Innenpolitik schavan

Mitglied_bed8151
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Re: schavan
geschrieben von ehemaliges Mitglied
bei 'bild' fragen sie sich, was die aberkennung des titels für schavan (stellvertretende cdu-vorsitzende, mdb, bundesministerin für bildung und forschung, vorsitzende der staatlichen in bonn ansässigen gwk) bedeuten würde. ich zitiere: "Politisch wäre Schavan dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erledigt. Sie müsste wohl als Bundesbildungsministerin zurücktreten wie seinerzeit der damalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)." - Quelle des Zitats... Was ist dran an den Schummel-Vorwürfen? (von ANDREAS THEWALT), Bild.de, 15.10.2012
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w.
JuergenS
JuergenS
Mitglied

Re: schavan
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf silhouette vom 15.10.2012, 16:31:48
Was für ein durchsichtiges Manöver!
Es geht doch auch hier nur um die Destabilisierung dieser Regierung. Aber die "anderen" sollen sich nicht zu früh freuen. Es wird ihnen genauso ergehen mit dieser unserer Presse. Die Geschichte um Steinbrücks Nebeneinnahmen, interessant geworden, als er zum Kanzlerkandidaten gekürt worden war und keinen Tag vorher, hat schon einen Vorgeschmack geliefert.


Du hast vollkommen recht, sh, das Problem ist aber nicht nur unser Medienunwesen mit viel zu vielen Journalisten, die sich ständig gegenseitig überbieten müßen, durch das Internet und dessen Kommunikationsmöglichkeiten, sondern die Kunden der Medien.

Das sind wir alle, nicht nur die Bild-Leser.

Was ist zu tun?

olga, es genügt nicht, die Bild_leser und alle Sensationsgierigen zu nennen, sondern wir haben ein gesellschaftliches Qualitäts-Problem:

Welchem von gefiele es nicht, wenn Leute gerade von denen diskreditiert werden, deren Partei man nie wählen würde. Hand aufs Herz.

Wer ist schon so edel, dass er frei von Schadenfreude ist?

Auch studierte Menschen, also "Gebildete" sind nicht frei von merkwürdiger Verhaltensweise?

Servus
Re: schavan
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Nach über dreißig Jahren ist das verjährt.

Ich möchte einmal erleben, daß die Schandmäuler mal ordentlich was aufs Maul kriegen.

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weserstern
weserstern
Mitglied

Re: schavan
geschrieben von weserstern
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 15.10.2012, 22:00:11
Es wäre ja noch zu verstehen...
wenn alle Doktorarbeiten...
der früheren Zeiten einer Überprüfung zugeführt würden...

da gäbe es bestimmt so einige Widersprüche...
die heute aufgedeckt würden.. doch man sucht sich immer nur bestimmte Personen heraus

weserstern
hobbyradler
hobbyradler
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Re: schavan
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 15.10.2012, 22:00:11
Nach über dreißig Jahren ist das verjährt.

Wie willst du das verstanden wissen?
Auch nach Verstreichen einer Verjährungsfrist bleibt ein Betrüger ein Betrüger. Die Situation ist lediglich unbefriedigender da keine Strafe mehr droht.

Sollten sich die Vorwürfe gegen Schavan als Tatsache erweisen, kann man nur hoffen, dass sie zurücktritt. Jeder dieser Fälle lässt die Achtung gegenüber Politikern ein weiteres Stück sinken, leider auch von denen, die ihre Arbeit gut verrichten.

Ciao
Hobbyradler
Re: schavan
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hobbyradler vom 15.10.2012, 23:04:04
Ich denke, man sollte das nach sooo langer zeit mal ruhen lassen.
Wer hat noch nicht abgeschrieben?

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silhouette
silhouette
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Re: schavan
geschrieben von silhouette
als Antwort auf JuergenS vom 15.10.2012, 19:09:51
Hast schon recht, heigl,
Schadenfreude ist die schönste Freude. Aber ich mache mir längst große Sorgen um die beschädigte Glaubwürdigkeit praktisch aller Repräsentanten unserer Demokratie, und damit um die Stabilität der Demokratie selber.

Wenn richtig gestochert wird, mache ich jede Wette, dass bei den Doktorarbeiten der geisteswissenschaftlichen Fakultäten bei jeder zweiten Plagiate gefunden werden. Sooo unüblich und unbekannt ist diese Praxis nicht gewesen.
Mitglied_bed8151
Mitglied_bed8151
Mitglied

Re: schavan
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 15.10.2012, 23:49:49
legal, illegal, scheißegal?
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w.
Re: schavan
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 15.10.2012, 23:55:27
Nein, nicht doch, so nicht, nicht gleich auf den großen Sack hauen.

Aber - hat sie nicht in der Zwischenzeit (30 Jahre) Gutes geleistet?

Und welche Pfeife stöbert immer genau zur rechten Zeit in solchen Verliessen rum?

Außerdem sollten wir abwarten, was wirklich rauskommt.

Ich finde auch, dass es keine derart unterschiedliche viele Dissertationsthemen mehr gibt, dass nicht zwangsweise irgendwo abgeschrieben werden muss.
Wenn dann die gesamte Arbeit dennoch einen Sinn ergibt, dann kann ich darin nichts besonders Betrügerisches finden. Und Sinn muß sie ja wohl gemacht haben; sonst wäre sie ja nicht angenommen worden.

Ich denke, daß von einem ganz anderen schwerwiegenden Thema abgelenkt werden soll.
Das hat auch mit Wahlen nichts mehr zu tun. Da wird nur noch Dreck vor allen Türen gekehrt; und das bringt uns als Volk nicht wirklich was. Da wird nur die 'Klasse Politiker' mit überflüssigem Müll beschäftigt.
weserstern
weserstern
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Re: schavan
geschrieben von weserstern
als Antwort auf silhouette vom 15.10.2012, 23:55:16
Wenn richtig gestochert wird, mache ich jede Wette, dass bei den Doktorarbeiten der geisteswissenschaftlichen Fakultäten bei jeder zweiten Plagiate gefunden werden. Sooo unüblich und unbekannt ist diese Praxis nicht gewesen.
geschrieben von silhousette


Man gut... ich hatte nur eine Diplomarbeit der Wirtschaftswissenschaften...

und bin ja auch nicht so bekannt ...

weserstern

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