Innenpolitik Organentnahme

Nick42
Nick42
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von Nick42
als Antwort auf dutchweepee vom 18.01.2020, 11:37:26
Diese Gesellschaft ist krank, solange die Gesundheit und Pflege der Menschen profitorientiert sind. Viele europäische Staaten haben ein kostenloses Gesundheitssystem! Schiebt die Panzer in den See und gebt das Geld für das Leben aus ...aber ich bin ja nur ein naiver LINKER ,,,was weiß ich schon!

geschrieben von dutchweepee

Zumindest auf Spanien trifft  das nicht zu. Im öffentlichen Gesundheitwesen in Spanien arbeiten viele  Ausländer, für europäische Akademiker schlecht bezahlt, oft Flüchtlinge aus Lateinamerika weil sie die Sprache kennen und froh sind eine Anstellung zu haben die für ihre Verhälnisse gut bezahlt ist.

Fast niemand besucht in Spanien Privatärzte weil das viel zu teuer ist. Die vielen Deutschen, die in Spanien im Urlaub sind, setzen alles daran, zu Hause vom Arzt behandelt zu weren.

Bei meiner Tochter ist es anders. Sie behandelt die Familie und Verwansschaft selber oder organisiert es, Die Kinder gehen zum privaten Zahnarzt, der in Spnien genau so gut ist (und eingerichtet und teuer) , wie in Deutschland. Weil sie es bezahlen können.

Nick42

 
Edita
Edita
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RE: Organentnahme
geschrieben von Edita
als Antwort auf aixois vom 18.01.2020, 12:20:57
Deutschland hat exzellente Ärzte und hervorragend ausgebildetes medizinisches Personal. Das hat seinen Preis, wie alle ja an ihren Kassenbeiträgen merken.
 Wenn man aber sieht, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland bei relativ hohen Gesundheitskosten (11 % des BIP)  mit 80,7 Jahren viel geringer ist als selbst  in vielen,  'ärmeren' EU Staaten (wie z.B. Spanien, Portugal, Griechenland ...), dann ist die Frage erlaubt, ob wir immer noch das beste Gesundheitssystem haben.

Haben wir leider nicht, unser GesundheitsSystem ist leider nur Mittelmaß
 
Die neuesten high tech Geräte, modernste Medikamente (zu sehr hohen Preisen), eine hohe Ärztedichte, perfektes Rettungs- und Rehawesen , ein weltweit einmaliges Kurwesen ...) und trotzdem leben die Deutschen wenig lang als viele andere, die keinen Zugang zu solchen Leistungen haben.
Das stimmt alles so pauschal umfassend schon lange nicht mehr, vereinzelt und an ausgesuchten Standorten ist das noch so, aber nicht mehr generell, und was die Lebenserwartung im Vergleich zu anderen untersuchten OECD - Ländern betrifft, liegt Deutschland auf dem vorletzten Platz!
Auch haben wir die dritthöchste Müttersterblichkeit unter den elf Ländern und schneidet bei der Kindersterblichkeit nur geringfügig besser als der Durchschnitt ab.
" In keinem Land rund um den Globus wird Frauen so oft die Gebärmutter entfernt, in keinem Land werden so viele Kernspinuntersuchungen angefertigt und so häufig verengte Kranzgefäße aufgedehnt. Auch beim künstlichen Gelenkersatz ist Deutschland vorn und wird nur von der Schweiz (Hüfte) und den USA (Knie) in der Häufigkeit übertroffen. Kein Wunder, dass die Zahl der Krankenhausaufenthalte nirgendwo sonst höher ist."
 
Könnte es etwa sein, dass die Gesundheitsbranche auch eine sehr lukrative ist und nicht immer die beste Versorung zu vernünftigen Preisen, sondern auch Gewinnerwartungen (zunehmend) eine Rolle spielen ? 
Das könnte nicht nur sein, das ist so!
Zu  viele Operationen, zu häufige Untersuchungen -
das trägt zweifelhafte Früchte!
Die vorangegangenen Gesundheitsreformen haben sämtliche Risiken den Ärzten aufgehalst, nun haben die zum Teil schräge und auch humanitär höchst anzweifelbare
" Ideen " entwickelt, um die Negativzahlen für sie ins
" Positive " kehren können!
 
