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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Pinky
Pinky
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Pinky
Guten Morgen,
ich wünsche Euch einen schönen 2.Advent.

Das Wetter bei uns ist nicht schön. Viel zu mild und es regnet auch etwas.
Werde es mir zuhause gemütlich machen. Mit Tee und Gebäck!index.jpg bei Kerzenschein.

L.G. Pinky

 
lord
lord
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von lord
als Antwort auf weserstern vom 08.12.2019, 10:16:25

Auch ich kenne das Gedicht von meiner Oma 😂

old_go
old_go
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von old_go
als Antwort auf lord vom 08.12.2019, 10:41:54

Adventlichen Grüßen schliess ich mich gerne an!

Wer
--so wie Sternchen-- 
noch Enkelkinder hat,die gerne zuhören,
hab ich was mit gebracht.

Ich sag aber gleich:
ich höre auch immer wieder gerne zu!

Schöne -Stunden euch allen!

old_go


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luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
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Ein besonderer Tag 

Am zweiten Sonntag im Dezember, also heute am 08. Dezember, findet das "Weltweite Kerzenleuchten" beziehungsweise das "Worldwide Candle Lighting" statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen. Initiiert wurde diese Initiative 1996 vom amerikanischen Verein verwaister Eltern, den "Compassionate Friends". Dieser Verein entstand ursprünglich in England aus einer Selbsthilfegruppe von Eltern, die ihre Kinder verloren hatten.

 Alleine in Deutschland sterben jährlich rund 20.000 Kinder und Jugendliche. Sie hinterlassen trauernde Eltern, Geschwister und Freunde. Weltweit sterben etwa sieben Millionen Kinder pro Jahr noch vor ihrem sechsten Lebensjahr. Das sind etwa 17.000 Kinder täglich. Lungenentzündungen, Durchfall und Malaria sind die häufigsten Erkrankungen, die für Kinder tödlich enden. Die geringste Kindersterblichkeit, jedoch mit starken regionalen Schwankungen, weist die Europäische Union auf. (kleiner Kalender) 


Der Tag - 2. Sonntag im Dezember- ist gut gewählt, wenn auch alle Betroffenen heute eher an Advent denken als an den Todestag eines geliebten Kindes, der in der individuellen Trauer am  realen Tag des Abschieds Geltung hat. Aber er soll auch Nichtbetroffene dankbar an ein gütiges Schicksal erinnern, das ihnen einen solchen Verlust erspart hat....Luchs 

 
luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf old_go vom 08.12.2019, 12:01:16
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Ein Schüleraufsatz zum Advent 

Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.
Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich.
Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll.

Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu langweilig.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Advent gelernt und es geht so:

 
 
"Advent, Advent, der Bärwurz brennt,
Erst trinkst ein, dann zwei, drei, vier,
dann haut es dich mit dem Hirn an die Tür!"
 
 
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Eher es man sich versieht ist der Advent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es auch dahin.
Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens man hat vorher Geburtstag.

Aber eins ist gewiss: Der Advent kommt immer wieder!
(Autor: unbekannt)
  
Klara39
Klara39
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf luchs35 vom 08.12.2019, 13:43:05
Christrosen5.JPG

Heute Nacht ist eine gute Bekannte von ihrem Leiden erlöst
worden! Auch wenn es eine Erlösung war - ich bin traurig!
Wir haben eine Kerze für sie angezündet...
RiP
Klara

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luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
lachsfarben-weihnachtliche-Tischdeko (1).jpg

Nein- Nikolausi hat euch nicht geneckt,
er für alle den Adventskaffeetisch gedeckt .
Aber ihr solltet euch sehr beeilen,
                         Kuchen und Kaffee werden  nicht lange verweilen ...Luchs

 
weserstern
weserstern
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von weserstern
als Antwort auf luchs35 vom 08.12.2019, 14:49:35

Kaffeerunde is ja nich so meins Luchs,  😉

ich habe mir mit den Lütten heute Weihnachtssongs angehört , da fiel mir auch wieder dieses Lied ein
 


leider ist sie vor einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz bei euch in der Schweiz ums Leben gekommen,

doch ihre Lieder sind unvergessen.

Das Gedenken , passt ja auch zu dem heutigen Tag  --- an meine Oma,  habe ich mich ja schon in der Frühe erinnert.

weserstern
 
Klara39
Klara39
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Klara39 vom 08.12.2019, 14:20:24
Krippe aus Peru.JPG
Eine Krippe aus Peru! (Leider hat das Schaufenster etwas sehr gespiegelt!)

Danke für den leckeren Kuchen,
bin bis jetzt noch nicht zum Schreiben gekommen.
Wollte nur noch nachtragen,
dass meine Bekannte nichts mit dem ST zu tun hatte.
Damit sich keine/r Gedanken macht,
wer es sein könnte!

Wünsche allen einen erträglichen Abend -
auch wenn der Sturm um´ s Haus tobt!

Klara


(Um 19Uhr werden in der ganzen Welt zum
Andenken an Verstorbene - vor allem Kinder -
Kerzen ins Fenster gestellt!)
 
weserstern
weserstern
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von weserstern
als Antwort auf Klara39 vom 08.12.2019, 18:56:06

Ja Klara,

da denke ich auch oft dran an diesem Tag, denn so einige Freunde der Jungens  sind durch Unfälle ums Leben gekommen.  Ein Freund von Sohn 2 , hat sich von unserem Hohenstein gestürzt, er sah wohl keinen anderen Ausweg , warum auch immer.

Die Eltern können es, bis zum heutigen Tag, nur sehr schwer verarbeiten.

Auch wir denken noch immer an all die Freunde, die hier früher fast täglich ein- und ausgegangen sind.

weserstern


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