gelangen so in die Bruthöhle, teilweise hintereinander von mehreren Weibchen. Im Innern dieser Tasche werden die Eier von einem Gewebe umwachsen, das vor allem die Atmung der Embryonen regelt, also Kohlenstoffdioxid aus den Eiern aufnimmt und Sauerstoff an die Eier abgibt. Daneben stellt das Gewebe eine Umgebung her, die im Salzgehalt dem Meerwasser entspricht. Die Entwicklung der jungen Fische dauert etwa zehn bis zwölf Tage. Nach dieser Zeit zieht sich das trächtige Männchen in das Seegras zurück und beginnt die Jungfische zu gebären.

Die kleinen Fische sind von nun an auf sich selbst gestellt und beginnen mit der Jagd auf kleine, planktonische Krebstiere. Bei einigen Arten findet nach nur einem Tag die erneute Paarung statt.
geschrieben von Wikipedia


Miriam,

ich nehme an, dass Flori die Fortpflanzung meinte.

Ich stell den Link dazu unten ein.

Meli

Wikipedia - Seepferdchen
miriam
miriam
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von miriam
als Antwort auf meli vom 09.03.2013, 14:45:47
Meli - das weiß ich ja.

Mein Text sollte doch nur eine Anspielung auf das in der letzten Zeit sehr oft erwähnte Pferdefleisch sein.

Miriam


geht jetzt Frikadellen zubereiten...
Re: Weltfrauentag
geschrieben von meli
als Antwort auf miriam vom 09.03.2013, 15:00:12
Miriam,

Du hast ja recht, ich habe auch darüber geschmunzelt.

Doch nicht jede von ist in der Biologie so bewandert wie Du. Schließlich hast Du das studiert.

Meli

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pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Medea vom 09.03.2013, 14:19:19
Schade, daß immer wieder Themen doppelt eröffnet werden,
so wird hier und da diskutiert, was eigentlich zusammengehört.

Lieber Philipp, wäre es nicht möglich, bevor ein neues Thema
angeboten wird, mal eben zu gucken, ob es nicht bereits vorhanden ist?
Ich spreche den aktuellen Fall an, das gilt aber auch für andere
Eröffner.

Gruß Medea.


Liebe Medea

Du mußt mich entschuldigen, ich habe wahrhaftig verpasst unter Politik zu kontrollieren ob nicht schon ein Weltfrauentag Thread aufgemacht wurde.

Sorry, Philippe
FrauOberschlau
FrauOberschlau
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf clara vom 09.03.2013, 12:20:28


Aber wenigstens wird daran erinnert, dass es vielen, zu vielen Frauen auf der Welt schlecht geht, sie Unterdrückung, Misshandlung und Missachtung ausgesetzt sind.
Clara


deshalb ist ja geradezu pervers den tag der frauen auch noch auszuloben... was haben diese misshandelten frauen den vom weltfrauentag??? nix und nochmal nix, darum gedenke ich solcher sinnlosen tage nicht
miriam
miriam
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von miriam
als Antwort auf FrauOberschlau vom 09.03.2013, 17:34:25
Stellvertretend für Millionen misshandelter Frauen in der Welt...

http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/meredith-haaf/text/regular/442743.jpg[/img]



[i]Freie Bilder aus dem Internet, ausgewählt aus hunderten Fotos mit gleichem Titel bzw. Inhalt...


Miriam

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Re: Weltfrauentag
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf miriam vom 09.03.2013, 18:25:02
Bei allem Respekt vor gequälten Frauen, aber ich bin sicher, das dieses Bild von der Steinigung ein Fake ist - und dazu noch ein sehr schlechter: Man beachte nur den unteren Rand des schwarzen Gewandes, besonders seine rechte Ecke - und es fällt auch auf, wie sauber und frei von Staub es ist! Kein Schmutz, keine sonstigen Flecken - auch nicht im Gesicht der Frau. Das ist ganz primitive Photoshop-Arbeit.

