Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Re: internationale solidarität
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf marina vom 21.07.2014, 23:05:45
Hallo Grums,

auch wenn es dir nicht gefällt, weil es nicht in dein übliches Hetze-Schema fällt: Die christlichen Friedensbewegungen schließen sich genau diesen Forderungen an.
Pech, nicht wahr?


Hallo, marina,

es geht nicht darum, was mir gefällt.

Es geht darum, dass Du nicht einsiehst, dass die Politiker
der Kriegsparteien auf beiden Seiten unfähig sind und dass
sie ihr politisches Mandat für die Organisation ihrer
Gesellschaft verwirkt haben.
Sie gehören schnellstens abgewählt.
Das gilt für die israelischen und für die palästinensichen Politiker gleichermaßen.

Ob da irgendwelche religiöse Gruppierungen,
die in Katastrophengebieten immer ihr eigenes Süppchen
kochen, indem sie überall auf der Welt Kathastrophen als Einfallstor für Missionierungen nutzen, Lösungen publizieren, ist keine Hilfe.
Kriege führen, kriegsbefürwortende und Kriege unterstützende Politiker zementieren Hass und polarisieren, der Nährboden für den nächsten Überfall.

Gruß Grums
karl
karl
Administrator

Re: internationale solidarität
geschrieben von karl
als Antwort auf vom 22.07.2014, 11:20:07
Es geht darum, dass Du nicht einsiehst, dass die Politiker der Kriegsparteien auf beiden Seiten unfähig sind
geschrieben von grums
Da kennst Du marina schlecht. Karl
panda
panda
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von panda
als Antwort auf Crimmscher vom 21.07.2014, 21:05:51
Bei jeder Straßen-Schlägerei warten Leute ungeduldig auf die Polizei.
Die das dann " regelt " , die Streithähne trennt , und nach Möglichkeit dafür sorgt , daß sich SOWAS nicht mit den gleichen Leuten wiederholt.

In Palästina , nach Beendigung des brit.Völkerbunds-Mandat für dieses Gebiet ( auch Jordanien )- hat dann die UNO " übernommen " und die zwei Staaten Israel und Palästina per Resolution vorgeschlagen.
Der Staat Israel enstand dann ja auch , der Andere nicht , weil arab.Staaten sich weigerten , das anzuerkennen , und zunächst mal den Ersten von vielen Kriegen begannen
Das ist -- im Prinzip -- der Status bis heute.

Aber , bei JEDEM ERNEUTEN KONFLIKT zwischen Israel und Pal. ( bzw. ihrer Führung , also Hamas , unterstützt von Hisbollah ,oder Fatah ,früher PLO , PFLP , usw.) ---
wird zwar versucht, humanitär den Palästinensern zu helfen ( Israel braucht nur miltärische Hilfe , und die bekommen sie ja ) ,und Israel wird " ermahnt " -- also auch in DIESEM schlimmen Krieg.
Sonst passiert nichts.

Damit wird aber der wahre Grund und die wahre Lösung nur verdeckt und verschleiert.

Die Völker-Gemeinschaft , nach der in Syrien , Irak , Ukraine , Afrika , usw.gerufen wird ----müßte als Verantwortliche für Palästina einschreiten !

das tut sie nicht , und die MEISTEN hier wissen auch , warum.
Aber die MEISTEN ( ich auch ! ) scheuen sich , das zu sagen.

das Einschreiten wäre - im Prinzip - nicht soo kompliziert und machbar :
Trennung in zwei etwa gleiche Teile , Umsiedlungen und Internationalisierung Jerusalems.
Ob dann die Palästinenser in ihrem Gebiet einen Staat gründen , würde sich dann zeigen.
Die UNO könnte in jedem Fall dafür sorgen , daß in diesem Gebiet keine Not mehr herrscht , und aufkommende Konflikte militärisch verhindern.

Das aber geschieht --- nicht .
Also fährt man fort mit der , gewiß richtigen und lobenswerten humanitären Aktion , und dem Ruf nach Gerechtigkeit , der Schuld-Zuweisung .

Bis zum nächsten Mal.

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Crimmscher
Crimmscher
Mitglied

Re: Amnesty International. Die Kriegsverbrechen gehen weiter
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf marina vom 22.07.2014, 10:42:46
Danke Karl!

Dieser Beitrag überrascht mich überhaupt nicht.
In dieser Region kämpft man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Angelastet wurden sie bisher nur den Palästinensern.

Die Weltöffentlichkeit empört sich und schaut zu, so wie im Irak, in Syrien, in Libyen und im Bürgerkrieg der Ukraine.

Jeder propagiert nach seinen Interessen, Schuld tragen immer die Anderen.

Die Politik der Deutschen ist dabei immer im Abhängigkeitsverhältnis zu den USA und in der Schuld des Holocaust gefangen.

