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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

luchs35
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Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Klara39 vom 17.07.2020, 17:58:14
Na also, geht doch, @Bruny 👍 Und obwohl ich gerade das Nachtessen hinter mir habe- für so ein leckeres Stückchen ist immer noch Platz. Nur mit Kaffee wird es nix mehr - ich will schlafen heute Nacht 😌!

Aber nun können wir unsere Daumen wieder loslassen, Klara, Du bist zurück und wirst bald wieder durch die Gegend rennen können. Dann musst Du auch nicht mehr über den Rennsteig fahren- Du kannst ihn laufen 😉.
Dass die Schweine ausgerechnet am "Tag des Schweins" so grausam umgekommen sind, ist schon tragisch, aber das was sie sonst erwartet hat, ist auch nicht viel besser. 
Schön ist der erste Dahlienstrauß, mit dem Du uns erfreust, und nun hoffen wir mit Dir, dass es Dir bald besser mit dem "Laufwerkzeug" geht 👍...Luchs

 
 
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Er freut sich auch...
 
  
 

 
weserstern
weserstern
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von weserstern
als Antwort auf luchs35 vom 17.07.2020, 18:25:15

Hallo alle in der Runde,

meinen Terminkalender für heute habe ich abgearbeitet 😉 ,  war sogar noch wie Bruny neulich beim Steuerberater.

Wir haben ja noch immer die Einnahmen aus- Forst- und Landwirtschaft, da gibt es auch ständig Änderungen.

Tja und für die Blühstreifen, die Landwirte nun auf unseren Äckern aussäen, die viele nun so schön finden, bekommen diese sogar noch Zuschüsse von der Landwirtschaftskammer, da auf den Flächen nichts mehr angebaut wird.

Zum Tag des Schweines, kann ich nur von unseren Schweinen berichten, die nur für den Eigenbedarf gehalten wurden.
Sie hatten reichlich Auslauf, waren die besten Verwerter für alle Reste, wurden pfleglich und liebevoll behandelt,  es gab auch keinen Stess beim Schlachten, denn alles geschah damals noch vor Ort.

So war der ganze Hof damals autark, mit allen Sorten Gemüsen vom Hof, den Milchprodukten und auch mit Mettwurst , Fleisch und - Dosenwurst und Co.

Das ist mit dem heutigen System nicht zu vergleichen.  Dazu gab es noch einen Unterschied, wir haben stets natürliche  Kräuter und Geschmacksvarianten verwendet.

All diese Wurstvarianten wurden in Dosen eingekocht oder auch luftgetrocknet  als Mettwurst und Co verarbeitet.

Es war eine schöne Zeit mit unserem Hausschlachter, denn ich konnte all die Geschmacksrichungen vorgeben.

Das haben sicher hier viele nicht erlebt

weserstern

Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
Hallo in den Ponyhof,

ich hoffe Ihr Alle hattet einen schoenen Sonnabend bis hierher und dachte, ich stelle Euch
mal fuer das Abendbrot eine gut sortierte Fischplatte ein. Hoffentlich ist es noch nicht zu spaet
und Ihr moegt Fisch?
Wenn ja - wuensche ich guten Appetit!
            Liebe Gruesse,
               Majorie


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Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Majorie vom 17.07.2020, 19:24:02
Habichtskraut m . Falter.JPG

Oh, danke, Majorie, Fisch kommt mir heute gerade recht,
denn bei mir ist erst Freitag, da passt er nicht schlecht.
Freitags wird bei mir schon eh und jeh fleischlos gelebt.
Der Sonnabend dann mit Wurst und Schinken die Stimmung wieder hebt! 😉

Bei uns scheint jetzt die Abensonne so schön,
wenn ich nicht so platt wäre heute, würde ich glatt noch eine Runde gehn!
Aber morgen ist auch noch ein Tag,
an dem hoffentlich auch gutes Wetter sein mag!

Schlaft gut und bleibt gesund.
dann treffen wir uns morgen fröhlich wieder im gemeinsamen Rund!

Klara
Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
als Antwort auf weserstern vom 17.07.2020, 19:21:22
Ja Weserstern, es war eine schoene Zeit. Ich kann mich nocht gut an den Panhas (hab' ich das
jetzt richtig geschrieben)? erinneren, den meine Grossmutter schoen knusprig gebraten auf
den Tisch brachte.
Die Schlachtfeste haette man besser Maesstfeste genannt - aber sie waren herrlich.

Nun ja - das war damals - ich habe die Kindheit und fruehe Jugend bei meinen Grosseltern auf
ihrer Farm verbracht und machte mir wenig oder garkeine Gedanken darueber, was ich da ass
und dass Tiere dafuer hatten sterben muessen. Die Hauptsache war, es schmeckte.

Als ich im Wildtierschutz aktiv wurde und dann auch im Tierschutz, merkte ich dass ich
2-gleisig fuhr. Auf der einen Seite die Tiere schuetzen und fuer Ihr Wohl sorgen, und auf der
anderen Seite das Toeten eben dieser Tiere, aus welchen Gruenden auch immer, hinnahm.

Ich fuehlte mich wie eine Verraeterin und mochte seit dieser Zeit keine Fleischwaren mehr
essen.
Immer wieder fielen mir die Worte meines Vaters und besten Freundes ein der mir sagte:
"Verhalte Dich immer so, dass Du am Morgen in den Spiegel schauen kannst ohne dass Dir
uebel wird, wenn Du Dein Spiegelbild siehst". Ich habe mich daran gehalten.

Wenn ein Farmer darauf achtet, dass die Tiere nicht leiden wenn sie getoetet werden,
sieht die Sache anders aus. Und dies war bei Dir, Weserstern, ja der Fall.