Es gibt schlimme Bilder von gesteinigten Frauen. Warum Du ausgerechnet so ein seltsames Bild heraussucht, dient den gequälten Frauen sehr wenig. Im Gegenteil.
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von pilli †
als Antwort auf miriam vom 09.03.2013, 18:25:02
miriam

solange du nicht fähig sein könntest, bilder und den dazu geschriebenen text des artikels aus der suedeutschen zu zitieren, frage doch einfach nach und es wird dir gerne geholfen?

dem artikel kann entnommen werden, dass das obige foto "nachgestellt" wurde... wenn auch aus guten gründen:

...Der Gipfel des Frauenhasses: Die Steinigung von Frauen, hier nachgestellt auf einer Demonstration für die Rechte iranischer Frauen...
Foto: reuters
geschrieben von sueddeutsche


artikel zum foto

das bild von Bibi Aisha...auch dazu hat es eine hintergrund-story, miriam

und mit nur bissi intelligent angesetzter recherche hättest du erfahren können, dass hier aber so richtig mediengeil gewerkelt wurde, den krieg in Afghanistan immer noch schön zu schreiben. aber wennz beliebt, im forum die rolle von "Bild war dabei..." zu spielen, warum nicht? :

Bibi Aisha – die Propaganda-Lüge von dem angeblichen Talibanverbrechen

Von SEBASTIAN RANGE, 14. Oktober 2010 -

...„Das Foto ihres verstümmelten Gesichts ging um die Welt: Bibi Aisha, das afghanische Mädchen ohne Nase und Ohren – verstümmelt von den Taliban.“ So heißt es heute in der Welt – und ähnlich in anderen Zeitungen. (1) Anlass der Berichterstattung ist eine erfolgreiche Nasenoperation, der Aisha in den USA unterzogen wurde. Grund für ihre Verstümmelung war, dass Aisha ihrem Ehemann, mit dem sie als Zwölfjährige zwangsverheiratet wurde und der sie misshandelte, davon lief.

Bibi Aisha erhielt ihr Honorar vom Time Magazin in Form einer plastischen Nasen-OP. Aber Bibi Aisha ist nicht nur ein Opfer extremer Gewalt, ihr Schicksal wird auch für die Rechtfertigung des Afghanistan-Krieges missbraucht. „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen“, titelte das US-amerikanische Time Magazin Ende Juli, die Aishas Portrait mitsamt verstümmelter Nase aufs Titelbild setzte und dadurch ihren Fall publik machte. (2) Wer würde sich nicht über den barbarischen Akt empören, der Aisha angetan wurde? Wer würde nicht die afghanischen Frauen vor einem ähnlichen Schicksal bewahren wollen? Ist der Afghanistan-Einsatz trotz seiner Misserfolge nicht eine Notwendigkeit?

...Hätte die Time die Leser über die tatsächlichen Hintergründe aufgeklärt, würden die Antworten bzw. die Fragen wohl anders ausfallen...

...Zum anderen – und das ist weitaus schwerwiegender, wurde im Fall Aisha gezielt gelogen, um das Verbrechen dem Feind – den Taliban – unterschieben zu können.

...Die Taliban selbst bestreiten eine Beteiligung und erklärten, dass „das Islamische Emirat von Afghanistan diesen barbarischen, inhumanen und unislamischen Akt verurteilt.” Der Täter sei nach islamischen Recht schwer zu bestrafen. (3)

Was könnte diese Aussage glaubwürdiger machen als die Aussage von Aisha selbst? Die Reporterin Ann Jones hatte mit ihr gesprochen, Wochen bevor Aishas Bild um die Welt ging. (4) In Aishas Erzählung kamen die Taliban aber überhaupt nicht vor – wahrscheinlich erklärt das auch, warum ihr Gesicht durch alle Medien ging, sie aber nirgends direkt zu ihrem Schicksal befragt wurde.

