Forum Gesundheit und Fitness Gesundheit Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit

Gesundheit Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit

Re: o.t.
geschrieben von meli
als Antwort auf sissismam vom 07.09.2014, 21:40:59
Nee, da mach Dir mal keine Gedanken. Dafür bin ich doch nun schon lange genug im Forum...
Ich geh jetzt in die Kneipe und höre die Gute Nacht Geschichte...

Meli
det
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Mitglied

Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von det
als Antwort auf sissismam vom 07.09.2014, 21:31:49
du scheinst keine erfahrungen mit alkoholikern zu haben, vielleicht in der theorie, aber mit sicherheit nicht in der praxis.
Pruuust, der war gut. Nachdem meli nur mit Sprüchen auf Argumente einging, machst Du wenigstens noch einen Scherz zum Abschluß des Abends.

you made my day

det
olga64
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Mitglied

Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von olga64
als Antwort auf sissismam vom 07.09.2014, 21:31:49
seit langem, versuchen A ein "bischen" zu trinken, was meistens schiefgeht.
sicher gibt es starke menschen, die damit klarkommen, aber das ist die minderheit. bei den anderen steigert sich der alkoholgenuss mit der zeit und man ist wieder da wo man mal war.

lg


Ich denke, auch in unserer GEsellschaft können die meisten Menschen mit ihren Trinkgewohnheiten gut umgehen und leben - diejenigen, die dies nicht können - immer mehr im Seniorenalter - benötigen Therapie. Und was hilft es, jemanden zu erklären, er dürfe nie wieder Alkohol trinken und er macht es trotzdem? Soll die Solidargemeinschaft dann wirklich jährlich die Kosten für den Entzug oder teure Medikamente bezahlen? Vielleicht gibt es ja wirklich einen anderen Weg - das muss einfach mal getestet werden, bevor wieder mal selbsternannte Medizinexperten dies von vornherein ablehnen. Jede Therapie ist so gut wieder Wille des Patienten, sie durchzustehen. Olga

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sissismam
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Mitglied

Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von sissismam
als Antwort auf olga64 vom 08.09.2014, 16:52:24
Jede Therapie ist so gut wieder Wille des Patienten, sie durchzustehen. Olga


genau das ist der punkt! nur untergräbt der "kleine genuss" gerade diesen willen sehr oft.
det
det
Mitglied

Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von det
als Antwort auf sissismam vom 09.09.2014, 08:44:02
Jede Therapie ist so gut wieder Wille des Patienten, sie durchzustehen. Olga


genau das ist der punkt! nur untergräbt der "kleine genuss" gerade diesen willen sehr oft.
Und Du hast die nötige Qualifikation um zu beurteilen, daß das im Artikel genannte Medikament nicht wirkt - Pharmakologin zum Beispiel?

det
Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von meli
als Antwort auf det vom 09.09.2014, 09:44:20
Und Du hast die nötige Qualifikation um zu beurteilen, daß das im Artikel genannte Medikament nicht wirkt - Pharmakologin zum Beispiel?

det
geschrieben von det


Was soll eigentlich dieser Quatsch?

Du erzählst derartig häufig von Deinen Problemen hier im forum, dass es vielleicht besser wäre, Du konzentriertest Dich einmal auf Dich und dieselben.
Meine persönliche Meinung, verbunden mit einem sehr bewußt durchgeführten Cross posting, für das ich auch jeden Rüffel des Webmasters in Kauf nehme.

Viel Ahnung hast Du nicht, sonst kämest Du hier nicht mit "Pharmakologin" angesaust, nur um diese abstruse Meinung, dass an Alkoholkrankheit erkrankte Menschen "gesteuert" trinken können.

Einen Therapeuten, der solches verkündet, würde ich mit sehr großem Mißtrauen betrachten.

Es sollte Dir klar sein, dass bei einem trockenen Alkoholiker bereits der Genuss von alkoholhaltigen Tropfen in der Medikation zum Rückfall führen kann und es meistens auch tut.

Meli

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schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von schorsch
als Antwort auf olga64 vom 08.09.2014, 16:52:24
Das Schlimme an der Sache ist aber, dass bei "Vollalkoholikern" diejenige Ecke im Gehirn, wo der Wille wohnt, vom Alkohol ausgehöhlt wurde!
Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von meli
als Antwort auf schorsch vom 09.09.2014, 10:50:25
Danke Schorsch, genauso ist es!

Meli
det
det
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Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von det
als Antwort auf meli vom 09.09.2014, 10:57:06
Tja, meli, wer wird jetzt persönlich? Ich wußte, daß Du dich nicht zusammenreißen kannst und irgendwann das, was ich im Kummerkasten geschrieben habe, hierher zerrst und es gegen mich verwendest. Dieser Mangel an Anstand spricht für sich, dazu braucht man nichts weiteres zu sagen.

Da Du ja angeblich in der Suchttherapie gearbeitet hast, da solltest Du wissen, daß der Beitrag von Schorsch der Glaube von Otto Normalverbraucher ist, mehr auch nicht. Mit deiner angeblichen Erfahrung hättest Du den Artikel der Süddeutschen eigentlich verstehen müssen. Das Medikament setzt genau an einem der Punkte an, an denen Sucht entsteht, dem Belohnungszentrum. Es sorgt dafür, daß Alkohol nicht mehr die gewohnte Wirkung dort entfalten kann.
Wenn Du wirklich Ahnung von Sucht hättest, dann würdest Du die gängigen Theorien dazu kennen und wüstest auch, warum das Medikament genau an diesem Punkt ansetzt. Aber anscheinend hast Du den Artikel nicht verstanden, sondern nur die altbewährten Vorurteile ausgepackt.

det
Re: Ein neuer Weg in der Therapie von Alkoholabhängigkeit
geschrieben von meli
als Antwort auf det vom 09.09.2014, 11:22:23
Nachdem Du Dich hier ständig als Spruchbeutel gegen mich eingesetzt hast, sehe ich nicht ein, warum ich nicht einmal genauso mit Dir umgehen sollte.

Es ist mir völlig schnurz, was da geschrieben wird.
Letztlich hat der, der heilt, Recht.

Nur hier läuft die Sache anders.
Der Alkoholkranke ist der einzige, der sich selbst heilen muss mit der entsprechenden Unterstützung und zwar so, dass er wirklich trocken bleibt.
Da darf es keine "Belohnung" durch den Suchtstoff geben.
Denn sonst wäre es keine Sucht.

Jeder Rückfall hat katastrophale Folgen.
Denken wir doch nur einmal an das Fabulieren und Korsakov bei langjährigem und immer wiederkehrenden Alkoholmissbrauch...

Es gibt einen wunderbaren Spruch, der die Wirkung von Alkohol bei einem Suchtkranken sehr gut beschreibt.

Alkohol ist das beste Lösungsmittel.
Es löst Beziehungen, zu denen auch langjährige Ehen gehören, wenn diese Ehefrauen/Ehemänner die fruchtlose Arbeit als Co-Alkoholiker aufgeben, es löst Arbeitsverhältnisse, Mietverträge, Fahrerlaubnisse und und und... bis nur noch die unterste Stufe bleibt.

Das Thema ist viel zu ernst, als dass es so behandelt werden dürfte, wie Du es in Deiner Antipathie gegen mich tust.

Wenn Du jetzt aber glauben solltest, dass mich diese Antipathie trifft, dann täuscht Du Dich gewaltig.
Dafür bin ich doch zu distanziert von Dir und Deinen Problemen.
Das ist schlicht eine Folge einer bestens fundierten Ausbildung.


Meli

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