Das Fleisch fuer sich hat mein Mann immer bei einem Farmer frisch gekauft. Die Tiere
wurden hervorragend gehalten und litten keinesfalls bei der Toetung.

Wir haben oft auf dem offenen Feuer ein BBQ zubereitet und gegessen - fuer meinen Mann
das Fleisch und fuer mich all die anderen Dinge, die gegrillt hervorragend schmecken.

Ich hatte meine Entscheidung getroffen, nachdem die Massentierhaltung aufkam und wir
in Canada landeten, wo die Robbenschlachtung ein Massaker war. GsD haben wir
Tierschuetzer das zu 80% eingedaemmt. Die Tiere leiden nicht mehr in den meisten  Provinzen,
aber noch immer in den noerdlichsten, in denen die' Inuits' (Ureinwohner) ein Tier nicht
als Lebewesen betrachten und keine andere Moeglichkeit sehen (wollen?), als ihren Lebensunterhalt durch die Robbenjagd zu verdienen, um sich selbst und ihre Familien zu ernaehren
und ihre Bekleidung daraus zu fertigen.

Man versucht, ihnen langsam ein Umdenken einzusuggerieren und andere Berufe vorzuschlagen.
Aber bisher kommen wir einen Schritt vorwaerts und dann gleich zwei wieder zurueck.
Wir geben nicht auf, aber es ist schon oftmals frustrierend.

Ich finde es mehr als traurig, dass viele Lebewesen unter dem sog. 'Fortschritt' leiden muessen,
was ja nicht immer der Fall war.

Liebe Gruesse,
Majorie

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luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Klara39 vom 17.07.2020, 19:47:44
Sternchen, gibt es das heute noch, dass Bauern ihre Schweine selbst schlachten und das Fleisch vermarkten, sofern sie nicht nur für den Eigenbedarf Schweine halten? Das ist doch wie bei der Milch, die an auch beim Bauen nicht mehr direkt bekommt. Ich habe als Kind einmal heimlich bei so einer Hof- Schlachterei zugesehen, das hat mich lange nicht mehr losgelassen, nur den Zusammenhang zum Schnitzel habe ich damals noch nicht realisiert. Heute sehe ich das anders, und es belastet mich. Ich bewundere alle, die den Weg zum Vegetarier finden. Aber Fleisch habe ich enorm reduziert.

Im Moment ziehe ich allerdings den herrlich bunten Teller von @Majorie vor, ich bekomme Tröpfchen auf der Zunge, wenn ich die kleinen Meeresungeheuer ansehe. Aber ich stelle mir auch gerade vor, ich müsste so eine Platte in einem Restaurant essen .....😂

Warum soll ich ausgerechnet am Freitag kein Fleisch essen,Klara? Das sehe ich nicht ein, auch wenn ich den Hintergrund kenne. Mir schmeckt Fisch auch sonst, ich warte da nicht bis Freitag. So eine feine Lachsschnitte kommt gerne auch am Sonntag auf den Tisch. Aber erhole Dich nun erst mal von Deiner KH-Tour heute, Du schläfst jetzt sicher erst mal ruhiger ...Luchs 
 

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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Klara39 vom 17.07.2020, 19:47:44
Ich freu mich zu lesen Klara, dass Du vermutlich um eine OP herumkommst.
Das ist doch schon mal eine sehr gute Nachricht.

Es spielt ja auch immer eine Rolle, an welchen Arzt man geraet - ich habe das oft im
Hospital erlebt - der Eine meint 'Hot' und der Ander 'Hueh'.

Ich hoffe, dass Du an Jemanden geraten bist, der sein Handwerk versteht.

Ein schoenes Wochenende wuensche ich Dir und auch allen Anderen.
Liebe Gruesse,
Majorie

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luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Majorie vom 17.07.2020, 20:19:47
Hi, Majorie, jetzt sind wir aneinander vorbei gerutscht, aber haben fast dasselbe geschrieben, wie wir die Schlachterei als Kinder erlebten, als es noch auf "Tier -gerechte" vor sich ging. 
Robbenschlachten habe ich nur mal im TV gesehen, da wurde mir fast übel, eine grausame Prozedur. Gut, wenn es euch gelang, da Einhalt zu erlangen...Luchs
Majorie
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Bruny vom 17.07.2020, 17:16:36
Keine Sorge Bruny, wenn's um was Suesses geht, hast Du nix umsonst aufgehoben.

Da greif' ich gerne zu - das wird nicht aufgeschoben.

Ist Futter fuer die Seele - solange mein Mann bei mir war, habe ich mir rein
garnichts aus Suessigkeiten gemacht.  Und jetzt muss alles schoen suess sein wenn's mir
schmecken soll.

Ist schon was dran wenn es heisst "Schokolade ist ein Seelentroester".  😉

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Klara39
Klara39
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
Frühstück28.jpg
Guten Morgen in den Ponyhof,
ohne Frühstück ist es irgendwie doof!
Es ist ja schon um neun,
da stell ich mal ein Frühstückchen ein.
Vielleicht stellt noch jemand was dazu?
Dann haben alle hungrigen Seelen Ruh!

Heute hab ich keine Termine, aber die Sonne hat mich aufgeweckt.
Der Blick aufs Thermometer hat mich erschreckt:
Heute Nacht waren´s nur 9° -
jetzt lese ich 3x soviel ab!! Morgen sollen es werden 30°!!
Ich kann diese rabiaten Unterschiede nicht so gut vertragen,
zum Glück schlagen sie nur auf die Knochen und nicht auf den Magen! 😉

Jetzt geht es los mit dem, was ich mir vorgenommen
und ich werde später irgendwann wiederkommen!
Allen einen sonnigen schönen Tag
wünscht Klara

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