Crimmscher
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von Bruny
als Antwort auf panda vom 22.07.2014, 11:38:55
D'accord!
Re: internationale solidarität
geschrieben von marina
als Antwort auf panda vom 22.07.2014, 11:38:55

Die UNO könnte in jedem Fall dafür sorgen , daß in diesem Gebiet keine Not mehr herrscht , und aufkommende Konflikte militärisch verhindern.

Das aber geschieht --- nicht .
Also fährt man fort mit der , gewiß richtigen und lobenswerten humanitären Aktion , und dem Ruf nach Gerechtigkeit , der Schuld-Zuweisung .

Bis zum nächsten Mal.

Es stimmt nicht, dass keine Hilfe von der UNO erfolgt. Es gibt das Hilfswerk der UNO, die UNRWA, die schon seit vielen Jahren dort sehr wertvolle medizinische und andere Hilfe leisten, auch mit den nötigsten Nahrungsmitteln versorgen sie die Palästinenser, das scheint vielen gar nicht bekannt zu sein. Denn ca. 80% von ihnen hängen am Tropf der internationalen Hilfe. Hier noch ein Link von Wikipedia mit genaueren Erklärungen: Hilfswerk der Vereinten Nationen

Ansonsten werden auch von AI folgende Forderungen erhoben (ich zitiere):
Mit dem Ziel, weitere schwerwiegende Verletzungen des internationalen humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte durch die Konfliktparteien zu verhindern, fordert Amnesty International die Vereinten Nationen zudem auf, sofort ein umfassendes Waffenembargo gegen Israel, die Hamas und die bewaffneten palästinensischen Gruppen zu verhängen. Bis ein solches Embargo in Kraft gesetzt ist, müssen alle Staaten unverzüglich sämtliche Transfers von militärischem Gerät, militärischen Beihilfen und Munitionen an die Parteien aussetzen, da letztere schon bei früheren Konflikten gezeigt haben, dass sie nicht in der Lage sind, begangenen Verstößen in ordentlichen Untersuchungen nachzugehen oder die zur Rechenschaft zu ziehen, die dafür verantwortlich waren.
geschrieben von AI

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EhemaligesMitglied44
EhemaligesMitglied44
Mitglied

Re: Amnesty International. Die Kriegsverbrechen gehen weiter
geschrieben von EhemaligesMitglied44
als Antwort auf Crimmscher vom 22.07.2014, 11:54:59
Danke Karl!

Dieser Beitrag überrascht mich überhaupt nicht.
In dieser Region kämpft man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Angelastet wurden sie bisher nur den Palästinensern.

Die Weltöffentlichkeit empört sich und schaut zu, so wie im Irak, in Syrien, in Libyen und im Bürgerkrieg der Ukraine.

Jeder propagiert nach seinen Interessen, Schuld tragen immer die Anderen.

Die Politik der Deutschen ist dabei immer im Abhängigkeitsverhältnis zu den USA und in der Schuld des Holocaust gefangen.

Crimmscher


Wie lange eigentlich noch?
Sollte nicht endlich mal Politik im Einklang mit den Menschenrechten gemacht werden?
Das müsste im Grundgesetz verankert werden!
Gruß
Holger
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Amnesty International. Die Kriegsverbrechen gehen weiter
geschrieben von dutchweepee
Lüders hat es im Heute Journal auf den Punkt gebracht. Ob er allerdings nochmal im ZDF als Nahost Experte eingeladen wird ist eine andere Frage.

Re: Kein Platz für Off Topic Geplänkel hier
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf karl vom 22.07.2014, 10:08:23
Karl,danke für Deine Ausführungen.

Für antijüdische Stimmungsmache darf es in Deutschland keinen Raum geben - das haben führende SPD-Politiker nach den jüngsten Vorfällen bei Demonstration klargestellt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier verurteilte die Parolen scharf.

Aus einem von Deutschland,England und Frankreich gemeinsam entwickelten Papier zitiert :

"Nichts, einschließlich der dramatischen militärischen Konfrontation in Gaza, rechtfertigt ein solches Handeln bei uns in Europa", heißt es darin weiter"
sammy
sammy
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von sammy
als Antwort auf dutchweepee vom 21.07.2014, 21:32:21
Die israelischen Verbrecher kontrollieren Wasser, Nahrung und Energie in diesem KZ. Jetzt zerstören sie auch noch die Versorgungstunnel der verzweifelten Menschen. Genauso extrem muss Israel im Handel beschränkt werden - keinen Ex&Import mehr mit diesem Apartheid-Staat.
geschrieben von dutcchweepee

..zumindest argumentiert er sachlich und bringt die "Sachverhalte" auf den Punkt- im Gegensatz zu dir. Es steht doch außer Frage, Israel geht unverhältnismäßig gegen Zivilisten vor, das muss von "demokratischen Regierungen" angeprangert werden.
Gleichwohl haben die Entscheidungsträger in Palästina und Israel sich zu verantworten für das zugefügte Leid der Bevölkerung auf beiden Seiten.

sammy

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