Ich denke für das Verfügbarkeitsproblem  mit den Organen, sollte man nicht nur die Bevölkerung als "Schuldige" ausmachen, sondern auch als Aufruf zur Selbstkritik (Selbstheilung ??) bei den Systemverantwortlichen -  wo noch viel besitzstandwahrendes Denken vorhanden zu sein scheint -  verstehen, was nicht heisst, dass sich die Gesundsheitspolitik in den letzten Jahrzehnten mit besonders viel Ruhm bekleckert hätte...

Übrigens, das vielgeschmähte kostenlos-staataliche NHS von UK kostet weniger (9,9 % BIP) als das deutsche bei leicht höheren Lebenserwartungen in UK.
geschrieben von aixois

So ist es, immer wenn pauschal auf eine Bevölkerung eingedroschen wird, ist was faul, - hier im Gesundheitssystem und ..... im Staate, leider in unserem und nicht in Dänemark!    😊

Das deutsche Gesundheitssystem: extrem teuer - und doch nur Mittelmaß

Edita
novella
novella
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von novella
als Antwort auf Edita vom 18.01.2020, 13:49:14

Ich steige aus diesem Thread aus.


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schorsch
schorsch
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RE: Organentnahme
geschrieben von schorsch

Noch zu unseren Jugendzeiten nannte man die Ärzte "Götter in Weiss". Hat sich daran vielleicht etwas geändert?

Aber: Versucht denn nicht (fast) jeder, einen Beruf zu ergreifen, der ihn in möglichst kurzer Zeit möglichst zum Millionär macht?

aixois
aixois
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RE: Organentnahme
geschrieben von aixois
als Antwort auf schorsch vom 18.01.2020, 16:30:51

Versucht denn nicht (fast) jeder, einen Beruf zu ergreifen

"Fast" ist gut ! Es gibt in Deutschland ca 1,4 Millionäre, bei knapp 50 Millionen Berufstätigen. Dann hat es nur bei 3 von 100 nicht geklappt. Lag es am Beruf oder an der Bezahlung oder an was  sonst ?

schorsch
schorsch
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von schorsch
als Antwort auf aixois vom 18.01.2020, 17:32:48
Versucht denn nicht (fast) jeder, einen Beruf zu ergreifen
"Fast" ist gut ! Es gibt in Deutschland ca 1,4 Millionäre, bei knapp 50 Millionen Berufstätigen. Dann hat es nur bei 3 von 100 nicht geklappt. Lag es am Beruf oder an der Bezahlung oder an was  sonst ?
1,4 Millionäre? Lebt denn die 0,6 etwa bei uns in der Schweiz? (;-)) Oder meintest du vielleicht 1,4 Millionen Millionäre?

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wandersmann
wandersmann
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von wandersmann
als Antwort auf schorsch vom 19.01.2020, 09:23:08

Vielleicht fehlen dem 2. Millionär schon ein paar Organe, so dass er nicht mehr zum kompletten taugt ...

hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von hobbyradler

Ich kann nicht behaupten, dass Frau Baerbock meine Lieblingspolitikerin ist. Was sie in einem Interview sagte hat allerdings meine volle Zustimmung.
 

Im SWR Interview der Woche spricht Baerbock von einer Debatte, die auch wichtig für die Kultur im Deutschen Bundestag gewesen sei. Sie habe deutlich gemacht, wie wichtig es auch sei, fraktionsübergreifend Initiativen zu starten, mit Respekt Argumente auszutauschen und zu einer Lösung zu kommen.

https://www.swr.de/swraktuell/Interview-der-Woche-mit-Annalena-Baerbock-Gruene-Jens-Spahn-hat-mir-gratuliert,idw-baerbock-100.html


Es wäre auch wünschenswert bei Diskussionen außerhalb des Bundestags, nicht grundsätzlich die eigene bevorzugte Partei oder die bevorzugten Ideologie zu unterstützen, sondern eine eigene Meinung zu haben.

Es wurde in diesem thread bereits darauf hingewiesen, dass Bundestagsabgeordnete prinzipiell nur ihrem Gewissen bzw. den Wählern gegenüber verantwortlich sein sollten, erst in zweiter Linie ihrer Partei.

Ciao
Hobbyradler
 
RE: Organentnahme
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hobbyradler vom 19.01.2020, 12:20:30

@hobbyradler, du hast mein vollste Zustimmung. Bleibt zu hoffen das dieses "zentrale Register der Organspender" schnellstens auf den Weg kommt.

lupus
lupus
Mitglied

RE: Organentnahme
geschrieben von lupus
als Antwort auf wandersmann vom 19.01.2020, 10:51:11

es könnten aber auch 2 sein die jeder 700000 auf dem Konto haben😊
lüpüs


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