Mittels einer solchen Lüge den Feind zu dämonisieren ist eindeutig ein Akt der Kriegspropaganda. Dass diese Lüge bis zum heutigen Tag auch von deutschen Medien wiederholt und aufrecht erhalten wird, zeigt nicht nur die Skrupellosigkeit wenn es darum geht, den Einsatz auch deutscher Soldaten zu rechtfertigen, es zeigt auch, dass man anders als mit Lügen diesen Krieg nicht zu rechtfertigen vermag. Nicht zu vergessen, dass dieser Krieg mit einer Lüge begann, nämlich der, dass die Anschläge des 11.September 2001 in Afghanistan ausgeheckt wurden...

...Afghanische Frauen könnten als ideale Botschafterinnen dienen und die Rolle der ISAF im Kampf gegen die Taliban menschlich darstellen, weil die Frauen persönlich und glaubhaft über ihre Erfahrungen unter den Taliban, ihre Sehnsüchte für die Zukunft und ihre Angst vor einem Sieg der Taliban sprechen könnten“, so das Dokument. Auch wenn man sich in dem CIA-Papier auf die europäische Öffentlichkeit konzentrierte, die Mechanismen funktionieren auch in den USA – und Aishas Geschichte hat auf diesem Weg auch die europäischen Medien erreicht.

Doch unabhängig von der Möglichkeit, dass auch der Time-Artikel Teil einer geheimdienstlichen Kampagne zur Manipulation der Öffentlichkeit ist, kann der Autorin Aryn Baker ein eigenes Interesse am Afghanistan-Krieg unterstellt werden. Denn ihr Ehemann, Tamim Samee, ist Direktoriumsmitglied eines 100 Millionen Dollar schweren Investitionsprojektes in Afghanistan, welches durch ein Ende des Krieges selbst vor dem Ende stehen würde. Das wäre schade, denn schließlich sind die Profite in Afghanistan laut Aussagen von Samee „höher als ich erwartet hatte“. (7)

Und wo hohe Profite gemacht werden, da ist auch Geld vorhanden, um eine Operation zu finanzieren. Die Übernahme der Kosten der Nasenoperation durch die Time war die Gegenleistung dafür, dass das Magazin Aishas Portrait benutzen durfte. Ein billiges Geschäft für eine der bislang effektivsten Propagandamaßnahmen zur Rechtfertigung des Afghanistan-Krieges...
geschrieben von Hintergrund


vollständiger artikel

der link enthält einen hinweis im artikel zu den quellen-nachweisen anderer medien

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fotos, nur so mal eben in ein forum geklatscht ohne kommentar und ein foto des neuen, gesponserten gesichtes, ist m.e. übelste propaganda und ich denke miriam,

es war scherlich nicht deine absicht, Bibi Aisha dafür zu benutzen?

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pilli
Felide1
Felide1
Mitglied

Re: Weltfrauentag
geschrieben von Felide1
Solange sich in den Köpfen der Menschen nichts ändert, ändert sich nichts diesbezüglich.

Vielen Männern kommt es doch entgegen, dass Frauchen den Mund hält und zu allem schweigt und dankbar ist einen „Mann“ an ihrer Seite zu haben.
Eine Frau die selbstständig denkt und handelt ist für einige doch sehr anstrengend. Selbstständige Frauen werden zum Teil sogar von ihrem eigenen Geschlechtsgenossinnen schräg angeschaut wenn nicht gar durch den Dreck gezogen.
Es ist in Europa noch nicht sehr lange her wo noch der Mann über die Frau bestimmen konnte ob sie eine Arbeit annehmen kann oder nicht. Ja sogar geschlagen durften Frauen werden. Der Mann bestimmte über alles was zu geschehen hatte.
Wie soll ein Mann, der so veranlagt oder erzogen wurde, in der relativ kurzen Zeit lernen eine Frau als gleichwertigen Partner zuschätzen und anzuerkennen.
Nicht einmal bei den jungen Leuten klappt es überall. Das Patriarchat ist noch nicht überall abgestellt, auch nicht bei uns in Europa.

Felide

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